Freitag, 30. September 2011

Endlich: Saeculum in Sicht!!

Endlich endlich ist es soweit, das neue Buch von Ursula Poznanski erscheint bald. "Erebos" hatte mich ja schon recht sprachlos und begeistert zurückgelassen, daher freu ich mich schon wie blöde auf das neue Buch  "Saeculum" von ihr! :D
Der Loewe Verlag verlost anlässlich dieses freudigen Ereignisses Vorab-Rezensionsexemplare und ich versuch einfach mal mein Glück. Buchtrailer vorstellen und Mail an den Loewe-Verlag. Alle Infos gibt´s hier.

Darum geht´s:

Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter ohne Strom, ohne Handy , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?

Erscheint im November im Loewe-Verlag

Mittwoch, 28. September 2011

"Jekel loves Hyde" - Beth Fantaskey

Handlung:
Jill Jekel has always obeyed her parents' rules - especially the one about never opening the mysterious, old box in her father's office. But when her dad is murdered, and her college savings disappear, she's tempted to peek inside, as the contents might be the key to a lucrative chemistry scholarship. To improve her odds, Jill enlists the help of gorgeous, brooding Tristen Hyde, who has his own dark secrets locked away. As the team of Jekel and Hyde, they recreate experiments based on the classic novel, hoping not only to win a prize, but to save Tristen's sanity. Maybe his life. But Jill's accidental taste of a formula unleashes her darkest nature and compels her to risk everything - even Tristen's love - just for the thrill of being ...bad.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" von Robert L. Stevenson nie gelesen, allerdings rutscht es nach dem Lesen von "Jekel loves Hyde" definitiv einige Plätze auf meiner imaginären "Muss-ich-mal-irgendwann-lesen" - Liste nach oben. Sicher, die Story von Jill Jekel und Tristen Hyde, die an einem Chemie-Wettbewerb teilnehmen wollen und sich dafür das schicksalsträchtige Experiment des Dr. Jekyll aussuchen, welches sie replizieren wollen, ist keine sensations-heischende Geschichte oder der neue Stern am "YA-Novel"- Himmel. Trotzdem sind sowohl Tristen als auch Jill sympathisch gezeichnete Charaktere, denen man die kleinen und großen Probleme und die - natürlich - aufkeimende Romanze sogar abnimmt. Und es ist eben dieser ganze legendär-düstere Hintergrund, der dem Geschehen das besondere Flair gibt.
Jill und Tristen stellen fest, dass sie offenbar Nachkommen der berühmten Hauptfiguren aus der Geschichte von R.L. Stevenson sind - und dass sich Tristen mit eben jenen Abnormitäten rumschlagen muss, die schon seinen Ahnen, den echten Mr. Hyde, so gefährlich gemacht haben: er entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Art Monster. Gemeinsam mit Chemie-Ass Jill erhofft er sich, eine Art Gegenmittel zu finden, die ihn vor seinem Schicksal rettet. Jill, deren Vater vor kurzem ermordet wurde, hat mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen, lässt sich aber widerwillig auf die Zusammenarbeit ein - nicht zuletzt weil sie beim Chemie-Wettbewerb mit eben jenem Experiment gewinnen will. Dass sich dieses Unterfangen als wesentlich schwieriger und gefährlicher herausstellt, als zunächst gedacht, ist eigentlich von Anfang an klar. Die Autorin verpackt jedoch auch einige interessante Wendungen in der Geschichte, mit denen man als Leser zunächst nicht rechnet. Dadurch bleibt die ganze Story um Jill und Tristen durchweg spannend. Gut geschrieben in wechselnder Perspektive (es wird abwechselnd aus Jills und Tristens Sicht erzählt) und in schönem Englisch (manche Gedanken von Jill sind wunderbar passend eingefangen!) ist "Jekel loves Hyde" obendrein.

Fazit:
Gut geschrieben, kurzweilige Unterhaltung in einem abgeschlossenen Buch. Es geht auch ohne Trilogie! 4 von 5 Bücherstapel.

Dienstag, 20. September 2011

Wow- Cover

Ein Buchcover ist zwar eher selten ausschlaggebend dafür, ob ich mir ein Buch kaufe oder nicht, aber unwichtig finde ich es auch nicht. Und oft genug landet ein Buch dann doch - wenigstens teilweise - wegen des interessanten Covers in meinem (virtuellen) Warenkorb.Eben saß ich (stöbernderweise nach Büchern) vorm PC und habe ein Cover entdeckt, bei dem ich unwillkürlich "Wow!" hauchte. Ich zeigs euch:


Ich habe zwar keine Ahnung, worum es darin geht, aber optisch hat es mich schon mal sicher.
Daraufhin habe ich mir dann gedacht, daraus eine neue Kategorie zu machen und euch ab und zu - wenn mir mal eins in die Augen springt - ein "Wow!"- Cover vorzustellen. Zur Premiere schieb ich gleich noch eins hinterher. Zwar längst nicht so vielfältig, aber doch irgendwie abgefahren, finde ich.

