Montag, 31. Oktober 2011

Konzerterlebnisse: Maximo Park

Am Samstag ging es mit einer Freundin nach Dortmund (eine Stadt, die den Titel "Schönste Stadt Deutschlands" wohl eher nie bekommen wird; ich hoffe, alle Dortmunder werden mir das verzeihen, aber ist doch wahr...). Zu sehen gab es nach gefühlten Ewigkeiten endlich mal wieder Maximo Park, die dort ihr einziges Deutschlandkonzert in diesem Jahr (sozusagen außerhalb der Reihe) gespielt haben. Ja doch, wir waren eigentlich ziemlich stolz, mit dabei gewesen zu sein und durften uns sogar zu einem Platz in der 1. Reihe beglückwünschen. Bevor die 5 aus Newcastle jedoch endlich an der Reihe waren (was nicht vor 22:40 Uhr der Fall war), quälten wir uns noch durch 2 Vorbands, die "musikalisch" (*hust*) leider gar nicht mein Fall waren. "Japanese Voyeurs" und "Therapy?" haben mir mit ihrer "Hau-drauf-Mucke" eigentlich nicht viel mehr beschert als ein dauerhaftes Klingeln und Pfeifen im Ohr (was ich heute noch habe), schmerzende Füße und die Frage, warum Menschen eigentlich Headbanging machen. (Ganz im Ernst, das frage ich mich wirklich. Macht das Spaß? Soll das meine Synapsen eher anregen oder umbringen?)


Der nervige WDR-
Kameramann immer im Bild...

Naja, irgendwann waren dann jedenfalls eeeeeeeeeendich Maximo Park an der Reihe und die ganze Halle hat getobt. (Diese Halle hatte von außen übrigens ziemlichen Turnhallen-Charakter und der Name "Freizeitzentrum" machte diesen Eindruck nicht unbedingt besser. Innen war aber ok, es gab ´ne Bühne und ´ne Bar - was will man mehr?! ;) ) Die Band um Frontmann Paul Smith hat wirklich eine super Show hingelegt, die Songs waren toll ausgewählt, aus jedem Album was dabei, und auch einige meiner absoluten Lieblingslieder - schmacht! Der Blickfang schlechthin ist allerdings ohne Frage Paul Smith selber, der bei seinen Konzerten jedes Mal eine Bühnenshow ohne Gleichen hinlegt. Er tanzt und springt und hüpft und läuft auf der Bühne rum, von rechts nach links und von vorne nach hinten, sogar nach vorne zum Publikum, und fragt mal eben, wie die erste Textzeile eines Songs lautet, weil die Band den Song schon ewig nicht mehr gespielt hat. Diverse meiner Fotos sind verwackelt und unscharf, weil er permanent in Bewegung ist. Allerdings hat er damit auch allen Fotografen und Kameramännern und -frauen ein Schnippchen geschlagen, die sich während der ersten Songs im Bühnengraben beinahe selber über den Haufen gerannt haben, um von dieser Akrobatik Fotos zu machen. Ziemlich lustig. Überhaupt nicht lustig dagegen waren allerdings 2 Kameramänner vom WDR, die uns maximal auf den Keks gegangen sind. Die haben das ganze Konzert gefilmt. Alle 3 Bands. Und standen immer vor uns. Und wollten mit ganz lässigen Schwenks ins Publikum wahrscheinlich mal zeigen, was sie so drauf haben. Echt nervend.


Blumen zum Hochzeitstag :)

Maximo Park ist wirklich eine der besten Bands, die ich kenne. Mit ihren Liveshows setzen sie dem allerdings immer noch eins drauf. Ich hab auch selten so nette und sympathische Bandmitglieder erlebt, wie die 5 es sind. Der Herr Smith hat immer irgendein netten und lustigen Spruch drauf, spricht auch wirklich mit seinem Publikum und singt nicht einfach nur die Songs vom Programmplan runter. Er versucht sich auch immer mal ein bißchen am Deutsch-Sprechen. Zudem hatten alle Blumen angesteckt, aus Sympathie zu Drummer Tom, der gestern Hochzeitstag hatte. Ich mag Maximo Park total und kann die Konzerte (nächstes Jahr?), sobald das neue Album draußen ist, jetzt schon nicht mehr erwarten... :)

Freitag, 28. Oktober 2011

(Verfrühtes) In my mailbox...

Eigentlich berichte ich ja immer erst am Wochenende, was die Woche über büchermäßiges bei mir eingetrudelt ist. Da ich aber an diesem verlängerten Wochenende (jaaaa, am Montag ist Feiertag!!) einmal quer durch Deutschland tingele, um bei 2 Konzerten dabei sein zu können, gibt es diesmal schon Freitag ein "In my mailbox". (An dieser Stelle ein kleiner imaginärer Luftsprung, weil ich mich wie ein Keks auf morgen abend freue :D)
So, zurück zum Thema: Neuzugänge. Hach, ich hab soo tolle Bücher gekriegt diese Woche. (Alle sehnsüchtig erwartet, "Hide Out" konnte ich auch nicht liegen lassen, das musste ich sofort anfangen.) Mir sind dabei glatt zweimal die Augen rausgefallen. Einmal, weil "Grim" ein echt dicker Wälzer ist - wusste ich gar nicht. Und dann kam "In Liebe, Brooklyn" vom Loewe Verlag (auf das ich schon total gespannt bin), und ... nun ja, ... ich habe selten so ein kleines Büchlein gesehen... Ich weiß nicht, ob nur die Leseexemplare in sooo kleiner Ausführung gedruckt wurden, oder ob das Originalbuch, das am 2.11. erscheint, auch so klein ist. Damit ihr seht, wie klein es ist, hier ein Vergleichs-Foto:

