Samstag, 8. März 2014

"Broken Lands" - Kate Milford

Verlag Freies Geistesleben, 2014
19,90 Euro


Handlung:
Ein einziger Funke würde in dieser Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg schon genügen, um New York in einem Chaos aufgehen zu lassen. Die Energie, über die Walker und Bones, die Unheimlichen, verfügen, um die Stadt in eine Hölle zu verwandeln, ist noch weit mächtiger. Wo sind die Hüter der Stadt? Und wer sind sie überhaupt? 
Die junge Chinesin Jin mit ihren genialen Feuerwerkskünsten und der trickreiche Kartenspieler Sam, die sich inmitten der Schreckensinvasion kennenlernen, stellen sich selbst dämonischen Akteuren entgegen. Und mysteriöse Wanderer, Sucher und Grenzgänger, tragen ihre Erfahrungen bei. An der noch unvollendeten Hängebrücke zwischen Brooklyn und New York wird sich die Zukunft des zerbrochenen Landes entscheiden.


Meine Meinung:
In der Verlagsbeschreibung heißt es "... eine prickelnde Mischung aus Geschichte, Fiktion, Folklore und Fantasy." Und genau so ist es auch, besser kann man es eigentlich nicht zusammenfassen. Kate Milford hat mit "Broken Lands" ein wahres Feuerwerk von kreativen Ideen, magischen Besonderheiten und Zusammentreffen von außergewöhnlichen Figuren geschaffen. 
Es ist auch unmöglich, die Handlung hier auch nur annähernd zusammenfassen zu wollen, ohne zuviel zu verraten. Das versuche ich daher auch gar nicht. Tatsache ist, dass die Geschichte einige Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg spielt, man davon in den Beschreibungen jedoch gar nicht allzu viel bemerkt. Man begleitet sowohl Sam als auch Jin bei ihren Versuchen, die Stadt New York zu retten - oder vielmehr die Städte New York und Brooklyn, damals noch unabhängig voneinander und nur durch die Anfänge der Brooklyn Bridge miteinander verbunden. Doch warum müssen diese gerettet werden? Schon das zu erklären, würde zu weit führen. Sagen wir es so: ein Jemand namens Jack möchte die Stadt unterwerfen, mithilfe seiner Handlanger Walker und Bones, die dafür die 5 "sinnbildlichen" Säulen der Stadt ausfindig machen und beseitigen müssen.
"Broken Lands" ist wunderbar formuliert; man verliert sich recht schnell in Kate Milfords Art zu schreiben und zu beschreiben. Die Figuren sind lebhaft gezeichnet und toll ausgearbeitet, ich hatte keinerlei Probleme, mir alles genau vorzustellen und mein persönliches Kopfkino anzustellen. Auch die einzelnen Ideen, die die Autorin miteinander verwoben hat, haben mir außerordentlich gefallen. Vor allem die Vermischung von historisch korrekten Details mit kleinen zauberhaften, um nicht zu sagen: magischen, Aspekten fand ich toll. Ein kleiner Wermutstropfen sind jedoch manche gefühlte Längen im Laufe der Geschichte. Es ist keinesfalls langweilig, jedoch nehmen die zahlreichen Verbindungen zwischen Personen, historische Zusammenhänge und schwurbelige Erklärungen dann und wann in ihrer Dauer und Ausführung ein wenig Überhand, sodass sich zumindest bei mir manchmal etwas Unmut einstellte. Auch hatte ich bei manchen Ideen der Autorin unweigerlich das Gefühl, diese in ähnlicher Form schon einmal an anderer Stelle gelesen zu haben. 
Ich habe das Buch dennoch gern gelesen und vergebe sehr zufriedene 4 von 5 Punkten.


Ein herzliches Dankeschön an den Verlag Freies Geistesleben für das Leseexemplar!

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