Sonntag, 18. September 2011

2. Chance Challenge

Ich lese Bücher, die mir gefallen haben, ja gern öfters. Unangefochten steht da wohl die "Harry Potter" Reihe an erster Stelle; dort kann ich manche Absätze mittlerweile schon auswendig - und es wird mir trotzdem nicht langweilig, sie immer mal wieder zu lesen. Da ich des Öfteren Momente erlebe, in denen ich vor meinen Buchregalen stehe und mir denke "Hach ja, dieses und jenes Buch könnte ich mal wieder lesen, ist schon zu lange her" oder ich auch nicht mehr die volle Handlung einzelner Bücher im Kopf habe, bin ich oft geneigt, mir die Bücher erneut zu schnappen. Bis sich dann eine kleine leise Stimme in meinem Kopf meldet und mir zuraunt "Sieh dir doch mal die Massen an neuen und ungelesenen Büchern an, letzte Woche hast du dir schon wieder 2 neue Bücher gekauft, wie wär´s denn lieber damit, lies doch lieber die, dann hat sich das Geld-ausgeben dafür auch gelohnt?!". Aber ich hab in letzter Zeit vermehrt das Gefühl, dass ich mich zum Lesen mancher Bücher geradezu zwingen muss, weil sie mir entweder nicht gefallen, ich sie nach einigen Seiten furchtbar langweilig finde oder weil sie Bestandteil einer Challenge sind oder oder oder. Und das finde ich ganz furchtbar. Ich bin ein ziemlich Hobby-loser Mensch; mein einziges Hobby ist im Prinzip das Lesen, also will ich das natürlich auch entsprechend genießen. Daher will ich eigentlich nur Bücher lesen, die mir gefallen, und durch die ich mich nicht "durchquälen" muss. Und ich will das Buch lesen, nach dem mir nun mal gerade ist, auch wenn ich es schon 4x im letzten Jahr gelesen habe. Nun bin ich heute über eine Challenge bei Jessi gestolpert, die mir sozusagen aus der Seele spricht, was dieses Problem betrifft.

Die 2. Chance- Challenge

Dabei sollen in der Zeit vom 1.10.11 bis 1.10.12 zwölf Bücher NOCHMAL gelesen werden, die man schon mal gelesen hat und die man einfach nochmal lesen möchte. Oder aber Büchern, die einen beim 1. Lesen nicht überzeugen konnten, noch eine - 2. - Chance geben.

Hier die "Regeln" von Jessi, die aber explizit nicht als Regeln aufgefasst werden sollen:
  1. Die Bücher, die schon rezensiert wurden, werden mit einem Link zur Rezi versehen.
  2. Es müssen nicht zwingend Rezensionen zu den Büchern geschrieben werden, aber ein kleiner Hinweis dazu, dass man das Buch für diese Challenge gelesen hat und was man beim zweiten Lesen für Eindrücke usw. hatte wären ganz nett.  
  3. Links dazu gehen dann an Jessi, die können per Kommentar geschickt werden!
  4. Es gibt keine Regeln dazu, wie viel Zeit zwischen "gelesen" und "zweites Mal lesen" liegen sollte. Die Bücher sollten nur schon einmal gelesen sein. Da muss man einfach denjenigen, die mitmachen wollen, vertrauen.  
  5. Es muss keine Liste von Büchern vorher bestimmt werden.
Na, ich erstelle trotzdem schonmal eine kleine unvollständige Liste der Bücher, die ich mir dann nochmals zu Gemüte führe. Erstmal nur 8, mal sehen, was im Laufe der Zeit noch dazu kommt.