Gesa Schwartz: "Grim"
Der Pariser Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler, seine Aufgabe ist es, das steinerne Gesetz zu wahren, dass niemals ein Mensch von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Doch eines Tages wird dieses Gesetz gebrochen und Grim begegnet der jungen Sterblichen Mia, die über eine besondere Gabe verfügt: Sie ist eine Seherin des Möglichen. Mia gerät in den Besitz eines rätselhaften Pergaments, das mit merkwürdigen Schriftzeichen bedeckt ist, die sie nicht entziffern kann. Kurz darauf wird sie von gefährlichen Anderwesen verfolgt. Gemeinsam beschliessen Grim und Mia, das Geheimnis des Pergaments zu ergründen. Sie ahnen nicht, dass sie sich damit auf eine gefährliche Reise begeben. Denn sie sind einem Rätsel auf der Spur, das nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, sondern das Schicksal der ganzen Welt.

Lisa Schroeder: "In Liebe, Brooklyn"
Lieber Lucca,
ich vermisse dich.
Ich vermisse deine Augen und
die Liebe darin.
Ich vermisse deine Arme um mich.
Ich vermisse, wie geborgen
ich mich gefühlt habe bei dir.
Ich vermisse dich, Lucca.
Ich werde dich vermissen,
mein Leben lang.
In Liebe,
Brooklyn

Andreas Eschbach: "Hide Out"
- Fortsetzung von "Black Out" -
Was wäre, wenn das Wissen und die Gedanken eines Einzelnen für eine ganze Gruppe verfügbar wären? Jederzeit? Würde dann nicht Frieden und Einigkeit auf Erden herrschen? Wäre der Mensch dann endlich nicht mehr so entsetzlich allein? Oder könnte dadurch eine allgegenwärtige Supermacht entstehen, die zur schlimmsten Bedrohung der Welt wird?

Dienstag, 25. Oktober 2011

Was ich echt nicht leiden kann,...

ist, wenn Leute, die im Zug (oder in U- oder Straßenbahnen) neben mir sitzen, mir beim Lesen über die Schulter gucken und mitlesen. Das kann ich wirklich überhaupt nicht ab. Erst gestern hat sich so eine ältere Dame im Zug total rübergelehnt und mir auf jede Seite gestarrt. Sie hat es auch nicht gestört, dass ich hin- und her gerutscht bin auf meinem Sitz und mit dem Arm immer einiges abgedeckt habe. Ich hab schon überlegt, ob ich ihr den Titel nennen soll, dass sie sich das Buch selber kaufen kann, aber so schlagfertig bin ich in den gewissen Situationen immer nicht.
Aber echt, sowas kann ich nicht leiden. Da sind mir Leute, die neben mir sitzen und selber lesen, wesentlich sympathischer... So Gleichgesinnte unter sich halt.
Kennt ihr das auch?

Montag, 24. Oktober 2011

"Reckless - Steinernes Fleisch" - Cornelia Funke

Dressler Verlag, 2010
19,95 Euro

Handlung:
Jahrelang ist es Jacob Reckless gelungen, im Zimmer seines verschwundenen Vaters unbeobachtet die Hand auf den Spiegel zu legen und so ins märchenhafte Reich dahinter zu gelangen. Dort hat er als erfolgreicher Schatzjäger unter anderem im Dienst der Kaiserin gearbeitet, ist dem Schuh von Aschenputtel ebenso hinterher gejagt wie dem Tischlein deck dich, dem Knüppel aus dem Sack oder dem Goldenen Ball, der jeden in sich hineinzuziehen vermag, der ihn berührt. Und er hat erfahren, dass sein Vater mit seinen Erfindungen den grausamen Goyls bei ihrem Kampf gegen die Menschen geholfen hat: jenen seelenlosen Wesen also, deren Haut (und Herz) aus Stein besteht.
Jetzt aber ist Jacobs jüngerer Bruder Will dem Schatzjäger ins geheimnisvolle Reich hinter dem Spiegel gefolgt – und gerät dadurch in tödliche Gefahr. Plötzlich droht er selbst zu einem Goyl zu werden: mit einer Haut aus Jade. Der Jade-Menschengoyl aber soll mit einer ungeheueren Macht ausgestattet sein, die sich der Goyl-Herrscher Kami’en zunutze machen könnte, um endgültig über die Menschen zu siegen. So jedenfalls hat es die Dunkle Fee erträumt, die an der Seite Kami’ens herrscht. Und während Jacob mit Wills Freundin Clara und der Gestaltenwandlerin Fuchs verzweifelt versucht, den Verfall von Wills fleischlicher Haut in Jade aufzuhalten, ist Will längst als Leibwächter des Goyl-Königs eingeplant. Eine unerbittliche Jagd gegen die Zeit beginnt, die Jacob kaum gewinnen kann...
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Mein Eindruck nach dem 2. Lesen ist ähnlich wie nach dem 1. Lesen dieses Buches im letzten Jahr: "Reckless - Steinernes Fleisch" fehlt irgendwie das gewisse Etwas, ein Wow-Moment oder etwas in der Art.
Die Handlung ist ganz nett, die eingefangene Atmosphäre vermag aber nicht so recht zu überzeugen. Es klingt alles ein wenig zu ausgedacht, zu zusammengeschustert, zu sehr darauf aus, nach der Tintenwelt-Trilogie von Frau Funke einen weiteren Bestseller landen zu können. Dieser Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass die ganze Welt hinter dem Spiegel (wieso hat sie eigentlich keinen Namen?) als furchtbar gefährlich dargestellt wird: an jeder Ecke lauern Gefahren, jedes Lebewesen ist gemein, hinterhältig, gefährlich, gefühlskalt oder skrupellos - oder alles zusammen. Zuviel Märchen-Feeling von der bösen Sorte, wenn man mich fragt.
Überhaupt, mir leuchtete schon beim ersten Lesen nicht ein, wieso die Geschichte in dieses "Märchenflair" gedrückt werden musste. Warum die beiden Brüder - in Anlehnung an die Gebrüder Grimm - Jacob und Will heißen mussten, warum diese Vielzahl an Märchenfiguren in so verändertem Kontext auftreten mussten - und mittendrin die (dann doch von Frau Funke selbst ausgedachten) Goyl. Mich hat das Märchen- Ambiente zwar nicht gestört, mir leuchtete allerdings auch das Warum dahinter nicht ein.

