Mittwoch, 31. Juli 2013

"Nashville Oder Das Wolfsspiel" - Antonia Michaelis

Oetinger Verlag, 2013
17,95 Euro


Handlung:

Die achtzehnjährige Svenja findet in einer Abseite ihrer neuen Tübinger Studentenwohnung einen verwahrlosten, stummen 11-jährigen Jungen und nimmt ihn bei sich auf. Nach seinem T-Shirt-Aufdruck nennt sie ihn Nashville. Als eine Serie von Morden an Obdachlosen die Stadt in Aufruhr versetzt, wird Svenja unruhig. Hat Nashville, der immer wieder heimlich verschwindet, etwas damit zu tun? Bald schon merkt sie, dass nicht nur Nashvilles, sondern auch ihr Leben bedroht ist.

(Quelle: hier)


Meine Meinung:
"Nashville" war das erste Buch, das ich von Antonia Michaelis gelesen habe. Die Geschichte, die sie hier bietet, hat durchaus ihre Stärken, lebt von einem gut ausgedachten Handlungsrahmen und schillernden Figuren, die einem im Kopf bleiben, weil sie so außergewöhnlich sind. Die Ideen, die die Autorin miteinander verwoben hat, haben mir an sich gut gefallen, und auch die Auflösung zum Ende hin kam für mich einigermaßen überraschend.
Dennoch muss ich ehrlich sagen, dass mir beim Lesen auch wesentliche Schwachpunkte aufgefallen sind, die mich "Nashville" mit einem eher weinenden als lachenden Auge betrachten lassen.

Zum einen ist mir die gesamte Handlung des Buches viel zu lang. Das Buch umfasst fast 500 Seiten, und leider enthält es wohl nicht zuletzt dadurch diverse Stellen, die die Handlung in die Länge ziehen, und die einfach nicht nötig gewesen wären, auch weil sie zum Problem nichts beitragen. Über Seiten hinweg zu lesen, wie Svenjas Tage mit Uni und Freunde besuchen und umziehen aussehen, immer wieder zu lesen, wie Nashville sie mit großen Augen vom Küchenschrank aus ansieht - das wurde mir irgendwann zuviel. Das Buch könnte gute 200 Seiten kürzer sein und würde dabei an tatsächlicher Handlung trotzdem nichts verlieren. Dadurch aber vielleicht einen Tick spannender werden, weil die wesentlichen Punkte in kürzerer Spanne dargeboten werden würden.
Vor allem aber habe ich mich mit den Personen schwer getan. Hauptfigur Svenja kam mir fast unerträglich verklärt, gutgläubig und naiv vor. Man bekommt den Eindruck, sie lebt so vor sich hin in den Tag hinein, ohne sich Gedanken über irgendetwas - oder zumindest irgendetwas relevantes zu machen. Sie gibt sich im einen Moment unglaublich erwachsen, möchte gern sehr unabhängig sein, spricht in philosophisch-zweideutigen Sätzen und wechselt ihre Bettpartner im Laufe der Handlung ... nun, diverse Male. Im nächsten Moment ist sie wie ein bockiges Kind; verhält sich unüberlegt und impulsiv, antwortet auf Fragen, die sie nicht beantworten möchte, einfach nur dadurch, den Telefonhörer aufzulegen, oder geht einfach weg und lässt den anderen stehen. Dass sie im gesamten Handlungsverlauf nicht ein einziges Mal in Erwägung zieht, Nashville auf "offiziellem" Weg zu helfen, durch Meldung bei der Polizei, beim Sozialamt, sich irgendwo (!) Hilfe zu holen, wollte einfach nicht in meinen Kopf gehen. Stattdessen spielt sie als 18-Jährige die Mutter für ein verwahrlostes und offensichtlich verstörtes Kind, das nicht reden will und keine Identität zu haben scheint, füttert ihn mit durch, bietet ihm ein Dach über dem Kopf, das sie sich selbst nur mit Hängen und Würgen leisten kann. Und das als Medizinstudentin, von der man ein gewisses Verantwortungsgefühl doch eigentlich erwarten könnte, oder sollte. 
Das ging für mein Empfinden nicht Hand in Hand und nicht selten wollte ich am liebsten in das Buch greifen und Svenja durchschütteln, um sie mal zur Besinnung zu bringen. Und die Tatsache, dass hier niemand auch nur im geringsten irgendwie "normal" wirkt, sondern jeder irgendwie aus dem Rahmen fällt, sei es durch seine Art, seine Worte, sein Aussehen; egal ob Svenjas Freundin von gegenüber, ihr Kommilitone Friedel, der Arzt Gunnar oder ihr Vater - hier ist jeder ein recht spezieller Charakter. Und auch das war für mich einen Tick zuviel.

