Mittwoch, 29. August 2012

"Maybe Baby" - Lani Diane Rich

Handlung:
Dana Wiley's True Confessions (Or How Did I Get into This Mess?)
* My mother's being held by kidnappers, and only Nick Maybe, the man I left at the altar six years ago, knows how to find the ransom-a big, smelly, flightless parrot.
* Manhattan isn't exactly ideal for wildlife-unless you're talking about me and Nick. How can a man I haven't seen in six years make me so crazy-in all meanings of the word?
* So the bird's worth a quarter million, and it turns out we're not the only ones who want it. Great. And Nick keeps looking at me with those eyes and kissing me with those lips...Oh, what the hell. There isn't a statute of limitations on love. Is there?
(Quelle: amazon.de)
 
Meine Meinung:
So, jetzt wird´s mal Zeit. Ich habe das Buch schon vor gut 2 Wochen ausgelesen und da ich das für eine Challenge getan habe, folgen hier nun endlich noch ein paar Gedanken zum Buch.
"Maybe Baby" habe ich vor ein paar Jahren schon einmal gelesen; damals hat es mir ziemlich gut gefallen, und auch heute ist mir der Charme, den die Geschichte versprüht, quasi schon auf den ersten Seiten entgegen gesprungen. Ich weiß nicht genau, woran das liegt. Aber vermutlich ist es die Tatsache, dass die Liebesgeschichte zwischen Dana und Nick hier nie ins Kitschige oder auch Übertriebene bzw. Abgehobene abgleitet, wie man das in typischen Frauenromanen ja leider allzu häufig findet. Stattdessen merkt der Leser: hier stimmt die Chemie zwischen beiden, was nicht zuletzt daran liegt, dass beide sich schon eine Weile kennen. Vor 6 Jahren nämlich ließ Dana Nick vorm Altar stehen und flüchtete sich - nach einigen unschönen Missverständnissen - in die Führung eines kleinen Weinbetriebs, welcher jetzt nach einigen schlechten Ernten vor dem Ruin steht. Danas Reise zu ihrer Mutter, die sie um eine finanzielle Unterstützung bitten möchte, gestaltet sich anders und weitaus ereignisreicher als gedacht: nicht nur, dass sie plötzlich - nach 6 Jahren!! - Nick wieder gegenüber steht und auch heute noch nur zu gut merkt, warum sie sich damals in ihn verliebte, vielmehr sieht sie sich auch mit Entführungen, Erpressungen und allerlei Widersachern konfrontiert - und alles nur wegen einem Vogel! Ein Kakapo, ein höchst seltener und damit sehr wertvoller Vogel aus Neuseeland spielt hier im Buch eine ganz besondere Rolle und sorgt für allerlei Turbulenzen.
Die Geschehnisse sind abwechselnd aus Nicks und Danas Sicht erzählt, und bieten damit jede Menge Einblicke in deren Gefühls- und Gedankenleben. Manche von Danas Überlegungen - vor allem solche, die eigentlich gedacht werden, von denen dann aber genau das Gegenteil ausgesprochen wird (man will sich ja schließlich keine Blöße vor dem Ex-Verlobten geben!), sind äußerst humorvoll und lassen die Story zu einem amüsanten Aufeinandertreffen der Beteiligten werden. Auf die Art und Weise liest man sich recht schnell durch das Buch, und bekommt dabei eine kurzweilige romantisch-angehauchte Portion Liebes-Kidnapping-Rache-Geschichte mit angenehmen Charakteren und dem ein oder anderen Lacher geboten.
Fazit:
Soweit ich weiß, ist das Buch bisher nicht auf Deutsch erschienen. Macht aber nix, "Maybe Baby" kann man auch wunderbar auf englisch wegschmökern, was ich hiermit empfehle. 5 von 6 Bücherstapel.
 

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Powered by Blogger.

© i am bookish, AllRightsReserved.

Designed by ScreenWritersArena