Montag, 31. Dezember 2012

Rückblick 2012 - Das war´s schon wieder.

2012 neigt sich dem Ende zu; Zeit und Gelegenheit also, mal einen Blick zurück zu werfen, was mir 2012 vor allem lesetechnisch gebracht hat. Ich habe mit "Divergent" und "Luzie & Leander 03", die ich beide gestern beendet habe, 109 Bücher in diesem Jahr gelesen; habe einige Bücher auch noch angefangen hier rumliegen, und in diesem Jahr zum Glück nur ganz wenige vollständig abgebrochen. (Also abgebrochen im Sinne von "So ein Mist, das will ich nie mehr wieder lesen.")

Meine Lesehighlights 2012
Ich habe 2012 so viele wirklich gute und unterhaltsame Bücher gelesen, dass ich es als sehr lese-erfreuliches Jahr im Kopf behalten werde. Aus dieser Masse an guten Büchern sind mir jedoch vor allem die folgenden im Kopf geblieben, weil sie mich besonders beeindruckt oder begeistert haben - immerhin soviele, dass ich dafür 2 Fotos brauche:


Ein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr war "Ready Player One" von Ernest Cline - eigentlich ein richtiger Glückstreffer, denn das Buch habe ich über Blogg dein Buch erhalten, nachdem ich mich recht spontan, ohne die Inhaltsangabe wirklich zu lesen, am letzten Anmeldetag dafür gemeldet hatte. Und dann entpuppte es sich als eines der besten, unterhaltsamsten und spannendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Ähnlich ging es mir auch bei "Vollendet" von Neal Shusterman, dessen Story mir durch Mark und Bein ging. Das Thema ist einerseits nicht ohne, dann hat der Autor das schreckliche Szenario aber auch noch derart berührend und aufrüttelnd verpackt - ich habe heute noch die Gänsehaut, wenn ich an eine bestimmte Szene im Buch denke, bei der ich das Buch einfach zuklappen musste, weil ich nicht weiterlesen konnte. Wirklich große Lektüre! So richtig herrlich amüsiert habe ich mich erst vor Kurzem bei "Untot" von Kirsty McKay, sodass ich mir auch direkt die Fortsetzung auf englisch gekauft habe. Und der letzte Teil der Beautiful creatures - Reihe, "Beautiful redemption", hat mich ebenfalls begeistert, weil er super geschrieben, jede Menge Emotionen im Spiel waren, das Ende einfach toll war und einen würdigen Abschluss für die Story von Ethan & Lena darstellte.



Weiter geht´s mit den Highlights. Ich glaube, ich muss nicht erklären, was an "Daughter of smoke and bone"  von Laini Taylor so schön war; jeder, der das Buch selbst gelesen hat, weiß es. Anfang diesen Jahres habe ich meinen Widerstand gegen die "Tribute von Panem"-Reihe aufgegeben und begonnen, den ersten Teil zu lesen. Was dazu führte, dass ich eine kurzzeitige Abhängigkeit entwickelte und einfach nicht mehr aufhören konnte - Teile 2 und 3 folgten also direkt danach. Und ich war hin und weg von diesen Büchern; warum, muss ich euch aber sicher auch nicht erklären. Ebenfalls in diesem Jahr für mich entdeckt habe ich die "Dead beautiful" - Serie von Yvonne Woon, die einfach unglaublich gefühlvoll und herzschmerzig geschrieben ist und bei der ich unglaublich gespannt bin auf Teil 3. "Everlasting" von Holly-Jane Rahlens hat mir nicht nur einige sehr unterhaltsame und romantische Lesestunden beschert, sondern auch aufschlussreiche Gespräche mit Zugnachbarn, was größere Kreise gezogen hat, als ich je angenommen hätte. Und ebenso amüsiert habe ich mich beispielsweise bei der Suche von Jason nach seiner Unbekannten in "Auf den ersten Blick" von Danny Wallace

Meine Leseenttäuschungen 2012


Glücklicherweise habe ich 2012 nicht wirklich viele Bücher gelesen, die mir nicht gefallen haben. Wenn ich überlege, welche mich enttäuscht haben, fallen mir spontan diese auf dem Foto ein. Wobei das natürlich nicht heißen soll, dass diese Bücher schlecht waren; ich bin mir im Gegenteil ziemlich sicher, dass diese auch ihre Fans finden werden oder schon gefunden haben. Nur meinen Geschmack haben sie eben nicht getroffen, das war z.B. der Fall bei "Ivy - Steinere Wächter" von Sarah Beth Durst, oder auch "Tod oder Liebe" von Manuela Salvi, von dem ich einfach mehr erhofft und erwartet hatte. Einfach nicht angesprochen hat mich beispielsweise "Wasser für die Elefanten" von Sara Gruen, obwohl dieses Buch ja sehr vielen Lesern gefallen hat. Mir jedoch nicht wirklich. Ziemlich abstruse Storys bzw. Wendungen in der Handlung, die mich sehr verwundert haben, fand ich z.B. in "Silberlicht" von Laura Whitcomb oder auch bei "Meeresflüstern" von Patricia Schröder. Und für "Date me if you can" von Manfred Theisen war ich vielleicht einfach schon einen Tick zu alt, um mich auf die Teeniesprache und -probleme richtig einlassen zu können.