Fazit:
Wäre "Nashville" kürzer und auf mehr Action ausgerichtet gewesen, hätte es mir wohl wesentlich besser gefallen. Aber so habe ich mich einige Zeit lang durch den etwas zähen Mittelteil gekämpft, um schlussendlich feststellen zu müssen, dass mir Svenja durch ihre Art nicht sonderlich sympathisch wurde, und es in den Handlungen der verschiedenen Personen zuviele Motive gab, die ich nicht nachvollziehen konnte. 3 Bücherstapel.


Montag, 29. Juli 2013

"Symbole des Bösen" - J. T. Ellison

mira Taschenbuch, 2013
8,99 Euro


Handlung:

Es ist die Nacht der Bluternte, von Nichtgläubigen auch Halloween genannt. Die Nacht, in der acht Jugendliche in Nashville den Tod finden. Allen ist ein Pentagramm in die Haut geritzt worden. Stieg wirklich der Todesengel Azrael auf die Erde herab, um sein grausames Werk zu verrichten? 

Lieutenant Taylor Jackson hat gerade erst wieder die Leitung der Mordkommission übernommen und steht schon vor dem größten Rätsel ihrer Karriere. Gemeinsam mit der selbst ernannten Hexe Ariadne taucht sie in die mystische Welt der Menschen ein, die an Todesengel und Hexenzauber glauben. Was sie bei ihren Ermittlungen entdeckt, geht weit über das hinaus, was mit normalem Menschenverstand zu begreifen ist.


Meine Meinung:
"Symbole des Bösen" ist bereits der fünfte Band in der Buchreihe um die Ermittlerin Taylor Jackson. Das wusste ich zunächst nicht, als ich anfing zu lesen. Und letztlich ist es für die eigentliche Handlung um die satanischen Vorkommnisse zu Halloween auch egal, denn dabei handelt es sich um einen eigenständigen Plot, der keine Vorkenntnisse erfordert. Zusätzlich zu diesem Handlungsrahmen gibt es jedoch auch diverse Rückblicke in alte Fälle, an denen sowohl Taylor als auch ihr Verlobter Baldwin gearbeitet haben, Erinnerungen und unliebsame Hinweise auf Mörder und Täter aus anderen Fällen tauchen auf, die hier ihre Schatten ins Jetzt werfen. Um das alles verstehen zu können, bietet es sich sicherlich an, auch die 4 Vorgängerbände der Reihe zu lesen. Und die Autorin macht es einem auch leicht, diesen Wunsch tatsächlich zu entwickeln: mehr von Taylor und ihren Kollegen, ihrem Verlobten, und ihrer Arbeit erfahren zu wollen, und herauszufinden, was vorher alles geschehen ist.
"Symbole des Bösen" ist ein runder, unterhaltender und gleichsam informativer Thriller, gut geschrieben und gut in Szene gesetzt. Informativ deswegen, weil man hier jede Menge über die Hintergründe zum Thema Hexenzauber, Satanismus und okkulter Glauben geliefert bekommt. Das aber nicht mit belehrendem Zeigefinger, sondern spontan als Infos eingestreut, sodass man stets genauso schlau ist wie die Ermittler. Der Fall ist interessant, und durch den währenden Wechsel zwischen aktueller Ermittlung und Rückblicken zu einem alten Fall, mit dem sich Baldwin nunmehr auseinander setzen muss, wird es eigentlich nie langweilig. Eine Buchreihe, bei der man dranbleiben kann, wenn man kurzweilige Thriller mag. 



Ein herzliches Dankeschön an den mira Taschenbuch Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 28. Juli 2013

In my mailbox... und heiß :(

Sinnlos, diesen Beitrag mit einem Fakt zu eröffnen, der eh schon allen bekannt ist, aber ich tu´s trotzdem: 
Ist. Das. Heiß. 
Himmel, was für ein Wetter. Ich mag es nicht. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass ich ein Wintermensch bin, und dieser ... - nennen wir es - komatöse wetterartige Zustand in den letzten Tagen zeigt mir wieder, warum. Ernte ich jetzt Buh-Rufe, wenn ich sage, dass ich mir einen baldigen Herbstbeginn wünsche?! Oder wenigstens Temperaturen, die vorne mit einer 2 beginnen?

Da hat man doch zu gar nichts mehr Antrieb oder Lust, oder? Auch nicht zum Reden. Und Tippen. Also heute in aller Kürze folgende Informationen:

Neu eingezogen sind

Jodi Picoult "Mein Herz zwischen den Zeilen"
»Hilf mir« - Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden?

