Montag, 25. Februar 2013

"Dance of shadows" - Yelena Black

bloomoon Verlag, 2013
17,99 Euro

Handlung:
Die New Yorker Ballettakademie verheißt die Erfüllung aller Träume. Für die junge Vanessa wird sie jedoch zum absoluten Albtraum, als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt: Ihr eigenwilliger Tanzstil und eine bestimmte Schrittkombination öffnen das Tor in eine dämonische Welt! Ein Tor, das besser verschlossen bleibt ... --- Vanessa Adler besucht eine Elite-Ballettschule dieselbe, in der auch ihre ältere Schwester Margret vor ihrem Verschwinden eingeschrieben war. Vanessa hat das Gefühl, dass sie den Ruhm und den Glanz ihrer Schwester niemals erreichen kann. Aber mit ihrem unwahrscheinlich roten Haar, ihrer hellen Haut, entwickelt sie eine äußerst anziehende Wirkung beim Tanzen und sie selbst verliert sich in der Musik, ihr Atem und die Welt um sie herum verwandeln sich. Bald schon zieht sie die Aufmerksamkeit dreier Männer auf sich: des herausragenden Zep, des geheimnisvollen Josh und des großen, rätselhaften Choreographen Joseph Zhalkovsky. Als Joseph sie einlädt, im Feuervogel mitzutanzen, hat sie keine Ahnung, in welche Gefahr sie sich damit begibt. Welche Kräfte dadurch freigesetzt werden ...
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich hatte nie eine besondere Affinität zum Ballett. Der Reiz an dieser Form des Tanzens erschloss sich mir nicht und hüpfenden Männern in Strumpfhose kann ich - ehrlich gesagt - auch nicht viel abgewinnen.
"Dance of shadows" habe ich dennoch unvoreingenommen gelesen; und es hätte die Möglichkeit sein können, mich vom Zauber des Balletts zu überzeugen und mich einfangen lassen zu können von dieser besonderen Atmosphäre, die die Elèves in einer Ballettschule umgibt, dieser leichtfüßigen Eleganz, die dem Ballett innewohnt.
Leider hat sich mir genau das nicht erschlossen beim Lesen. Vielmehr wird in "Dance of shadows" ein Bild vom Drill, unfreundlichem Gehabe und konkurrenzkampf-geprägtem Miteinander in einer super-elitären Ballettschule mitten in New York vermittelt. Die Mädels und Jungs dort waren mir vom Fleck weg alle unsympathisch. Ich konnte zu ihnen keinen Draht aufbauen, auch nicht zur Hauptfigur Vanessa - und das ist natürlich schlecht für mich als Leser. Mir war es ehrlich gesagt ziemlich egal, was Vanessa hier in der neuen Schule durchlebt; sie hat mich einfach nicht interessiert, dann schon eher das ungeklärte Verschwinden ihrer Schwester. Und auch Vanessas Mitspieler Justin und Josh sind so vorhersehbar gezeichnet, dass das Ende für mich kaum Überraschungen parat halten konnte. Inhaltlich schleppt sich die Handlung ein wenig, erst zur Mitte hin wurde es meines Empfindens nach lebhafter. Zumal das im Klappentext angekündigte Intermezzo mit dämonischen Kräften und albtraumhaften Figuren erst so richtig im letzten Drittel des Buches eine Rolle spielt - und der irgendwie hanebüchen wirkende Fluch bei mir dann obendrein noch diverse Unklarheiten aufwarf. Außerdem ist auch hier wieder davon auszugehen, dass "Dance of shadows" nur ein Reihenauftakt ist, und das finde ich irgendwie ermüdend. Ich weiß nicht, ob man aus der Handlung hier soviel rausholen kann, um noch weitere Bücher mit zu füllen.

Fazit:
Ich fand "Dance of shadows" so mittelmäßig: mittelmäßige Figuren, mittelmäßige Handlung, mittelmäßige Ideen. Schlecht geschrieben ist es nicht, aber ich habe jetzt schon Mühe, mich an die Namen der Protagonisten zu erinnern - "Dance of shadows" wird mir leider kaum im Gedächtnis bleiben.

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