Challenges
Nun ja, mit meinen Challenge-Teilnahmen sah es Anfang des Jahres noch ganz gut aus, gegen Mitte des Jahres überkam mich jedoch eine allgemeine Challenge-Müdigkeit, sodass ich eigentlich alles ein wenig hab schleifen lassen. Ich merke einfach immer wieder, dass ich es nicht mag, wenn mir mein Lesestoff in irgendeiner Art und Weise vorgegeben bzw. gelenkt wird, weil ich zu einem bestimmten Thema etwas lesen müsste, damit ich es auf einer Liste abstreichen kann usw. Das wird daher im nächsten Jahr anders!!
Zu den Challenges in diesem Jahr lässt sich folgendes sagen:
Die Themenchallenge "Von Liebe, Tod und Ehre" von Neyasha habe ich zwar erfolgreich beendet, mit 10 gelesenen Büchern aus 20 verschiedenen Themen bzw. ich habe eigentlich auch viel mehr gelesen, das aber irgendwann einfach nicht mehr zur Challenge dazu gezählt. Eigentlich hatte ich aber vor, ganz andere Lektüre für diese Aufgabe auszuwählen, teilweise auch viel mehr "Klassiker", und das ist letztlich nicht so gekommen. Insofern: zwar "bestanden", aber nicht so recht zufrieden.
Die "Lieblingsbuch-Challenge" von Eva und Tine fand ich von der Idee so toll, bei der Umsetzung hat es aber einfach gehapert. Ich habe 5 der 12 erforderlichen Bücher gelesen, und diese haben mir bis auf "Abends um 10" von Kate de Goldi leider auch nur mittelmäßig bis gar nicht gefallen. Irgendwie waren viele der gelisteten Bücher nicht wirklich mein Fall, sodass ich mich auch schwer getan habe, dort etwas auszusuchen. Und dann schlug die Challenge-Müdigkeit hier leider ganz besonders zu... Schade eigentlich, denn - wie gesagt -, die Idee fand ich super. Vielleicht lässt sich sowas in absehbarer Zeit mit einer neuen Auswahl ja noch einmal wiederholen...
Die "I´m in English" - Challenge habe ich zum zweiten Mal mitgemacht, und im nächsten Jahr werde ich nicht weiter dran teilnehmen, sofern es sie denn überhaupt wieder gibt. Ich lese zwar gern mal auf Englisch, habe das auch weiterhin vor, aber dafür muss ich nicht weiter "challengen", sondern mache das lieber nach Lust und Laune. In 5/ 12 Monaten diesen Jahres habe ich kein englischsprachiges Buch gelesen, und Lust auf Strafbücher hatte ich auch keine - daher ist auch diese Challenge gegen Mitte des Jahres bei mir ziemlich ins Stocken geraten.
Schließlich noch die "ChickLit"- Challenge von Friedelchen, die zwar noch läuft, und an der ich eigentlich auch noch teilnehme, die ich zur Zeit aber irgendwie auch nicht mit dem nötigen Ernst verfolge. Das Ganze läuft noch bis 1.2., und bis dahin müsste ich noch 4 Bücher aus der Sparte "Frauenliteratur" lesen (bzw. eigentlich noch 3, und noch eine Rezension zu einem schreiben, das ich bereits gelesen habe), aber... Ich glaube, dazu habe ich keine Lust :( Vorläufiges Endergebnis hierzu also auch: gescheitert.

Und sonst?
Tja, und sonst hat mir 2012 einige schöne, leider auch weniger schöne, vor allem aber tolle Momente beschert. Ich bin ziemlich rumgekommen, habe in diesem Jahr Großbritannien an den verschiedensten Ecken einen Besuch abgestattet (Bexhill, Edinburgh, London, Brighton,...) und dabei sehr schöne Tage und Erlebnisse gehabt. Ich bin erstmalig nach Frankfurt zur Buchmesse gefahren, nachdem ich im Frühjahr zunächst wieder auf der Leipziger Buchmesse vorbeigeschaut habe. Beruflich hat sich bei einiges geändert. Ich habe einige richtig fantastische Bands und Musiker neu für mich entdeckt, habe ganz wunderwunderbare Konzerte besucht und dabei unglaubliche Momente erleben dürfen, und freue mich jetzt schon auf weitere musikalische Highlights im nächsten Jahr. (Die kommen definitiv!) Vor allem aber habe ich außergewöhnliche, interessante und lesenswerte Bücher kennenlernen und entdecken dürfen, habe mich über jeden Kontakt zu Verlagen oder über Rezensionsanfragen von Autoren unglaublich gefreut, habe jedes neue Buch mit offenen Armen empfangen und muss mir nun zunehmend Gedanken machen, wo ich eigentlich noch alle unterbringen soll :/ Seit 2 Jahren gibt es jetzt "i am bookish" (heute ist Geburtstag, dumdidumdidum...) und ich bin heute noch mit genau so einer Freude dabei (zumindest meistens ^^) wie noch ganz am Anfang, wenn nicht sogar mit mehr. Ich habe in diesem Jahr aber auch so nette und lustige Kontakte zu euch da draußen haben dürfen, nicht nur übers Bloggen, sondern zunehmend auch an anderer Stelle, was mich unglaublich freut. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit, sich 2013 auch mal persönlich zu sehen. Freuen würde es mich jedenfalls :)

Ich wünsche euch jedenfalls ein wunderhübsches neues Jahr 2013 mit jeder Menge schöner und begeisternder Lektüre, tollen Verfilmungen und jeder Menge Überraschungen!

