Donnerstag, 11. Oktober 2012

Aber... das war doch MEIN Satz!?

Ich würde wirklich nicht behaupten, dass meine Rezensionen, oder das, was ich hier zu einem Buch schreibe, übermäßig gut oder interessant ist, oder auch dass zig Leute davon profitieren könnten. Nö, das denke ich nicht, und den Anspruch stelle ich auch gar nicht. Ich schreibe halt das, was mir durch den Kopf geht und mir einfällt, wenn ich an das Buch denke; und schreibe nicht das, wovon ich denke, dass es gut ankommt oder dass es irgendwem gefallen könnte oder ich mir so mehr Leser ranziehe. Daher sind meine Rezensionen vor allem eins: subjektiv. Das ist meins, was ich da schreibe, meine Gedanken und meine Auseinandersetzungen mit einem Buch. Wem das gefällt, der schaut hier halt vorbei und liest es, und ansonsten lässt er es bleiben.
Was also tun, wenn ich plötzlich feststelle, dass mir Sätze geklaut wurden? Ganze Sätze aus einer (??) meiner Rezensionen habe ich durch Zufall an anderer Stelle (= einem anderen Blog) zum gleichen Buch wieder gefunden, und zwar erst NACHDEM meine Rezension erschienen war. Wort für Wort gleich, absolut nichts wurde geändert, nicht mal ein einziges kleines Wort, sondern einfach so übernommen. Ich hab nicht schlecht geguckt. Klar können mehrere Leser die gleichen Gedanken zu einem Buch haben, aber seien wir mal ehrlich: wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die dann auch haargenau denselben Satz verzapfen, der zudem nicht mal ganz kurz war?!
Ich habe das jetzt bei dieser einen Rezension bemerkt und nicht weiter geguckt, zugegeben. Insofern kann ich nicht sagen, ob das was einmaliges war. Aber selbst dann finde ich es daneben. So dreist zu klauen und sich nicht mal die Mühe zu machen, das wenigstens zu vertuschen und zu versuchen, doch noch ne eigene Idee draus zu basteln, damit das nicht so OFFENSICHTLICH ist - das ist echt frech. Hier also nur mal die Anmerkung an besagte Person: ich habe es durchaus mitbekommen. 

6 Kommentare:

  1. Na klasse, einmal blöd geklickt und schon ist der ganze Kommentar weg...
    Wenn du eine Mailadresse des anderen Blogs hast, würde ich das auf jeden Fall ansprechen und um Änderung bitten. Ich hatte einmal einen Fall bei einer Lovelybooksleserunde, wo ganze Abschnitte meiner Rezi übernommen wurden und habe das auch direkt angesprochen.
    Ich denke du solltest sie/ihn wissen lassen, dass du es bemerkt hast, nicht nur über einen Post auf deinem Blog.

    Liebe Grüße

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  2. Oha, das ist nicht schön! Mir hatte eine Blogbekannte mal erzählt, dass es sogar bereits einen Fall gab, da wurden komplette Rezis übernommen und das fiel dann natürlich auch auf. Also ich sehe das wie Sarah O. Ich würde die Bloggerin auch direkt ansprechen. Wer weiß, ob sie hier überhaupt regelmäßig vorbeischaust und solltest du deine Rezi´s auch bei Amazon oder LB einstellen, kann sie deine Textausschnitte auch von dort haben. Und ich lese DEINE subjektive Meinung gerne. :)

    Liebe Grüße
    Reni

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  3. Mach nen Screenshot und dann schreib die Person an. Ich reagiere sehr allergisch auf Rezensionsklau, war auch schon mal betroffen. Und die Person verdient dafür wenigstens verbal eins auf den Deckel!

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  4. Hey!
    Ich würde erstmal freundlich fragen, was es damit auf sich hat. Wenn es ein einzelner Satz ist kann es (klar ist viel Zufall dabei) doch sein, dass er nicht geklaut ist. Und auch wenn er gaklaut ist kann man das, finde ich, erstmal nett ansprechen. Sowas wie "die Person verdient verbal einen auf den Deckel" finde ich ehrlich gesagt unter aller Würde. Vor allem, wenn es sich dann herausstellt, dass sie oder er den Satz nicht geklaut hat, dann wäre das mehr als peinlich. Den verdient dann wohl der "Angreifer" verbal einen auf den Deckel... Mich gruselt es bei dem Gedanken, dass sich da verbal angegangen wird unter ziviliserten Menschen.
    LG
    Yvonne

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  5. Sowas geht gar nicht. Ich lese mit Absicht keine Rezensionen zu Büchern, die ich auch noch rezensieren werde, weil man unterbewusst eben dazu neigt, Gedanken zu übernehmen. Ich zumindest.
    Aber einen vollständigen kompletten Satz übernimmt man nicht unterbewusst, sondern schon sehr bewusst. Dreist.

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