Sonntag, 31. Juli 2011

"Miss Peregrine´s home for peculiar children" - Ransom Riggs

Handlung:
A mysterious island.
An abandoned orphanage.
A strange collection of very curious photographs.
It all waits to be discovered in Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, an unforgettable novel that mixes fiction and photography in a thrilling reading experience. As our story opens, a horrific family tragedy sets sixteen-year-old Jacob journeying to a remote island off the coast of Wales, where he discovers the crumbling ruins of Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children. As Jacob explores its abandoned bedrooms and hallways, it becomes clear that the children were more than just peculiar. They may have been dangerous. They may have been quarantined on a deserted island for good reason. And somehow—impossible though it seems—they may still be alive.

Meine Meinung:
Mir hat „Miss Peregrine´s home for peculiar children“ wirklich gefallen. Es geht um Jacob, der sich nach dem Tod seines Großvaters Abe auf den Weg zu einer kleinen abgelegenen Insel in Wales macht. Sein Großvater hat dort als Jugendlicher einige Jahre in einer Art „Waisenhaus für besondere Kinder“ gelebt - und Jacob viele Jahre später geradezu unglaubliche Geschichten über dessen Bewohner erzählt. Jacob, der dies stets als Märchen abgetan und ihm nicht geglaubt hat, muss nun feststellen, dass der Tod seines Großvaters mit diesen Erzählungen in Verbindung zu stehen scheint, und dass die „Monster“, von denen Abe immer ängstlich berichtet hatte, realer zu sein scheinen, als Jacob lieb ist...
Einmal angefangen konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ransom Riggs schafft es wirklich, den Leser geradezu an die Seiten zu fesseln und durch die Geschichte zu tragen. Das Thema Zeitreisen bzw. Zeitschleifen wird hier einmal ganz anders (als mir bisher bekannt) aufgerollt und das - ohne darauf näher einzugehen, denn dann würde ich unweigerlich wichtiges verraten - sehr gelungen. Natürlich erschienen mir beim Lesen hier und da kleine Aspekte nicht ganz (sinn)logisch, aber das ist bei Geschichten um Zeitreisen ja irgendwie immer der Fall - nicht umsonst ist das ja so ein heikles Thema.
Was dieses Buch wirklich auszeichnet und aus der Masse herausstechen lässt, sind ohne Zweifel die Fotos, die enthalten sind, und die immer passend zum Geschriebenen eingefügt wurden. Sie stellen meist die „außergewöhnlichen Kinder in Aktion“ dar, nur hier und da gibt es auch Zeichnungen oder Briefe. Diese Kombination aus Bildern und Geschichte ist so gut aufeinander abgestimmt, dass ich mich unweigerlich gefragt habe, ob zuerst die Geschichte entstand und dann passende Fotos gesucht wurden, oder ob die Anekdoten im Buch um die schon vorhandenen Fotos herum geschrieben wurden. Angeblich wurde an den Bildern auch kaum etwas retuschiert oder verändert - dafür sind es dann wirklich eigenwillige Aufnahmen, die mir teilweise tatsächlich eine Gänsehaut beschert haben. Eigentlich sind sie gar nicht übermäßig gruselig, aber sie wirken zusammen mit dem Text so eindringlich, dass man wirklich ins Grübeln kommt, ob tatsächlich Reales hinter diesen ganzen Buchidee steckt.
Einen Minuspunkt bekommt das Buch für sein Ende, denn davon hätte ich mir irgendwie mehr erwartet. Beim Lesen der zweiten Buchhälfte sind mir selbst so viele Ideen durch den Kopf geschossen, wie diese Geschichte enden könnte, dass ich geradezu enttäuscht war, als ich dann das wirkliche Ende gelesen habe. Hier hätte man die ganze „Abgedrehtheit“ der Personen und der Story nutzen können, um etwas wirklich Verblüffendes einzubauen, und das war nicht wirklich der Fall.

