Mittwoch, 30. Januar 2013

Gesucht & Gefunden

Heute zur Abwechslung eine erneute Auswahl an lustigen, kuriosen, merk- und fragwürdigen Suchbegriffen, mit denen die Leute auf meinem Blog landen.
 
"Wo ist das Buch, das ich gestern ausgelesen habe"
Das find ich toll. Frag doch mal google, das kann bestimmt die genauen Koordinaten vom Couchtisch oder dem verstaubten Boden unter dem Sofa oder der Ritze zwischen zwei Kissen oder oder oder angeben... :D
 
"Ich hab dich lieb Broo"
Barney? Bist du das?
 
"Ist das Cover eines Buches ausschlaggebend für den Kauf?"
Ja, doch, schon, würd ich sagen. Nicht nur, aber manchmal fällt einem ein Buch ja nur wegen des Covers ins Auge. Also mal ehrlich: wer fragt sowas denn eine Suchmaschine?

"Patricia Schröder ohne e"
Das wäre dann Patricia Schrödr.
 
"Buchsnack"
Ist das Buch der Snack? Oder gibt´s einen Snack zum Buch? Aber Vorsicht: keine Krümel und keine Fettflecken im Buch, das kann ich gar nicht leiden...
 
"Fotoideen Menschen"
Ääähm, ja. Vermutlich hat jemand nach einer interessanten Pose für ein Foto gesucht. Oder nach einem fotogenen Menschen. Oder einen fotografierenden Menschen? Gibt´s hier nich, tut mir leid...
 
"panische Angst vor Maikäfern"
Hahahahahaha, ein echter Schenkelklopfer! Den find ich gut. Ob es da echte Ergebnisse zu finden gibt? Das werd ich gleich mal selbst googeln.
 
Und eins meiner Highlights:
"Hilary Duff hat ein Buch geschrieben?!"
Dieses "?!" bringt mich jedes Mal zum Lachen, weil es ... so unglaubliches Entsetzen und Ungläubigkeit ausdrückt, oder eben totales Ich-habs-nicht-mitbekommen. :D Dabei sind die Bücher von Hilary Duff gar nicht mal sooo schlecht.
 
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Übrigens: Es gibt keine Angst vor Maikäfern, zumindest nicht offziell anerkannt. Scheinbar haben einige Menschen Angst vor Marienkäfern, aha. Hat aber auch keinen offiziellen Namen. Recht "lustig" (sofern ich das als Psychologin überhaupt sagen darf), finde ich jedoch die "Paraskavedekatriaphobie", die ich auf meiner Suche nach den furchteinflößenden Maikäfern entdeckt habe. Dahinter verbirgt sich die Angst vor Freitag, dem 13. Wer hätte das gedacht?!

Dienstag, 29. Januar 2013

11 Euro im Monat...

Hoppala. Soeben habe ich gelesen, dass die deutschen Haushalte 2010 im Schnitt 11 Euro im Monat für Bücher ausgegeben haben, also etwa 132 Euro im Jahr. (hier)
11 Euro. Im Monat. Für Bücher.
Das ist ja nicht mal ein Hardcover-Buch.
...
Mich haben sie nicht befragt. Ich glaube, ich hätte die Statistik um einiges nach oben geschraubt... ;)

"Lost Land: Die Erste Nacht" - Jonathan Maberry


Thienemann Verlag, 2012
16,95 Euro

Handlung:
In Mountainside gelten strenge Gesetze. Wer 15 ist, muss selbst für seinen Unterhalt sorgen, anders ist das Überleben nicht möglich. Da er keine Alternative hat, geht Benny Imura bei seinem Bruder in die Lehre, einem bekannten Zombiejäger. Er hasst Tom, den er für den Tod ihrer Eltern verantwortlich macht, hält ihn für skrupel- und verantwortungslos. Doch dann erlebt er einen Jäger, der die Untoten respektiert und versucht, ihnen einen würdevollen Tod zu ermöglichen. Denn sie waren einmal Menschen, die liebten und geliebt wurden. Und er erkennt, dass die wahre Gefahr im Lost Land nicht von ihnen ausgeht. Wirklich kaltblütig sind Menschen wie Rotaugen-Charlie und sein Clan, brutale Herren über Leben und Tod. Als sie Nix, seine Freundin, entführen, zieht Benny an Toms Seite in einen Kampf mit höchst ungewissem Ausgang … Eine Katastrophe, deren Ursache niemand kennt. Eine Enklave, in der sich die letzten Überlebenden verschanzt haben. Ein riesiges Niemandsland, das von Untoten bevölkert wird. Zwei Brüder, die einander Feind sind. Ein junges Mädchen, das den einen bewundert und den anderen liebt. Menschen, die von Freiheit und Zukunft träumen - in einer Welt, die zerstört ist.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Ich weiß eigentlich nicht so recht, was ich von "Lost Land: Die Erste Nacht" halten soll. Ich schätze, ich habe einfach etwas anderes erwartet, und das habe ich letztlich nicht zu lesen bekommen. Meiner Meinung nach trägt dazu auch der Klappentext bzw. die Inhaltsangabe wesentlich bei, denn die weckt meines Erachtens nach falsche Erwartungen; gleichzeitig deckt in sie in wenigen Sätzen genau das ab, was tatsächlich passiert - sehr viel mehr als das nämlich nicht.
Auf den Punkt gebracht würde ich sagen, "Lost Land" war mir nicht aufregend genug. Denn das ist ein Anspruch, den ich an eine apokalyptische Zombie-Geschichte schlicht und einfach stelle - nicht, dass ich so etwas ständig lesen würde. Aber wenn mir der Klappentext schon die Bahnen legt in Richtung Weltuntergangs-Stimmung, Jagd auf Untote und fiese Entführung, gespickt mit Worten wie "kaltblütig, brutal, ungewisser Ausgang" - dann erwarte ich eigentlich keine schleppende Handlung ohne richtige Würze, die durch ständige pseudo-philosophische Gespräche zwischen den beiden Brüdern unterbrochen und ausgebremst wird. Von einer Abenteuergeschichte, oder gar einem Action-Faktor, würde ich hier kaum sprechen, dafür passiert mir einfach zu wenig. Die Ausflüge ins Leichenland (Lost Land) sind spärlich, die wenigen kampfartigen Aufeinandertreffen finden zwischen den Menschen statt, und das auch erst im zweiten Teil des Buches. Tatsächlich dauert es gute 180 Seiten, bis tatsächlich so etwas wie In-Aktion-Treten geschieht und man erahnen kann, in welche Richtung sich "Lost Land: Die Erste Nacht" überhaupt entwickeln wird.