Samstag, 29. Dezember 2012

In my mailbox... - Das Letzte in diesem Jahr,...

...und das bezieht sich zum Glück nicht auf die Qualität ;)
Hier also noch ein kurzer Überblick über die letzten Neuzugänge in diesem Jahr, und die haben es noch einmal in sich. Schon einige Tage vor Weihnachten durfte ich mich über eine Nachricht vom Sauerländer Verlag freuen: ich hatte beim Nikolaus-Gewinnspiel ein Bücher-Überraschungspaket gewonnen und konnte beim Auspacken gleich über 3x neuen Lesestoff jubeln.


Mit dabei war "Schwarz wie Schnee" von Jutta Wilke, "Outback" von Phillip Gwynne und das Hörbuch "Tripods" von John Christopher, sogar signiert! Die ersten beiden finde ich toll, in das Hörbuch werde ich mal reinhören - ich höre ja eigentlich keine Hörbücher, und das Thema hier, "Dreibeinige Monster auf Erdkurs" (^^), ist ja auch etwas ... speziell, aber nun gut. Ich freu mich trotzdem drüber.

Vor Weihnachten hat mich zudem die Autorin C.M. Singer gefragt, ob ich ihre Bücher der Reihe "...und der Preis ist dein Leben" lesen und rezensieren möchte, was mich ebenfalls natürlich sehr gefreut hat. Buch 1 "Mächtiger als der Tod" ist mittlerweile auch schon gelesen, einen Text dazu wird es aber erst im neuen Jahr geben. Lesenswert ist es jedenfalls, schaut doch einfach mal auf der Homepage der Autorin vorbei.

Zu Weihnachten gab es ebenfalls neuen Lesestoff: "Linna singt" von Bettina Belitz, "Stadt aus Trug und Schatten" von Mechthild Gläser und "Peter Nimble und seine magischen Augen" von Jonathan Auxier. Ach ja, und "Arthur Weihnachtsmann" als DVD gab´s auch ;)
Und, gab es bei euch auch noch letzte Neuzugänge in diesem Jahr?

Donnerstag, 27. Dezember 2012

"100 Bücher, die man gelesen haben muss" - Challenge

2013 möchte ich relativ challenge-frei begehen. Zum einen, weil ich lieber frei nach Lust und Laune lesen möchte. Zum anderen aber habe ich - ehrlich gesagt - bisher auf anderen Blogs auch noch keine Challenges oder - Ideen gefunden, die mich direkt angesprochen hätten. Nur zu einer Challenge-Teilnahme habe ich mich hinreißen lassen:
Kennt ihr Milas Blog "100 Bücher"? Sie hat sich zum Ziel gesetzt, alle 100 Bücher, die die BBC als "The Big Read" veröffentlicht hat, zu lesen - die beliebtesten Bücher aller Zeiten (der Briten) also, Stand 2003.
Für 2013 hat sie nun die "Bücher, die man gelesen haben muss" - Challenge ins Leben gerufen, bei der es darum geht, 12 Bücher aus eben dieser Liste zu lesen.
Da ich diverse der dort aufgelisteten Bücher tatsächlich gern mal lesen möchte, und das auch schon seit längerer Zeit, packe ich die Gelegenheit beim Schopfe und versuche mein Glück. Die Regeln sind einfach und können bei Mila nachgelesen werden: HIER.
Kurz gesagt geht es darum, jeden Monat ein Buch aus der "The Big Read" - Liste zu lesen. Die Liste gibt´s unten zu sehen, die davon grün markierten habe ich irgendwann schon einmal gelesen.

