Donnerstag, 30. Januar 2014

"Liebe auf den ersten Klick" - Emma Garcia

Kindle Edition, 2013

Handlung:
Kurz vor ihrer Hochzeit wird Viv Summers zum dritten Mal von ihrem Verlobten Rob sitzen gelassen – diesmal aber richtig. In ihrer Verzweiflung sucht sie online Trost und kommt dabei auf eine geniale Idee: Sie ruft nevergoogleheartbreak.com ins Leben, eine Website gegen Liebeskummer! Wenn Viv sich nur selbst an die Tipps halten würde, die sie dort gibt ... Dann hätte sie sich bei ihrem Wiedersehen mit Rob – auf einer Hochzeit! – wohl keine blutige Nase geholt, als sie stocknüchtern um den Brautstrauß kämpfte. Und vielleicht hätte sie dann auch rechtzeitig erkannt, wem ihr Herz wirklich gehört …
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Dieses ebook habe ich mir kurzerhand auf den Kindle gezogen, weil mir die Leseprobe sehr gefallen hatte und auf eine lustige und zugleich romantische Geschichte hoffen ließ. "Chick-Lit"-Lektüre sozusagen, wenn man unbedingt eine Schublade bedienen möchte. Tatsächlich hat mir die Story über diverse Kapitel hinweg auch recht gut gefallen, manche Stellen sind unglaublich amüsant und humorvoll geschrieben; die gute Laune beim Lesen bleibt also keinesfalls auf der Strecke, zumindest über weite Teile. Vor allem die kleinen Anekdoten aus Vivs Herzschmerz-Blog im Internet zu Beginn jedes Kapitels sind teilweise sehr unterhaltsam geschrieben.
Irgendwann wird Hauptprotagonistin Viv jedoch unerträglich dumm, naiv und gutgläubig. Ich konnte ihre Seelenklempnerei gar nicht mehr ertragen; ständig habe ich mich gefragt, wie man nur so blöde sein kann - "Wieso reißt sie sich nicht mal zusammen?!" Sie rennt dem so offensichtlich falschen Kerl hinterher, der sich nicht mal bemüht, sein Idioten-Image zu verstecken - es hat schon fast weh getan, von dieser Ansammlung schlechter Klischees zu lesen. Das hat mich unglaublich genervt, und die Vorhersagbarkeit des Verhaltens einzelner Figuren (z.B. Rob oder Vivs Assistentin) ebenso.
Abgesehen von diesen Aufregern im Verlauf der Handlung und von der Tatsache, dass man als Leser - im Gegensatz zu Viv - schon nach wenigen Kapiteln weiß, wie der Hase läuft und wer eigentlich gut für sie wäre -, ist "Liebe auf den ersten Klick" eigentlich schon eine ganz nette Geschichte zum Zwischendrin-Wegschmökern, von der man meiner Meinung nach jedoch von vornherein nicht allzu viel erwarten sollte. Gerade das Ende ist in meinen Augen geradezu famos unspannend und kaum überraschend geraten, und konnte zumindest mich nicht wirklich zufriedenstellen.
Gemischte Eindrücke zu diesem ebook also auf meiner Seite.



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