Mir hat gefallen, welchen Ansatz Jonathan Maberry hier als Begründung für die Zombie-Apokalypse gefunden hat, und wie er rigoros verkauft, dass die Untoten trotz ihres Daseins letztlich auch nur Menschen waren, die für all das nichts können - wie er also die menschliche Seite an dem ganzen Elend vertritt. Das geschieht vorrangig durch die Darstellungen und Handlungen von Tom Imura, dem "gutmütigen" Zombiejäger, der seinem Bruder Benny zeigt, was hinter seinem Job steckt. Es waren aber gerade diese beiden Träger der Geschichte, mit denen ich einfach nicht "warm wurde". Benny war mir mit seinen 15 Jahren einfach zu jung und naiv, hat sich manchmal einfach dümmer und in seinen Vorurteilen festgefahrener präsentiert, als ich es noch hätte akzeptieren können, und kam mir teilweise unglaublich trotzig vor. Tom dagegen, mit seinen 30 Jahren älter und reifer, hat ständig den weisen und altklugen Oberlehrer raushängen lassen, der Benny durch Selbsterkenntnis auf den richtigen Weg leiten möchte. Nix für ungut, aber diese philosophische Weltverbesserer-Ader hat mich irgendwann nur noch genervt; vor allem aber hat sie dazu geführt, dass sich die Handlung trotz der 528 Seiten auf nur wenige Sätze reduzieren lässt, in denen tatsächlich etwas passiert.
"Lost Land: Die Erst Nacht" zeichnet sich durch die Annäherung der beiden Brüder, die seit Jahren ein schwieriges Verhältnis zueinander haben, aus, und dieser Aspekt wurde auch gut und glaubhaft umgesetzt, ebenso wie das langsame Erwachsenwerden von Benny. In diesem Setting einer Zombiegeschichte jedoch hätte ich mir einfach mehr Action, mehr Spannung, mehr Grusel, ja, vielleicht sogar mehr "Ekelfaktor" gewünscht.

Fazit:
Interessierte sollten keine actiongeladene Geschichte um Zombiejagden und Kämpfe erwarten. Dafür legt "Lost Land: Die Erste Nacht" erste Bahnen für eine Geschichte um zwei Brüder, die sich hier nähergekommen sind, und in Folgebänden sicher noch das ein oder andere Abenteuer erleben werden - die dann hoffentlich atemberaubender sind. 3 von 6 Bücherstapel.

Sonntag, 27. Januar 2013

"Der geheime Name" - Daniela Winterfeld

Knaur Verlag, 2013
12,99 Euro

Handlung:
Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Kind … Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt. Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll …
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Auf dem Buchrücken prangt die Beschreibung "Spannend wie ein Thriller. Phantastisch wie ein Märchen." Natürlich sprang ich da sofort drauf an, und so verlor ich mich für einige Stunden in dieser düster-unwirklichen Geschichte von Daniela Winterfeld, in der eine Art "modernes Rumpelstilzchen" seine perfiden Spielchen treibt.
Vor 19 Jahren versprach Finas Mutter einer merkwürdigen hutzeligen Gestalt im Wald ihre erste Tochter - im Gegenzug sollte sie reich und sorglos werden. Was sie zunächst einfach nicht ernstnehmen konnte und als Unsinn abtat, stellte sich bald als bittere Wahrheit heraus: die Gestalt verfolgte sie in ihren Träumen, erinnerte sie an ihr Versprechen und nahm fortan jede Gelegenheit wahr, ihr zu folgen und seine Belohnung - die Tochter - einzufordern. Fina und ihre Mutter leben seitdem auf der Flucht, ziehen alle paar Monate von einem Land zum nächsten weiter, werden nirgendwo sesshaft. Fina hat daher schon einiges von der Welt gesehen, nur echte Freunde und ein Zuhause hat sie nicht. Auch die wahren Hintergründe hinter ihrer Flucht kennt sie nicht, von klein auf wurde ihr von der Mutter eingetrichtert, dass Finas gewalttätiger Vater hinter ihnen her wäre. Als Fina im Angesicht eines weiteren bevorstehenden Umzugs einfach verschwindet und ihre Großmutter in Deutschland aufsucht, wird sie auf die Moorlandschaft und den einsamen Wald im Dorf ihrer Großmutter aufmerksam. Dort macht sie die Bekanntschaft mit Mora, einem einsamen und verwilderten Jungen, der scheinbar der Diener eines grausamen Herrn ist, der sich selbst "Der Geheime" nennt...
Schon die ersten Seiten des Buches entwickeln einen derartigen Sog, dass ich ungelogen das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Für "Der geheime Name" habe ich daher trotz seiner Fülle auch nur einige wenige Stunden zum Lesen gebraucht, auch wenn der anfängliche Spannungslevel in meinen Augen leider nicht durchgängig aufrecht erhalten werden konnte. Spätestens in der Mitte des Buches ermüdet das Hickhack zwischen dem Geheimen und dem Gespann Mora/ Fina etwas. Alle lauern, alle warten, irgendwas liegt in der Luft, aber wenig passiert.
Die Geschichte von Fina und Mora fand ich bis zum Zeitpunkt des näheren Kennenlernens und ersten "Antastens" sehr schön, leicht romantisch (auch wenn das etwas ist, womit Mora nichts anfangen kann, weil er es nicht kennt), authentisch und stimmig. Als sich Fina dann aber mehr und mehr entschließt, längere Zeit bei ihm zu bleiben, rutschte mir diese zwischenmenschliche Beziehung zu sehr ins Kitschige und leider auch Übertriebene ab. Diese Liebesgeschichte wird dann sogleich ein "Ganz oder gar nicht", und das fand ich - gerade in Anbetracht von Moras Vergangenheit in völliger sozialer Isolation - nicht ganz passend. Überdies stagniert die Handlung dann durch ihre Bekanntschaft, so paradox das klingen mag: beide befinden sich längere Zeit in einer Höhle, verbringen Zeit zusammen, und man liest sich Seite um Seite voran - aber eigentlich geschieht einfach nichts. Plötzlich ist die Luft ein wenig raus, wie ich fand. Liest man sich durch diesen eher zähen Mittelteil, wird man dann jedoch mit einem fulminanten und abwechslungsreichen Ende belohnt, bei dem man nicht nur Rumpelstilzchen in Aktion erleben darf.
Was mir hier in der Geschichte um den "Geheimen" gefehlt hat, ist der Zauber und das Magische, das Märchen normalerweise innewohnt. Märchen umgibt einfach eine besondere Aura, und gerade die Geschichte vom "Rumpelstilzchen" war früher immer eins der Märchen, das wie bildlich vor meinen Augen ablief mit einem kleinen Männchen, das gehässig ums Feuer tanzt - und diese Atmosphäre hat mir hier einfach gefehlt.
Es sind aber auch andere kleine störende Aspekte, die man in der Masse der Buchseiten und der Fülle der Geschichte glatt übersehen mag, die man aber - wenn man trotz der unwirklichen Kulisse seinen gesunden Menschenverstand bemüht - einfach nicht so recht ignorieren kann. Zumindest ich konnte das nicht, und so fiel mir die fadenscheinige Begründung, warum Fina und ihre Mutter vor ihrem Vater auf der Flucht sind, eher negativ auf. Wieso sollte ein Vater sich einen solchen Schuh der angeblichen Stalkerei anziehen und jahrelang auf seine Tochter komplett verzichten - nur um seiner Frau einen Gefallen zu tun; seiner Frau, die er durch eben diese Aktion seit Jahren nicht mehr wirklich sehen darf. Auch stellte sich mir die Frage, warum sich scheinbar niemand ernsthafte Sorgen und Gedanken macht, wenn Fina mehrere Wochen im Wald verschwindet - und das, obwohl sie vorher ständig unter dem wachsamen Auge ihrer Mutter und dann Großmutter stand. Das sind eher so Randbemerkungen, die mir aufgefallen sind, und die für den Fortlauf der Handlung um Fina & Mora eher nebensächlich sind - die in meinen Augen das Gesamtbild aber gestört haben.
Übrigens: In meiner Vorstellung sah der "Geheime" stets aus wie das Rumpelstilzchen aus dem Shrek-Film, eigentlich sollte er aber wohl sicher viel düsterer und unberechenbarer erscheinen. An fehlender Beschreibung kann es nicht gelegen haben, denn Daniela Winterfeld haucht ihren Figuren nicht nur auf der optischen, sondern auch auf der persönlichen Ebene mit sehr gelungenen Beschreibungen und bildhaften Details Leben ein.

