Samstag, 30. November 2013

"Ben der Schneemann" - Guido van Genechten

aracari Verlag, 2013
13,90 Euro

Handlung:
Der kleine Schneemann Ben ist sehr traurig. Seit Tagen und Wochen steht er regungslos neben zwei erwachsenen Schneemännern. Sie haben ihm erzählt, dass sich Schneemänner nie bewegen dürfen, da sie sonst schmelzen. Ben hat große Angst; trotzdem sehnt sich jede einzelne Schneeflocke in seinem Körper nach Bewegung. Er möchte rennen, springen, spielen einfach glücklich sein. Eine Wintergeschichte für alle kleinen Schneemänner.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Draußen wird es kühler, Weihnachten steht vor der Tür und der erste Schnee lässt bestimmt auch nicht mehr allzu lange auf sich warten. Was steht dann selbstverständlich auf der Liste? Schneemann-Bauen natürlich. Und falls dieser selbstgebaute Schneemann eines Tages plötzlich verschwunden sein sollte, hat er sich vielleicht genauso wie Ben in diesem Buch einfach auf den Weg gemacht...
Mir hat dieses Bilderbuch über einen Schneemann, der mehr möchte als nur still in der Gegend zu stehen, an und für sich gut gefallen. Die Zeichnungen sind sehr schön und liebevoll gestaltet, für die kleinsten Mitleser ab 4 Jahren gibt es da einiges zu entdecken. "Ben der Schneemann" lädt geradezu ein, vorgelesen zu werden und sich selbst auszumalen, welche Abenteuer ein Schneemann erleben könnte.
Trotzdem gibt es 2 Punkte, die mich gestört haben. Zum einen finde ich manche Wortwahl hier drin nicht wirklich kindgerecht. Als ich beispielsweise von "Soldaten"und ihrer Kopfbedeckung gelesen habe, fand ich die Geschichte plötzlich gleich gar nicht mehr gemütlich, und meine Vorstellung vom gemeinsamen kuscheligen Vorlesen auf der Couch, während es draußen schneit, zerplatzte wie eine Seifenblase in meinen Gedanken. Wenn ein Kind schon weiß, was ein Soldat auf dem Kopf trägt, und daher Parallelen zu dem einen Schneemann im Buch treffen kann (so wie es wohl vom Autor angedacht ist), würde mir das - ehrlich gesagt - zu denken geben, aber im negativen Sinn.
Der zweite Punkt ist das Ende. Das ist mir zu offen, zu abrupt. Die Geschichte endet zwar nicht mitten im Satz, sehr wohl aber mitten in einem Gedanken. Und dann schlägt man die Seite um ... - und da ist nichts mehr. Ich finde es gut, wenn ein Ende in einer Kindergeschichte noch soviele Freiheiten lässt, dass sich ein Kind selbst Gedanken darüber machen kann, und selbst weiterspinnen kann, was noch passieren könnte oder was manche Geschehnisse für die Figuren bedeuten. Dafür sind Bücher ja da. Aber wenn es mittendrin plötzlich einfach endet, nicht einmal eine Richtung vorgibt, dann finde ich das vergebene Mühe. Eine weitere Seite, die den Ausflug von Ben dem Schneemann zu einem Abschluss bringt, vermisse ich hier wirklich.

Fazit:
Eine schöne Geschichte zum Vorlesen und Mitlesen in der kalten verschneiten Jahreszeit, für mich jedoch mit kleinen Schönheitsfehlern. Die Zeichnungen sind wunderschön gestaltet, die Erzählung dazu meiner Meinung nach jedoch nicht komplett durchdacht.


Ein herzliches Dankeschön an Pia Mortensen von der pia-Presseagentur.

Mittwoch, 27. November 2013

Mein Lieblingsbuch als ebook-Schnäppchen!

Hallo ihr!
Eben habe ich gesehen, dass es bei amazon heute "The Princess Bride" von William Goldman (= "Die Brautprinzessin") als englisches ebook im Kindle Deal des Tages für nur 1,09 Euro gibt!
 
"Die Brautprinzessin" ist seit Jahren eins meiner absoluten Lieblingsbücher, ich liebe die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Aber nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch die vielen Kommentare, die der Autor William Goldman dazu abgibt. Falls ihr die Geschichte also noch nicht kennt, das aber ändern möchtet (was ich euch schwer empfehle!), dann solltet ihr heute hier zuschlagen:


Wer wissen möchte, worum es in der Geschichte geht: hier meine Meinung.

Sonntag, 24. November 2013

Ach, heute ist ja Sonntag ...

... fühlt sich aber gar nicht so an. Zumindest ist bei mir heute nicht viel mit faul sein, relaxen oder Seele baumeln lassen. Und meine Sonntagslektüre sieht auch nicht vielversprechend aus. Nämlich so:


Ja, mmhhmm. Spannend ist anders. Ich weiß. Ich beschäftige mich heute (zusätzlich zu meinen 5 Arbeitstagen) trotzdem den ganzen Tag mit ... sowas, weil ich morgen zu einer zweitägigen Konferenz in den Harz fahre. Schön wissenschaftlich, viele wichtige Menschen, ne Menge Vorträge und Diskussionen und das schlimmste: man muss selbst seine Ergebnisse präsentieren. Auf englisch. Vortrag halten - örkkkss! Ich HASSE Vorträge halten!!! Ich kann das gar nicht mit genügend Ausrufezeichen unterstreichen, deswegen kommen jetzt noch ein paar: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!   !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  !