Ich hab noch nie etwas von Jodi Picoult gelesen, also bin ich mal gespannt; auch wenn diese Story hier wohl nicht wirklich der Maßstab für ihren Stil ist, das Buch hat sie mit ihrer Tochter zusammen geschrieben. Klingt sehr nach Teenie-Story. Bin ich zu alt dafür? Vermutlich. Interessiert mich das? Gerade nicht die Bohne.

Siobhan Curham "Lieber Dylan"
Das Leben der 14-jährigen Georgie ist ein einziges Chaos. Sie ist überzeugt, dass nur der Soapstar Dylan Curtland ihre Probleme verstehen kann. Also schreibt sie ihm eine E-Mail - und bekommt tatsächlich eine Antwort! Es entwickelt sich eine virtuelle Freundschaft, doch bald muss Georgie feststellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Ich wiederhole mich: Klingt sehr nach Teenie-Story. Bin ich zu alt dafür? Vermutlich. Interessiert mich das? Gerade nicht die Bohne.

Außerdem erreichten mich in den letzten Tagen sehr außergewöhnliche Lesezeichen von lovelybooks, die man sich irgendwann (vor einiger Zeit) mal anfordern konnte. Ich benutze ja immer Lesezeichen (Eselsohren oder Knicke in Büchern bringen mich zum Heulen), aber eigentlich ist es mir auch immer ziemlich ... egal ..., was da als Lesezeichen herhalten muss. Manche geben ja extra Geld aus, um sich Lesezeichen zu kaufen, oder stellen aufwendig selbst welche her. Auch schön. Mach und brauch ich aber nicht. Bei mir reicht auch jeder zerknorkelte Kassenzettel. (Btw: Mein Schreibprogramm unterstreicht mir hier gerade rot das Wort "zerknorkelt". Ich frag mich, wieso. Ist das kein offizielles Wort? Kennt das niemand außer mir? Zerknorkeln. Das ist doch ... klar. Oder nicht?!)
Äh, ja, jedenfalls gab es eben auch diese Lesezeichen, die ich ab sofort nach Herzenslaune in meine Bücher packen kann.




In den nächsten Tagen erwarten euch noch Rezensionen zu "Nashville" von Antonia Michaelis, "Symbole des Bösen" von J.T. Elliott und "Verlieb dich nie in einen Vargas" von Sarah Ockler.

Und last but not least darf ich schon mal verkünden, dass es hier auf dem Blog im August ein Gewinnspiel zum "City of Bones" - Kinofilm geben wird, gesponsert vom Arena Verlag. Mehr Infos gibt´s dann bald, aber ich kann euch jetzt schon sagen, dass sich das Mitmachen definitiv lohnt!

Samstag, 27. Juli 2013

"Der stille Sammler" - Becky Masterman

Bastei Lübbe, 2013
18,00 Euro
Handlung:
Als Brigid Quinn an den Leichenfundort in der Wüste Arizonas gerufen wird, erkennt die ehemalige FBI-Agentin sofort die Handschrift des Route-66-Killers: Floyd Lynch, der die Polizei zu den beiden Toten geführt hat, scheint jener Serienkiller zu sein, den Brigid viele Jahre vergeblich gejagt hat. Doch irgendetwas stimmt nicht, das spürt auch Laura Coleman, die nun die Ermittlungen im Fall Lynch leitet. Verzweifelt, weil niemand ihre Bedenken teilt, vertraut sie sich Brigid an - und ist kurz darauf spurlos verschwunden ...
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
"Der stille Sammler" ist ein wirklich außerordentlich gut geschriebener, spannender und lesenswerter Thriller, der vor allem durch seine Hauptfigur punkten kann. Ich fand es so erfrischend, hier zur Abwechslung mal keine junge, attraktive, aufstrebende, alleinlebende und höchst ehrgeizige Topermittlerin vorgesetzt zu bekommen, die alles will und alles kann - die am Ende dann aber doch vom männlichen Helden gerettet werden muss.
Stattdessen ermittelt hier Brigid Quinn, eine - eigentlich - arbeitslose Endfünfzigerin, die ihre besten Tage beim FBI schon hinter sich hat, und mit allen Wassern gewaschen ist. Brigid ist gleichermaßen schnodderig, eigenwillig, distanziert und kühl, und hat dennoch Schuldgefühle und zuviele Erinnerungen an vergangene Fälle im Kopf. Ich fand sie sehr authentisch - auch wenn ich manche Dinge, die sie hier im Laufe der Handlung tut und sagt, nicht ganz nachvollziehen konnte.
Der Fall, in den man als Leser zusammen mit Brigid geworfen wird, ist gar nicht so ungewöhnlich (zumindest für eingefleischte Thrillerfans dürfte ein Frauenmörder nicht mehr allzu spektakulär daherkommen). Interessant wird es jedoch, als sich herausstellt, dass der geständige vermeintliche Route-66-Mörder gar nicht der Täter zu sein scheint. Warum gesteht er also Morde, die er gar nicht begangen hat? Gekonnt verbindet die Autorin dann Fakten, Erinnerungen und Schatten aus alten, längst vergangenen Fällen mit aktuellen Geschehnissen. Heraus kommt ein wirklich spannender und kurzweiliger Thriller, der Überraschungen parat hält, und genügend an Verwirrung stiftet, um stets weiterlesen zu wollen - ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden durch. Lesenswert für alle Thriller-Fans, die auch mal ohne ein allzu bildhaftes Blutvergießen auf ihre Kosten kommen wollen.


