Donnerstag, 8. November 2012

"Jake Djones und die Hüter der Zeit" - Damian Dibben

Penhaligon Verlag, 2012
16,99 Euro
 
Handlung:
Jake Djones führt ein ganz gewöhnliches Leben – bis er eines Tages vom Geheimbund der Geschichtshüter erfährt. Die Agenten dieses Bundes eröffnen Jake nicht nur, dass er durch die Zeit reisen kann, sie benötigen auch noch seine Hilfe. Der skrupellose Prinz Xander Zeldt will die Vergangenheit nach seinem Willen verändern und der Welt damit für alle Zeit seine Herrschaft aufzwingen. Gemeinsam mit den besten Agenten der Geschichtshüter begibt Jake sich auf eine gefährliche Mission ins Venedig des 16. Jahrhunderts. Das Schicksal der Menschheit hängt allein von ihrer Entschlossenheit ab – in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ...
(Quelle: hier)
 
Meine Meinung:
Mit "Jake Djones und die Hüter der Zeit" habe ich mich anfangs unglaublich schwer getan. Irgendwie vermochte mich das Buch nicht so recht zu greifen, und so las ich zunächst immer nur 2, 3 Seiten, um das Buch dann wegzulegen und einem anderen den Vortritt zu lassen. Dann aber! Irgendwann las ich dann mal einfach über die üblichen 3 Seiten hinweg... - und plötzlich war ich mittendrin und konnte gar nicht mehr aufhören!
Während die Personencharakterisierungen, die nötigen Erklärungen für das "Worum geht´s überhaupt?" und gewissermaßen auch die Spannung für mich anfangs ein wenig zu wünschen übrig ließen, kriegte das Buch nach etwa einem Drittel einen richtigen Schwung und riss nicht nur Jake und seine Kumpanen, sondern auch mich direkt mit in die Zeitreisen - ab ins Italien des 16. Jahrhunderts! Und da ging es dann erst so richtig los. Fiese Bösewichte, undurchsichtige Mitspieler, ein kleines Bißchen Magie, geheimnisvolle Orte und Gegenden, schräge, aber irgendwie liebenswerte Mitzeitreisende, und mittendrin Jake, der zunächst alles irgendwie gar nicht so richtig versteht, aber auch lieber erstmal wenig fragt, man weiß ja nie, ob man mit der Antwort glücklicher wäre...
Nach diesem kleinen Hänger gleich am Anfang habe ich mich von "Jake Djones und die Hüter der Zeit" bestens unterhalten gefühlt, bin neugierig geworden auf die Figuren, allen voran Jakes "Kollegen" Charlie und Topaz sowie dem unfassbar coolen und lässigen Nathan, der dem Ganzen hier und da den richtigen, weil ironisch-unterhaltsamen Ton verpasst. Ich freue mich schon richtig, mehr von diesen Abenteurern zu lesen und sie auch in andere Zeiten zu begleiten. Dann kann Nathan wieder tief in seinen Kostümfundus greifen.
Mit "Jake Djones und die Hüter der Zeit" ist dem Autor Dibben ein sehr unterhaltsamer, jugendlich gehaltener Einstieg gelungen. Weitere Abenteuer von Jake Djones werden hoffentlich folgen. Das Ende von "Die Hüter der Zeit" zumindest ist äußerst vielversprechend und bietet eine Menge Boden für Fortsetzungen!
Fazit:
Den Debütroman "Jake Djones" kann ich allen empfehlen, die abenteuerlustige und unterhaltsame Geschichten mit jugendlichen Helden, spannenden Geschehnissen und interessanten Ideen mögen. Ob alt oder jung ist hier total egal! 5 von 6 Bücherstapel.
 
 

1 Kommentare:

  1. Oh deine Rezi klingt so gut. Das Buch mag ich auch unbedingt noch lesen. Ich glaube, dass es unbedingt was für mich ist :)

    LG Nanni

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