Fazit:
Interessante und schön zu lesende Geschichte, die durch die Fotos eine ganz besondere und eigenwillige Note bekommt. Das Ende hätte für meinen Geschmack „fulminanter“ sein können. 4 von 5 Bücherstapel.

Samstag, 30. Juli 2011

In my mailbox...

Frage: Habt ihr euch schon mal ein Buch gekauft, einfach nur, weil euch das Cover gefallen hat und es euch eigentlich tooootal egal war, worum es in dem Buch geht, einfach nur, damit ihr das Cover zum Angucken habt? Ich geb´s zu, ich hab mir "Class collision" nur wegen des Typens auf dem Cover gekauft. Also naja, die Story klingt jetzt auch nicht uninteressant, aber ... nun ja. Ich wollte diesen Schnuckel auf dem Cover haben, ich sag´s ganz ehrlich ;) Bei schönen Männern bin ich halt doch typisch Frau, da setzt bei mir alles aus :D
Ja, und dann gab es noch "Sternenschimmer", das ich mir diese Woche einfach mal gegönnt habe, weil es - den Rezensionen nach zu urteilen - ja ganz toll sein soll. Und einen Hang zu Außerirdischen hab ich ja auch... Allerdings hätte ich die Beschreibung "für LeserInnen ab 13 Jahren" mehr beherzigen sollen; nach knapp einem gelesenen Viertel des Buches hab ich tatsächlich das Gefühl, dass ich für diese Schreibe schon zu alt bin...

Annette Mackey: "Class Collision: Fall from Grace"
Impossibly rich, ten-year-old David is arguably the most spoiled, obnoxious kid alive. That is... until he is kidnapped for ransom and left for dead. Thrown into a world he knows nothing about, he spends the next several years in an orphanage where his claims to fame and fortune bring years of torment. Finally, he escapes, hoping to make it back home. Instead, he meets Linda. Having lived among boys for so long, he doesn't know how to handle his feelings for her. She is both irritating and intoxicating. Not that it matters. With looks like hers, every boy in the county is chasing her, and David, with his scraggly clothes and long hair doesn't stand a chance. Then, when circumstances push them together, they both find that sometimes, people aren't what they seem. Can love really conquer all, or is David destined for a life of misery and pain?

Kim Winter: "Sternenschimmer"
Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

Freitag, 29. Juli 2011

Freitagsgedanken... (was mir gerade im Kopf herumschwirrt)

- der gestrige Nachmittag. Der war... interessant.
- meine Urlaubsplanung. Schwierig!
- "In spirit golden" von I Blame Coco. Nachdem ich es in einer Endlosschleife gerade zum 6. Mal gehört habe, lasse ich euch jetzt einfach mal teilhaben.
:D

Sonntag, 24. Juli 2011

In my mailbox...

Ohne viele Worte: ich hab mal wieder bei Jokers bestellt und mich diesmal vor allem von interessant klingenden Buchtiteln leiten lassen.

Kai Meyer: "Hex"
Nürnberg 1561: Lichterscheinungen über der Stadt versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Ist es Gott, der vom Himmel herabsteigt und Tod und Verderben bringt? Berlin 1926: Als über den Gletschern Grönlands ein Luftschiff explodiert, sollen zwei deutsche Agenten das Rätsel lösen. Für Sina Zweisam und Max von Poser, die für das Hex, die Abteilung für ungeklärte Kriminalfälle, arbeiten, beginnt eine heikle Mission. Norweger und Dänen führen einen geheimen Krieg; ein Killer, der sich Magier nennt, sucht Vergeltung und eine finstere Macht plant die Apokalypse.