Fazit:
"Der geheime Name" ist eine moderne Version von Rumpelstilzchen, das den typischen märchenhaften Charakter für mich jedoch nicht so recht verbreiten konnte. Die Beschreibungen von Natur und Gestalten sind äußerst gelungen und bildlich, auch die Grundidee finde ich wunderbar. Die Liebesgeschichte zwischen Fina und Mora - der Dreh- und Angelpunkt gewissermaßen - hat für mich die Spannung der Handlung aber leider eher ausgebremst, und so wirkte der Mittelteil etwas langatmig. 4 von 6 Bücherstapel.
  
 
Ein herzliches Dankeschön an den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Samstag, 26. Januar 2013

In my mailbox...: Eigentlich wollte ich ja nur...

... "Rockoholic" von C. J. Skuse kaufen. Mit dem Ergebnis, dass ich in den letzten Tagen 4x in irgendwelche Buchgeschäfte gelaufen bin, die Regale abgeklappert und teilweise sogar irgendwelche schnippischen und überforderten Damen hinter der Info gefragt habe. Sie hatten es immer nicht. Obwohl mir also schon "alle Welt" (*heute leicht zu Übertreibungen neig*) auf facebook und sonstwo erzählte, dass sie "Rockoholic" bereits in den Händen halten, stand ich im Buchladen ohne entsprechendes Exemplar da und fragte mich, was da eigentlich falsch läuft. Nicht dass wir uns falsch verstehen: ich habe das Buch immernoch nicht. Ich schätze mal, ich werde einmal mehr auf meinen Lieblings-Onlinehänder des Vertrauens zurückgreifen und mir das Buch die Tage online bestellen. Und bis dahin werfe ich auf alle Blogs, deren InhaberInnen das Buch bereits gelesen haben, einen neidischen Blick.
Da ich nun aber nicht in einem Buchladen stehen und dann OHNE ETWAS wieder zur Tür rausgehen kann, hab ich dann natürlich doch was mitgenommen. Nicht irgendetwas (so als Trotzreaktion), sondern schon Bücher, die ich eh auf der Wunschliste hatte. Bzw. eins nicht, nämlich "Wunder", das dort so einsam und verloren im Regal stand und mir zublinkerte. Und so anders und besonders klang, deswegen habe ich gar nicht erst lang überlegt, sondern es einfach mitgenommen, obwohl ich zuvor absolut nichts davon gehört habe.

"Wunder" von R. J. Palacio
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.

"Pretty clever" - Elisa Ludwig
Was würdest du tun, wenn deine reichen neuen Freundinnen die ärmeren Mädchen an deiner Schule schikanieren? Würdest du tatenlos dabei zusehen oder würdest du für Gerechtigkeit sorgen? Willa wäre nicht Willa, wenn sie die Ungerechtigkeit, die an der Highschool von Paradise Valley herrscht, einfach so hinnehmen würde. Entschlossen tritt sie in die Fußstapfen von Robin Hood. Doch Willas aufregendes Doppelleben findet schneller, als es ihr lieb ist, ein böses Ende. Und ausgerechnet der arrogante Aidan scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann, aus all dem Schlamassel wieder heil herauszukommen ...

"Adorkable" - Sarra Manning
Jeane Smith und Michael Lee haben nichts gemeinsam. Er ist der Star des Fußballteams, Schülersprecher der beliebteste Junge der Schule. Sie ist die Außenseiterin, Freak, ein absoluter Dork in seltsamen Klamotten. Doch was kaum jemand weiß: Jeane ist Blogging Queen, hat über eine halbe Million Follower auf Twitter, schreibt Kolumnen für Zeitungen und gilt als Stimme ihrer Generation. Michael Lee langweilt sich mit seiner schönen blonden Freundin und sehnt sich danach etwas Besonderes aus seinem Leben zu machen. Und was noch niemand weiß: Jeane Smith und Michael Lee können nicht aufhören einander zu küssen! Eine ganz besondere (Liebes-)Geschichte über ein Mädchen und einen Jungen aus einer Generation, die zunehmend frustriert ist von ihren Perspektiven und die trotzdem nicht aufhört an ihre Träume zu glauben.