Mittwoch, 24. Juli 2013

"Die da kommen" - Liz Jensen

dtv, 2013
14,90 Euro
Handlung:
Ein siebenjähriges Mädchen tötet seine Großmutter auf brutale Weise. Ein tragischer Einzelfall, sagen die Experten. Doch sie täuschen sich. Überall auf der Welt kommt es zu grausamen Gewalttaten, die Kinder gegen ihre Familien verüben. Der Anthropologe Hesketh Lock hat zunächst ein ganz anderes Rätsel aufzuklären. Hesketh ist ein »Troubleshooter«: weltweit wird er zur Aufklärung interner Skandale in globalen Unternehmen eingesetzt. Sein aktueller Fall führt ihn nach Taiwan. Hesketh entdeckt als Erster ein Muster in den sich häufenden Fällen von schwerer Industriesabotage und den Attacken von Kindern gegen Erwachsene, die wie zwei Epidemien den ganzen Erdball erfassen. Wer sind die geheimnisvollen »sie«, von denen immer wieder die Rede ist? Sind »sie« die treibende Kraft hinter den dramatischen Ereignissen?
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
"Die da kommen" braucht ganze 100 Seiten, um in Schwung zu kommen. Damit hatte ich nicht gerechnet, und so fiel mir der Einstieg in dieses Buch ungewöhnlich schwer. Obendrein ist Hesketh Lock zwar ein unglaublich interessanter Charakter, ein mit dem Asperger-Syndrom lebender Anthropologe, dessen Job ihn in jede Ecke der Erde führt. Unter anderen Umständen - und bei einer anderen Handlung - hätte ich Hesketh als erzählende und tragende Hauptfigur ganz wunderbar gefunden. Hier jedoch fand ich das Zusammenspiel von eigenwilligem, teils sehr verschlossenem und dabei stets analytischem Charakter und zombie-artigen Vorkommnissen auf der ganzen Welt jedoch gleichermaßen gewagt wie - leider - auch nicht wirklich gelungen. Für meinen Geschmack passiert hier zu wenig, um den Beinamen "Thriller" zu rechtfertigen. Was in diesem Buchszenario auf der Erde geschieht, ist fürchterlich, ohne Frage. Überall fangen Kinder an, ihre Eltern oder andere Erwachsene anzugreifen, sie wirken dabei wie apathisch und weggetreten und verhalten sich fortan höchst merkwürdig; entwickeln beispielsweise eine Vorliebe für Salz oder unterhalten sich in einer neu erschaffenen Kunstsprache telepathisch untereinander.
Klingt nach Science-Fiction, und den Ansatz fand ich auch allemal lesenswert. Das Ergebnis hat mich jedoch nicht überzeugen können. Wie gesagt, zum einen fand ich Hesketh als tragende Figur hier nicht geeignet - von ihm hätte ich lieber in einer anderen Geschichte gelesen. An jeder (un)möglichen Stelle bremst er die gerade aufkeimende Spannung (die ich in einem Thriller nun mal schlichtweg erwarte) durch irgendwelche Hintergrundinfos oder Anekdoten aus, die er an dieser Stelle einfach loswerden muss. Vor allem aber hat die Geschichte dahinter in meinen Augen nicht so recht Hand und Fuß. Beim Lesen der letzten Seite zumindest sind mir diverse ungelöste Fragen in den Sinn gekommen; Dinge, die nicht ausreichend erklärt wurden. Salopp gesagt saß ich am Ende "ziemlich dumm da", weil ich scheinbar irgendeine Erklärung auf den letzten Seiten verpasst habe - oder es sie einfach nicht gab. Die "Auflösung", sofern man sie so nennen möchte, und das Ende als solches fand ich nicht zufriedenstellend.

Fazit:
"Die da kommen" ist mittelmäßige Unterhaltung, die das Zeug (die Idee, den Ansatz) zu mehr gehabt hätte. Leider trifft die Umsetzung nicht wirklich meinen Geschmack, und einen "Thriller" hielt ich beim Lesen dieses Buches auch nicht in der Hand.


