Sonntag, 22. Juli 2012

In my mailbox... + Zombiealarm

In dieser Woche habe ich bei Mila ein Wunschbuch gewonnen. Zugegeben, der erste Moment der grenzenlosen Freude wurde fix von einem Gefühl der Hilflosigkeit und Überforderung überschattet: man muss nur mal einen vorsichtigen Blick auf meine momentane Wunschliste werfen und kann sich vielleicht vorstellen, dass ich bei einer Auswahl von über 270 nicht prompt DAS EINE Wunschbuch vor Augen habe. Nach einigem Gegrübele habe ich mich für "Abbitte" von Ian McEwan entschieden, das tatsächlich schon seit einiger Zeit auf besagter Wunschliste zu mir rüberwinkt. Ich möchte dieses Buch gern einfach mal lesen, weil ich irgendwann über die Verfilmung gestolpert bin und mir diese auch spontan bestellt habe. (Lag vielleicht auch an James McAvoy. Den mag ich. Also... irgendwie.) So hab ich also die DVD, diese bis heute aber noch nicht angeguckt, und ich dachte mir, vielleicht sollte ich das dazugehörige Buch lieber vorher lesen - so von wegen Original, und was im Film draus gemacht wurde. (Kennt jemand Buch oder Film? Oder Buch und Film?)
Tja, nun hab ich es hier und kann´s mal lesen. Irgendwann. Dankeschön nochmal, Mila!

Ian McEwan: "Abbitte"
Die 13-jährige Briony Tallis hat sicher viele Talente. Eins davon ist ihre rege Fantasie. Ein Theaterstück will das junge Mädchen inszenieren im Landhaus der Familie, in jenem heißen Sommer 1935, der die Gemüter und Gefühle aller so sehr erhitzt. Warum sonst sollte sich Brionys Schwester Cecilia am Brunnen mit Robbie treffen und derart merkwürdige Dinge tun? Warum benutzt Robbie ein derart unflätiges Wort? Und was ist da am Abend Schreckliches im Garten geschehen? So schreibt das Schicksal ein ganz anderes Drama in Ian McEwans Abbitte, in dem Briony mit ihrer großen Fantasie eine eher tragische Rolle spielt. Denn sie deutet die Situation völlig falsch und zerstört durch eine Anklage gleich mehrere Menschenleben. Als Briony bereits eine erfolgreiche Schriftstellerin geworden ist und begreift, wie falsch ihre Anschuldigungen gewesen sind, ist es bereits zu spät.

Für den Kindle gab es diese Woche eine (vermutlich) sehr jugendlich angehauchte Geschichte, die aber erstaunlich gut wegkommt bei amazon, und da werd ich doch immer neugierig... Etwas irritiert bin ich vom Cover, denn das erinnert mich einfach zu sehr an "Rubinrot" und Co.


Kira Gembri: "Verbannt zwischen Schatten und Licht"
Den Start an ihrer neuen Schule hat Lily sich wirklich ganz anders vorgestellt: Schon am ersten Tag setzt ihre überdrehte Freundin Jinxy alles daran, sie zu verkuppeln, und ihr angeborener Hang zum Pechvogeldasein lässt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern. Umso überraschter ist Lily deshalb, als sie um ein Date gebeten wird - und das ausgerechnet von dem umwerfend gut aussehenden Rasmus (aka "Mr Schlafzimmerblick")! Doch dann verläuft das Treffen ganz anders als erhofft, und wenig später wird Rasmus in einen rätselhaften Unfall verwickelt. Während Lily noch glaubt, Prügeleien auf Partys und Peinlichkeiten auf dem Schulball seien die größten Probleme, mit denen sie fertig werden muss, wird sie bereits hineingezogen in eine Rivalität zwischen Schatten und Licht ...
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Mein derzeitiger Lesestoff ist im Übrigen sehr Zombie-lastig, wie ich erstaunt feststellen musste. Momentan lese ich an den letzten 100 Seiten von "Ashes" von Ilsa J. Bink (ziemlich Zombie-mäßig, auch wenn diese Gestalten im Buch selbst nicht so betitelt werden) und lese "Hollowland" von Amanda Hocking auf dem Kindle. Dort muss sich Hauptprotagonistin Remy durch die Gegend kämpfen, um zu ihrem Bruder zu gelangen - in den mittlerweile Zombie-überrannten USA. Partiell auch ziemlich eklig. Aber ich les es trotzdem fertig ;D 

2 Kommentare:

  1. Ich kenne Buch und Film - und finde beide sehr gelungen. In manchen Aspekten hat mir sogar der Film besser gefallen (der kam mir mehr "aus einem Guss" vor), aber ich fand auch das Buch sehr lesenswert.
    Ich bin gespannt, wie dir sowohl das Buch als auch die Umsetzung als Film gefallen.

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  2. Gern geschehen :)
    Na ich bin gespannt, wie´s dir gefällt. Der Klappentext hört sich jedenfalls gut an.

    Ps: 270 Bücher???! :p

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