- "Twilight". Jaaa, ich weiß, buuh, igitt, Edward & Bella. Ich hab vor lauter Vampir-nerv-Gedöns nicht mal den 4. Teil fertig gelesen, sondern irgendwo in der Mitte abgebrochen. Ändert aber nichts daran, dass ich den ersten Teil der Reihe wirklich noch schön fand und damals an den Seiten geklebt habe. (Teile 2-4 hätten halt nur nicht sein müssen...) Daher will ich den Teil einfach nochmal lesen.
- "Lucian" von Isabel Abedi. Voller Erwartungen habe ich das Buch gelesen und fands einfach nur blöd. Ich glaube, dem Buch will ich noch ne Chance geben, und mal gucken, ob es mir beim 2. Lesen mehr zusagt.
- "Reckless" von Cornelia Funke. Dito "Lucian".
- "Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafon. Ich hab nur noch Bruchstücke der Handlung im Kopf und glaube, mich auch nicht mehr wirklich an das Ende erinnern zu können. Ich weiß nur noch, dass ich das Buch komisch fand.
- "Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers. Ich hab´s geliebt, auch die Zeichnungen darin. Irgendwann diesen Herbst/ Winter erscheint die Fortsetzung, auf die ich mich auch schon wie Bolle freue ;)
- "Whisper" von Isabel Abedi. Noch eins von ihr. Aber "Whisper" hab ich auch mal vor ner Ewigkeit gelesen, also wär das mal wieder an der Reihe.
- "Creepers" von David Morrell. Ich weiß nur noch, dass das Buch echt abgefahren war und irgendwie so... merkwürdig. Am Ende war da so viel mehr dahinter, als der Klappentext vermuten ließ und ... naja, das will ich echt nochmal lesen.
- Irgendwie wär mir auch mal wieder nach einem Buch von John Irving. Aber dazu muss man Zeit haben und in der entsprechenden Stimmung sein, ein Buch von Irving liest sich nicht so nebenbei weg. Mal sehen, welches mich im Regal anlacht.

Liste gelesener Bücher für die 2. Chance Challenge

Oktober:
Cornelia Funke: Reckless - Steinernes Fleisch

November:
Isabel Abedi: Whisper

Dezember:
-

Januar:
David Morrell: Creepers

Februar:
Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels

März
-

April
-

Mai
Kim Winter "Sternenschimmer"

Samstag, 17. September 2011

"Magierdämmerung: In den Abgrund" - Bernd Perplies

Egmont LYX Verlag, 2011
12,99 Euro

Handlung:
England 1897. Der Kampf um die Wahre Quelle der Magie spitzt sich zu. Jonathan Kentham und Kendra, der Enkelin des "Wächters" Giles McKellen, ist es gelungen, ein Artefakt zu schaffen, mit dem das Siegel von Atlantis wieder geschlossen werden kann. Jupiter Holmes und Randolph Brown stehen derweil vor einer unsicheren Allianz mit der magischen Inquisition des Vatikan. Doch auch der Usurpator Wellington war nicht untätig. Er hat die Quelle der Magie unter seine Kontrolle gebracht, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er über eine Waffe verfügt, die mächtiger ist als alles, was die Welt bis dahin gesehen hat ...

Meine Meinung:
Mit „In den Abgrund“ ist nun der dritte und letzte Teil der Magierdämmerung-Reihe erschienen, und es lässt sich nicht anders sagen: der Autor Perplies stellt hier ein gelungenes, fulminantes Ende gekonnt zur Schau.
Schon in den ersten beiden Bänden („Für die Krone“, „Gegen die Zeit“) fand ich es bemerkenswert, dass es Perplies so sehr gelingt, die Fülle an handelnden Personen und die Vielzahl an Schauplätzen angemessen darzustellen und dennoch alles am Laufen und spannend zu halten - vor allem aber, dabei noch jeder Figur gerecht zu werden! In diesem letzten Teil nun werden alle Handlungsstränge schlussendlich zusammengeführt und ergeben ein stimmiges Bild einer Gruppe von Magiern, die versuchen, die Welt zu retten. Klingt schnöde, ist es aber überhaupt nicht.
Einmal mehr haben mich die Haupt- und auch Nebenfiguren in ihrer Art, ihren Motiven und ihren Dialogen überzeugt. Allen voran Holmes und Brown, die sich hier wirklich zu meinen „Lieblingsmagiern“ entwickelt haben. Sehr gelungen fand ich aber auch die kleinen Sticheleien und den Schlagabtausch zwischen Holmes und Lionida, deren Figur ich im 2. Band noch recht undurchsichtig fand, die hier aber voll auf ihre Kosten kommt - und mir einfach prompt sympathisch war.
Sehr gelungen finde ich auch, dass der Autor in der gesamten Buchreihe so viele „Legenden“ ineinander verwebt und sie wirklich real werden lässt - ob es sich nun um Atlantis, den Fliegenden Holländer oder die Nautilus handelt.
Eigentlich habe ich nur einen klitzekleinen Kritikpunkt zu vergeben: schon beim Erscheinen des zweiten Bandes habe ich gemerkt, dass es schwierig ist, sich wieder in die Handlung hineinzufinden und alle Zusammenhänge abzurufen, um den Abläufen folgen zu können, und hier beim dritten Teil ist das ebenso der Fall. Aufgrund des unmittelbaren Einstiegs in die Geschehnisse, dem extrem dichten und zeitlich zusammenhängenden Handlungsbogen (die 3 Bände reihen sich sozusagen minütlich aneinander) und den vielen handelnden Personen, ist man wesentlich besser beraten, alle Teile zusammenhängend zu lesen, als mehrere Monate Wartezeit zwischen 2 Bänden überbrücken zu müssen.