Samstag, 20. Juli 2013

"I capture the castle" - Dodie Smith

Darum geht´s:
Die 17-jährige Cassandra und ihre Familie leben in einem heruntergekommenen alten Schloss, das nur noch nach außen den noblen Schein wahren kann. Die einzige Möglichkeit, der Familie Mortmain finanziell wieder ein wenig auf die Beine zu helfen, scheint in einer Heirat der ältesten Tochter Rose mit einem reichen Mann zu liegen. Während sich alle Familienmitglieder mehr oder weniger dem Pessimismus und der Antriebslosigkeit hingeben, dass sich ihre Lage sowieso nicht wirklich ändern wird, zieht die reiche amerikanische Familie Cotton in die Gegend. Bald kreuzen sich die Wege der Mortmains mit denen der Cottons...

Meine Meinung:
Wenn ich ehrlich sein soll, hab ich gar keine wirklichen Eindrücke zu diesem Buch, zumindest keine, die einen umfangreichen Beitrag ergeben würden. Aber als kurzer Nachweis, dass ich es für die 100-Bücher Challenge gelesen habe, folgendes: 
Ich mochte, dass das Buch mich überraschen konnte. Dass ich anfangs gar nicht vermutet hätte, dass sich so eine Geschichte hinter "I capture the castle" verbirgt. Dass es vor allem so locker-luftig erzählt wird, so halbwegs im Plauderton von Cassandra, die hier in ihr Tagebuch schreibt - und wir als Leser die Einträge zu lesen bekommen. Diese Einträge sind - zugegeben - für ein Tagebuch doch sehr ausführlich und detailreich, aber dienen der Handlung dadurch eben umso mehr. Man bekommt bunte und ausschweifende Eindrücke in das Leben der etwas verkappten und verarmten Familie Mortmain; eine Familie, die mir sehr zugesagt hat  in ihrer Art und von deren Mitgliedern ich gern gelesen habe. Sie bringen irgendwie einen "Wohlfühlfaktor" mit sich, der sich nicht nur in charmanten und lustigen Unterhaltungen zeigt, sondern auch in der Familiendynamik als solchen.

Ich hab etwas im Stile von Jane Austen erwartet - und "I capture the castle" ist sowohl das, als auch wiederum das überhaupt nicht. Die Liebeleien und der Herzschmerz, die Cassandra und ihre Schwester Rose durchleben, erinnern sehr an die Bennett´schen Probleme; gleichwohl ist hier durchgängig ein sehr viel humorvollerer und lässigerer Schreibstil am Gange. Genau der ist es auch, der mich trotz einiger gefühlter Längen im Mittelteil kontinuierlich am Lesen hielt. Und während sich beim Lesen von Jane Austens Geschichte bei mir unweigerlich eine klitzekleine Schwärmerei für Mr. Darcy entwickelte, kann ich dem Helden Simon Cotton hier gar nicht so recht etwas abgewinnen.
Was ich jedoch nicht wirklich nachvollziehen kann, ist, warum dieses Buch auf der "Must read" Liste gelandet ist, eben jener Liste, die der 100-Bücher Challenge zugrunde liegt. Denn ... ein Must Read ist "I capture the castle" in meinen Augen nicht. Man kann es gelesen haben, man bekommt für einige Stunden eine  unterhaltsame und auch lustige Geschichte mit sehr liebevoll gezeichneten und vielseitigen Figuren geboten - aber ich muss ehrlich sagen: mir würde nichts fehlen, wenn ich "I capture the castle" nicht kennen würde.


Mittwoch, 17. Juli 2013

In my mailbox...

Nachdem mir amazon jetzt - gewissermaßen "freudestrahlend" - mitgeteilt hat, dass es meine Vorbestellungen verschickt hat, gehe ich mal davon aus, dass ich diese Woche noch Post bekomme. Buchige Post. Um nicht völlig halterlos zu wirken in einem überlangen In my mailbox-Eintrag (määäp, schon zu spät!), und die ganze kompakte Menge daher nicht erst am Wochenende vorstellen möchte, gibt´s die Neuzugänge der letzten Tage heute schon mal vorab.
Ich starte mal mit den Leseexemplaren.


Becky Masterman "Der stille Sammler"


Ich bin bereits bei der Hälfte und finde dieses Buch ... milde gesagt ... höchst merkwürdig. So einen langwierigen Actionthriller mit mordenden Kindern, der sich permanent selbst ausbremst, wenn´s gerade spannend wird, hab ich noch nie gelesen.


Sarah Ockler "Verlieb dich nie in einen Vargas"
Klingt nach Schmalz, Kitsch, rosaroter Teeniestory und luftig leichter Liebesschmonzette. Muss halt auch mal sein.