Es sind einige dabei, die mir direkt ins Auge hüpfen und mir zublinken. Vor allem aber habe ich tatsächlich schon einige der Bücher hier zuhause liegen, zwar nicht unbedingt auf Englisch, sondern Deutsch, aber das ist für die Challenge laut Mila auch kein Problem. Re-Reads sind ebenfalls erlaubt; so kann ich mir auch gut vorstellen, z.B. "Emma", "Pride and Prejudice" oder auch eins der "Herr der Ringe" - Bücher nochmal zu lesen.
1. The Lord of the Rings, JRR Tolkien (Der Herr der Ringe)
2. Pride and Prejudice, Jane Austen (Stolz und Vorurteil)
3. His Dark Materials, Philip Pullman (Der Goldene Kompass (Trilogie)) (nur Teil 1 gelesen)
4. The Hitchhiker's Guide to the Galaxy, Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis)
5. Harry Potter and the Goblet of Fire, JK Rowling (Harry Potter und der Feuerkelch)
6. To Kill a Mockingbird, Harper Lee (Wer die Nachtigall stört)
7. Winnie the Pooh, AA Milne (Winnie Pooh)
8. Nineteen Eighty-Four, George Orwell (1984)
9. The Lion, the Witch and the Wardrobe, CS Lewis (Der König von Narnia)
10. Jane Eyre, Charlotte Brontë
11. Catch-22, Joseph Heller
12. Wuthering Heights, Emily Brontë (Die Sturmhöhe)
13. Birdsong, Sebastian Faulks (Gesang vom großen Feuer)
14. Rebecca, Daphne du Maurier
15. The Catcher in the Rye, JD Salinger (Der Fänger im Roggen)
16. The Wind in the Willows, Kenneth Grahame (Der Wind in den Weiden)
17. Great Expectations, Charles Dickens (Große Erwartungen)
18. Little Women, Louisa May Alcott
19. Captain Corelli's Mandolin, Louis de Bernieres (Corellis Mandoline)
20. War and Peace, Leo Tolstoy (Krieg und Frieden)
21. Gone with the Wind, Margaret Mitchell (Vom Winde verweht)
22.  Harry Potter And The Philosopher's Stone, JK Rowling (Harry Potter und der Stein der Weisen)
23. Harry Potter And The Chamber Of Secrets, JK Rowling (HP und die Kammer des Schreckens)
24. Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban, JK Rowling (HP und der Gefangene von Azkaban)
25. The Hobbit, JRR Tolkien (Der kleine Hobbit)
26. Tess Of The D'Urbervilles, Thomas Hardy (Tess von den dÚrbervilles) (zur Hälfte gelesen)
27. Middlemarch, George Eliot
28. A Prayer For Owen Meany, John Irving
29. The Grapes Of Wrath, John Steinbeck (Früchte des Zorns)
30. Alice's Adventures In Wonderland, Lewis Carroll (Alice im Wunderland)
31. The Story Of Tracy Beaker, Jacqueline Wilson (Die unglaubliche Geschichte der Tracy Baker)
32. One Hundred Years Of Solitude, Gabriel García Márquez (Hundert Jahre Einsamkeit)
33. The Pillars Of The Earth, Ken Follett (Die Säulen der Erde)
34. David Copperfield, Charles Dickens
35. Charlie And The Chocolate Factory, Roald Dahl (Charlie und die Schokoladenfabrik)
36. Treasure Island, Robert Louis Stevenson (Die Schatzinsel)
37. A Town Like Alice, Nevil Shute
38. Persuasion, Jane Austen (Überredung)
39. Dune, Frank Herbert (Der Wüstenplanet)
40. Emma, Jane Austen
41. Anne Of Green Gables, LM Montgomery
42. Watership Down, Richard Adams (Unten am Fluss)
43. The Great Gatsby, F Scott Fitzgerald (Der große Gatsby)
44. The Count Of Monte Cristo, Alexandre Dumas (Der Graf von Monte Cristo)
45. Brideshead Revisited, Evelyn Waugh (Wiedersehen mit Brideshet)
46. Animal Farm, George Orwell (Die Farm der Tiere)
47. A Christmas Carol, Charles Dickens (Eine Weihnachtsgeschichte)
48. Far From The Madding Crowd, Thomas Hardy (Am grünen Rand der Welt)
49. Goodnight Mister Tom, Michelle Magorian
50. The Shell Seekers, Rosamunde Pilcher (Die Muschelsucher)
51. The Secret Garden, Frances Hodgson Burnett (Der geheime Garten)
52. Of Mice And Men, John Steinbeck
53. The Stand, Stephen King
54. Anna Karenina, Leo Tolstoy
55. A Suitable Boy, Vikram Seth (Eine gute Partie)
56. The BFG, Roald Dahl
57. Swallows And Amazons, Arthur Ransome
58. Black Beauty, Anna Sewell
59. Artemis Fowl, Eoin Colfer
60. Crime And Punishment, Fyodor Dostoyevsky (Schuld und Sühne)
61. Noughts And Crosses, Malorie Blackman
62. Memoirs Of A Geisha, Arthur Golden
63. A Tale Of Two Cities, Charles Dickens
64. The Thorn Birds, Colleen McCollough (Die Dornenvögel)
65. Mort, Terry Pratchett (Gevatter Tod)
66. The Magic Faraway Tree, Enid Blyton
67. The Magus, John Fowles
68. Good Omens, Terry Pratchett and Neil Gaiman
69. Guards! Guards!, Terry Pratchett
70. Lord Of The Flies, William Golding (zur Hälfte gelesen)
71. Perfume, Patrick Süskind (zur Hälfte gelesen)
72. The Ragged Trousered Philanthropists, Robert Tressell
73. Night Watch, Terry Pratchett
74. Matilda, Roald Dahl
75. Bridget Jones's Diary, Helen Fielding
76. The Secret History, Donna Tartt
77. The Woman In White, Wilkie Collins
78. Ulysses, James Joyce
79. Bleak House, Charles Dickens
80. Double Act, Jacqueline Wilson
81. The Twits, Roald Dahl
82. I Capture The Castle, Dodie Smith
83. Holes, Louis Sachar
84. Gormenghast, Mervyn Peake
85. The God Of Small Things, Arundhati Roy
86. Vicky Angel, Jacqueline Wilson
87. Brave New World, Aldous Huxley
88. Cold Comfort Farm, Stella Gibbons
89. Magician, Raymond E Feist
90. On The Road, Jack Kerouac
91. The Godfather, Mario Puzo
92. The Clan Of The Cave Bear, Jean M Auel
93. The Colour Of Magic, Terry Pratchett (Die Farbe der Magie)
94. The Alchemist, Paulo Coelho
95. Katherine, Anya Seton
96. Kane And Abel, Jeffrey Archer
97. Love In The Time Of Cholera, Gabriel García Márquez (Die Liebe in den Zeiten der Cholera)
98. Girls In Love, Jacqueline Wilson
99. The Princess Diaries, Meg Cabot
100. Midnight's Children, Salman Rushdie