Fazit:
Letztlich bleibt mir nur die Wertung, dass "Reckless - Steinernes Fleisch" als Auftaktband einer Reihe nach der Tintenwelt- Trilogie von Cornelia Funke kein würdiger Nachfolger ist und einfach mehr verspricht, als tatsächlich dahinter steckt. 3,5 von 6 Bücherstapel.

Sonntag, 23. Oktober 2011

"Des Teufels Maskerade" - Victoria Schlederer

Heyne Verlag, 2009
14,00 Euro

Handlung:
Prag, in den letzten Jahren der K&K-Monarchie: Hier unterhält Dejan Sirco, Baron und Hauptmann außer Dienst, sein „Bureau für Okkulte Angelegenheiten“. Und das mit gutem Grund, bevölkern doch die unterschiedlichsten und unwahrscheinlichsten Wesen die Goldene Stadt. Unterstützung erhält Dejan von der lebensweisen Dirne Esther, dem ehemaligen Straßenjungen Mirko sowie Lysander Sutcliff, einem Earl, der durch eine Kette unglücklicher magischer Verwicklungen seit Jahrhunderten im Körper eines Otters sein Dasein fristen muss. Der neueste Fall des farbenfrohen Quartetts gestaltet sich diffizil: Es gilt, einen mörderischen Fluch zu ergründen, in dessen Bann ein altes Adelsgeschlecht seit Jahrhunderten steht. Im Zuge der Ermittlungen offenbart sich Dejan, dass weit mehr auf dem Spiel steht, als das Schicksal einer Familie: Denn hinter den Kulissen der bekannten Welt planen Geheimgesellschaften und phantastische Wesen schon lange den Aufstand, der auf die Bühne der Weltpolitik überzuschwappen droht. Der Schlüssel zu alldem liegt ausgerechnet in der Hand des janusköpfigen Felix Trubic, seines Zeichens Geheimagent seiner Kaiserlichen Majestät, der dem „Bureau“ den Auftrag erteilt hatte.

Meine Meinung:
Hui, was für ein gewaltiges Buch... Ich hab mich eine Weile irgendwie vor dem Lesen gedrückt; warum, kann ich mittlerweile auch nicht mehr sagen, vermutlich, weil es beim „mal-eben-reinlinsen“ schon nach schwerer Lektüre mit viel historischem Kontext aussah. Dann hab ich es eben aus diesem Grund aber in meine SuB-Abbau Challenge gepackt, und nun hab ich es mir dann doch zum Lesen geschnappt. Einmal angefangen, hatte ich das Buch auch relativ schnell durch.
Zunächst mal: das Buch ist - obendrein für einen Debütroman - fantastisch geschrieben, ganz echt. Eine so ausgefeilte, pointierte und zeitgeschichtlich korrekte Sprach- bzw. Erzählkunst findet man teilweise nicht mal bei Autoren, die seit Jahrzehnten nichts anderes machen als zu schreiben. (Und die Autorin ist mit ihrem Jahrgang ´85 genauso alt wie ich...) Ich bin an mancher Stelle durch die Absätze geflogen und musste nur immer denken „wow, das klingt echt gut.“ Zudem hat Frau Schlederer partiell einen herrlich ironisch-sarkastischen Humor, der in manchen Äußerungen durchschlägt.
Auch sind die Figuren sehr vielschichtig und außergewöhnlich gestaltet, was den einen oder anderen Charakter besonders liebenswürdig erscheinen lässt (z.B. Esther oder Lysander). Die etwas - nun, sagen wir mal - heikle Vergangenheit zwischen Dejan und Felix gab dem ganzen Geschehen noch das besondere Etwas und diente eigentlich permanent als Antrieb, wissen zu wollen, wie es weitergeht und welchen Ausgang die Geschichte zwischen den beiden nimmt.
Sehr gelungen finde ich auch die wechselnde Erzählperspektive, in der vorrangig aus Dejans Sicht berichtet wird, der Leser aber auch durch Briefe oder Tagebucheinträge wesentliche Informationen geliefert bekommt.

Was mich jedoch wirklich etwas irritiert hat, war die Handlung an sich. Diese ist so komplex, so wirr und verschachtelt, so voller Personen und (historischer) Umstände, dass ich ab der Mitte des Buches tatsächlich ab und zu Schwierigkeiten hatte, allem zu folgen. Gezwungenermaßen musste ich das Buch über einige Tage verteilt lesen, und das ist hier - in meinen Augen - nicht wirklich zu empfehlen. Die Handlung bietet auf jeden Fall einen roten Faden, der sich sehr gekonnt durch die 536 Seiten und einige Aspekte österreicherisch-tschechischer Geschichte zieht. Allerdings kam es zumindest bei mir mehrfach vor, dass ich, nachdem ich das Lesen nach einer Pause wieder aufgenommen hatte, mich fragte „Ist das jetzt in Prag oder Wien?“ oder „Der Herr XY, war der jetzt der Polizist oder ein Arzt?“ Da ich für gewöhnlich kein unaufmerksamer Leser bin, ist mir das hier besonders aufgefallen. Zudem denke ich, dass man einige Bonuspunkte hat, wenn man sich in der Geschichte und Revolutionen dieser beiden Länder zumindest etwas auskennt; für mich waren manche Gegebenheiten hier im wahrsten Sinne des Wortes böhmische Dörfer.
Nichtsdestotrotz habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt und kann nur zu gut verstehen, warum Frau Schlederer den Heyne- Schreibwettbewerb mit diesem Manuskript gewonnen hat. Angesichts dieser Leistung, angesichts dieses Debütromans kann man eigentlich nicht anders als ihr wohlwollend zuzunicken und zu sagen „Weiter so!“ (was in der Fortsetzung "Fortunas Flug", Erscheinungstermin März 2012, wohl auch passieren wird...).