J.T. Ellison "Symbole des Bösen"


Also... Ich hab von Politik und Parteien zusammengefasst null Ahnung und noch weniger Interesse dran. Hier geht´s um die Grünen und die Piratenpartei, was normalerweise auch nicht dazu beiträgt, dass ich das Buch lesen wollen würde. Aber drumherum hat der Autor offenbar eine so sympathische Geschichte gezimmert, dass ich mittlerweile doch sehr gespannt bin auf "Erika Mustermann".

Das waren zunächst mal die Leseexemplare. Zudem lese ich auch immernoch am Rezensionsexemplar "Nashville" von Antonia Michaelis; was nicht etwa daran liegt, dass das Buch schlecht wäre. Aber fast 500 Seiten müssen halt auch erstmal gelesen sein, und das kam in den letzten Tagen einfach zu kurz.

Frustbestellungen bei Arvelle, spontanes Zugreifen bei Buchschnäppchen und Vorbestellungen haben mir zudem diese hier ins Haus gebracht:



Ganz ehrlich? Ich kann mich nicht daran erinnern, irgendwann mal "Retrum" vorbestellt zu haben, als Taschenbuchausgabe, die jetzt erst erschienen ist. Ich hab geguckt wie ein Schaf, als ich das Päckchen aufmachte und das Buch in der Hand hielt. Versteht mich nicht falsch, ich will das schon lesen. Steht auch schon eine Weile auf meiner Wunschliste; aber dass ich nicht mehr weiß, dieses Buch mal bestellt zu haben, gibt mir dann doch zu denken.



Finden soviele so toll. Also ziehe ich mit.


Oha, ist das ein schmales Büchlein! Nicht mal 200 Seiten, das war mir gar nicht klar. Aber auch hier überschlagen sich soviele Leser vor Begeisterung und nicht nur einmal hab ich im Zusammenhang mit diesem Buch das Wort "Meisterwerk" gelesen, und das weckt meine Neugier dann doch ungemein.


Ist die Fortsetzung zu "Totenreise", das ich vor ein paar Wochen gelesen habe. Ich hab gar nichts davon oder darüber geschrieben hier auf dem Blog, fällt mir gerade ein. Vielleicht mache ich das dann in Kombination mit Teil 2.

Dienstag, 16. Juli 2013

*aus der Versenkung auftauch*

Hallo ihr!
Ja, hier war ziemliche Funkstille in den letzten Tagen und ich hab nichts von mir hören lassen. Aber ich war einige Tage intensivst anderweitig beschäftigt oder hab mich vor lauter Gedankenkreisen nicht aufraffen können, irgendwas produktives zu machen. Also hier auf dem Blog zu machen.
Am Wochenende hat meine Schwester geheiratet, und nach den ganzen Party-, Feier-, Junggesellinnenabschied- und natürlich Hochzeits-Vorbereitungen, Planungen und Organisationswirren hab ich jetzt damit wieder "hochzeitsgedankenfrei" und kann mich anderen Dingen widmen. Die Hochzeit war schön, das ganze Drumherum hat gestimmt und gepasst und diverse "Ahhs" und "Ohhs" verursacht. Die ganze bucklige Verwandschaft (sowohl die schon bekannte als auch die "neue") hat man mal (wieder-) gesehen, meine Frisur hat dank zwei Dutzend Haarnadeln und gefühlten 5 kg Haarspray auf dem Kopf mehr als 24 Stunden gehalten - Respekt! -, die Anzahl der Hochzeitstorten-Stockwerke betrug: 4. Anzahl der verpolterten Teller und Tassen: für den Geschmack meiner Schwester ZUVIELE! ;) Anzahl der Paar Schuhe, die ich im Laufe des Tages angezogen habe: 3. (Und bei jedem hab ich mir an einer anderen Stelle die Füße wundgelaufen. Ich hab da ne Begabung für.) Anzahl der Tränen, die gelaufen sind: unzählige. Bei mir selbst eher keine, was aber nicht an fehlender Empathie liegt - ich kann heulen wie ein Schlosshund bei manchen Filmen oder wenn Dobby in den Armen von Harry Potter stirbt oder oder oder - aber bei diesem Anlass gab´s keine Tränen auf meiner Seite. Stattdessen einen Haufen verwackelter Fotos, Bilder und Erinnerungen im Kopf.

Da ich den Kopf nun aber wie gesagt wieder frei(er) habe, könnte und sollte ich mich mal wieder den anderen Seiten des Lebens widmen. Lesen zum Beispiel würde da recht weit oben auf der Liste stehen. Und das müsste ich eigentlich auch tatsächlich tun, denn der Stapel an Büchern, die ich lesen müsste/sollte, weil es Leseexemplare sind, wächst langsam in angsteinflößende Höhen. Ich komm gar nicht mehr hinterher!