(Inhaltsangaben von amazon.de)

Freitag, 25. Januar 2013

"Für immer die Seele" - Cynthia J. Omololu

Dressler Verlag, 2013
17,95 Euro

Handlung:
Als die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt, wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und an fremde Orte versetzt. Wird sie vielleicht verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie in London kennenlernt. Doch Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen? Schicksalhafte Begegnungen, große Gefahren und eine unendliche Liebe: der Auftakt der fesselnden "Für immer"-Trilogie.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
"Für immer die Seele" ist ein interessanter und vielversprechender Auftakt einer Reihe, die sich mit dem Thema Wiedergeburt und "Seelenwanderung" beschäftigt. Autorin Cynthia J. Omololu erfindet zwar das Rad nicht neu, so sind ihre Zutaten zu diesem locker leichten Jugendroman eher altbekannt: junge Heldin, die leichte Außenseiter-Qualitäten aufweist, lernt eines Tages netten jungen, vor allem aber geheimnisvollen Mann kennen, der ebenfalls Interesse an ihr zu bekunden scheint. Damit nicht genug: seit einiger Zeit hat Cole in den verschiedensten Momenten Visionen, richtig gehend Déja-vus, da sie nicht nur Zuschauerin ist, sondern selbst stets eine Rolle in eben diesen Visionen spielt. Griffon, ihre (nicht ganz zu zufällige?) Bekanntschaft von einer Londonreise, der zufällig ebenso wie sie in San Francisco lebt, öffnet ihr schließlich die Augen: sie ist eine Akhet. Sie ist einer der wenigen Menschen, die sich an ihre früheren Leben erinnern können und die wissen, welche Persönlichkeiten sie früher schon einmal waren. Griffon, zufällig ebenso ein Akhet, erklärt ihr, dass sie damit eine ganz besondere Stelle einnimmt, warnt sie jedoch zugleich, dass eine ihrer Visionen, die mit Coles Leidenschaft fürs Cellospielen zusammenhängt, mehr als nur eine Erinnerung bedeuten könnte, und die merkwürdigen Vorkommnisse erklären würde, die Cole in letzter Zeit heimsuchen.
Klingt alles nach recht viel Zufall? Nun ja, das ist es auch, wenn man es so betrachtet. Trotzdem hat mich das beim Lesen merkwürdigerweise nicht gestört. Ebenso wie die eher altvertraut erscheinenden und auch klischee-behafteten Persönlichkeiten Cole und Griffon Grund zum Augenverdrehen sein könnten, es aber nicht waren. Viel mehr hab ich mich in dieser durchweg schön geschriebenen und sprachlich sehr gut ausgearbeiteten Geschichte verloren und Coles und Griffons Geschichte in einigen wenigen Stunden weggelesen. Zumindest die Anfänge der Geschichte von beiden, denn "Für immer die Seele" ist ein Reihenauftakt, und einige Andeutungen im Laufe der Geschehnisse lassen vermuten, dass man als Leser einiges über Cole, aber auch über Griffon, noch nicht erfahren hat. Das dürfte in den folgenden Bänden kommen, und darauf bin ich jetzt schon sehr gespannt.
 
 
Fazit:
"Für immer die Seele" ist eins der momentan so zahlreich vertretenen Jugendbücher, in denen sowohl die übersinnliche als auch die Liebesgeschichten-Komponenten nicht zu kurz kommen. Trotzdem hat es mir ausgesprochen gut gefallen, was nicht zuletzt an den wirklich schönen Sätzen liegt, an denen man in Form von Coles Gedanken teilhaben kann. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
 

Ein herzliches Dankeschön an buecher.de!

Montag, 21. Januar 2013

"Die Schatzinsel" - Robert Louis Stevenson (Rezension mal anders)

Wie mir Wikipedia soeben verraten hat, ist die Geschichte "Die Schatzinsel" des schottischen Autoren Robert Louis Stevenson bereits 1883 erschienen, und kann sich daher wohl mit gutem Gewissen zu den Klassikern der Literatur zählen. Jahrelang hatte ich den Gedanken im Kopf "Irgendwann will ich "Die Schatzinsel" mal lesen.". Dann hatte ich mir vor 2 oder 3 Jahren auch tatsächlich das Buch gekauft, eine - das muss ehrlicherweise gesagt werden - recht billige Ausgabe in hässlichem Lila. Aber hey, mir ging´s ja nur um den Inhalt. Und den habe ich jetzt, nach jahrelangem Vor-mir-Herschieben tatsächlich gelesen.

Worum es in der Geschichte geht, ist mir schon lange bekannt, genauer gesagt seit einer Trickserie, die ich vor vielen vielen Jahren regelmäßig nachmittags im TV geschaut habe. Kennt jemand die Trickserie? Sie ist bereits 1978 in Japan erschienen und wurde 1994 bei uns ausgestrahlt. Da war ich 9. Wahnsinn, wie lange das schon her ist, und trotzdem kann ich mich immernoch sooo gut an diese Serie erinnern. Daran, dass ich die Stimme von Jim Hawkins schon damals merkwürdig fand (heute weiß ich, dass Jim von Marek Harloff gesprochen wurde, und der hat halt eine recht eigene Stimme), dass Jims Haare so sehr nach Mädchen aussahen, dass John Silver einen Brustkorb hatte, der schlichtweg ... boah ... war, und ich das Klappern seiner Holzkrücke auf den Pflastersteinen immer so toll fand. Und und und.
Eben habe ich bei youtube Ausschnitte bzw. die einzelnen Episoden eben dieser Trickserie gefunden. Ich lasse euch daran teilhaben. Ich hoffe, diejenigen, die die Serie ebenfalls kennen, müssen genauso grinsen wie ich, und alle anderen - ihr habt was verpasst, also kommt ruhig in den Genuss ;)



Man beachte das Einspieler-Lied, das ca. bei 1:55 anfängt. "Alles alles dreht sich uuuuum Gold und Ruuuuuum..." - Herrje, mir ist damals nie aufgefallen, was für ein beknackter Text das eigentlich ist. Ich war halt erst 9.
Jedenfalls habe ich damals jede einzelne Folge gesehen und kenne die Geschichte von Jim Hawkins ziemlich gut, der sich mit auf die Reise zu einer Schatzinsel begibt, dabei aber erkennen muss, dass "Long John Silver", der zunächst einen recht netten Eindruck machte, in Wirklichkeit aber völlig falsch - nämlich Pirat - spielt.

