Dienstag, 4. Februar 2014

"Isidora von Wackelzahn: Eine Drachengeschichte" - Sylvia Kreutz & Annalena Hunke

Pepperbooks Verlag, 2013
12,95 Euro


Handlung:
Ein Schloss, ein Prinz, eine Prinzessin, Sahnetörtchen und eine uralte Drachin - das ist der Stoff, aus dem die schönsten Märchen sind. Für die uralte Drachin Isidora von Wackelzahn gibt es nichts Köstlicheres als Sahnetörtchen und Wackelpudding - und nichts Wichtigeres als deren Beschaffung. Eines Tages trifft sie auf Prinz Kuno, dem ein Schloss abhandengekommen ist. Er verspricht Isidora die süßesten Leckerein, wenn sie ihm zu einem neuen verhilft. Auf dem Weg dorthin treffen sie auf ein zerzaustes und sehr schmutziges Mädchen, das sich ihnen als Prinzessin Kunigunde vorstellt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und ahnen noch nicht, dass sie mehr finden werden, als sie zu hoffen wagen und nicht immer der Prinz der Held der Geschichte ist.

Meine Meinung:
Isidora von Wackelzahn hat eine Vorliebe für Sahnetörtchen, Wackelpudding und alles Süße. Das wäre an und für sich gar kein Problem, jedoch ist Isidora eine Drachin - und für Drachen ist es nun mal äußerst schwierig, an Süßes zu kommen. Als sich ihr eines Tages jedoch eine unverhoffte Möglichkeit bietet, ihren süßen Vorrat aufzupeppen, sagt sie kurzerhand zu und verhilft Prinz Kuno zu einem neuen Schloss. Die Bekanntschaft mit der aufgeweckten Prinzessin Kunigunde verspricht ebenfalls abenteuerlich zu werden, und so lassen die Probleme für die kleine Reisegruppe auch nicht lange auf sich warten.
Das Buch "Isidora von Wackelzahn" punktet aus meiner Sicht durch mehrere Aspekte, die das Buch wahrlich besonders machen. Zunächst sind die Illustrationen im Buch schlicht und einfach wunderbar! Mit so viel Liebe gezeichnet, so viele Details und tolle Farben - selbst mit meinen 28 Jahren konnte ich mich nicht satt sehen. Die Geschichte selbst ist vor allem durch die Bilder so amüsant. Es sind aber auch die besonderen Wendungen, die hier in der Geschichte und der Charakterisierung der Figuren auftauchen, die Kinder sehr begeistern dürften. So ist Prinz Kuno beispielsweise alles andere als ein Held, und Kunigunde mag man durch ihr Auftreten und ihre Manieren zunächst gar nicht glauben, dass sie wirklich eine Prinzessin ist. Das Ende der Geschichte ist herrlich unvermutet und kommt sehr überraschend - bildet aber einen sehr schönen, unerwarteten Abschluss eines tollen Kinderbuchs.



Ein herzliches Dankeschön an den Pepperbooks Verlag für das Leseexemplar!

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