Die neuen Bücher wollte ich euch ja auch noch zeigen, das mach ich dann vielleicht morgen oder irgendwann später, mal sehen. Es sind jedenfalls einige, die ich mittlerweile wirklich lesen müsste (auch wenn ich das nicht gern sage), und ich muss erstmal schauen, dass ich wieder Land sehe. Aber wird schon. Jedenfalls hallo zurück! :)

Samstag, 6. Juli 2013

Schrei vor Glück - oder auch nicht...

Puhhh. Die Woche..., die war so richtig mies. Ich häng auch irgendwie gerade in allen Seilen und kriege gar nichts auf die Reihe. Nichts funktioniert, nichts läuft so, wie es soll, erhoffte Überraschungen gab´s auch nicht - kurzum: eine richtige sch***- Woche. 
Da half auch das gigantisch-riesige Zalando-Paket nichts, das mich gestern daheim erwartete. Darin mehrere Paar Schuhe (Partyschuhe, ha...), denn nach wie vor steh ich vor der Qual der Wahl: was nur anziehen?! Nächstes Wochenende ist Hochzeit angesagt, was ich vor einiger Zeit ja schonmal erwähnt hatte, und die Klamottenfrage treibt mir weiterhin diverse Fragezeichen vor die Stirn, auch wenn ich mittlerweile wenigstens einen kleinen Schlachtplan erstellt habe. 
Für die Hochzeit gab es in den letzten Tagen auch noch einiges vorzubereiten und zu erstellen, daher war heute z.B. Basteln angesagt. Meine Fingerkuppen sind vom unendlichen Papierfalten jetzt zwar taub und kribbeln, aber dafür kann ich den einen Punkt auf der Liste abhaken. 
Nix mit Lesen also bisher, obwohl ich mich nach diesen letzten Tagen tatsächlich einfach nur in die Sonne setzen will, die Nase in ein Buch stecken und mich gedanklich für ein Weile wegbeamen möchte. Vielleicht klappt es ja nachher noch. Oder morgen. Also das Lesen. Nicht das Beamen. Das ist mir schon klar.
Dank der alles andere als optimal verlaufenen letzten Tage bin ich auch wieder in mein unbequemes Schema gefallen: Frustshoppen. Das Zalando-Paket (und noch ein paar andere... *hüstel*) sprechen da schon eine deutliche Sprache, aber auch im belletristischen Bereich habe ich wieder stark zugeschlagen. Gekauft, bestellt, vorbestellt - alles dabei. Die Auswirkungen dieser Kompensationsversuche werde ich in den nächsten Tagen zu spüren bekommen, wenn die Bücher hier alle nach und nach eintrudeln. Dann gibt´s auch einen umfassenden Neuzugänge-Eintrag. Im Moment hab ich schon 3 neue Bücher hier liegen, von denen ich mich mal für etwas zum Lesen entscheiden sollte. Jetzt. Krimi oder Horror oder von beidem ein bißchen vereint in einem Jugendbuch?! Kitschig-rosa Romantikkrams vertrage ich gerade nicht. Echt nicht. Da muss was anderes her.
Aber zuerst... werde ich mich wohl mal durch diverse Zalando-Schuhe probieren... 

Donnerstag, 4. Juli 2013

"Ismael - Bereit sein ist alles" - Michael Gerard Bauer

dtv, 2013

Handlung:
Kelly Falkners eisblaue Augen und ihr 1000-Watt-Lächeln haben es Ismael schon lange angetan, aber nun entschwindet die Angebetete mit ihrer Familie nach Neuseeland. Ismaels Freund Razza löst das Problem auf seine Weise: Er verkuppelt Ismael mit der kessen Cindy, aber der hat eigentlich ganz anderes im Sinn. Als Senior in der Schule wälzt Ismael lieber im Debattierclub mit seinen Freunden die großen Fragen der Menschheit. Und auch Ignatius, Scobie und Bill starten durch: Die vermeintlich Unsportlichen entwickeln sich zu wahren Volleyball-Cracks, die angeblich Unmusikalischen gründen eine coole Band und im Debattieren kommen alle groß raus. Danach der große Schlussakkord: Sommerferien im Strandhaus – mit Kelly!
(Quelle: hier)

Meine Meinung:

"Ich eigne mich einfach nicht dafür, rasch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das ist okay für Typen wie Jess´ Freund Brad. Die Mädels werfen einen Blick auf ihn und sagen: "Klasse, den nehm ich!" Wenn man aber aussieht wie ich, dann kommt eher: "Hmmmmmm, nichts anderes im Angebot?" Ich brauche eine Weile. So ähnlich wie Schimmel." (S. 181)