Nun habe ich also auch das Buch gelesen, die Romanvorlage. Nun ja, ich bin jetzt natürlich voreingenommen. Die Serie fand ich klasse, spannend - eine echte Abenteuergeschichte. Das Buch dagegen konnte mir diesen Abenteuergeist irgendwie gar nicht vermitteln. Der Herr Stevenson hat sich für meinen Geschmack zu oft in irgendwelchen Sätzen verloren, die der ganzen Handlung im wahrsten Sinne des Wortes den Wind aus den Segeln genommen haben. Gut, wie schon erwähnt, das Buch ist 1883 erschienen. Natürlich verliefen Dialoge und Unterhaltungen zu dieser Zeit noch völlig anders, daher kann man das mit manch einer actiongeladenen Szene heutiger Abenteuergeschichten nicht mehr vergleichen. Trotzdem machte sich bei mir schon nach wenigen Kapiteln des Lesens etwas Enttäuschung breit - das Buch ist in meinen Augen schlichtweg nicht so aufregend wie die Serie, oder auch manch andere filmische Umsetzung, die ich im Laufe der Jahre gesehen habe. Dieser Vergleich ist natürlich völlig blöd, das weiß ich. Das arme Buch kann ja nichts dafür, dass es in den Verfilmungen viele viele Jahrzehnte später viel interessanter umgesetzt wurde, als die "Drehbuchvorlage" es vorgibt. Trotzdem, mein Gefühl ist, dass die Spannung im Buch ein wenig ausgebremst wurde. Und mein Kopfkino hat sich leider anhand der Beschreibungen Stevenson´s auch nicht von allein angestellt, dafür gab es beispielsweise zu wenig Personenbeschreibungen. Nichtsdestotrotz ist "Die Schatzinsel" eine Abenteuergeschichte für Jung und Alt gleichermaßen, und das auf eine beeindruckende, bunte und schillernde Art und Weise. Und dass sie bis heute, 130 Jahre nach ihrer Entstehung, noch genauso interessant und lesenswert, geradezu zeitlos ist, macht sie in meinen Augen erst recht zu einem Klassiker der Literatur.

Sonntag, 20. Januar 2013

In my mailbox...

Wie am Freitag bereits erwähnt, hat es mich zur Abwechslung nach längerer Zeit mal wieder persönlich in einen Buchladen verschlagen, und das blieb nicht ohne Folgen. Zumindest nicht ohne Folgen für mein Portemonnaie und mein Bücherregal. Aber auch für mich, denn ich kann mich vor lauter Qual der Wahl nun nicht entscheiden, was ich lesen soll.

Als da wären:
"Kalt ist der Toten Hauch" von Elizabeth Chandler. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das eine Art Reihe der Autorin ist, mit Büchern, die aufeinander aufbauen - eigentlich glaube ich das nicht. Dennoch hängen die Bücher zusammen, denke ich, und da mir das erste schon gut gefallen hat, folgt hier nun das zweite.

"Nevermore" von Kelly Creagh. Um "Nevermore" schleiche ich schon monatelang herum. Irgendjemand (Stefanie??) fand es ganz toll, und seitdem will ich es auch mal lesen. Es geht wohl viel um die Geschichten von Edgar Allan Poe...

"Kyria & Reb: Die Rückkehr" von Andrea Schacht. Das war Pflicht. Teil 1 fand ich zunächst ganz doof, dann ganz toll und seitdem habe ich ungeduldig auf die Fortsetzung gewartet und dafür den ersten Teil im Dezember extra nochmal gelesen.

"Lost Land: Die Erste Nacht" von Jonathan Maberry. Zombies. Untote. Und zwei Brüder, die ein merkwürdiges Verhältnis zueinander haben. Ich hab´s angefangen und interessanterweise hat das Buch auch einen gewissen Sog, dass man weiterlesen will - auch wenn bisher noch gar nichts passiert ist. Wohin sich das Ganze aber entwickeln wird, keine Ahnung...

"Skippy stirbt" von Paul Murray. Das klingt so toll und ich habe eine Schwäche für komische Charaktere; ich will´s unbedingt lesen.

"Von der Nacht verzaubert" von Amy Plum. Ähnlich wie bei "Nevermore": ich wollte es schon länger lesen, und irgendwie ... ist es von ganz allein auf meinem Bücherstapel gelandet, den ich dann zur Kasse getragen habe. Ist vermutlich allein drauf gehüpft.

Samstag, 19. Januar 2013

"Versehentlich verliebt" - Adriana Popescu

Kindle Edition

Handlung:
Dreaming of a white Christmas? Nicht für Pippa.

Auf dem Weg nach Berlin bleibt die Reisebuchlektorin und Expertin für Liebeskummer im eingeschneiten Stuttgarter Flughafen hängen – und das ausgerechnet am Heiligen Abend!
Dort trifft sie auf den ebenfalls gestrandeten Hamburger Lukas. Sein frecher Charme wärmt Pippas chronisch gebrochenes Herz. Die beiden erleben alles andere als eine „Stille Nacht ... “ am Flughafen, denn plötzlich hat sich Pippa versehentlich verliebt. Doch wohin geht die Reise für ihre frische, unmögliche Liebe? Denn der nächste Abflug kommt bestimmt …
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Auf der amazon Homepage stand "Für Fans von "The Big Bang Theory" und "Bridget Jones"." Das schraubt die Erwartungen natürlich hoch, denn ich liebe sowohl Sheldon Cooper und seine nerdigen Freunde, lache und leide aber auch stets mit der lieben Bridget mit. Kurzerhand habe ich mir das ebook also runtergeladen und wurde für die investierten 2,99 Euro auch nicht enttäuscht.
Die versprochenen Parallelen zur "Big Bang Theory" oder "Bridget Jones" habe ich zwar nicht wirklich entdecken können, zumindest gehen die Anspielungen bis auf das ein oder andere Zitat nicht darüber hinaus. Trotzdem bietet "Versehentlich verliebt" ganz wunderbare kurzweilige und nette Unterhaltung für zwischendurch. Mit der Heldin Pippa konnte ich mich vom ersten Moment an identifizieren, weil ich mich so oft in ihr und ihren Gedanken wiederfinden konnte. Das Leben hat ihr bisher nicht durchweg gut mitgespielt, vom Freund betrogen und sitzengelassen, und mit einem eigentlich vielversprechenden Job als Reiseführer-Lektorin gesegnet - der seine Aussichten auf Jetsetting und Reisen jedoch nicht halten konnte, was dazu führt, dass Pippa noch nie wirklich verreist ist oder mehr als eine Handvoll deutsche Städte besucht hat. 
Am völlig verschneiten Heiligabend trifft sie am Flughafen nun auf Lukas, den sie zunächst unglaublich blöd und arrogant findet, mit dem sie dann aber äußerst nette und unterhaltsame Stunden verbringt. Zwischen beiden knistert es gewaltig, doch irgendwann kommt der bittere Punkt der Wahrheit: was, wenn ihre Flüge schließlich doch ausgerufen werden?
Beim Lesen habe ich eigentlich ständig geschmunzelt und mich prächtig amüsiert. Pippa neigt dazu, manche Dinge ganz unversehen auf den Punkt zu bringen, was ich herrlich erfrischend fand, ebenso wie die Tatsache, dass sie viel Kopfkino betreibt. Jordan Catalano (jaaa, wer kennt den noch? ;) ) existiert in ihrem Kopf ebenso wie die Welten aus Star Wars. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Lukas fand ich in ihrer Schnelligkeit und Intensität genau richtig und glaubhaft. Und das Ende - tja, einfach schön.

