Montag, 29. Juli 2013

"Symbole des Bösen" - J. T. Ellison

mira Taschenbuch, 2013
8,99 Euro


Handlung:

Es ist die Nacht der Bluternte, von Nichtgläubigen auch Halloween genannt. Die Nacht, in der acht Jugendliche in Nashville den Tod finden. Allen ist ein Pentagramm in die Haut geritzt worden. Stieg wirklich der Todesengel Azrael auf die Erde herab, um sein grausames Werk zu verrichten? 

Lieutenant Taylor Jackson hat gerade erst wieder die Leitung der Mordkommission übernommen und steht schon vor dem größten Rätsel ihrer Karriere. Gemeinsam mit der selbst ernannten Hexe Ariadne taucht sie in die mystische Welt der Menschen ein, die an Todesengel und Hexenzauber glauben. Was sie bei ihren Ermittlungen entdeckt, geht weit über das hinaus, was mit normalem Menschenverstand zu begreifen ist.


Meine Meinung:
"Symbole des Bösen" ist bereits der fünfte Band in der Buchreihe um die Ermittlerin Taylor Jackson. Das wusste ich zunächst nicht, als ich anfing zu lesen. Und letztlich ist es für die eigentliche Handlung um die satanischen Vorkommnisse zu Halloween auch egal, denn dabei handelt es sich um einen eigenständigen Plot, der keine Vorkenntnisse erfordert. Zusätzlich zu diesem Handlungsrahmen gibt es jedoch auch diverse Rückblicke in alte Fälle, an denen sowohl Taylor als auch ihr Verlobter Baldwin gearbeitet haben, Erinnerungen und unliebsame Hinweise auf Mörder und Täter aus anderen Fällen tauchen auf, die hier ihre Schatten ins Jetzt werfen. Um das alles verstehen zu können, bietet es sich sicherlich an, auch die 4 Vorgängerbände der Reihe zu lesen. Und die Autorin macht es einem auch leicht, diesen Wunsch tatsächlich zu entwickeln: mehr von Taylor und ihren Kollegen, ihrem Verlobten, und ihrer Arbeit erfahren zu wollen, und herauszufinden, was vorher alles geschehen ist.
"Symbole des Bösen" ist ein runder, unterhaltender und gleichsam informativer Thriller, gut geschrieben und gut in Szene gesetzt. Informativ deswegen, weil man hier jede Menge über die Hintergründe zum Thema Hexenzauber, Satanismus und okkulter Glauben geliefert bekommt. Das aber nicht mit belehrendem Zeigefinger, sondern spontan als Infos eingestreut, sodass man stets genauso schlau ist wie die Ermittler. Der Fall ist interessant, und durch den währenden Wechsel zwischen aktueller Ermittlung und Rückblicken zu einem alten Fall, mit dem sich Baldwin nunmehr auseinander setzen muss, wird es eigentlich nie langweilig. Eine Buchreihe, bei der man dranbleiben kann, wenn man kurzweilige Thriller mag. 



Ein herzliches Dankeschön an den mira Taschenbuch Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar!

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