Eigentlich kann und will ich gar nicht viel zu diesem Buch sagen. Es ist der Abschluss der Ismael-Trilogie, und wenn das Buch nicht zuerst als gebundene Ausgabe erschienen wäre, hätte ich es schon viel früher gelesen. Da ich aber die ersten beiden Teile ebenfalls als Taschenbücher habe, musste ich halt ein wenig warten. 
Und ich hab es nicht bereuen müssen. Ich bin rückblickend zwar ein wenig verwirrt, weil in diesem abschließenden Teil der Geschichte um Ismael und seine Freunde gleich 2 Schuljahre in ein Buch gepresst wurden - während die Handlungsdauer in den anderen Büchern wesentlich kürzer ist. Aber gut, es passiert halt viel in diesen letzten beiden Jahren, die Ismael & Co. an der Schule verbringen. Wie immer habe ich das Gespann Ismael - Scobie - Razz - Ignatius - Bill geliebt und gemeinsam mit ihnen gelacht, gelitten und gehofft. Die 5 erleben wunderbare Abenteuer, machen in den letzten Schulmonaten noch einmal richtig von sich reden und wachsen dabei mehrere Male über sich selbst hinaus. Allen voran hat mich auch dieses Mal besonders Razza mitgerissen; ich finde, sein Charakter hat seit dem ersten Buch eine so wundervolle Entwicklung durchgemacht, er wurde mit so viel Charme, Witz und Liebenswürdigkeit vom Autor Michael Gerard Bauer versehen - ich würde wirklich behaupten, dass die Ismael-Bücher vor allem auch wegen ihm so wunder-wunderbar sind.
Für alle, die die Reihe noch nicht kennen, kommt hier eine ganz klare Leseempfehlung! Ich liebe die Ismael-Bücher und bin so froh, sie mal für mich entdeckt zu haben.


Montag, 1. Juli 2013

In my mailbox...

Irgendwas läuft falsch zur Zeit, das steht mal fest. Ich komme nämlich gar nicht mehr zum Lesen. Nicht mal so´n bißchen nebenbei. Dabei habe ich mittlerweile soviele tolle neue Bücher bei mir liegen, die alle insgeheim rufen "Lies mich doch endlich" - und ich hör einfach nicht hin :(
Deswegen gibt es auch nichts über gelesene Bücher zu schreiben. Und deswegen macht dieser Bücherblog seinem Namen gerade nicht alle Ehre.   


Antonia Michaelis "Nashville"
Atemlos spannend! Ein mörderischer Thriller über Liebe und Verrat. Die achtzehnjährige Svenja findet in einer Abseite ihrer neuen Tübinger Studentenwohnung einen verwahrlosten, stummen 11-jährigen Jungen und nimmt ihn bei sich auf. Nach seinem T-Shirt-Aufdruck nennt sie ihn Nashville. Als eine Serie von Morden an Obdachlosen die Stadt in Aufruhr versetzt, wird Svenja unruhig. Hat Nashville, der immer wieder heimlich verschwindet, etwas damit zu tun? Bald schon merkt sie, dass nicht nur Nashvilles, sondern auch ihr Leben bedroht ist. Ein grandioser Thriller der mehrfach ausgezeichneten Autorin Antonia Michaelis, eine packende und fesselnde Geschichte von Liebe, Sehnsucht, Ängsten und Freunden, denen man nicht trauen kann.

-> Gab es von buecher.de zum "Bücherflüstern". Ich hab noch nichts von Antonia Michaelis gelesen, weiß aber, dass die Bücher vielen sehr gut gefallen, und bin daher schon ziemlich gespannt drauf. 

Michael Grant "BZRK"
Ein Junge, der herausfinden will, warum der Verstand seines Bruders nur noch Brei zu sein scheint … Ein Mädchen, das zusehen muss, wie ihre Familie im Kerosinfeuer verglüht … Ein skrupelloser Hacker, der jeden manipuliert, der ihm zu nahe kommt … Menschen, die sich am Rand des Wahnsinns bewegen, und andere, die diese Grenze längst überschritten haben. BZRK, das ist die letzte Bastion zwischen uns und der ganz großen Katastrophe. Denn dieser Krieg wird anders sein. Seine Waffen sind winzig, beinahe unsichtbar, absolut tödlich, und niemand kann ihnen entkommen. Die atemberaubende und düstere Vision eines geheimen Krieges der Mikro- gegen die Makro-Welt, gegen unsere Welt. Winzige biotechnologische Nano-Organismen, die dich beschatten, kontrollieren … töten. Der Kampf hat längst begonnen!

-> Ich schleiche schon lange drumherum. Andere Blogger meinten, das Buch wäre völlig abgedreht, aber trotzdem verdammt gut. Jetzt hab ich einfach mal zugeschlagen.

(Inhaltsangaben von amazon.de)
Powered by Blogger.

© i am bookish, AllRightsReserved.

Designed by ScreenWritersArena