Fazit:
Für 2,99 Euro macht man hier überhaupt nichts falsch. Eine schnuckelige, sympathische und kurzweilige Liebesgeschichte mit erfrischenden Figuren. Wirklich lesenswert! 


Freitag, 18. Januar 2013

Freitagsgedanken: Vom Bücherflüstern und sich-nicht-losreißen-können

Da bin ich! Ich habe mich soeben wagemutig von meiner aktuellen Lektüre losgerissen, damit ich auf dieser Seite auch mal wieder was von mir hören lasse. Momentan lese ich "Der geheime Name" von Daniela Winterfeld und verliere mich gerade in dieser düster-schaurig-unwirklichen Geschichte, die im Moor in der Lüneburger Heide spielt. Was soll ich sagen: ich bin völlig begeistert! Soeben las ich vom ersten Aufeinandertreffen der beiden Figuren Fina und Mora und ... hmmm, ich freu mich schon auf alles Weitere, das noch kommt :) Auf dem Buchrücken prangt der Slogan "Spannend wie ein Thriller. Phantastisch wie ein Märchen." - und jawoll, das ist nicht mal übertrieben!! 
Alles weitere gibt es dann, wenn ich das Buch beendet habe (was, so habe ich im Gefühl, durchaus gleich dieses Wochenende sein dürfte, zumindest lege ich dieses Buch jetzt nicht nochmal längere Zeit aus der Hand...). Andererseits fällt es mir derzeit unglaublich schwer, Rezensionen zu schreiben. Ich würde fast sagen, ich leide momentan an einer absoluten Rezension-schreib-Faulheit und Unlust. Ich lese zwar viel und gut (dazu gleich mehr), aber so eine Phase, dass ich mich direkt nach dem Lesen nicht aufraffen kann, nochmal in mich zu gehen, mir ein paar Sachen oder auch gleich einen ganzen Text dazu zu notieren - so eine Phase hatte ich schon länger nicht mehr in diesem Ausmaße. Daher habe ich zwar einiges gelesen in letzter Zeit; dazu schreiben werde ich allerdings aller Voraussicht nach nicht mehr. Keine Lust.
Am letzten Wochenende erreichte mich ein Päckchen von buecher.de, was mich zunächst stutzen ließ, denn dort hatte ich schon länger nichts mehr bestellt. Aufgemacht, ein Brief in der Hand gehalten und mich riesig gefreut, denn ich wurde sozusagen zum "Buchflüsterer" bei buecher.de ernannt, was im Klartext heißt, dass ich ab sofort vorab die ein oder andere Neuerscheinung lesen und dazu etwas schreiben darf. Das freut mich wirklich ungemein :) Und so ein bißchen rot werde ich auch.
Mein erstes Buch, das ich dann auch gleich von buecher.de erhalten habe, war "Für immer die Seele" von Cynthia J. Omololu, das erst im Februar erscheint. Da ich diese Woche jedoch einen regelrechten "Leseflash" hatte und gleich 3 Bücher in wenigen Tagen gelesen habe, habe ich mir dieses Buch sogleich geschnappt und innerhalb weniger Stunden ausgelesen. Ich wusste davor nicht so recht, was ich davon erwarten soll, gefallen hat es mir aber auf jeden Fall. Neben "Für immer die Seele" las ich zudem "Wirst du da sein?" von Guillaume Musso, eins meiner Regalhüter-Bücher, das - wie schon "Nachricht von dir", das ich ebenfalls von diesem Autor kenne - wunderschön ist. Und nach vielen Jahren des vor-mir-her-Geschiebe habe ich dann tatsächlich auch mal "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson gelesen, einen echten Klassiker also.
Tja, und heute hänge ich wie gesagt mit der Nase in "Der geheime Name", aber auch andere Bücher liegen halb gelesen oder zumindest angefangen auf meiner Warteliste, z.B. "Sam & Emily" von Holly Goldberg Sloan, oder "Lost Land" von Jonathan Maberry.

Heute ist mir zudem aufgefallen, wie schön es ist, sich im Buchladen ein Buch anzuschauen, drin zu blättern und dann gleich mitzunehmen und zu kaufen. Das klingt jetzt blöd, ich weiß. Aber es ist einfach so, dass ich in letzter Zeit (und mit dieser Zeitspanne meine ich ganze Monate) fast jedes Buch bestellt und direkt nach Hause geliefert bekommen habe. Das ist zwar auch jedes Mal ein äußerst spannender Moment, ein Päckchen aufzureißen. Aber heute habe ich eben mal wieder gemerkt, welchen Reiz es hat, sich ein Buch direkt im Laden zu kaufen. Heute war ich nämlich shoppen, und ... ja, ich habe mal wieder über die Stränge geschlagen. Neben 2 Paar Schuhen (seuuufffzzz, sind die schöhöhöhöööön!) gab es eben auch einige neue Bücher. Die zeige ich euch dann am Wochenende. Ich bin halt unverbesserlich.
So, genug für diesen Freitagabend. Ich versinke jetzt mal wieder in der Moor-Geschichte von Frau Winterfeld.