Montag, 24. Dezember 2012

24.12.2012

Eigentlich... wollte ich in den letzten Tagen noch Rezensionen schreiben und posten.
Eigentlich... wollte ich auch noch ganz andere Beiträge schreiben und posten.
Eigentlich... wollte ich ganz viel lesen, u.a. jede Menge weihnachtlich angehauchte Bücher.
Hat irgendwie alles nicht so geklappt.

Stattdessen wünsche ich euch jetzt ein schönes Weihnachtsfest, frohe Feiertage, ein paar ruhige und besinnliche Stunden inmitten eurer Lieben und vielleicht auch das ein oder andere Buch unter dem Weihnachtsbaum. 



Mittwoch, 19. Dezember 2012

"The Hunter: Episode 01-06" Katja Piel

ebook, 2012
 
Handlung:
Sie ist sexy.
Sie ist tough.
Und sie jagt paranormale Wesen.

Medina Thompson ist acht Jahre alt, als sie alles verliert. Von einer Pflegefamilie zur nächsten abgeschoben, wird aus ihr ein von Gewalt gezeichneter junger Mensch. Zwölf Jahre nach dem brutalen Mord an ihrer geliebten Grandma und ihrem Bruder Ross erfährt sie endlich, warum die beiden sterben mussten. Sie stellt sich ihrem Schicksal und tritt das Erbe ihrer Großmutter an: Die Jagd auf das Übernatürliche ...
(Quelle: hier)
 
Meine Meinung:
Ich mag Geschichten, in denen es um paranormale Wesen oder Begebenheiten geht. Als jahrelange Akte X-Zuschauerin kann ich gar nicht anders. Und ich bin daher auch immer mal erfreut, wenn ich ein Buch auftue, in dem es um eben solche Geschichten geht, und das sich dennoch fernab der zur Zeit so häufig vertretenen "Massen-Paranormalität" mit Vampiren & Co. bewegt. Das e-book "The Hunter" versprach in der Inhaltsangabe nun genau das.
Tatsache ist: "The Hunter" hat mich maßlos enttäuscht. Zum einen ist die Handlung selbst plump, schnell erzählt und (ver)birgt aber vor allem noch viele Ideen in sich, aus denen man einfach mehr hätte machen können. Stets läuft die Handlung nach dem Schema ab "fiese paranormale Kreatur taucht auf, Medina & Co. machen sich auf den Weg, Viech erledigt, das war´s". Das ist bei Weitem nicht so reißerisch, wie ich dachte und wie ich mir erhofft hatte. Und ein bißchen lächerlich wird es dadurch leider auch. Hier hätte man noch einiges ausbauen können, weit mehr an "Leben" und Vielfältigkeit sowohl in die Protagonisten als auch in die fiesen Kreaturen investieren können. Auch die Dialoge wirken holprig, oberflächlich und tragen zum Geschehen nicht immer unbedingt bei.
Die Hauptakteurin Medina ist völlig unsympathisch; zumindest mir war sie das, und da macht mir das Lesen prompt erst recht keinen Spaß mehr. Das einzige, was Medina scheinbar wirklich kann, ist fluchen und andere dumm dastehen zu lassen. So sind die Typen, denen sie begegnet, abwechselnd "hirnlose Penner" oder "dumme Schweine", die scharf auf sie sind. Was im Übrigen kein Wunder zu sein scheint, denn Medina als eher billig wirkender Lara Croft Ersatz läuft beispielsweise bevorzugt ohne Unterwäsche herum, wundert sich dann aber, dass die Kerle ihr auf die Brust starren. Auch sonst hatte ich das Gefühl, dass die Autorin hier verstärkt unbedingt pseudo-erotische Komponenten in ihre Geschichten einbauen wollte; vielleicht, um sowohl die männliche als auch weibliche Leserschaft anzusprechen...(??) Zumindest wäre das der einzige Grund, der mir einfällt, warum hier alle Figuren so hormongesteuert wirken und sich z.B. gerade Medinas Mitkumpane Alex oftmals nur schwer zügeln kann, wenn er ihre ach-so-langen Beine erblickt. Auf mich wirkte das einfach nur billig und vor allem passte es nicht zum eigentlichen Thema: dem Kampf gegen paranormale Gestalten, der nicht zuletzt dadurch irgendwie ins Lächerliche abdriftete und unglaubwürdig wirkte.
 