Fazit:
Das Buch ist sicher nicht für jedermann etwas, aber mich hat das Buch vom ersten Moment an gereizt, in dem ich eine Leseprobe davon in der Hand hielt. Sprachlich bewegt sich die Autorin schon unter den ganz Großen, inhaltlich hat das Buch in meinen Augen hier und da klitzekleine Hänger, was durch die Komplexität der Geschichte zu erklären ist. Ich gebe 4,5 von 6 Bücherstapel.

Samstag, 22. Oktober 2011

In my mailbox...

Kami Garcia & Margaret Stohl: "Beautiful chaos"
- der dritte Teil der Caster Chronicles -
Ethan Wate thought he was getting used to the strange, impossible events happening in Gatlin, his small Southern town. But now that Ethan and Lena have returned home, strange and impossible have taken on new meanings. Swarms of locusts, record-breaking heat, and devastating storms ravage Gatlin as Ethan and Lena struggle to understand the impact of Lena's Claiming. Even Lena's family of powerful Supernaturals is affected - and their abilities begin to dangerously misfire. As time passes, one question becomes clear: What - or who - will need to be sacrificed to save Gatlin? For Ethan, the chaos is a frightening but welcome distraction. He's being haunted in his dreams again, but this time it isn't by Lena - and whatever is haunting him is following him out of his dreams and into his everyday life. Even worse, Ethan is gradually losing pieces of himself - forgetting names, phone numbers, even memories. He doesn't know why, and most days he's too afraid to ask. Sometimes there isn't just one answer or one choice. Sometimes there's no going back. And this time there won't be a happy ending.

Und beim facebook- Gewinnspiel vom Egmont Lyx Verlag gewonnen:

Meljean Brook: "Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht"
Zwei Jahrhunderte lang lebte England unter dem grausamen Joch der Mongolen. Der Pirat Rhys Trahaearn befreite das Land schliesslich aus dem Griff des Feindes und wurde dadurch zum Volkshelden. Inzwischen wird er der Eiserne Herzog genannt und gehört zu den einflussreichsten Männern Englands. Als von einem Luftschiff eine Leiche vor seiner Tür abgeworfen wird, nimmt die Inspektorin Mina Wentworth die Ermittlungen auf. Sie ist fasziniert von dem attraktiven Herzog, weiss jedoch, dass sie sich auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt. Der rätselhafte Mordfall bringt sie auf die Spur einer Verschwörung, die ganz England bedroht.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Wow-Cover

Hier ein neues Wow-Cover, das ich eben entdeckt habe. Sieht zwar irgendwie gruselig aus, aber hat was!


Jackson Pearce: Sweetly
Twelve years ago, Gretchen, her twin sister, and her brother went looking for a witch in the forest. They found something. Maybe it was a witch, maybe a monster, they aren’t sure—they were running too fast to tell. Either way, Gretchen’s twin sister was never seen again.

Sonntag, 16. Oktober 2011

"Arkadien fällt" - Kai Meyer

Reihe:
"Arkadien brennt"
"Arkadien fällt"

*** Rezension zum 3. Teil, kann daher Inhalte der vorhergehenden Bände beinhalten***

Handlung:
Rosa und Alessandro wollen ihre Gefühle füreinander nicht länger verbergen. Doch ihre Liebe bringt die Clans der Gestaltwandler gegen sie auf. Nach einer wilden Jagd durch die Weiten Siziliens erkennt Rosa, wer wirklich hinter dem Komplott gegen sie steckt: Der Hungrige Mann, der Herrscher aller Dynastien, ist zurückgekehrt - und die Welt der Arkadier wird niemals mehr sein wie zuvor.

Meine Meinung:

"Manchmal", sagte sie, "gehen zwei Menschen aneinander vorbei, sehen sich kurz in die Augen, und alles, was bleibt, ist ein Wunsch. Ein Traum von dem, was hätte geschehen können. Und dann gehen sie mit jedem Schritt weiter voneinander fort und von all ihren Träumen." (S. 441)
Nun, was gibt es zu dieser Reihe schon noch zu sagen? Wem die ersten beiden Bände dieser Reihe gefallen haben, der wird selbstverständlich auch im dritten und letzten Teil auf seine Kosten kommen. "Arkadien fällt" ist ein toll geschriebener und gebührender Abschluss der Geschichte um die Gestaltwandler Rosa und Alessandro, die neben ihrer außergewöhnlichen Fähigkeit noch mit wirren Mafia-Verwicklungen auf Sizilien - und vor allem ihrer eigenen Vergangenheit zu kämpfen haben.
Diverse offene Fragen werden hier geklärt, lose Fäden in der Handlung werden verknüpft und zu einem stimmigen Ganzen zusammengefügt. Am Ende bleibt man dennoch angesichts der Skrupellosigkeit und Brutalität mancher Menschen einfach sprachlos sitzen.
Die Figuren haben mir in diesem Teil ausgesprochen gut gefallen, auch wenn Iole in meinen Augen leider recht wenig Spielraum bekommen hat und ein wenig auf der Strecke bleibt. Ich finde, für ihre persönliche Geschichte hätte Kai Meyer noch ein Detail, einen kleinen unerwarteten Oha-Moment einbauen können. Umso gelungener der Auftritt von Cristina und Signora Falchi, die hier noch einmal richtig Fahrt in die Geschehnisse bringen. Sehr schön gemacht finde ich die Wandlung von Rosa. Kam sie mir im ersten Teil noch wie ein bockiger und stets gelangweilter Teenie vor, der nicht weiß, was er vom Leben will; hat Kai Meyer ihr im Laufe der Handlung eine richtige Wandlung auf den Leib geschrieben - hin zu einer jungen Frau, die für ihre 18 Jahre zuviel gesehen und erlebt hat, und die ich als Leserin gerade deswegen ernst nehmen kann. Zum Ende der Trilogie erschien mir Rosa als ein greifbarer Charakter, was ich anfangs nicht für möglich gehalten hätte. Viel schwerer fiel mir das beispielsweise bei Alessandro. Seine Motive, sich mit Haut und Haar seinem Clan zu verschreiben, trotz allem was im Laufe der Handlung passiert, sind für mich auch am Ende kaum nachvollziehbar.
Das Ende selbst wird sicher jeden Leser zufrieden stellen können. Ich fand es bis zu einem gewissen Grad tatsächlich recht "offen"; mir drängt sich ehrlich gesagt sogar der Gedanke auf, dass es viel Potential für eine mögliche Weiterführung beinhaltet, wenn Herr Meyer irgendwann wieder Lust hat, Mafiageschichten weiter aufzudröseln.

Fazit:
Herr Meyer hat einen schönen Abschluss der Arkadien-Reihe zusammengeschrieben. Irgendwie passt alles zusammen, und auch wenn ich beim ersten Band noch so skeptisch war, ob das inhaltlich überhaupt meins ist, bin ich jetzt froh, dran geblieben zu sein - ich hätte sonst wirklich etwas verpasst. 6 von 6 Bücherstapel.

Freitag, 14. Oktober 2011

Freitagsgedanken: Sehnsucht, Haustiere und Bücherstapel

Freitagsgedanken:
- ... die kreisen momentan vor allem um eine Person, die ich leider schon einige Zeit nicht mehr gesehen habe. Ich hoffe, das ändert sich demnächst mal wieder.
- Vielleicht hat´s der ein oder andere schon gesehen, seit ein paar Tagen beherberge ich ein paar Fische in meiner Sidebar (^^). Warum, kann ich euch auch nicht wirklich erklären, aber Haustiere kann man ja eigentlich nie genug haben. Auch virtuelle nicht, die man durch ein Anklicken sogar füttern kann :D
- Dann: Büchermesse. Hach ja, ich wär soooo gern auch nach Frankfurt gefahren, aber ich hab es zeitlich einfach nicht hinbekommen; und ich glaube, am Wochenende platzen die Messehallen dort auch aus allen Nähten. Auf der Frankfurter Buchmesse war ich noch nie, ich schaffe es bisher stets nur (aber immerhin) auf die Leipziger Buchmesse. Ich beneide echt alle, die in diesen Tagen nach Frankfurt fahren und hoffe doch stark auf schöne und ausführliche Messe-Berichte von euch!
- Schließlich: Tine hat´s vorgemacht, ich ziehe nach. Seit einiger Zeit schon überlege ich, etwas an meinem Bewertungssystem zu ändern. Mit meinen 5 Bücherstapeln habe ich zunehmend das Gefühl, dass jedes 2. Buch eine 3-Sterne Bewertung bekommt, was so Mittelklasse-mäßig ist. Ich habe aber festgestellt, dass ich dazu neige, sowohl Büchern, die ich ok, aber nichts Besonderes fand, 3 Bücherstapel/ Sterne zu geben, ebenso wie Büchern, die ich verhältnismäßig lahm, aber dennoch gut geschrieben fand. Das stört mich schon seit einiger Zeit, dass sich deswegen so viele Bücher im 3-Bücherstapel-Bereich bei mir tummeln. Es gibt irgendwie so wenig Abstufungsmöglichkeiten bei 5 möglichen Punkten. Daher bin ich jetzt mal völlig spontan und mutig (haha) und steige ab sofort auf *trommelwirbel!!* ein 6-Bücherstapel-System um!!!  ! Sorry an alle, die jetzt mehr erwartet haben. Das heißt also, dass es für alle Rezensionen, die ab heute folgen, ein Maximum von 6 Bücherstapeln geben kann.
- Und Rezensionen habe ich ja auch in der Tat noch ausstehen in der nächsten Zeit. Zu "Arkadien fällt" wollte ich längst etwas geschrieben haben, aber wie das halt so ist mit den Vorsätzen... Dieses Wochenende setze ich mich dran. Außerdem lese ich momentan wieder einmal viel zu viele Bücher gleichzeitig; ich weiß auch nicht, wie das immer kommt bei mir. Momentan sind es... ach herrje, 6 Stück... o.O

- "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer
- "Reckless" von Cornelia Funke
- "Winterwunder" von Nora Roberts
- "Swan Thieves" von Elizabeth Kostova
- "Lycidas" von Christoph Marzi
- "Harry Potter und der Halbblutprinz"

Nein, ich erstelle mir diesbezüglich vorsorglich keinen Vorsatz - ich halte ihn sowieso nicht, ich kenn mich ja...