Fazit:
„In den Abgrund“ ist ein sehr gelungener und unterhaltsamer Abschluss der „Magierdämmerung“-Reihe, mit einem Showdown am Ende, wie man ihn sich nur wünschen kann. 4,5 von 5 Bücherstapeln.
Ein herzliches Dankeschön an den Egmont LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 14. September 2011

"Maniac" - Douglas Preston & Lincoln Child

Knaur Verlag, 2008
8,99 Euro
Handlung:
Vom Comte Thierry de Cahors haben die Kuratoren des New Yorker Museum of Natural History noch nie etwas gehört. Aber das ist auch ganz egal: Wer dem Museum zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen möchte, darf sein, wer er will. Einzige Auflage des Comte: Das Museum soll jenes (angeblich mit einem Fluch belegte) Grab des Senef aus dem Tal der Könige für die Öffentlichkeit wieder zugänglich machen, das seit Jahrzehnten verschlossen in den Kellergewölben der Einrichtung ruht. Mit einer riesigen Sound-and-Light-Show will das Museum die Ausstellung eröffnen -- und ahnt nicht, dass es damit den teuflischen Plänen von Diogenes Pendergast in die Arme spielt, der sich hinter dem Comte verbirgt.
Nur FBI-Agent Aloysius Pendergast könnte das Schlimmste verhindern. Aber der sitzt im Hochsicherheitstrakt in Herkmoor gefangen, wo er der Verbrechen seines Bruders beschuldigt wird. Dann geschieht ein unheimlicher Mord im Museum und der Leiter der Sound-and-Light-Show wird wahnsinnig. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bevor die harmlos wirkende Ausstellung Millionen Menschen ins Verderben stürzt...
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
"Maniac" ist der dritte Teil einer Trilogie um Special Agent Aloysius Pendergast und seinen Bruder Diogenes. Leider wusste ich das zu Beginn des Lesens nicht und die Autoren weisen auf diesen Umstand auch erst am Ende des Buches in der Danksagung hin (clever!). Teil 1 und 2 hab ich nicht gelesen und das hat sich gerächt. Denn gerade zu Beginn hab ich vieles gar nicht verstanden, Zusammenhänge und Vorgeschichten fehlten mir, ebenso wie die Bekanntschaft mit einzelnen Figuren, die offensichtlich schon in den ersten Teilen ausführlich vorgestellt wurden.
So war es für mich teilweise recht schwierig, der Handlung zu folgen oder manche Dinge als "gegeben" hinzunehmen, wenn sie nicht weiter erklärt/ erläutert wurden (wie beispielsweise die Tatsache, dass Agent Pendergast die Hälfte des Buches im Gefängnis sitzt - leider sind die Autoren hier nicht einmal im Geringsten auf das Warum eingegangen). Die merkwürdige und sehr schwierig anmutende Beziehung zwischen Aloysius und seinem Bruder Diogenes - offenbar ein gestörter Psychopath - nimmt einen guten Teil der Handlung ein, allerdings gab es für mich als unwissenden "nur den 3. Teil- Leser" eben bestenfalls Andeutungen und implizite Kommentare diesbezüglich, aus denen ich nicht recht schlau wurde. Zum Ende hin wird die ganze Story zwischen den beiden Brüdern klarer und greift dann in den anderen, parallel ablaufenden Handlungsstrang ein: in einem New Yorker Museum soll eine Sonderausstellung zum Grab eines Pharaos eröffnet werden. Bei der Organisation und Vorbereitung läuft jedoch einiges schief, es gibt Tote, und glaubt man alten Legenden, so liegt ein Fluch auf dem Grab. Dieser "Fluch" entpuppt sich nachher als wesentlich irdischer als von allen angenommen, und genau hier kommt Diogenes Pendergast ins Spiel.
"Maniac" ist ohne Frage gut und spannend geschrieben, wimmelt nur so von interessanten Figuren (bei denen mir die eigentliche Hauptfigur Agent Pendergast sogar am uninteressantesten vorkam) und hält durch einige gekonnte Cliffhanger an den Kapitelenden den Leser fest - so wie man es von dem Autoren-Duo Preston/ Child gewöhnt ist. Ich hab schon ein paar sehr gute Bücher von den beiden gelesen. Hier wäre ich definitiv im Vorteil gewesen, hätte ich die beiden Vorgänger-Bände gekannt, und empfehle daher auch allen Interessierten, diese vorher zu lesen.
Zum Ende hin wird die ganze Story ziemlich abgefahren und abstrus, und es wird erklärt, warum Diogenes ein so kranker Charakter geworden ist. Diese Wendung im Buch fand ich furchtbar grausig und richtig beklemmend - allerdings auch einleuchtend und extrem hilfreich für die Spannung im Buch.