Samstag, 12. Januar 2013

"The burning house" - Foster Huntington

Vor einer Weile klickte ich mich durch die Seiten verschiedener Onlinehändler, auf der Suche nach Neuerscheinungen buchiger Art. Dabei stolperte ich über ein englischsprachiges Buch namens "The burning house - What would you take?". Nach nur kurzem Hinsehen und Überfliegen der Erklärung war mir klar, dass ich in dieses Buch unbedingt reinschauen wollte, dass das genau die Art von außergewöhnlichem Buch sein würde, wie man sie eben manchmal sucht, und dann aber nicht findet. Also schwupps: bestellt, und letzte Woche erreichte mich dann "The burning house". Nach nur einmal schnell Durchblättern war ich hin und weg.
Worum geht es? Eigentlich ist der Grundgedanke des Buches schnell erzählt. Stell dir vor, dein Haus brennt. Du hast nur wenige Augenblicke, um zu entscheiden, was du dir schnappen und mitnehmen willst, bevor alles zu Asche zerfällt. Was wäre das? Was würdest du mitnehmen?
Foster Huntington beschreibt im Vorwort dieses Buch, wie aus einer Unterhaltung beim Essen eine Idee wurde, die sich dann über eine Homepage zu einem ganzen Projekt entwickelte, aus dem dann schließlich dieses Buch entstand. Auf dieser Homepage (www.theburninghouse.com) kann jeder vorstellen, was er aus seinem brennenden Haus retten würde. Einige der Unmengen an Meldungen, die seit Onlinegehen der Seite eintreffen, sind in diesem Buch zusammengestellt, als Fotos und Beiträge, kurzen Erklärungen und Kommentare - und was soll ich sagen: die ganze Idee hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen.
Der Hintergedanke des Buches, "was tun, wenn ich alles, was mir lieb ist, verlieren könnte", ist unsagbar traurig. Aus diesem Grund haben sich wohl auch die wenigsten bisher über so etwas gesorgt. Dennoch bleibt dieses abstrakte Szenario, und eignet sich gerade dadurch wunderbar, um in sich zu gehen und herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist.
Die Einblicke, die man hier bekommt, sind derart persönlich und kommen so von Herzen, wie es wohl nur selten etwas schafft. Die Menschen, die ihre Fotos dort eingeschickt haben, haben sich Gedanken darüber gemacht, woran ihr Herz hängt, was sie um jeden Preis retten würden, ohne was sie nicht sein könnten. Manche werden dabei derart persönlich und erklärend, dass ich beim Durchblättern zunehmend einen Kloß im Hals bekam und am Ende sogar ein paar Tränen wegblinzeln musste. Was man hier auf den Fotos sieht und dann in den dazugehörigen Erklärungen lesen kann, gibt so sehr das Leben einer Person wieder - die Gedanken, ihre Interessen, ihre Vergangenheit - ,wie es ein bloßer Satz wohl kaum vermag.
Foster Huntington hat in diesem Buch viele verschiedene Menschen vorgestellt, bunt zusammen gewürfelt in Bezug auf Alter, Geschlecht, Herkunft etc. Dass die Rettungs-Prioritäten dabei abweichen; dass ein 85-jähriger Mann sein Herz längst nicht so sehr an materielle Dinge hängen wird wie eine 22-Jährige, die zuerst ihre Louboutins retten würde, ist klar; und genau ist das Tolle, das Spannende an diesem Buch. Mit jedem Umblättern taucht man ein in ein neues, fremdes Leben. Und lässt sich sowohl von den Bildern als auch den Kommentaren einfangen.
"The burning house" ist ein ganz wunderbares Buch, ein kleiner Schatz, wie ich finde. Man kann sich selbst darin verlieren, aber auch als Geschenk für eine liebe Person würde ich es jederzeit in Betracht ziehen. Dass es auf Englisch ist, macht eigentlich überhaupt nichts, es ist absolut verständlich, und auch die Fotos allein haben schon das Zeug dazu, einen zu beeindrucken.
Das Buch ist besonders. Und gerade auch das Vorwort des Autors ist sehr lesenswert, weil es die richtigen Worte findet und eine schöne Einleitung liefert. Sehr empfehlenswert!





"Villa des Schweigens" - Ulrike Rylance

dtv, 2012
6,95 Euro

Handlung:
Eigentlich hat Nina die Party nur veranstaltet, um ihre WG-Mitbewohner besser kennenzulernen – jetzt ist Stefans Freundin tot! Selbstmord? Zunächst sieht alles danach aus. Doch dann verschwinden Dinge aus Ninas Zimmer und sie fühlt sich permanent beobachtet. Als sie langsam ahnt, was hier gespielt wird, ist es schon fast zu spät. 
(Quelle: hier)


Meine Meinung:
Für ein Praktikum geht Nina einige Wochen nach Leipzig und landet nach recht erfolgloser Unterkunft-Suche im Haus von Julius. Eigentlich ist dieses Haus eher eine riesige Villa mit allem Drum und Dran, und auch wenn Nina die Mitbewohner Claire, Benjamin und Stefan zunächst etwas eigenartig vorkommen, zieht sie mit Freuden in das dort leerstehende Zimmer ein. Was zunächst nach Freiheit, Unabhängigkeit und ersehnter Selbständigkeit aussieht, bekommt jedoch nach und nach einen bitteren Beigeschmack: die WG-Bewohner scheint ein Geheimnis zu umgeben, merkwürdige Geschenke und Gedichtzeilen tauchen in Ninas Zimmer auf, und warum benehmen sich eigentlich alle so komisch, wenn das Gespräch auf ihre Vormieterin Jule kommt? Als es sogar zu einem tödlichen Vorfall im Haus kommt, ist der Zauber des ersten eigenen Wohnens für Nina ganz schnell verschwunden…
„Die Villa des Schweigens“ hat mir ausgesprochen gut gefallen. Frau Rylance schafft es, mit ihrer Geschichte eine so drückende Atmosphäre zu kreieren, die den Leser ebenso wie Nina selbst völlig im Dunkeln über die Gründe der unheimlichen Geschehnisse lässt. Die Bewohner der Villa sind – gelinde gesagt – alle nicht ganz normal und benehmen sich merkwürdig. Jeder scheint hier ein Geheimnis mit sich herumzutragen; aber ist dennoch tatsächlich jemand zu einem Mord fähig? Wer legt Nina stets auf so unheimliche Weise kleine Geschenke und Gedichtzeilen in ihr Zimmer, selbst, wenn sie nur ein paar Minuten aus dem Raum gegangen ist? Die Spannungskomponente im Buch hat mir beim Voranschreiten der Handlung durchweg gut gefallen, letztlich liest man sich in rasantem Tempo durch das Buch, um herauszufinden, was hinter dem sprichwörtlichen Nebel steckt, der die Villa umgibt. Dass dabei durchaus ein Mensch seine Hand im Spiel hat und nicht gar irgendein übersinnliches Wesen, erkennt man schon an zwischengeschalteten Monologen einer Person nach jedem Kapitel, die offenbar die Fäden in der Hand hält. Nein, „Die Villa des Schweigens“ kommt gänzlich ohne Fantasygestalten aus – was auch mal erfrischend ist inmitten der ganzen aktuellen überirdischen Literatur auf dem Markt.
Einzig Nina selbst hat mir manchmal Grund zum Grübeln und Seufzen gegeben, denn für eine toughe Hauptakteurin war sie mir einfach zu naiv und gutgläubig. Statt sich Luft zu machen und endlich Klartext zu reden, um herauszufinden, wer ihr scheinbarer „Verehrer“ ist, spielt sie stilles Mäuschen und nimmt einfach alles als harmlos hin. Ein wenig mehr investigatives Nachfragen hätte ich nachvollziehbarer gefunden.

Fazit:
„Die Villa des Schweigens“ hatte mir schon beim Lesen der Leseprobe gut gefallen, und nach dem Lesen des gesamten Buches bin ich nicht enttäuscht worden. Interessante Figuren, die alle ihre Leichen im Keller haben, geben sich in einer alten, halb baufälligen Villa ein Stelldichein. Das Buch hat mich so neugierig gemacht, dass ich mich jetzt auch nach anderen Büchern der Autorin umschauen werde. 5 Bücherstapel.

Sonntag, 6. Januar 2013

In my mailbox...