Zu guter Letzt gibt´s noch ein Lied, das mir seit diversen Tagen durch den Kopf schwirrt. Es spricht mir momentan aber auch zu sehr aus der Seele.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Top Ten Thursday

Das heutige Thema:

"10 Bücher, bei denen man das Gefühl hat, jeder hat sie gelesen, nur man selbst noch nicht"

Obwohl ich ständig und bei zig Büchern das Gefühl habe, andere kennen sie schon, ich aber nicht, fallen mir jetzt trotzdem spontan nicht soviel ein. 10 schon gar nicht. Aber folgende:


Da wären z.B.
- "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak
- "Die Tribute von Panem" - die ganze Reihe
- "Die Millenium Trilogie" von Stieg Larsson
- "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger
- irgendwas von Sebastian Fitzek
- irgendwas von Ken Follett

...

PS: Happy Birthday an alle heutigen Geburtstagskinder! Das nur mal am Rande...

Mittwoch, 12. Oktober 2011

"Deadly little games" - Laurie Faria Stolarz

Reihe:
"Deadly little secrets"
"Deadly little games"
"Deadly little voices" - erscheint im Dezember 2011

Handlung:
High school juniors Camelia and Ben have discovered a powerful bond: they both possess the power of psychometry, the ability to see the future through touch. For Ben, the gift is a frightening liability. When he senses a strong threat or betrayal, he risks losing control. Camelia's gift is more mysterious. When she works with clay, her hands sculpt messages her mind doesn't yet comprehend. Before either one has a chance to fully grasp their abilities, a new danger surfaces, but this time, Camelia is not the target. Adam, a familiar face from Ben's past, is drawn into a puzzle he can't solve...and his life is on the line. As the clues pile up, Camelia must decide whether to help him and risk losing Ben or do nothing and suffer the consequences. But in these games, who can be trusted?

Meine Meinung:
Müsste ich "Deadly little games" in einem Wort zusammenfassen, würde ich sagen "belanglos". Zum Glück kann ich ja aber ausholen und dies auch in mehreren Worten begründen. Tatsächlich frage ich mich, wieso dieser Teil nach den beiden Vorgängern "Deadly little secrets" und "Deadly little lies" eigentlich noch entstehen musste. In meinen Augen hat dieser 3. Teil keinerlei Bedeutung für die Gesamthandlung, weil im Prinzip - nun ja, nichts passiert. Die Handlung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Adam (von dem ich gar nicht wusste, dass er noch so einen großen Hauptrollen-Part abkriegt) bekommt merkwürdige Rätsel und Drohungen zugeschickt und Camelia sieht sich aus irgendwelchen - nicht nachvollziehbaren - Gründen dazu genötigt, ihm zu helfen.
Das war´s dann aber auch schon. Die Handlung zieht sich wie Kaugummi und strotzt nur so vor sinnlosen Dialogen wahlweise zwischen Camelia und Adam, Camelia und Ben oder Camelia und dem Gespann Wes/Kimmie.  Und stets geht´s nur um die Frage "will ich ihn oder nicht, und vor allem - will ER mich?!" Unweigerlich kam mir beim Lesen der Gedanke, dass man sich dieses "um den heißen Brei-Herumgelabere" hätte sparen können und die - ohnehin schon nur handlungsarmen und groß bedruckten - 297 Seiten noch um gute 70 Seiten hätte kürzen können. Aber dann wäre das Buch wahrscheinlich zu dünn geworden.
Wie auch schon bei den beiden Vorgängern habe ich mir beim Lesen permanent an den Kopf gefasst, da soviel Dummheit und Naivität bei mir einfach Kopfschütteln auslöst. Ich frage mich, warum Frau Stolarz keine ihrer handelnden Figuren in den zahlreichen heiklen und bedrohlichen und - naja, dann doch nicht soo gruseligen Situationen mal schnöde die Polizei rufen lässt. So, wie es wohl eigentlich jeder normale Mensch machen würde, dessen Leben bedroht wird. Stattdessen entpuppt sich Camelia hier einmal mehr als Möchtegern- Lebensretterin, die sich extra die Nächte um die Ohren schlägt, um sich für ihre Freunde (oder auch nur Bekannte, oder sogar nur Leute, mit denen sie eigentlich nie wieder was zu tun haben wollte!) einzusetzen.
Und auch Ben, der schon in den ersten beiden Bänden eine eher undankbare Rolle abbekommen hat, nämlich die des Bösewichts, der eigentlich wahnsinnig geheimnisvoll und dennoch so atemberaubend toll sein soll, aber im Prinzip nur langweilig und völlig blass rüberkommt - nun, er glänzt hier wieder einmal durch Unbeteiligtsein an der Handlung. Er macht die ganze Zeit nicht viel mehr, als geheimnisvolle Andeutungen von sich zu geben und nach jeder Berührung mit Camelia zurückzuweichen und abzuhauen. Höchst merkwürdig. Ich weiß nicht, warum Frau Stolarz ihm nicht ein wenig mehr Tiefe und Bedeutung auf den Leib schreiben konnte.

Fazit:
Sehr schwache Handlung ohne das gewisse Etwas. Auch die gutgemeinten Dialoge zwischen Camelia und ihren Freunden, die sonst noch zur Auflockerung beigetragen haben, können das nicht rausreißen. Frau Stolarz hätte wahlweise entweder mehr Mühe und Detailreichtum in ihre Charaktere stecken sollen, oder dieses Hin und Her zwischen Camelia und ihren beiden Angebeteten auf 1 oder 2 Bücher reduzieren sollen. Stattdessen habe ich nun gelesen, dass es mit "Deadly little voices" sogar einen 4. Teil geben wird, dem ich jetzt schon mehr als skeptisch gegenüber stehe. Von mir gibt´s heute nur 2 von 5 Bücherstapeln.

Sonntag, 9. Oktober 2011

In my mailbox...