Fazit:
Letztlich tendiere ich zu 3 von 5 Bücherstapeln. Weil die Story zwar gut, aber dennoch total abgehoben ist und an mancher Stelle fast ans Übernatürliche grenzt, was in meinen Augen dann wieder nicht passt. Weil das ganze Buch zwar gut geschrieben ist, zum Ende hin aber etwas unglaubwürdig wird und überdies leider gar nicht nochmal irgendwelche Zusammenhänge aufgreift und an diese erinnert. Und damit bin wahrscheinlich nicht nur ich als "nur den letzten Teil-Leserin" etwas im Nachteil.

Montag, 12. September 2011

"Das Orchideenhaus" - Lucinda Riley

Goldmann Verlag, 2011
9,99 Euro

Handlung:
Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt Julia Forrester in ihre alte Heimat Norfolk zurück, wo sie im Orchideenhaus von Wharton Park als Kind viele glückliche Stunden verbrachte. Der Besitzer von Wharton Park, Kit Crawford, überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großmutter gehörte. Mit dem Tagebuch drängt sich ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht - ein Geheimnis, das auch Julias Leben komplett verändern wird....
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
„Das Orchideenhaus“ ist der beste Beweis dafür, dass ein ansprechendes Cover und die Schlagworte „Familiengeheimnis“, „verwunschenes Herrenhaus“, „tragische Liebe“ sowie „spannend und bewegend“ auf dem Klappentext nicht notwendigerweise gute Lektüre versprechen müssen. Spannende und interessante Lesestunden sucht man hier vergebens - wenn ich ehrlich sein soll, war dies eins der schlechtesten Bücher, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Und ich klopfe mir schon auf die Schulter, dass ich es überhaupt zu Ende gelesen habe; ich war oft kurz davor, es weg zu legen, und habe das letzte Buchviertel auch nur noch überflogen.
Aber was genau ist eigentlich schlecht an dem Buch?
1. Zum einen die wirklich hanebüchene und unglaubwürdige Story um die Familie Crawford, die die Autorin hier aufdröselt und niederschreibt. Die Bewohner des Herrenhauses Wharton Park durchleben so ziemlich jeden Schicksalsschlag, den man sich denken kann. Gut, ein Teil der Story spielt zu Weltkriegszeiten, insofern drücke ich hier mal alle Augen zu. Aber  irgendwann wurde das ganze einfach zuviel des Guten. Ob es um unglückliche Liebeleien, homosexuelle Neigungen, Fehlgeburten, Adoptionen, Unfälle, Kriegsverletzungen, Missverständnisse usw. geht - hier ist einfach alles dabei. Die „zwei bittersüßen Liebesgeschichten“ (O-Ton Klappentext) sind unglaubwürdig und alles andere als bittersüß, sowohl die in der Vergangenheit als auch die in der Gegenwart; aber wenigstens war die in der Vergangenheit für die damalige Zeit noch herrlich skandalös - schade nur, dass sie völlig totgeschwiegen wurde. Die Charaktere in diesem Buch fand ich ausnahmslos langweilig. Ob es sich um Julia, die verwitwete Klavierspielerin handelt, oder um Olivia, die gebeutelte unglückliche Ehefrau in der Vergangenheit - ich fand die Figuren durch die Bank weg recht leb- und lieblos gezeichnet, oberflächlich und detailarm. Wobei die männlichen Protagonisten es hier noch schlimmer getroffen haben: Harry erschien mir wie der absolut weinerliche Waschlappen, und Kit... nun ja, wenn ein erwachsener Mann namens Christopher darauf besteht, dass man ihn Kit nennt, kann da auch irgendwas nicht ganz stimmen.
2. Der Schreibstil. Ich hab schon lange nicht mehr so schlechte Dialoge gelesen. Die Absätze sind derart holprig und unecht geschrieben - so unterhalten sich schlicht und einfach keine 2 Personen miteinander. Die eine führt einen ellenlangen Monolog, ohne beschriebene Zwischenaktionen wie „er stand auf, er ging zum Fenster, er sah nach rechts usw.“ und ohne der anderen Person die Möglichkeit einer Antwort zu geben und endet dann mit den Sätzen „Ich muss jetzt gehen, lass uns morgen weiter reden. Auf Wiedersehen.“ Und das taucht immer wieder im Buch auf - höchst merkwürdig. Der mit Abstand schlimmste Satz im Buch ist übrigens folgender: „Hoffentlich kann ich mich deiner als würdig erweisen und dich auf ewig bei mir halten.“ (S.278) Soll das eine Drohung sein?? Keine Ahnung, ob diese sprachlichen Merkwürdigkeiten auf die Kappe der Übersetzer zurückzuführen sind, aber ich glaube, auch das englische Original hätte nicht meinen Geschmack getroffen.
Kurz: ich fand das Buch leider überhaupt nicht unterhaltsam. Unglaubwürdig, schlecht geschrieben und mit völlig unechten überzeichneten und vom Schicksal gebeutelten Figuren.