Ja. Aber da muss ich durch. Ich bin dummerweise auch gleich die Erste, die sprechen muss. Der Vorteil: ich bin die Erste. Der Nachteil: ich bin die Erste. Gnnnaaaaaaa, ich verfluche morgen schon jetzt. 

Das ganze hat aber den schönen Nebeneffekt, dass ich mich - wenn diese 2 Tage erstmal vorbei sind - voll und ganz auf Weihnachten einstellen kann. Bisher kann ich das nicht, ich bin null in vorweihnachtlicher Stimmung, dabei ist das doch sonst immer die Zeit im Jahr, in der ich voll auf meine Kosten komme. Aber obwohl es nur noch etwas mehr als 4 Wochen sind, ist Weihnachten bisher völlig an mir vorbeigegangen. Keine Geschenke, keine Geschenkideen, kein Kerzen-Keks-heimelig-zuhause-Lichterketten-Tannenduft-Advent-Heimlichkeit-und-Vorfreude- Effekt bisher. Ich warte noch drauf. Und spreche derweil nochmal meinen Vortrag durch, lese irgendwelche schnarchigen Artikel und zerbreche mir den Kopf, was zum Geier ich eigentlich morgen anziehen soll...
Wie sieht´s bei euch mit der vorweihnachtlichen Stimmung aus?

Samstag, 23. November 2013

"Boy Nobody" - Allen Zadoff

bloomoon Verlag, 2013
16,99 Euro

Handlung:
Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …?
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Freunde ausgefeilter schön-klingender Satzstrukturen mit Nebensätzen und adjektivreicher Sprache sollten die Finger von diesem Buch lassen. Hier geht alles kurz und knackig zu, alles wird auf den Punkt gebracht, alles zack-zack - ebenso wie die schnelle, effiziente und gnadenlose Arbeitsweise vom Boy Nobody. Diesen Eindruck bekommt man schon vermittelt, wenn man nur die Inhaltsangabe liest; und dieses Bild setzt sich im Gesamtbuch weiter fort.
Die Geschichte von "Boy Nobody" ist nichts bleibendes, nichts allzu bewegendes. Das soll sie auch gar nicht sein, und so erfüllt sie ihren Zweck von guter kurzweiliger und spannungsreicher Unterhaltung allemal. Man fühlt sich schnell an Filme wie "Mission Impossible" oder "The Bourne Identity" erinnert und kommt dann auch sehr auf seine Kosten, wenn man so etwas mag. Ab und zu mag ich so etwas durchaus und daher hat mir "Boy Nobody" prinzipiell auch gut gefallen. Manches erschien mir rückblickend ein wenig vorhersehbar, und mit 16-jährigen Topkillern trifft Autor Zadoff sicher auch nicht den Geschmack (und den Anspruch an Glaubwürdigkeit) eines jeden Lesers - ein paar Jahre älter hätten die Protagonisten schon sein dürfen, finde ich. Aber das Gesamtbild stimmt und da es sich hier offenbar um einen Reihenauftakt handelt, bin ich schon fürs erste gespannt, was weiterhin passiert. 
Einen echten "Oha-"Moment beschert der Autor übrigens mit dem Ende dieses Buches. Das hat mich nicht nur überrascht, sondern vielmehr kalt erwischt. Diese eingebaute Wendung hätte ich nicht erwartet, von der Frage, ob ich sie gutheiße, mal ganz abgesehen. Das war das Einzige, was mir das Lesen irgendwie vermiest hat.

Fazit:
Spannend, kurzweilig und unterhaltsam, wenn auch nicht immer ganz glaubwürdig. Manchmal braucht man genau das. Mit "Boy Nobody" ist man dann gut bedient.