Momentan neige ich wieder einmal verstärkt dazu, nicht ganz so gute Laune an nicht ganz so guten Tagen mit Bücherkäufen zu kompensieren. Psychologisch höchst unwertvoll, jaja, ich weiß, aber ich kann´s zur Zeit nicht ändern. Und mir tut es nicht mal wirklich leid, denn wenn ich als Ergebnis dann soo tolle Bücher in der Hand halten kann, ist es mir das allemal wert.
Diese Woche gab es endlich den 3. Teil der Arkadien-Reihe; bei mir leider etwas verspätet, weil ich mir das Buch bei The Book Depository in den USA bestellt habe. Organisatorisch total hirnrissig, mir ein deutsches Buch als Neuerscheinung in den USA bestellen und liefern zu lassen, ich weiß. Aber wesentlich günstiger. Ich hab über 5 Euro dabei gespart! ;) Das Buch ist auch schon gelesen, einen kleinen Text dazu werde ich in den nächsten Tagen schreiben.
Naja, und dann hab ich auch mal wieder bei Jokers bestellt und folgende Schätze aufgetan:

Brandon Mull: "Fabelheim"
Irgendwo in Amerika existiert bereits seit Jahrhunderten ein Ort namens Fabelheim, gut verborgen und kaum bekannt - und das aus gutem Grund: Fabelheim ist ein Schutzreservat besonderer Art, eines der weltweit letzten Rückzugsgebiete für vom Aussterben bedrohte magische Kreaturen.
Als Kendra und ihr Bruder Seth in den Urlaub zu ihren Großeltern fahren, ahnen sie noch nicht, was sie erwartet. Denn ihr Großvater ist der Hüter von Fabelheim. Nur mühsam kann der alte Stan Sorensen mithilfe uralter Gesetze den Frieden zwischen habgierigen Trollen, schadenfrohen Satyren, intriganten Hexen und eifersüchtigen Feen wahren. Doch als Seth inmitten der dichten Wälder von Fabelheim eines dieser Gesetze bricht, werden unvorstellbare Kräfte des Bösen freigesetzt. Nun können allein Kendra und Seth ihre Familie, Fabelheim - und vielleicht sogar die ganze Welt - vor der Vernichtung bewahren ...

F.E.Higgins: "Das schwarze Buch der Geheimnisse"
Unwiderstehlich gruselig: das Buch von Licht und Schatten. Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schliesslich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen Rätsel, Krimi, Spannung! Ein aussergewöhnlicher Roman, super spannend und literarisch zugleich.

Maria Duenas: "Das Echo der Träume"
Spanien in den 1930er Jahren, kurz vor Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs: Sira ist eine junge Schneiderin und beschließt mutig, ihrer großen Liebe nach Marokko zu folgen. Sie tauchen beide ein in den Zauber der pulsierenden Stadt Tanger. Doch dann wird Sira von ihrem Geliebten verlassen. Mit gebrochenem Herzen muss sie alleine in dem neuen Land zurecht kommen. Sie schafft es, sich als Schneiderin zu etablieren. Schon bald hat sie wohlhabende europäische Kundinnen. Und dann trifft Sira auf jemanden, der sie in eine Welt voller Geheimnisse und Verschwörungen, aber auch Gefahr entführt.

Kai Meyer: "Arkadien fällt"
Rosa und Alessandro wollen ihre Gefühle füreinander nicht länger verbergen. Doch ihre Liebe bringt die Clans der Gestaltwandler gegen sie auf. Nach einer wilden Jagd durch die Weiten Siziliens erkennt Rosa, wer wirklich hinter dem Komplott gegen sie steckt: Der Hungrige Mann, der Herrscher aller Dynastien, ist zurückgekehrt - und die Welt der Arkadier wird niemals mehr sein wie zuvor.

Montag, 3. Oktober 2011

"Magische Töchter" - Justine Larbalestier

Handlung:
Die 15-jährige Reason muss zu ihrer Großmutter ziehen, nachdem ihre Mutter nach einem missglückten Suizidversuch in einer Klinik ist. Ihre Mutter hat ihr stets eingeredet, dass ihre Großmutter wahnsinnig, gefährlich, eine Hexe ist. Dementsprechend distanziert verhält sich Reason ihr gegenüber. Eines Tages geht sie durch eine Tür im Haus - und findet sich auf der anderen Seite der Welt wieder. Eben noch im heißen Australien, steht sie jetzt im verschneiten New York und wird dort von der gleichaltrigen Jay-Tee aufgenommen. Diese scheint jedoch viel mehr über Reason zu wissen, als sie vorgibt...