Fazit:
Selbst wenn ich die Tatsache beachte, dass das die Debütgeschichten der Autorin sind und diese an und für sich auch noch jede Menge Raum zum Ausarbeiten bieten, kann ich nicht anders, als festzustellen, dass "The Hunter" bei mir völlig durchgefallen ist. Ich fand die Story trotz des Themas überhaupt nicht ansprechend, die Schreibweise ist sehr gewöhnungsbedürftig und insbesondere die Heldin der Geschichten ist zum Abgewöhnen. Von Medina möchte ich nichts weiter lesen, tut mir leid. 2 von 6 Bücherstapel.
 
 
Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar an Blogg dein Buch und dotbooks.de!
 
Hier geht´s zum Buch: KLICK

Montag, 17. Dezember 2012

"Asche und Phönix" - Kai Meyer

Carlsen Verlag, 2012
19,90 Euro

Handlung:
Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut. Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Die Grundidee hinter "Asche und Phönix" fand ich sehr interessant und auch schön zu lesen. Für ein paar Stunden konnte ich mich in die Geschichte um Ruhm, Machthunger und Gier fallen lassen und ein wenig in die (un)schöne Welt der Reichen und Berühmten blicken.
Allerdings fiel es mir schwer, mir die beiden Figuren Ash und Parker richtig vorstellen zu können. Ich kann nicht genau erklären, woran das lag, aber jedes Mal, wenn ich von den Zweien gelesen habe, hatte ich Probleme, beide mit ihren Persönlichkeiten und auch Äußerlichkeiten greifen zu können. Das lag nicht unbedingt an mangelnder Beschreibung, aber wohl eher an der Tatsache, dass ich mich nur schwer mit einem von beiden identifizieren konnte. Filmstar und Borderliner Parker und die stets-einsame Außenseiterin Ash sind nun mal recht spezielle Charaktere, die man nicht alle Tage und auch nicht in jedem Buch findet. Das mag man Kai Meyer wieder sehr zugute halten: bei ihm findet man irgendwie stets etwas Neues, das man so noch nicht kennt, so noch nicht gelesen oder gesehen hat. Trotzdem konnte mich die Geschichte um Ash und Parker nicht vollends zufrieden stellen. Am Ende des Buches hatte ich noch viele Fragen im Kopf, einiges leuchtete mir nicht ein, manches wollte ich auch einfach nicht glauben (z.B. die Tatsache, dass ein berühmter Filmstar - wie Parker einer sein soll - einfach ohne Probleme und ohne jegliche Security flüchten kann, obwohl er doch eigentlich angeblich ständig unter der Fuchtel seines Vaters stehen soll. Gleichzeitig frage ich mich, wieso Parker es sich gefallen lassen sollte, völlig ohne Geld und Kreditkarte dazustehen, weil sein Vater nicht möchte, dass er selbst über sein Geld entscheidet. Klang in meinen Ohren irgendwie unglaubhaft.) Und überhaupt wurde ich das Gefühl nicht los, dass alles... ja, schon wieder vorbei war, bevor es überhaupt so richtig gestartet hat.
Vor allem aber fand ich den Bösewicht Libatique und seine Gespielen irgendwie sehr undurchsichtig und nicht nur einmal hatte ich das Gefühl, irgendwo etwas Wesentliches verpasst zu haben als Erklärung, warum sie hinter Parker und seinem Vater her sind. Oder auch warum sich Libatique eigentlich so merkwürdige Gestalten als Diener halten kann und will. Schwierig zu erklären für diejenigen, die das Buch noch nicht kennen, daher belasse ich es dabei und bemerke an dieser Stelle nur, dass mir die Motive hinter Libatiques Boshaftigkeit nicht stets einleuchteten.

Einmal mehr bin ich jedoch mehr als begeistert von den Schauplätzen und ihrer Vielfältigkeit, die sich Kai Meyer für seine Geschichten aussucht. Schon bei der Arkadien-Reihe fand ich gerade die Gestaltung/ Beschreibung der süditalienischen Landschaft beeindruckend, und sie trug ja auch wesentlich zum Gesamteindruck der hitzig-perfiden Handlung bei. Hier bei "Asche und Phönix" gelang mir die Vorstellung besonders gut, weil ich selbst schon Urlaub im Massif des Maures in Südfrankreich gemacht habe (sogar in genau dem Ort, den Kai Meyer hier beschreibt), und daher ein ziemlich genaues Bild vor Augen hatte, in welcher Gegend sich Ash und Parker mit durch und durch fiesen Gestalten herumschlagen müssen. Das hat mir wirklich gut gefallen.
Gut gefallen hat mir auch das Ende, das trotz aller kleinen Details und Undurchsichtigkeiten, die mir im Laufe der Handlung aufgefallen sind, einfach super gekonnt daherkam, überraschend, passend und überzeugend.
 
Fazit:
Ein Fazit fällt mir schwer. Ich habe das Geld, das ich für "Asche und Phönix" ausgegeben habe, keinesfalls bereut; allerdings werde ich den Eindruck nicht los, dass mich dieses Buch nicht vollends in seinen Bann ziehen konnte. Kleine Merkwürdigkeiten hier, Unverständnis dort, trotzdem sehr schöne Unterhaltung und spannende Schreibe von Herrn Meyer... - letztlich hat mich jedoch beispielsweise die Arkadien-Reihe schon vom Auftaktband weg mehr beeindruckt als die Geschichte von Ash und Parker. 4 von 6 Bücherstapel.
 