Dienstag, 19. November 2013

"Vango - Zwischen Himmel und Erde" - Timothée de Fombelle

Gerstenberg Verlag, 2012
16,95 Euro

Handlung:
Paris, 1934. Zusammen mit vierzig anderen weiß gekleideten Männern wartet Vango, 19 Jahre, ausgestreckt auf den Pflastersteinen vor Notre- Dame auf seine Priesterweihe. Doch dazu kommt es nicht Vango muss fliehen. Mord wird ihm vorgeworfen. Eine waghalsige Verfolgungsjagd beginnt, die Vango über die Dächer von Paris bis an den Bodensee und an Bord eines Zeppelins nach Sizilien führt, weiter auf die äolischen Inseln seiner Kindheit und schließlich nach Schottland zu seiner großen Liebe, der geheimnisvollen Ethel. Immer auf der Flucht und getrieben von der Frage: Wer bin ich? Denn Vangos Herkunft ist auch ihm selbst ein Rätsel ... und scheint doch der Schlüssel, um dahinterzukommen, wer genau ihm nachsetzt und vor allem warum seine Verfolger so umbarmherzig sind.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Es folgt eine Liebeserklärung. Eine ganz subjektive. Denn dieses Buch hat mich verzaubert. Dieses Buch war so unglaublich schön und beeindruckend und mitreißend und aufrüttelnd und gemütlich und spannend und ... einfach lieblingsbuchverdächtig. Vielleicht lag es daran, dass mich schon längere Zeit kein Buch mehr wirklich mitreißen konnte. Mich bewegen, mich beeindrucken konnte, oder irgendeinen längeren Eindruck in meinem Kopf hinterlassen hat.
Vango hat definitiv seine Spuren in meinem Kopf hinterlassen, und dabei nicht mal so sehr nur die eben gleichnamige Hauptperson. Vielmehr das ganze Drumherum. Die Idee, die Schauplätze, die Verwicklungen, die Figuren. Fast interessanter und kurioser als Vango selbst fand ich nämlich die ganzen anderen Personen, die hier mitspielen. Die Mitläufer und Widersacher. Die toughen jungen Damen, von denen vor allem Ethel mich manchmal richtig baff hat sitzen lassen, so unglaublich ... cool und bewundernswert ... ist sie. Die Entdecker und Kümmerer. Die kleinen Nebengestalten, die anfangs so unscheinbar sind und im Laufe der Handlung so an Bedeutung gewinnen. Die fiesen Kerle, die so undurchsichtig und zahlreich sind, dass man zunächst einfach gar keine Chance hat, alles zu überblicken und alle Verbindungen untereinander herzustellen. Soviele einzelne Handlungs - und Zeitstränge werden aufgebaut, kreuzen sich zu manchen Zeitpunkten und Orten und laufen dann weiter. Auch die Schauplätze sind zahl - und abwechslungsreich, und alle derart bildlich dargestellt, dass man keinerlei Probleme hat, sich einfach in die Geschichte fallen zu lassen.
Diese Geschichte selbst ist ein wie großer Ballon - ähnlich wie die Zeppeline, die hier auch eine Rolle spielen - man lässt sie los und sie wirbeln einem um den Kopf. Man kann am Anfang beim besten Willen nicht absehen, was alles auf einen zukommt, wenn man beginnt zu lesen. Hier gibt es viel zu entdecken: Abenteuer, mysteriöse Mordfälle, Liebe und Romantik, die ungemütliche Historie der 30er Jahre in Europa, kleine und große Wunder, eine Schnitzeljagd rund um den Globus. Und alles in einer so tollen Art und Weise geschrieben, dass es mich zum Dauerlächeln gebracht hat. Das hab ich beim Lesen nicht so oft. Aber wenn, dann beeindruckt mich ein Buch, und zwar so richtig.

Fazit:
Lesen. Mehr sag ich nicht dazu.


Sonntag, 17. November 2013

In my mailbox und so ...

Hallo ihr!
Ich weiß gar nicht, warum ich gerade so verhältnismäßig gute Laune habe, denn morgen steht mir ein wirklich mieser Tag bevor, der schonmal völlig falsch damit beginnt, dass ich vor 5 Uhr aufstehen muss und darin gipfelt, dass ich einen Vortrag halten muss - aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh!!! Und als wär das noch nicht genügend Grund zum Heulen, steht mir am Dienstag auch noch ein Zahnarztbesuch bevor. Ein schlechter Wochenbeginn par excellence. Die restliche Woche kann also nur besser werden.

Tjaja, was gibt es sonst erzählenswertes? Letzte Woche erreichte mich ein super-duper-deluxe Päckchen mit der super-duper-deluxe Ausgabe des "Best-of"-Albums von Keane. Wer die Band noch nicht oder eher so kaum kennt, ist mit diesem Album echt gut bedient. 2 CDs mit 18 Songs, die als Singles erschienen sind, 2 neuen Songs (sind die schöööööööön!) und 18 B-Seiten, die auch das Zeug zu Lieblingsliedern haben. Für die Hardcore-Fans (*hüstel* mich) gibt es noch eine Version mit einer Live-DVD - die Fans durften entscheiden, welche Songs sie gern live sehen und hören möchten. (Ziemlich nett von Keane.) Und alles in einem großen Booklet mit ner Menge Bildern drin. Definitiv was fürs Keane-Herz - ich war dann auch ziemlich selig in der letzten Woche :D 

Gelesen habe ich in dieser Woche u.a. "Die wundersame Geschichte der Faye Archer" von Christoph Marzi. Ich ... weiß auch nicht. Was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe das Buch am Ende zugeklappt und mir wirklich gedacht "Hä?!". Ich hab das Ende nicht verstanden. Oder vielleicht schon, aber dann müsste ich mir als Leserin ne ganze Menge als Erklärung selbstständig dazu denken, weil es einfach nicht so gesagt wurde - und ob das so wirklich das Ziel war?! Sehr merkwürdig, aber das war wiederum auch die ganze komplette Geschichte. 