Fazit:
Für ein Buch, das soviel verspricht und so wenig hält, lasse ich mich heute nur zu 2 von 5 Bücherstapeln hinreißen.

Sonntag, 11. September 2011

"Zeitenzauber - Die magische Gondel" - Eva Völler

Bastei Lübbe (Baumhaus Verlag), 2011
14,99 Euro

Handlung:
Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Anna wird während einer historischen Parade in Venedig ins Wasser gestoßen. Bevor sie sich wieder in eine Gondel und damit aus dem Wasser ziehen kann, wird sie bewusstlos. Als sie wieder erwacht, muss sie feststellen, dass sie im Venedig des ausgehenden 15. Jahrhunderts gelandet ist...
Was sich zunächst sehr nach „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier anhört (und sich anfangs auch so liest), entwickelt sich nach und nach zu einer völlig eigenständigen und gut durchdachten Story.
Eva Völler schreibt locker und unterhaltsam über Anna, die durch einen Zufall im Venedig des 15. Jahrhunderts landet und dort allem Anschein nach eine Aufgabe zu erfüllen hat, damit sie wieder in ihre Zeit zurück geschickt werden kann. Die beiden Hauptprotagonisten Anna und Sebastiano sind der Autorin dabei recht interessant gelungen, mit kleinen Einschränkungen: Annas Charakter ist mir zu gutgläubig und unbedarft (sie wirkt nicht mal angemessen geschockt, als sie merkt, dass sie 1499 erwacht - und sich in einer völlig anderen Welt befindet), und Sebastiano fand ich recht undurchsichtig. In meinen Augen hat er hier noch nicht wirklich die Möglichkeit bekommen, zu zeigen, was für ein Mensch er ist; er taucht auch immer nur mal hier und da kurz auf, hat aber eigentlich eher wenig mit der tatsächlichen Rahmenhandlung zu tun. Diese Handlung jedoch ist Frau Völler wirklich gut gelungen. Ich finde die Idee, die hinter „Zeitenzauber“ steckt, sehr schön; und nein, in meinen Augen ist es kein Abklatsch der Geschichte um Gwen & Gideon (=Edelsteintrilogie). Dafür packt die Autorin hier zu viele andere und vor allem historische Aspekte ein, die der Gesamthandlung einen wirklich realen Touch verpassen. So hat Anna im 15. Jahrhundert mit all jenen Problemen zu kämpfen, die zu jener Zeit an der Tagesordnung waren: keine Dusche weit und breit (von Deo mal ganz zu schweigen), kaum etwas zu essen, Verständigungsprobleme (denn Worte wie Toilette oder Kumpel gab´s 1499 nunmal nicht), die wenigen Rechte einer Frau zu dieser Zeit etc. 
Dass manches hier eher mit einem Augenzwinkern zu sehen ist und sich die Autorin auch das ein oder andere Detail so hinbiegt, dass es gut in den Kontext passt (z.B. der von Anna betitelte „intergalaktische Translator“, der nichts weiter bedeutet, als dass es möglich ist, sich in der Vergangenheit zu unterhalten und verstehen zu können, selbst wenn der Eine Italiener und die Andere Deutsche ist)  - Ehrensache. Mich hat es nicht gestört, im Gegenteil; in meinen Augen ist „Zeitenzauber - Die magische Gondel“ eine schöne, runde, unterhaltsame und teils richtig lustige Geschichte, die zwar in sich abgeschlossen ist, aber schon förmlich nach mehr schreit. Soweit ich weiß, sind Folgebände in Planung. Die haben jetzt schon einen Platz in meinem Regal sicher.