Dienstag, 11. Dezember 2012

Die Lektüre meiner Zugnachbarn #7

Heute gibt es eine neue Episode, zur Abwechslung mal nicht aus dem Zug, sondern aus der Straßenbahn. Vor einigen Tagen saß mir schräg gegenüber ein junges Mädel; keine Ahnung, ob sie noch zur Schule ging oder sich vielleicht schon eher zu den Studenten zählte (das kann man bei vielen ja heute nicht mehr so genau sagen...). Jedenfalls saß sie lesend da, ihre Tasche auf dem Schoß, ein Buch in der Hand obendrauf, und beim Umblättern konnte ich den Titel erkennen:

Nalini Singh "Lockruf des Verlangens"
Seit die Mediale Sienna Lauren sich dem Rudel der SnowDancer-Wölfe anschloss, hat sie nur eine Schwäche: Hawke. Der gefährliche Alphawolf verlor vor Jahren die Frau, die seine Gefährtin hätte sein sollen. Und die hübsche Sienna weckt eine ungeahnte Leidenschaft in ihm. Doch das Rudel wird von einem gefährlichen Feind bedroht, und Sienna ist die Einzige, die schlimmeres Unheil verhindern kann.

Wir fuhren Station für Station ab, sie wirkte ziemlich vertieft in dieses Buch, dann wurde die nächste Haltestelle durchgesagt und die Straßenbahn hielt schon fast, da sah das Mädchen auf, murmelte leise, aber dennoch gut vernehmlich "Scheiße". Packte ihr Buch in die Tasche, stand auf und stürmte raus. 3 Möglichkeiten fallen mir dazu ein:
1.) Das Buch war mies. Ich kenne zwar nicht ein einziges Buch der Autorin und kann daher nichts dazu sagen, aber ich glaube eher nicht, dass es am Buch lag - auch wenn es inhaltlich überhaupt nicht meins ist.
2.) Das Mädel hatte vor lauter Lesen ihre Haltestelle verpasst und ist notgedrungen an der nächsten ausgestiegen.
3.) Sie fand es scheiße, jetzt mitten beim Lesen durch sowas Blödes wie Aussteigen-müssen gestört zu werden.

Man weiß es nicht :D

Montag, 10. Dezember 2012

"Dylan & Gray" - Katie Kacvinsky

Boje Verlag, 2012
12,99 Euro

Handlung:
Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und vor allem will sie aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, sie schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende. Gray winkt ein Sportstipendium an einem weit entfernten College. Und auch Dylan hat Pläne: Sie will die Welt sehen und weiter jeden Tag wie ein Wunder erleben. Die beiden erleben, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.
(Quelle: hier)
 
Meine Meinung:
Eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln - das ist der Untertitel von "Dylan & Gray". Und genau das ist dieses Buch auch, allerdings auch soviel mehr. Autorin Kacvinsky lässt hier in einer durch und durch sympathischen und runden Geschichte 2 Personen aufeinandertreffen, die sich trotz (oder wegen?) aller Unterschiedlichkeit fortan nicht mehr missen wollen.
Gray ist der unnahbare, in sich gezogene und sehr verschlossene Typ, dessen Augen eines Tages an diesem flippigen, unbekümmerten und völlig lebhaft scheinenden Mädchen hängenbleiben - Dylan ist zwar nicht sein Typ, vergessen kann er sie aber auch nicht mehr, kaum dass die beiden einmal ihre Bekanntschaft gemacht haben. Mehr als das: Dylan zeigt ihm auf ihre unnachahmlich lockere und sorglose Art, was das Leben parat halten kann, wenn man nur hinsieht; und das tut sie eigentlich stets durch eine Kameralinse. Nach und nach kommt sie hinter sein Geheimnis, warum er so zurückhaltend und verschlossen ist und hilft ihm auf ihre Weise, wieder Licht zu sehen. Zusammen erleben die beiden einige sehr schöne Tage, können aber trotzdem nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass er bald aufs College, und sie wieder zurück nach Hause gehen wird. Soll das also schon alles gewesen sein?
"Dylan & Gray" hat mir total gefallen. Ein wunderbar geschriebenes Buch in ruhigen Tönen, das Grays und Dylans Gedanken abwechselnd präsentiert. Beide sind sehr sympathische Charaktere mit ihren Macken und Fehlern, mit Witz und Wünschen und Vorstellungen, was das Leben noch bringen könnte. Vor allem Dylan mit ihren vor Fantasie übersprudelnden Ideen erscheint von Anfang an genau der richtige Gegenpol zu Gray zu sein, und das merken die beiden auch bald. Genau diese Entwicklung zu lesen, macht von der ersten Seite an Spaß. Einzig das Cover des Buches (vorne ein Mädchen-, hinten ein Jungengesicht) spricht mich nicht wirklich an. Hoffentlich lässt sich durch dieses Cover niemand davon abhalten, zu dieser wunderbar kurzweiligen und schönen Geschichte zu greifen.
 
Fazit:
5 Bücherstapel.
 
 

Sonntag, 9. Dezember 2012

In my mailbox...