Und diese folgenden Bücher gab es neu. "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" habe ich schon gelesen; das lässt mich ehrlich gesagt auch ein wenig ratlos zurück. (Woran liegt das nur zur Zeit?!) Es ist fantastisch geschrieben, man merkt überhaupt nicht, dass es ein Debütroman ist, aber inhaltlich hat mir hier ein wenig ... Kick gefehlt. Wobei das auch nicht stimmt, denn der Schlussteil war viel zu viel Kick für mich. "Ben der Schneemann" ist ein Bilderbuch, das ich angeboten bekommen habe zum Vorstellen auf dem Blog. Mach ich doch glatt :)

April Genevieve Tucholke "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer"
In Violet Whites verschlafenem Küstenort ist nicht viel los – bis River West in Violets Gästehaus einzieht. Plötzlich wird ein Phantom gesichtet, Kinder verschwinden und ein Mann bringt sich um. Hat River damit zu tun? Er weicht jeder Frage über seine Vergangenheit aus. Violets Großmutter hat sie vor dem Teufel gewarnt – aber dass er ein Junge sein könnte, der viel Kaffee trinkt, gerne in der Sonne schläft und Violet auf dem Friedhof so küsst, dass man zurückküssen möchte – das hat sie nicht gesagt. Während der Horror eskaliert, verliebt sich Violet so heftig, dass sie River nicht mehr widerstehen kann – und genau das ist seine Absicht …

Tammara Webber "Einfach. Liebe."
Als Jacqueline sich von einer Party davonstiehlt, ahnt sie nicht, dass die Ereignisse der Nacht ihr Leben für immer verändern werden. Kaum versucht ein Verehrer, der ihr gefolgt ist, sie zu bedrängen, liegt er schon am Boden. Ihr Retter? Ausgerechnet Lucas, der stille Einzelgänger, der nicht nur sehr sexy und geheimnisvoll, sondern auch vollkommen unnahbar ist. Und während Jacqueline versucht, sich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten, taucht Lucas plötzlich überall dort auf, wo sie auch ist. Er scheint etwas zu verbergen. Doch sein Blick brennt sich in ihr Herz …

Guido van Genechten "Ben der Schneemann"
Der kleine Schneemann Ben ist sehr traurig. Seit Tagen und Wochen steht er regungslos neben zwei erwachsenen Schneemännern. Sie haben ihm erzählt, dass sich Schneemänner nie bewegen dürfen, da sie sonst schmelzen. Ben hat große Angst; trotzdem sehnt sich jede einzelne Schneeflocke in seinem Körper nach Bewegung. Er möchte rennen, springen, spielen einfach glücklich sein. Eine Wintergeschichte für alle kleinen Schneemänner.

(Inhaltsangaben von amazon.de)

*****
Geht ihr heute Sternschnuppen-Schauen? Angeblich soll man heute viele sehen können, denn die Leoniden (= ein Meteorstrom) sollen heute ziemlich aktiv sein... Das würde allerdings voraussetzen, dass sich die Wolken verziehen. Ich würde mir eine wünschen, damit ich mir was wünschen kann. Im letzten Jahr hat es auch gut funktioniert. Da stand ich im August nachts um 2 Uhr draußen und habe eine Sternschnuppe gesehen, mir etwas gewünscht, und ein paar Tage später ist es tatsächlich passiert. In der Hinsicht bin ich sehr gutgläubig... Glaubt ihr an Sternschnuppen und ihre Wirkung? :)

Freitag, 15. November 2013

"Stella Menzel und der goldene Faden" - Holly-Jane Rahlens

rororo Verlag, 2013
16,99 Euro

Handlung:
Stella liebt ihre Decke aus blauem Seidensatin, die sie von ihrer Ururgroßmutter geerbt hat – eine Decke, übersät mit Sternen und Schneeflocken aus Silberbrokat und mit einem goldenen Faden eingefasst. Auf jeden, der ihn besitzt, übt dieser Stoff eine magische Wirkung aus – denn seine Falten bergen die Kraft, die Geschichten seiner Besitzerinnen einzufangen: wundersame Geschichten vom alten Russland, vom Berlin der 20er Jahre, von der Flucht der jüdischen Familie nach New York und einem Neuanfang in Berlin. Dieses Erbstück begleitet Stella von der Wiege bis zum ersten Kuss. Und während der Stoff sich im Laufe der Zeit verwandelt und immer kleiner wird, wird auch Stella schließlich ein Teil seiner Geschichte. 
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
"Stella Menzel und der goldene Faden" ist eine niedliche kleine Geschichte über Familienbande, Traditionen und den roten Faden, der sich über Generationen hinweg durch die eigene Familiengeschichte zieht. Dieser "rote Faden" ist hier jedoch golden und in einen wertvollen blauen Stoff eingenäht. Von Generation zu Generation wird dieser Stoff in den unterschiedlichsten Formen weitergegeben, mal als Vorhang, mal als Decke, mal als Kleid, bis er schließlich bei Stella landet. Fortan kann der Leser Stellas Kindheit und Jugend verfolgen, erlebt mit ihr unterhaltsame und auch nachdenklich stimmende Situationen, die letztlich jeder auch aus seiner eigenen Vergangenheit wiederkennen mag. Und immer wieder spielt dieser besondere blaue Stoff eine Rolle, weil er stets in Stellas Leben auftaucht und sie in außergewöhnlichen Momenten begleitet. Und so, wie Stella immer ein Stückchen von sich selbst in ihren Erinnerungen und denkwürdigen Momenten zurücklässt, bleibt auch immer ein Stückchen des Satinstoffs zurück - bis Stella schließlich eine junge Dame und der Stoff nur noch ein Stoffstreifen ist.
Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und Frau Rahlens hat sie auch wunderbar umgesetzt. Stella und ihre Familie sind liebevoll gezeichnet und auf ihre eigene Art und Weise recht kauzig, wie sich manche Dialoge, die scheinbar in einer Endlosschleife über die Jahre hinweg immer wieder auftauchen, zeigen. Stella beim Erwachsenwerden zu begleiten, macht Spaß, ist durch viele historische Begebenheiten obendrein sehr informativ, und lässt einen selbst an längst vergangene Momente der eigenen Vergangenheit zurückdenken. Wir alle hatten doch kleine und große Dinge in unserer Kindheit und Jugend, die uns viel bedeutet und an die wir unser Herz gehängt haben. Bei Stella ist es ein Stückchen Stoff, das ihr Leben auf eine ganz besondere Weise einfängt.