 
Roopa Farooki: "Unerwartete Hilfe durch Schluckauf"
Der vierzehnjährige Lucky Khalil hat drei große Leidenschaften: Fußball, Star Wars und die hübsche Portia. In dieser Reihenfolge. Lucky träumt oft, dass er eines Tages die Weltmeisterschaft für England entscheiden wird. Dieser Traum quält ihn, denn er fühlt sich unglaublich echt an bis Lucky erwacht. Seine Mutter Delphine fühlt sich in ihrer scheinbar vollkommenen Ehe wie eine Gefangene im goldenen Käfig. Sie sehnt sich nach einer leidenschaftlichen Affäre mit ihrem Schwiegervater Zaki ein Wunsch, der in einer Katastrophe enden kann ... Der Charmeur und Lebemann Zaki hat in den vergangenen Jahren einen kleinen Laden geführt, um seine Familie versorgt zu wissen. Nun will er endlich sein Verantwortungsgefühl beiseite schieben und frei sein. Je näher die Khalils ihrem Traum kommen, desto größer ist die Gefahr, dass sie das aus den Augen verlieren, was wirklich zählt ...

Matt Rubinstein: "Ein leichter Regen am Donnerstag"
Die Redewendung "Ein leichter Regen am Donnerstag" kann vieles bedeuten. Für Jack steht sie am Anfang eines Abenteuers, das ihn von einem geheimnisvollen Manuskript in einer unterirdischen Krypta bis hin zu einem sagenumwobenen Leuchtturm in der Wüste Australiens führt. An die Grenzen seiner Kräfte und an den Rand des Wahnsinns. Und mitten durch die dunklen Abgründe seines Ichs ins klare Licht einer eigenwilligen Liebe.

Lisa Lutz: "Little Miss Undercover"
Man sieht ihr nicht an, aus was für einer Familie sie stammt, aber Isabel Spellman, eine attratktive junge Frau Ende zwanzig, hat ein handfestes Problem: Wie fast alle aus ihrer Sippe arbeitet sie für Spellman Investigations, das Detektivbüro ihrer Eltern. Dass in diesem Umfeld nichts privat bleibt, versteht sich von selbst. Ihre 14-jährige Schwester Rae beispielsweise nennt Rund-um-die-Uhr-Beschattungen ihr liebstes Hobby und das Leben eine wunderbare Aneinanderreihung von Möglichkeiten, die Verwandtschaft zu erpressen. Und David, der ältere, perfekte Bruder, der das Unternehmen beizeiten hinter sich lassen konnte, mischt sich als Anwalt wirklich überall ein. Als Olivia und Albert Spellman die kleine Schwester beauftragen, Isabel samt aktuellem Lover zu observieren, will sie wutentbrannt aus dem Business aussteigen doch sie hat die Rechnung ohne Rae gemacht.

Freitag, 22. Juli 2011

Freitagsgedanken (die vorwiegend zu Harry Potter abschweifen...)

