Montag, 3. September 2012

"Sturz in die Zeit" - Julie Cross

Fischer Verlag, 2012
16,99 Euro

Handlung:
Jackson Meyer, Student in New York, hält sich für einen ganz normalen Neunzehnjährigen, bis er zufällig feststellt: Er kann für ein paar Stunden in der Zeit zurückreisen. Alles ist nur ein harmloser Spaß, bis eines Tages die Katastrophe passiert: Zwei Fremde überfallen ihn und seine Freundin Holly im Studentenwohnheim – und erschießen Holly. In seiner Panik stürzt Jackson in die Vergangenheit und landet plötzlich zwei Jahre vor dem Ereignis. Von da an hat er nur eines im Sinn: zurückzukommen und Holly zu retten. Er wird ALLES dafür tun. ALLES - für seine große Liebe.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Da ich gerade zu unmotiviert und zu ideenlos bin für eine richtige Buchbesprechung, gibt es heute Rezension mal anders. Hier also ein paar Gründe, warum mir „Sturz in die Zeit“ recht gut gefallen hat:

a) Die Geschichte ist spannend und klug konzipiert. Dieser erste Teil legt bereits so viele Brücken, Querverweise und Ideen dar, dass man gar nicht anders kann, als gespannt zu sein auf die Forsetzung(en).
b) Ich mag Geschichten, in denen so schräge Aspekte wie Zeitreisen und Paralleluniversen vorkommen. Und Julie Cross bringt hier obendrein einige neue Ideen ein, die ich interessant fand und die ein zumindest halbwegs neues Licht auf das Thema „Zeitreisen“ werfen.
c) Ich finde es schön, dass die Hauptfigur hier 1. männlich und 2. kein verhuschtes schüchternes Highschoolkid ist, das sich bereits mit 16 unsterblich in eine/n Helden/Heldin verliebt und die große Liebe findet. Stattdessen ist Jackson 19, geht aufs College und hat schon eine gewisse Ahnung davon, wie das Leben läuft und was es für einen parat halten kann.
d) Einer der Lieblingssongs von Jackson ist „Somewhere only we know“ von Keane, und damit hat er eh schon mal sämtliche Sympathiepunkte bei mir gesammelt, denn Keane ist ebenso eine meiner Lieblingsbands. (Zugegeben, Grund d ist recht oberflächlich, aber hab ich irgendwo gesagt, dass das hier objektiv zu betrachten ist??)
e) Im ganzen Buch taucht nicht eine einzige Fantasygestalt auf.
f) Das Buch hat echte Pageturner-Qualitäten.

Und nun noch zwei Punkte, der mir nicht gefallen haben:
g) Das Ende ist gemein.
h) Das Cover des Buches finde ich überdenkenswert.

Fazit:
Unterhaltsam, anders, Zeitreise. (Und Keane.) Muss ich mehr sagen? 5 Bücherstapel.

3 Kommentare:

  1. Oh...ein Pluspunkt auch für mich mit "Somwehere only we know"! =) Ich liebe den Song!!!!!! Und Zeitreisen mag ich auch sehr, sehr gerne! Nun rückt das Buch auf jeden Fall weiter nach oben auf meiner Wunschliste!!!
    Liebe Grüße
    Martina

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  2. Das Buch taugt also was! Du schreibst, dass das Ende gemein ist. Aber die Geschichte ist doch nach diesem Band nicht beendet oder? Das wird doch ne Triologie?

    Liebe Grüße
    Kathi

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    1. Hey, ja, soweit ich weiß, wird das ein Mehrteiler. Aber gerade deswegen ist das Ende ja fies, Cliffhanger halt. Lesenswert ist es auf alle Fälle.

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