Fazit:
Ein sehr schönes Kinderbuch, das auch Erwachsene nachdenklich stimmen dürfte. Kindheitserinnerungen einmal anders - nämlich in Stoff - verpackt; diese Idee hat mir sehr gut gefallen. Wirklich lesenswert!


Ein herzliches Dankeschön an die Autorin Holly-Jane Rahlens und Pia Mortensen der PIA-Presseagentur für das Buch!

Mittwoch, 13. November 2013

Falls mal jemanden interessiert, ...

... was sich in 24 Überraschungs-Eiern befinden kann, hier eine kleine Auswahl:


Wir haben das ganz systematisch gemacht (Eier durchnummerieren und in der Reihenfolge in der Palette lassen etc.), um zu schauen, ob sich tatsächlich hinter jedem 7. Ei eine "feste" Figur versteckt. Ähhhmmm... nein.

Weil´s so schön ist, bekommt ihr diese "Schätze" auch in größer zu sehen...

Alles mögliche dabei, von komischen Kreiseln, Wachsmalstiften über Bälle, die nicht rollen, bis hin zu kitschigen Hündchen, lahmen Autos und ... (in Ermangelung eines anderen Namens:) Dingen, die fliegen sollen, es aber nicht können.

Bin ziemlich enttäuscht. Ich hab das Gefühl, früher waren da interessantere und ausgefallenere Dinge drin. Mein persönliches Highlight war übrigens dieses Schnabeltier, das zwar nichts kann, aber dafür wenigstens nett aussieht. 
Ich glaube, für die nächsten Wochen ist mein Bedarf an Überraschungs-Eiern gedeckt... ;)

Dienstag, 12. November 2013

"Die Mondscheinbäckerin" - Sarah Addison Allen

Goldmann Verlag, 2013
8,99 Euro

Handlung:
Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die 17-jährige Emily Benedict nach Mullaby, North Carolina, um dort bei ihrem Großvater zu leben. Schon bald merkt sie, dass in Mullaby ungewöhnliche Dinge vor sich gehen: Nachts huschen Irrlichter durch die Wälder, die Tapete in Emilys Zimmer verändert von allein das Muster, und die Nachbarin Julia Winterson backt Kuchen, die geliebte Menschen anlocken können. Als Emily den jungen Win Coffey kennenlernt, funkt es sofort zwischen den beiden. Aber die Familie Coffey hütet ein sonderbares Geheimnis …
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Auf "Die Mondscheinbäckerin" habe ich eine ganze Weile gewartet; zumindest fristete das Buch schon einige Monate auf meiner Wunschliste ein Dasein, bevor es überhaupt erst erschien. Nun habe ich es gelesen, bin auch froh drüber, aber ein kleines Wunderwerk verbirgt sich in meinen Augen dennoch nicht dahinter.
Klar, alles kommt ziemlich beschaulich, gemütlich, gar heimelig daher. Man liest gern von Mullaby und seinen Bewohnern, man fühlt sich direkt wohl - so etwas mag ich bei Büchern. Die Beschreibung des kleinen verschlafenen Städtchens Mullaby weckt Erinnerungen an Serien wie "Gilmore Girls" oder auch "Pushing Daisies" und auch die Bewohner sind mindestens ebenso exzentrisch. Zumindest gibt es einige sehr ausgefallene Gestalten, die einen das Geschehen zwar gern, aber dennoch eher mit einem zwinkernden Auge lesen lassen.
Tatsächlich hat mir hier jedoch ein wenig "Magie" gefehlt. Der Klappentext verspricht so einiges kurioses, von Riesen bis zu sich selbst wandelnder Tapete, und auch wenn all diese Aspekte tatsächlich angesprochen werden, fehlte mir der magische Kleber, der all das miteinander verbindet und in einen Kontext setzt. Warum sammeln sich all diese Merkwürdigkeiten ausgerechnet in diesem Ort? Hier hat mir irgendwie das i-Tüpfelchen gefehlt.
Ansonsten ist die Geschichte wahrlich zauberhaft geschrieben. Die Entwicklung zwischen Emily und Win ist ebenso charmant wie Julias Geschichte, wenn auch längst nicht so übernatürlich, wie einem die Inhaltsangabe vielleicht zunächst glauben lässt. Trotzdem äußerst unterhaltsam und eine klare Leseempfehlung für trübe-graue Herbstnachmittage, die ein wenig mehr Licht und Wärme - und die Vorstellung von Kuchenduft - gebrauchen können.