Huuu... *aufgeregt in die Hände klatsch* Das sind meine ersten Zeilen auf meinem niegelnagelneuen Laptop, den ich mir zum Jahresanfang gegönnt habe! Mei, ist der schnell, boah! Mein gutes altes Netbook brauchte ... nun ja, mehrere Minuten, um auch nur eins der beiden Bilder dort unten hochzuladen, und dieses neue Schmuckstück hier... ist eher einer der flotten Sorte. Himmel, bin ich jetzt schnell im Netz unterwegs, daran muss ich mich erst noch gewöhnen... :D
Zur Zeit bestehen meine Meldungen hier fast nur aus Beiträgen zu Neuzugängen bei mir. Das tut mir leid und soll definitiv auch nicht so bleiben. Aber mir fehlen gerade ein wenig die Zeit, der Nerv und die Motivation für Rezensionen...
Daher also mal eben zu den ersten neu eingezogenen Büchern 2013, zwei wirkliche Schmankerl: "Villa des Schweigens" habe ich beim Adventskalender des dtv gewonnen und auch heute nachmittag schon ausgelesen. Sehr empfehlenswert! Fand ich so gut, dass ich gleich mal nach anderen Büchern der Autorin schauen werde. Und was ich von "Zurück nach Hollyhill" erwarten kann bzw. soll, weiß ich gar nicht so genau. Aber die Inhaltsangabe klingt nett, also stürze ich mich mal voller Neugier ins Lesen.

Alexandra Pilz "Zurück nach Hollyhill"
Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Aber wieso klingen ihre Worte so geheimnisvoll? Und warum ist dieses Hollyhill auf keiner Karte verzeichnet? Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, ist er nun abweisend und schweigsam. Dennoch stimmt er zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem …
 

 
Ulrike Rylance "Villa des Schweigens"
Eigentlich hat Nina die Party nur veranstaltet, um ihre WG-Mitbewohner besser kennenzulernen – jetzt ist Stefans Freundin tot! Selbstmord? Zunächst sieht alles danach aus. Doch dann verschwinden Dinge aus Ninas Zimmer und sie fühlt sich permanent beobachtet. Als sie langsam ahnt, was hier gespielt wird, ist es schon fast zu spät.

(Inhaltsangaben von amazon.de)

Mittwoch, 2. Januar 2013

(K)eine Challenge: Regalhüter lesen

Kennt ihr das auch? Ihr lasst euren Blick über euer Bücherregal schweifen und bleibt hier und da an Büchern hängen, die schon eine ganze Weile dort stehen, ohne jemals gelesen worden zu sein? Also mir geht es quasi jedes Mal so, wenn ich zu meinen Regalen schaue. Im Laufe der Zeit haben sich bei mir soviele Bücher angesammelt, die tatsächlich schon seit einigen Monaten, wenn nicht sogar Jahren ein ungelesenes Dasein auf den Regalbrettern fristen. Damals musste ich sie unbedingt haben und habe sie mir gewünscht oder gleich selbst gekauft; gelesen wurden sie dann aus den unterschiedlichsten Gründen trotzdem bis heute noch nicht.
Da diese "Regalhüter" bei mir leider immer mehr werden, will ich 2013 versuchen, dem ein wenig entgegen zu wirken und öfter zu eben solchen Büchern zu greifen, deren Kaufdatum schon so weit zurück liegt, dass ich mich gar nicht mehr dran erinnern kann. Ich möchte das Vorhaben nicht wirklich als Challenge deklarieren, weil das irgendwie so einen Zwang-Charakter mit sich bringt, und ich mir ungern selbst ein schlechtes Gewissen machen möchte, wenn ich merke, es läuft nicht so. (Was typisch für mich wäre...) Ich sehe das eher als loses Vorhaben, das ich nebenbei laufen lassen möchte.
Falls es jemandem von euch genauso geht und er/ sie sich jetzt denkt "Hey, meine Regalhüter rufen!"; nur zu, ihr könnt euch gern anschließen. Wenn es euch mit strengeren Regeln besser gefällt (nach dem Motto: "Jeden Monat 1 Buch" oder so), könnt ihr das für euch ebenfalls gern festlegen. Jeder, wie er will.

Nach kurzem Lagecheck liste ich folgende Bücher auf, die alle schon seit mindestens 6 Monaten (im Prinzip aber schon weitaus länger) in meinen Regalen versauern:

- John Henry Eagle "Der eiserne König"
- John Boyne "Das Haus zur besonderen Verwendung"
- Maria Duenas "Das Echo der Träume"
- Brian Selznick "Die Entdeckung des Hugo Cabret"
- Nina Blazon "Der Kuss der Russalka"
- Felix J. Palma "Die Landkarte der Zeit"
- Mervyn Peake "Gormenghast - Der Junge Titus"
- Jana Oliver "Die Dämonenfängerin"
- Gesa Schwartz "Grim - Das Siegel des Feuers"
- Cohn/ Levithan "Nick & Norah"
- Kenneth Oppel "Wolkenpiraten"
- Jonas Jonasson "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"
- Ally Condie "Crossed"
- David Lozano Garbala "Puerta Oscura - Totenreise"
- Simone Elkeles "Du oder das ganze Leben"
- Guillaume Musso "Wirst du da sein?"
- Liz Jensen "Endzeit"
- Deborah Harkness "Die Seelen der Nacht"
- Christoph Marzi "Grimm"

Vorstellung: "Im Herzen die Rache"

Bald erscheint "Im Herzen die Rache" von Elizabeth Miles im Loewe-Verlag. Bin schon sehr gespannt, denn nicht nur der Trailer macht ziemlich neugierig:



Darum geht´s:
Es ist Winter in Ascension, einer Kleinstadt in Maine. Die Seen sind zu Eis erstarrt, der makellose Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel. Aber der friedliche Schein trügt – denn in Ascension haben Fehler tödliche Folgen. Drei geheimnisvolle Mädchen sind in die Stadt gekommen, um darüber zu urteilen, wer für seine Taten büßen muss. Und die Wahl ist auf Em und Chase gefallen.
Emily ist glücklich. Zach, in den sie seit Monaten verliebt ist, zeigt endlich Zuneigung zu ihr. Doch Em weiß: Wenn sie etwas mit ihm anfängt, gibt es kein Zurück mehr. Denn Zach ist bereits mit Gabby zusammen – Ems bester Freundin. Chase hat nicht nur Probleme zu Hause, auch seine Freunde lassen ihn links liegen. Aber es ist etwas anderes, was ihm den Schlaf raubt. Chase hat etwas unfassbar Grausames getan. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ans Licht kommen wird.
(Quelle: hier)

Alle Infos gibt´s beim Loewe-Verlag (KLICK)! Und HIER geht´s zur Leseprobe.
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