Donnerstag, 23. Februar 2012

Mein neuer elektronischer Mitbewohner

Ja, ich hab´s getan. Neulich hatte ich einen 50 Euro Gutschein für amazon in der Hand und überlegte einen Moment, was für Schätze ich mir damit ins Haus holen könnte. Unweigerlich drängte sich mir der Gedanke auf, dass ich dafür ja ca. 2 Hardcover- und 1 Taschenbuch bekommen könnte, so in etwa. Dann verfiel ich wieder in meine Grübeleien: 2 Hardcover und 1 Taschenbuch hätte ich vermutlich in absehbarer Zeit durch. Ob ich mir nicht vielleicht doch auch einen Kindle zulegen sollte? Davon hat man - zugegeben - viel mehr und vor allem viel länger etwas. 
Ich überlege schon eine Weile hin und her, ob ich mir einen Kindle zulege. Die Gründe dafür sind recht simpel:
Ich neige dazu, Spontankäufe zu tätigen. (Kommt vor.) Mittlerweile sind das oftmals englischsprachige Bücher, die ich mir dann kurzerhand bei The Book Depository bestelle. Dort sind die Bücher zwar quasi spuckebillig, aber ich hab halt leider auch schon dann und wann die Erfahrung gemacht, dass selbst ein (nur) 5 Euro nicht annähernd das gehalten hat, was es versprochen hat und ich mich dann im Nachhinein doch schon geärgert habe. Mehr als einmal hab ich mir in solchen Momenten gedacht, „Hättest du dir das nur als e-book gekauft, dann hättest du gerade mal 81 Cent dafür bezahlt.“
Kurzum: manche Bücher, gerade solche, bei denen ich mir beim Lesen der Inhaltsangabe unsicher bin, ob das wirklich was für mich ist, würde ich halt lieber „billiger“ lesen wollen, um mich dann nicht zu ärgern, wenn sie wirklich nicht so der Renner waren. Und manche Bücher liegen einem ja auch einfach nicht so am Herzen wie andere. Gerade englische e-books kosten bei amazon ja teilweise so wenig, dass es schon fast ein Witz ist, dafür überhaupt noch etwas zu bezahlen. Und ich hab mich da wirklich schon oft geärgert, wenn ich für ein mittelmäßiges gedrucktes Buch um die 12 Euro bezahle, die e-book Version aber für 2 Euro haben könnte. Dazu kommt, dass ich tatsächlich auch immer mal über ein Buch stolpere, das wirklich nur als e-book veröffentlicht ist, zumindest vorerst. (Als Paradebeispiel lässt sich hier wohl die Autorin Amanda Hocking anführen, die über die Veröffentlichung ihrer Bücher als e-books in Eigenregie zur Millionärin geworden ist; erst danach haben die Verlage Interesse an ihren Büchern gezeigt.)

Was hab ich also getan? Ich hab besagten Gutschein in einen Kindle von amazon investiert. Und bin froh drüber. Ich find ihn schick, liegt gut in der Hand und mir gefallen diese Bildschirmschoner ;) Bisher habe ich allerdings noch diverse „richtige“ Bücher angefangen hier liegen, die ich mal fertig lesen will, daher kann ich über die tatsächliche Funktion des Kindle noch nix sagen, weil ich damit noch nicht gelesen habe. Kommt aber wahrscheinlich irgendwann die Tage.
Heißt das jetzt, ich lese nur noch e-books?
Nein, um Gottes Willen, bloß nicht. Es geht nichts über gedruckte Bücher, das war für mich schon immer so und das wird auch immer so bleiben. Außerdem gibt´s nicht besseres, als Bücher auszupacken und stolz wie Bolle ins Regal stellen/legen/packen/quetschen zu können. Da würde mir was fehlen, wenn ich diese Glücksmomente nicht mehr hätte. (^^) Deutschsprachige Bücher sowie jedes andere Buch, das einfach verlockend und toll klingt, werde ich mir weiterhin als gedruckte Bücher zulegen. Aber bei den englischsprachigen Büchern... werde ich wohl häufiger eher mal zur e-book Variante greifen. Oder wenn es mal wieder Zeit ist für einen Spontankauf.

3 Kommentare:

  1. Ich überlege auch schon länger einen Kindle anzuschaffen! Allerdings lese ich keine englischen Bücher (da bin ich leider zu schlecht) und bei den deutschen betragen die Preisunterschiede ja kaum mehr als 2-3 €! Daher bin ich echt unsicher ob sich das im meinem Fall lohnen würde...zumal ich viele der gelesenen Bücher halt wieder verkaufe (leider...aus Platzmangel)

    LG Luminchen

    Herlichen Glückwunsch zu dem Kauf auf jeden Fall...das wollte ich eigentlich zu Anfang schreiben ;-)

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  2. Ich lese die englischen Bücher mittlerweile auch viel lieber auf dem Kindle.

    Praktisch zum testen finde ich immer die Leseproben, da kann ich den Schreibstil oft schon etwas einschätzen und mich erst dann zum Kauf entscheiden.

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  3. Ich überlege auch schon seit längeren, ob ich mir jetzt endlich mal einen Kindle kaufen soll, aber andererseits...ich habe halt noch über 80 ungelesene Bücher hier rumstehen und sollte eigentlich erstmal den SuB abbauen...aber vermutlich geht es mir - wenn ich mich mal dazu entschieden habe - dann doch so, dass ich mich frage, warum ich so lange gewartet habe...vor allen Dingen im Urlaub wäre ein Kindle halt schon praktisch...

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