Montag, 11. November 2013

6x6x6x6x6

... ich weiß, das ergibt nicht 66666, aber bringt ihr mal sechs Sechsen in einer Überschrift unter!


Das habe ich eben erspäht, als ich nichtsahnend zu Blogger bin und mal eine Runde drehen wollte. Da hab ich glatt das Jubiläum um einen Seitenzugriff verpasst. 



Daaaaaaaaaaaanke euch für jeden einzelnen Seitenaufruf!

Sonntag, 10. November 2013

Kleine Wochenzusammenfassung...

Hallo ihr!
Heute gibt es ein Lebenszeichen von mir, wird ja zunehmend selten, ich weiß. Mir rennt die Zeit weg in den letzten Wochen, ich weiß gar nicht, woran das liegt. Von Woche zu Woche frage ich mich "Waaaas?! Schon wieder Montag?! Wo ist die ganze letzte Woche hin??", nur um dann gefühlt schon kurz darauf erneut festzustellen, dass bereits wieder Freitag ist. Die Wochen gehen rum wie nix und jetzt ist schon Mitte November, wir sind so langsam in meiner Lieblingszeit des Jahres angelangt (Vorweihnachtszeit), aber ich habe das Gefühl, alles geht zu schnell an mir vorbei und ich nehme gar nichts davon mit. Kennt ihr das auch? Dass die Zeit so an einem vorbeifliegt und man sich fragt, was hab ich eigentlich die ganzen letzten Tage gemacht? Wird bald Zeit, dass ich mal überlege, was das ganze Jahr mir gebracht hat - und wenn nicht noch ein Wunder geschieht, dann ist mein diesbezügliches Fazit alles andere als optimal. Das war irgendwie nicht mein Jahr, ich hab mit soviel Hoffnungen und Wünschen gestartet und irgendwie hat das alles nicht so geklappt.
Aber Trübsal beiseite, immerhin hat das Jahr noch ein paar Wochen; wer weiß, was noch kommt.

Die letzte Woche jedenfalls war ereignis- und herzklopfreich aus vielerlei Gründen. Ich war in Berlin - Anmerkung: ich find Berlin immer wieder toll! - und habe noch dazu 1.) ganz wunderbare Menschen wiedergetroffen, die ich im Jahr viel zu selten sehe, und 2.) habe KEANE gesehen, meine Band fürs Herz und für die Seele, die ich einfach liebe. Das Konzert war soooo toll und hat so viel Spaß gemacht; nicht nur die Band, sondern auch die kleine Masse an Fans haben sich irgendwie selbst übertroffen, wahrscheinlich weil jeder wusste, dass sie gefilmt werden und das ne Menge Leute sehen werden. Am nächsten Tag ging es dann zwar verboten früh wieder los Richtung Arbeitsstelle (ich hing den halben Tag in allen Seilen und nur so am Schreibtisch rum), aber das war es alles wert. Apropos Arbeit: wir haben eine neue Studie geplant, die demnächst startet, und das ist für die Motivation und den Antrieb immer gut - am Anfang ist jeder immer noch mit Feuereifer dabei. (*hüstel* Wird aber nicht so bleiben...)
Mein Bruder und ich haben einen Überraschungs-Ei- Versuch gestartet, der beinhaltet, zu schauen, ob sich tatsächlich in jedem 7. Ei eine richtige Figur befindet - statistisch gesehen müssten also auf einer 24-Eier Palette mindestens 3 solche Eier dabei sein. Nachdem wir in den letzten Tagen fast eine ganze solche Ü-Eier-Palette mit 24 Eiern geöffnet haben, kann ich berichten: nein, das ist nicht der Fall. Wahrscheinlich bräuchten wir mehrere Paletten, um das ganze noch besser zu testen, aber wer soll das bezahlen, wer soll das alles essen und vor allem: was soll mit dem ganzen Spielzeug werden?! ("Spielzeug" ist allerdings gut, in meinen Augen sind 80% der Gegenstände in den Ü-Eiern nur noch Schrott. Früher waren da bessere Sachen drin. Heute kann man das getrost alles gleich in den Mülleimer schmeißen, weil´s eh keiner will.)
Und sonst? Ich hab tolle Musik gehört, mir gute Bücher zugelegt, heute jedoch auch festgestellt, dass ich absolut gar keinen Platz mehr in meinen Bücherregalen habe. Da passt einfach null zero niente mehr rein! :( Und schlimmer noch: ich finde manche Bücher gar nicht mehr in der Masse. Vorhin habe ich gute 10 Minuten "Töchter des Mondes: Cate", also den ersten Teil der Reihe von Jessica Spotswood, gesucht, weil ich den zweiten Teil daneben stellen wollte. Ich hab ihn nicht gefunden. Nach 10 Minuten fiel mir dann auf, dass er direkt vor meiner Nase stand - aber an dieser Stelle hab ich mit dem Buch nicht gerechnet und es daher einfach übersehen. Buchblind also, sozusagen.
(Apropos blind: gestern habe ich einen Sehtest machen lassen. Blind bin ich zwar nicht, aber eine Brille kann ich demnächst trotzdem mein Eigen nennen. Brillen aussuchen ist ja furchtbar schwer... o.O)