Oje, es ist schon der 2. Advent und ich bin GAR NICHT in Weihnachtsstimmung - das ist eine Katastrophe! Meine liebste Zeit im Jahr und sie zieht einfach so an mir vorbei. Tatsächlich ist bei mir irgendwie gerade immer soviel los, dass ich zu gar nichts mehr komme. Lesen fällt momentan sehr gering aus (*knirsch*) und seit Tagen schiebe ich Rezensionen vor mir her, weil ich in den wenigen ruhigen Momenten, die ich mal habe, einfach keine Lust (und auch keine Ideen) habe, irgendwas zusammenzuschreiben. So habe ich "Dylan & Gray" von Katie Kacvinsky oder auch "Asche und Phönix" von Kai Meyer beispielsweise längst ausgelesen (beide sehr zu empfehlen!), aber mir fehlt nun mal gerade so ein wenig der Antrieb. Tut mir leid.
Daher lieber zu Sachen, zu denen ich nicht viel schreiben muss ;) Aus England hab ich mir einige Lektüre mitgebracht, eine toller als die andere; und von meinem kleinen "Luzie & Leander" - Problem habe ich ja neulich schon berichtet. Mittlerweile besitze ich die Teile 1, 2 und 6, und Teil 3 dürfte morgen oder so eintreffen. Teil 1 ist auch schon gelesen - liest sich wirklich nett und auch flott weg.
Für die Inhaltsangaben gibt´s der Einfachheit halber nur die Verlinkung auf dem Titel:


(die 3 waren Spontankäufe, weil sie so interessant klangen)



(das erste ist die Fortsetzung zu "Daughter of smoke and bone" und war damit ein MUSS, und nachdem ich neulich so begeistert von "Untot" von Kirsty McKay war, habe ich mich riesig gefreut, als ich diese Fortsetzung im Waterstones-Regal erspäht habe)


Bettina Belitz "Luzie & Leander: Verflucht himmlisch, Verdammt feurig und Verboten tapfer"

Freitag, 7. Dezember 2012

Kleine Brighton- Impressionen

Am letzten Wochenende war ich in England, genauer gesagt in London und in Brighton. Der Trip war zwar anstrengend, aber dennoch schön. London ist - wie stets - laut, voll und hektisch, in der Vorweihnachtszeit aber vielleicht noch einen Tick mehr als ohnehin schon. Überall drängen sich die Leute, die Weihnachtsmusik dudelt einem an jeder Ecke und in jedem Geschäft ins Ohr, überall blinkt und leuchtet etwas auf, wenn man zu lange an einer Stelle stehenbleibt, wird man von ganz allein von der Masse mitgeschoben, oder von den Unmengen an Tüten, die manche Personen vom Shoppinggebummelgehetze mit sich herumtragen.
Brighton dagegen ist wesentlich kleiner und wesentlich ruhiger. Meine romantisch-verklärten Erwartungen von Brighton (wo auch immer die herkamen...) haben sich zwar nicht bewahrheitet. Dafür ist die Stadt zu jung, zu hip und zu Party-bedacht; in meinem Reiseführer stand gar, es wäre eine Party-Hochburg. Trotzdem ist es schön in Brighton, nicht zuletzt wegen der Strandpromenade, dem abends toll beleuchteten Brighton Pier, dem Geruch nach Salz und Meer in der Luft und den rauschenden Wellen. (Ich habe eine Schwäche für Meeresrauschen und Möwengekreische.) In der Innenstadt gibt es in den Lanes und den North Laines jede Menge kleine schnuckelige Geschäfte und Shops, in denen man richtig ausgefallene Sachen bekommen kann; und überhaupt bot das Stadtbild auch die ein oder andere Überraschung (s.u.). Schön war der Kurztrip ans Meer auf jeden Fall (nicht zuletzt wegen des Konzerts von Keane im Brighton Centre, das wieder einmal wunderwunderwunderbar war), auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass es im Sommer, oder zumindest bei netteren Außentemperaturen, alles noch viel "brighter in Brighton" ist.
Hier noch ein paar Eindrücke:





















Donnerstag, 6. Dezember 2012

Vorstellung: "Der Mann, der den Regen träumt"

Am 16.01.2013 erscheint mit "Der Mann, der den Regen träumt" das zweite Buch von Ali Shaw. Ich hab das erste Buch dieses Autoren ("Das Mädchen mit den gläsernen Füßen") leider noch nicht gelesen, aber schon jede Menge Gutes davon gehört. Und auch die Inhaltsangabe dieses neuen Buches klingt höchst verlockend und weckt definitiv meine Neugier. Darum geht´s:

Ali Shaw: "Der Mann, der den Regen träumt"
Finn ist kein gewöhnlicher Mann, ihn umgibt ein Geheimnis. Es ist der Grund für sein Einsiedlerleben und der Grund, warum die Einwohner von Thunderstown ihm nicht wohlgesinnt sind. Doch trotz aller Gerüchte und Anfeindungen hält Elsa zu Finn. Gemeinsam versuchen sie, ihre Liebe gegen all die Widerstände zu behaupten.
(Quelle: hier)

Mehr Informationen gibt´s bei Script5. Und zur Einstimmung den passenden Trailer:


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