Fazit:
Mir hat es wunderbar gefallen, ich gebe 4,5 von 5 Bücherstapel.

Samstag, 10. September 2011

Wieder da... und In my mailbox

Bin wieder da und hätte jetzt gern Urlaub vom Urlaub. Zumindest könnte ich den gut gebrauchen. ^^
Zum Lesen bin ich natürlich auch kaum gekommen, wie das immer so ist, wenn man es sich ganz fest vornimmt. Trotzdem hab ich es in den letzten Tagen irgendwie geschafft, ein paar Bücher auszulesen, die hier schon länger halb gelesen rumlagen. Die Rezensionen dazu gibt es also nach und nach demnächst, geschrieben hab ich sie schon.
In der Zwischenzeit hat mich ein weiteres Buch erreicht, nämlich der dritte und letzte Teil der "Magierdämmerung"- Reihe von Bernd Perplies als Rezensionsexemplar. Mal sehen, wie die Story um Jonathan, Kendra & Co. weiter- und ausgeht.

Bernd Perplies: "Magierdämmerung 03- In den Abgrund"
England 1897. Der Kampf um die Wahre Quelle der Magie spitzt sich zu. Jonathan Kentham und Kendra, der Enkelin des "Wächters" Giles McKellen, ist es gelungen, ein Artefakt zu schaffen, mit dem das Siegel von Atlantis wieder geschlossen werden kann. Jupiter Holmes und Randolph Brown stehen derweil vor einer unsicheren Allianz mit der magischen Inquisition des Vatikan. Doch auch der Usurpator Wellington war nicht untätig. Er hat die Quelle der Magie unter seine Kontrolle gebracht, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er über eine Waffe verfügt, die mächtiger ist als alles, was die Welt bis dahin gesehen hat ...
(Quelle: amazon)

So, und jetzt? Ich hab hier noch so einen verführerischen thalia-Gutschein liegen... Ich glaube...ich muss den mal einlösen... ;)

Samstag, 3. September 2011

Uuuuuurlaub!!!

Puh, schon wieder Samstag, schon wieder eine Woche vorbei. Diese Woche gab es: 4 unverhoffte, schöne morgendliche Begegnungen, ein Blick, der ins Herz ging, und die Aussicht auf ein waaaahnsinnig tolles Konzerterlebnis im Oktober (Maximo Park, juhu!). Aber keine Bücher.
Bevor ich hier aber noch weiter ins Kryptische verfalle, mach ich erstmal ein paar Tage Urlaub. Nächste Woche gibt´s daher von mir Sendepause. Mal sehen, ob ich zum Lesen komme... ^^

In der Zwischenzeit gibt´s zur Einstimmung "California waiting" von den Kings of Leon in einer Live-Version (*schmacht*). Auch wenn mich mein Urlaub nicht nach Kalifornien verschlägt.


Euch eine schöne Woche! Ich bin dann mal weg...

Donnerstag, 1. September 2011

Top Ten Thursday

Nach längerer Abstinenz beim Top Ten Thursday hab ich mich entschlossen, diese Woche mal wieder mitzumachen. Zuletzt fand ich die Themen, die vorgegeben wurden, einfach nicht so interessant bzw. mir fehlten einfach die Zeit und die Lust, mir was auszudenken. Heute bin ich aber mal wieder dabei, da ich das Thema doch recht ansprechend finde:


 "10 fiktionale Orte, die ich gern mal besuchen würde"

Zum Beispiel:

- den Fuchsbau, die Winkelgasse und "Weasley´s zauberhafte Zauberscherze" aus "Harry Potter"
- Pemberley aus "Stolz und Vorurteil", in der Hoffnung, mal Mr. Darcy über den Weg zu laufen ^^
- Buchheim (Zamonien) aus "Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers
- das Grace-College aus der "Das Tal" - Reihe von Krystyna Kuhn
- die Landschaft im PC-Spiel "Erebos" aus dem gleichnamigen Roman von Ursula Poznanski (gilt das als "Ort"?)
- die Aldaya-Villa und den "Friedhof der vergessenen Bücher" aus "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon
- die Bibliothek von Karl Konrad Koreander aus "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende

"Nacht, komm!" - Agnes Hammer

Script5 Verlag, 2011
12,95 Euro

Handlung:
Lissy Winterhart, notorische Schulschwänzerin, aufbrausend und gelegentlich gewalttätig, muss in einem städtischen Altenheim Sozialstunden ableisten. Als eine der Pflegerinnen ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf die vorbestrafte Lissy. Sie hat kein Alibi für die Tatzeit, dafür aber ein handfestes Motiv: Denn sie hat sich Knall auf Fall in Daniel verliebt, den Freund der Ermordeten. So sehr, dass sie ihm mehr vertraut, als sie sollte...