Ich habe auch immernoch diverse Rezensionen ausstehen, oder zumindest den Wunsch, zu manchen Büchern einfach noch ein paar Gedanken festhalten zu wollen. Bisher fehlt mir die Zeit dazu. Wollte ich eigentlich heute machen, aber jetzt muss ich noch was arbeitsmäßiges erledigen, daher wird es heute auch nichts mehr. Geplant sind eigentlich noch Texte zu:
- "Die Mondscheinbäckerin" von Sarah Addison Allen
- "Boy Nobody" von Allen Zadoff
- "Stella Menzel und der goldene Faden" von Holly-Jane Rahlens
- "Lockwood & Co." von Jonathan Stroud

Noch kurz geschaut, was ich aktuell lese (wieder einmal viel zu viel auf einmal):
- "Die wundersame Geschichte der Faye Archer"
- "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" von April Genevieve Tucholke
- "Feinde der Zeit" von Julie Cross
- "Reservierung for Lucky One" von Kajsa Arnold (auf dem Kindle) und
- "Die Pan-Trilogie: Das geheime Vermächtnis des Pan" von Sandra Regnier (auf dem Kindle)

Was lest ihr zur Zeit? Und wie war eure Woche? Ich wünsch euch einen schönen Restsonntag!

Mittwoch, 6. November 2013

Keane im Kopf - Keane im Kino

Wer mich durch "i am bookish" mittlerweile ein wenig kennt, wird wissen, dass ein weiterer Blog-Untertitel auch "i am keane-ish" lauten könnte, denn ich bin verrückt nach der britischen Band Keane (verrückt im Sinne von "Total egal, dass ich schon 28 bin, ich verfalle wieder in Teenie-Zeiten und krieg so richtig weiche Knie, wenn ich sie sehe..."), aber das habe ich bestimmt schon dutzende Male hier erwähnt.
Keane. Die meisten, denen ich diesen Namen sage, meinen "Kenne ich nicht." Trotzdem behaupte ich einfach mal, jeder hat schon mal irgendwas von ihnen gehört - zumindest "Somewhere only we know" dürfte im Laufe der Jahre jedem irgendwo mal zu Ohren gekommen sein.
Aber Keane ist viel mehr als dieser Song. Vor 10 Jahren erschien das Debütalbum "Hopes and Fears". Jetzt, am 11. November, bringen sie ein "Best of"- Album heraus. Zur Feier gibt es einen kleinen Auftritt vor 300 Leuten im Goya in Berlin, und zwar heute!!! Ein kleiner Auftritt, der ein ziemlich großer werden wird, denn dieses besondere Konzert wird weltweit live in hunderten Kinos übertragen - für alle zum trotzdem-Dabeisein, auch wenn man nicht unter den Ersten war, die sich innerhalb von 5 Minuten eins von 300 Tickets sichern konnten, bevor sie ausverkauft waren. 
Wer Keane also auch gern mal (fast) live sehen möchte, vielleicht zum ersten Mal, vielleicht einfach mal wieder, kann ja mal auf http://www.keanemusic.com/cinema/ schauen, dort sind alle Kinos zu finden, die das Konzert übertragen - vielleicht ja auch in eurer Nähe. Ich hab erstaunlicherweise ein Ticket bekommen und bin in Berlin vor Ort dabei - wuuhuuu!!! :D

Sonntag, 3. November 2013

In my mailbox...

Yeaaaah, hab mich eben voll gefreut, dass Wochenende ist ...
... bis mir dann klar wurde, dass morgen ja wiederum auch schon wieder Montag ist. Uääärghhhh, Montag, was für ein mieser Tag.