Meine Meinung:
Herrje, was soll ich zu diesem Buch bloß schreiben? Es hat mir weder übermäßig gefallen, noch fand ich es schlecht. Das Problem an "Magische Töchter" liegt in meinen Augen daran, dass die Handlung stets nur so ein wenig an der Oberfläche kratzt. Klar kann man jetzt sagen, dass das Ganze ja nur der Auftakt einer Trilogie ist und deswegen in den beiden Folgebänden entsprechend viel er- und geklärt wird. Aber trotzdem enthält "Magische Töchter" für meinen Geschmack für einen Auftaktband zu wenig Spannung, zu wenig Klarheit, zu wenig roten Faden.
So wird beispielsweise die Rolle bzw. die Bedeutung einzelner Figuren in diesem Buch nicht klar herausgestellt. Tom, der (für meinen Geschmack zu) herzensgute, liebe nette Nachbar, dessen Schwester in New York, oder auch Danny, der Bruder von Jay-Tee. Alle tauchen auf, aber warum eigentlich? Gut, das mag noch in den anderen beiden Teilen erklärt werden, eventuell haben alle noch ihren Teil zu spielen. Aber ich mag es nicht, wenn es so wirr ist und ich mit so einem faden Gefühl sitzen bleibe, nachdem ich den Buchdeckel geschlossen habe.
Auch wird immer wieder die Thematik Magie angesprochen und zum Ende - zugegebenermaßen - auch etwas erläutert. Aber das ganze Geschehen kommt so herrlich un-magisch herüber, dass es wirklich schade drum ist. Reason hat offenbar magische Fähigkeiten - aber irgendwie kommt sie nicht auf die Idee, zu fragen oder auszuprobieren, worin diese besteht?! Tom ebenso. Und was ist mit Blake, was soll er für eine Figur sein? Wer hat Jay-Tee in NY angeheuert und warum lässt sie sich alles gefallen? Wieso muss Reason als 15-Jährige offenbar nicht zur Schule? Wieso gibt es dieses Portal zwischen NY und einem Kaff in Australien? (Und jetzt mal unter uns Mädels: wieso glaubt Reason zu wissen, - sie, die selbst sagt, dass sie aus dem australischen Busch kommt, noch nie was von Cargohosen oder Stiefeln oder Mascara gehört hat - dass Jay-Tee doch wohl neidisch auf die langen Wimpern ihres Bruders sein muss?!) Das passt irgendwie alles nicht zusammen und die ganze Story ergibt kein wirklich stimmiges Bild. Zumindest nicht stimmig genug, um mich restlos begeistert zurückzulassen. Den zweiten Teil werde ich schon noch irgendwann lesen (immerhin hab ich Teil 1 und 2 ja auch im Sammelband, haha...), aber momentan reizt es mich irgendwie (noch) nicht, zu erfahren, wie es mit Reason weitergeht.

Fazit:
Gut geschrieben, aber nicht übermäßig spannend. Ein eher mittelmäßiger Trilogie-Auftakt, der (hoffentlich!) mehr Potential in den Folgebänden verspricht. Das gibt heute 3 von 5 Bücherstapel von mir.

Samstag, 1. Oktober 2011

In my mailbox... + Lycidas entdeckt

Oha, fast nicht zu glauben, aber wahr: der September war der bisher günstige und buchärmste Monat für mich. Ich habe doch tatsächlich nicht mal zusammen 20 Euro für die Bücher bezahlt, die diesen Monat bei mir eintrudelten - Leute, das ist geradezu Rekord für mich! (Sollte ich am besten feiern. Vielleicht mit einem spontanen Buchkauf?!)
Nun ja, diese Woche gab es jedenfalls folgende Neuzugänge:

Laurie Faria Stolarz: "Deadly little games"
- der dritte Teil der Touch Novels - 
High school juniors Camelia and Ben have discovered a powerful bond: they both possess the power of psychometry, the ability to see the future through touch. For Ben, the gift is a frightening liability. When he senses a strong threat or betrayal, he risks losing control. Camelia's gift is more mysterious. When she works with clay, her hands sculpt messages her mind doesn't yet comprehend. Before either one has a chance to fully grasp their abilities, a new danger surfaces, but this time, Camelia is not the target. Adam, a familiar face from Ben's past, is drawn into a puzzle he can't solve...and his life is on the line. As the clues pile up, Camelia must decide whether to help him and risk losing Ben or do nothing and suffer the consequences. But in these games, who can be trusted?

Nancy Werlin: "Der Fluch von Scarborough Fair"
Ein furchtbarer Fluch liegt auf den Scarborough-Frauen: Sie alle bekommen mit achtzehn eine Tochter – und verfallen dem Wahnsinn ... Lucy Scarborough ist süße siebzehn, als sie davon erfährt. Und nicht bereit, sich ihrem Schicksal zu ergeben, auch wenn es aussichtslos erscheint. Denn nur wenn sie drei mysteriöse Rätsel lösen kann, ist der Bann gebrochen. Aber Lucy ist nicht allein. Zusammen mit ihrer großen Liebe Zach kämpft sie verzweifelt um ihr Leben. Doch das Böse ist jahrhundertealt, skrupellos und unwiderstehlich ...



Gestern habe ich mir spontan "Lycidas" von Christoph Marzi geschnappt und wollte eigentlich nur mal reinlesen. Als ich das nächste Mal aufgesehen habe, hatte ich über 150 Seiten weggelesen, ohne es zu merken. Dieses Buch ist ja der Hammer! "Marzi-mäßig" toll geschrieben und irgendwie... so unwirklich. Da gibt´s anscheinend nichts, das es nicht gibt und man hat beim Lesen ständig das Gefühl, alles würde Ende des 19. Jahrhundert spielen und Oliver Twist käme gleich um die Ecke, bis dann plötzlich von Flugzeugen und der Londoner Tube die Rede ist. Merkwürdig... Aber ich bin gerade hin und weg und würde mir am liebsten gleich die 3 (!) Nachfolgebände holen, die zum Glück alle schon draußen sind. (Hat halt doch seine Vorteile, wenn man Bücher, von denen alle Welt schon seit Jahren spricht, erst dann für sich entdeckt, wenn bereits alle Teile erschienen sind...) Allerdings habe ich gerade gesehen, dass der Heyne Verlag ab November offenbar eine neue Auflage mit tollem Cover herausbringt. Jetzt überlege ich daher, mir lieber diese - schönere - Version zuzulegen (mein Exemplar von Lycidas ist obendrein gebraucht bei medimops gekauft, in einem fürchterlichen Zustand, also muss es eigentlich eh eine neue Version werden - meiner Enttäuschung über medimops hab ich hier Luft gemacht); allerdings dauert das natürlich wieder ne Weile, eh da alle Teile draußen sind. Hmpf....
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