Sonntag, 27. Mai 2012

"Finding Sky" - Joss Stirling

Handlung:
You have half our gifts, I have the other ...When English girl Sky catches a glimpse of bad boy Zed in her new American high school, she can't get him out of her head. He talks to her with his thoughts. He reads her mind. He is the boy she will love for ever. Shadows stalk her past but a new evil threatens her future. She must face the dark even if it means losing her heart. Will Sky have the strength to embrace her power and be brave enough to control her own destiny, or will the demons of her past prevent her from realizing her true potential?
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich "Finding Sky" - nicht zuletzt wegen diverser vorheriger Lobgesänge von anderen Personen - eher enttäuscht hat. Das Hauptproblem: Die ganze Geschichte wirkte auf mich so... vorhersehbar. Oder nein, nicht vorhersehbar, aber irgendwie bekannt.
Hier geben sich soviele Elemente und Motive, die ich aus aus anderen Büchern kenne, die Klinke in die Hand, das ist mir immer wieder aufgefallen. Eigentlich habe ich mich pausenlos an "Twilight" erinnert gefühlt; die Parallelen zwischen Edward/ den Cullens und der Familie Benedict aus "Finding Sky" waren für mich einfach zu offensichtlich. Alle wunderschön, alle gesegnet mit übernatürlichen Fähigkeiten (und upps, Hellsehen, in-die-Zukunft-sehen, Emotionen-beeinflussen-können - selbst das kommt mir doch schon soooo bekannt vor), der allgemeine Familiensinn und das starke Zusammengehörigkeitsgefühl. Zudem ein fieser Kerl, der ebenso fiese Kinder sein Eigen nennen kann, der hinter den Cullens... ähm, nein, den Benedicts her ist - auch das erfüllt das Schema F doch sehr gelungen. Und auch Sky als Hauptfigur ist ebenfalls wie eine "neue", noch schüchterne Bella, die sich verliebt und dann entführt wird, weil sie eben auch irgendwie anders ist und mit den falschen Leuten Kontakt hatte.
"Finding Sky" ist keinesfalls schlecht geschrieben; nein, gar nicht. Sogar sehr unterhaltsam und kurzweilig. Aber für mich sticht es leider kaum aus der "Masse" heraus oder zeichnet sich durch etwas Neuartiges aus.
Ich weiß nicht, ich glaube, ich hätte "Finding Sky" wirklich schön(er) finden können, wenn ich nicht ständig diese Deja-vú Erlebnisse anderer Bücher beim Lesen gehabt hätte.
 
Fazit:
3,5 von 6 Bücherstapel.
 

2 Kommentare:

  1. Schade, dass es Dir nicht so gefallen hat. Ich finde ja, dass es doch, trotz einiger ähnlicher Ideen, seeehr verschieden ist im Vergleich zu Twilight, besonders aber dadurch, dass Sky eben auch selbst etwas Besonderes ist, und nicht nur eine verweichlichte Tussi wie Bella. Und Zed hat meiner Meinung nach auch nicht viel von Edward, zum Glück!!! Aber gut, das ist ja auch Ansichts- sowie Geschmackssache. ;)
    Wenn Du allerdings hier schon Probleme mit den Parallelen hattest, dann lies bitte nie "Touched" von Corinne Jackson! :D Da hab ich ja fast ins Buch gebissen, weil es mich so an Twilight erinnert hat, und dazu noch war es total schlecht geschrieben.

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  2. Ich hab an und für sich auch keine Probleme damit, wenn ein Buch einem anderen ähnelt - ich meine, so unendlich kann die Fantasie ja dann doch nicht sein, dass man nie 2 gleiche Motive in unterschiedlichen Büchern findet. Und vielleicht lagen diese Wiedererkennungs-Momente auch besonders daran, dass ich - wie schon geschrieben - momentan so wahnsinnig viele Jugendbücher lese. Da fällt es dann irgendwie auf, wenn man auf jeder 3. Seite das Gefühl hat "Das kenn ich doch irgendwoher...". Und das war hier irgendwie extrem. Aber ich hab an und für sich kein Problem mit Twilight, das muss ich hier auch nochmal sagen. Den ersten Teil um Bella und Edward fand ich noch ganz nett. Erst danach wurde es irgendwie ein wenig viel...
    Aber danke für den Hinweis. Memo an mich selbst: "Touched" von Corinne Jackson nicht lesen. :D

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