Hm. Naja, hilft ja alles nichts. Heute gibt´s jedenfalls mal wieder eine Sonntagsmeldung; ich hab das Gefühl, sonst lass ich hier derzeit nicht viel von mir hören. Ich habe gerade so richtig keine Lust, Texte über Bücher zu schreiben. Eigentlich ist das ja nicht schwer, ein paar Sätze (gut klingen sollten sie nach Möglichkeit auch) aneinander setzen, was einem halt so einfällt zu einem Buch... Aber ich kann mich irgendwie nicht so recht dazu animieren. Auch alles andere buchige fällt bei mir momentan meistens weg. (Bis auf das Bücherkaufen. Aber das findet bei mir ja eh in nicht normaler Ausprägung statt.) Seit Wochen schon habe ich z.B. auf dem Plan, die neuen Verlagsvorschauen durchzusehen, bisher fehlt mir dazu aber die Zeit. Auch die aktuellen Neuerscheinungen gehen irgendwie an mir vorbei; gestern beispielsweise habe ich erstmal festgestellt, dass demnächst "Spiel der Angst", die Fortsetzung von "Spiel des Lebens" von Veit Etzold erscheint. Aha. Es gibt eine Fortsetzung? Jetzt bald? Irgendwie verpasst. Genauso wie so manch andere Fortsetzungsbücher - ich hab die alle gar nicht mehr auf dem Schirm. Ich hatte zwar mal angefangen, mir das zu notieren, und hier rechts in der Sidebar gibt´s ja auch eine Neuerscheinungen-Übersicht - aber wer guckt da wohl am wenigsten drauf?! Ich. 
Neulich packte ich aus diesem Grund mehrere Fortsetzungsbände in meinen virtuellen Warenkorb (Aha! Bruce Berger Gedächtnismoment!! Die ersten 6 Sekunden dieses Videos sagen doch alles...)



Hach, der Bruce. Ja, also, jedenfalls... landeten also mehrere Bücher in meinem Warenkorb und wurden kurzerhand bestellt. Ein 15% Rabatt Gutschein bei Arvelle hat sein übriges getan und heraus kam folgender neuer Bücherstapel:


(Klick auf die Links bei den Fortsetzungen)
Ken Follett "Sturz der Titanen"
England. Ethel Williams, Kind einer Bergmannsfamilie aus Wales, ist Dienerin im Haus von Earl Fitzherbert. Als sie von ihm ein Kind erwartet, wird sie in Schande entlassen. Aber Ethel lässt sich nicht entmutigen und beginnt für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Russland. Grigori und Lew Peschkow wachsen als Waisen auf. Während Grigori zum Revolutionär wird, gelangt sein Bruder in Amerika zu Reichtum - bis er sich zur Armee melden muss und so als Soldat in die Heimat zurückkehrt. Deutschland. Anders als sein Vater sehnt sich Walter von Ulrich nach einem demokratischen Deutschland. In London verliebt er sich Hals über Kopf in die emanzipierte Lady Maud. Am Tag vor der deutschen Kriegserklärung an Russland heiraten sie heimlich. Doch der beginnende Konflikt reißt die Liebenden auseinander. Drei Familien, drei Schicksale, die sich kreuzen, während der Schatten des Krieges die Welt verändert.


Allen Zadoff "Boy Nobody"
Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …?


Rick Yancey "Der Monstrumologe"
1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will...


Jaromir Konecny "Krumme Gurken"
»Mit den Mädels im Netz ist’s viel gemütlicher!«, redet Benn sich ein, und so kennt er diese reizvolle Spezies ausschließlich aus dem Internet. Benn würde es niemals zugeben, aber die »echten« Mädchen machen ihm eine SCHEISS-ANGST! Blöd, dass sein Vater ausgerechnet einen Job in einem Mädcheninternat annimmt. Richtig gehört: Mädcheninternat. Urplötzlich findet sich Benn als einzig männliches Wesen inmitten einer Horde von gefährlich wunderbar weiblichen Wesen wieder – und das von morgens bis abends, Tag und Nacht!!!


Jenny Valentine "Die Ameisenkolonie"
Als der 17-jährige Sam in London landet, will er vor allem eines: in Ruhe gelassen und von seinen Eltern nicht gefunden werden. Ein heruntergekommenes Haus, dessen Bewohner alle mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind, erscheint Sam als perfekte Unterkunft. Doch gerade als er sich in Sicherheit wiegt, tritt ihm die kleine Bohemia in den Weg. Das leicht verwahrloste Nachbarsmädchen hat sich ausgerechnet Sam zum Freund erwählt. Ehe er sich‘s versieht, ist Bohemia ihm auch nicht mehr egal, und als sie verschwindet, versucht er alles, um sie zu finden. Auf seiner Suche bekommt er unerwartete Hilfe und am Ende sogar die Möglichkeit, sich mit seinem eigenen dunklen Geheimnis auszusöhnen.




(Inhaltsangaben von amazon.de)

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Gestern habe ich "Lockwood & Co." von Jonathan Stroud gelesen und fand es herrlich! Seine Bartimäus-Reihe ist toll und diese neue Buchreihe gefällt mir genauso. Ziemlich gruselig an mancher Stelle, aber wunderbar geschrieben und so ideenreich!
Meine aktuelle Lektüre ist "Boy Nobody" von Allen Zadoff, was völlig anders ist, ausgehend von Handlung, klar; aber auch der Schreibstil ist für mich eher gewöhnungsbedürftig, vor allem nach "Lockwood & Co.", wo jeder Satz einfach gepasst hat. Bei "Boy Nobody" sollten sich Freunde von verschachtelten Nebensätzen lieber zurückhalten, denn die gibt es hier nicht. Alles kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Klingt in der Masse ein wenig abgehackt, aber immerhin wird es jetzt gerade ziemlich spannend, also bleibe ich einfach mal dran.
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