Meine Meinung:
Es fällt mir etwas schwer, mir eine richtige Meinung über „Nacht, komm!“ zu bilden. Rückblickend betrachtet würde ich sagen, dass das Buch einerseits sprachlich, zum anderen inhaltlich nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen hat.
Zum einen ist da die Tatsache, dass die Autorin sich vorwiegend kurzer abgehackter flacher Sätze und Dialoge bedient, die kein wirklich zusammenhängendes und stimmiges Lesen ergeben. Oftmals handelt es sich nur um kurze Äußerungen, Zwei-Wort-Sätze, die mit 3 Punkten enden und nichts Tiefgründiges beinhalten. Natürlich entspricht das der ganzen Atmosphäre, in der sich die Hauptfigur Lissy bewegt und in der die Handlung des Buches spielt. Warum sich mit vielen Worten aufhalten, wenn man das wesentliche auch kurz und knapp halten kann? Lissy als Hartz-IV Kind, das nur von der Mutter großgezogen wird; Lissy, die die Schule geschmissen und keine Ahnung hat, was aus ihrem Leben werden soll; Lissy, die einfach so in den Tag hinein lebt. In ihrer Welt haben Reflektionen, Wünsche und Träume keine Bedeutung - oder schlimmer noch, es ist kein Platz dafür. Leider hat mir Lissy aufmüpfiger, naiver Charakter gar nicht gefallen; mal ist sie aufbrausend, mal völlig teilnahmslos, sie hat keine Perspektive im Leben, möchte aber offensichtlich auch keine haben. Sie war mir nicht nur dadurch eine völlig unsympathische Figur. Aber auch die anderen Personen im Buch verschwinden in einer blassen schwammigen Masse an handelnden Figuren, keiner zeichnet sich durch wesentliche Aspekte oder Eigenheiten aus. Am interessantesten erschien mir hier noch Franka, eine Nachbarin von Lissy, und diese hat „ihre Geschichte“ interessanterweise schon weg, nämlich im Buch „Herz, klopf!“, welches 2009 von Agnes Hammer erschienen ist und in dem eben Franka die Hauptrolle spielt.
Ansonsten war mein Eindruck von „Nacht, komm!“ leider eher, dass die Handlung bestenfalls an der Oberfläche kratzt und dem Ganzen etwas an Bedeutung fehlt. Die Geschichte von Neles Tod, der Freundin Lissys aus dem Altenheim, wirkt wie nebenbei erzählt - als eine Nebenhandlung zu Lissys Alltag und der Fussball-WM 2010, während der die Handlung spielt - und findet schließlich auch nur ein recht unspektakuläres Ende.
„Mutig“ fand ich es von der Autorin andererseits, Teile der Handlung im Obdachlosen-Milieu spielen zu lassen - mit Lissys Vater als stets betrunkenem Obdachlosen auf der Straße als Aufhänger. Agnes Hammer schreibt sachlich und schonungslos, vermittelt ein vermutlich recht realistisches Bild vom Leben auf der Straße, und auch davon, was es heißt, als Tochter eines Obdachlosen zu leben, die von ihrem Vater an schlechten Tagen nicht mal mehr erkannt wird. Wir alle sehen fast tagtäglich obdachlose Menschen, aber wie oft haben wir uns schon mal gefragt, ob diese Person da eben nicht vielleicht eigentlich eine Familie, eine Tochter wie Lissy hat?! 

Fazit:
Ich hab ein wenig mehr von „Nacht, komm!“ erwartet, und letztlich steckt hinter dem Klappentext auch nicht wirklich das, was er vermuten lässt. Ein „Thriller“ ist das Buch in meinen Augen nicht. Schon eher die Geschichte von Lissy, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommt und versucht, das Beste aus ihrer Lage zu machen. 3 von 5 Bücherstapeln.
Ein herzliches Dankeschön an den Script5 Verlag für das gewonnene Rezensionsexemplar!
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