Freitag!!! Freitag ist für mich zur Zeit immer ein absoluter Lichtblick, weil es bedeutet, dass nach ihm 2 freie Tage kommen. Das gibt dem Wort "Frei"tag doch gleich eine ganz andere Bedeutung. Es gibt doch diesen schönen Spruch "Ich freue mich montags schon, dass bald wieder Freitag ist." - jep, genau so isses!
Hier also jedenfalls mal wieder ein Lebenszeichen von mir, da ich diese Tage einmal mehr kaum zum Lesen und/oder Schreiben komme.
Gestern war ich im Kino und habe mir "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 7.2" angeguckt. WOW!!! Ich bin ganz geplättet, der Film ist echt Wahnsinn! Ich hab gelacht, ich hab geweint, ich hab mitgefiebert und mitgelitten und wälze jetzt noch verschiedene Szenen im Kopf hin- und her. Was will man von einem Film mehr?? Wirklich toll. So toll, wie er als Verfilmung sein kann. Denn ich muss ehrlich sagen, dass mir die Harry-Bücher besser gefallen als die Verfilmungen. Das ist schon vom ersten Teil an so gewesen und auch wenn die Filme mit zunehmender Band-Nummer immer besser geworden sind, so kommen sie in meinen Augen dennoch nie ans geschriebene Original heran. Ich fand es z.B. wirklich schade, dass in den Filmen so viele Szenen weggelassen oder teilweise sogar sinnhaftig ganz umgeschrieben wurden, nur damit sie zeitlich besser in eine Kinofilmlänge passen. Da sticht "Harry Potter 7.2." fast als vorbildliches Beispiel hervor, denn ich finde, da hält sich die Verfilmung wirklich sehr an das Buch, wenn man mal von einzelnen kleinen Details absieht. Schön. Mir hat´s wirklich gefallen, allen voran die schauspielerische Leistung von Daniel Radcliffe - das klingt jetzt blöd, aber es ist mir irgendwie wirklich erst in diesem Teil richtig aufgefallen, dass er seinen Part als Harry wirklich gut macht. Machte. Naja. Natürlich spielen auch die anderen nicht schlecht (allen voran Matthew Lewis als Neville - toll!!), das sollte jetzt nicht so klingen. Aber beispielsweise ist mir aufgefallen, dass "Ron" in diesem Teil doch eher wenig Raum abbekommen hat und irgendwie ein bißchen blass im Hintergrund bleibt. Und der Kuss zwischen ... & ... (Spoilergefahr abgewendet!, aber Fans werden hoffentlich wissen, wen ich meine ;) ) - den fand ich echt enttäuschend, man hat ja gar nichts gesehen!! *hmpf*
Egal, ich fand´s schön und guck ihn mir vielleicht (eher höchstwahrscheinlich) auch nochmal an. Vielleicht sogar auf englisch, ich glaube, das fänd ich toll.
So, jetzt aber noch zum eigentlichen Thema: Lesen! Wie bereits erwähnt, komme ich momentan nur wenig zum Lesen, und obendrein schlage ich mich ein wenig mit "Starcrossed" von Josephine Angelini herum (= "Göttlich verdammt" auf deutsch). Das ist ja zur Zeit in aller Munde und es wird ein ziemlicher Hype drum gemacht. Ich hab´s jetzt bis zur Hälfte durch... und würde es am liebsten liegen lassen, weil ich irgendwie gar keine Lust habe, weiterzulesen. Was soll ich sagen, dieser Hype erschließt sich mir nicht. Ich finds bestenfalls mittelprächtig, beide Hauptfiguren sind mir ziemlich unsympathisch, die Story find ich etwas lahm und nichtssagend, außerdem verworren an mancher Stelle. Ich animiere mich selbst zum Weiterlesen, denn schließlich finden soviele dieses Buch ja so toll - also muss ja irgendwas dran sein. Vielleicht in der zweiten Buchhälfte?!

Montag, 18. Juli 2011

"Träum weiter, Liebling" - Susan Elizabeth Phillips

Blanvalet, 2009
8,95 Euro

Handlung:
Typisch! Rachel Stones Auto gibt ausgerechnet in der Kleinstadt den Geist auf, in der ihr verstorbener Ehemann sich nicht gerade beliebt gemacht hatte. Rachel hat einen kleinen Sohn, wenig Geld und keinen Job. Und so überredet sie Gabe Bonner, ihr Arbeit zu geben. Lange schon hat der wortkarge Mann vergessen, was Zärtlichkeit bedeutet. Bis das liebenswert-chaotische Gespann sein Leben völlig auf den Kopf stellt . . .

Meine Meinung:
5 Fakten zu diesem Buch
- Der Titel "Träum weiter, Liebling" ist nicht nur bescheuert und sinnfrei, sondern hat zudem so absolut gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun. Sowas kann ich nicht leiden. Wer denkt sich die Titel aus???
- Dies war mein erstes Buch von Susan Elizabeth Philipps, was mir allerdings vom Schreibstil und der Sprache recht gut gefallen hat. Kann also sein, dass irgendwann mal weitere von ihr folgen. Ab und zu (das hab ich ja schon häufiger erwähnt) brauche ich mal so eine richtig herrlich kitschig-schmalzige Liebesstory zwischen all meinen anderen Büchern, wo beim Lesen schon nach 2 Seiten klar ist, dass sich die Hauptprotagonisten am Ende in die Arme fallen und glücklich bis ans Ende leben... *ähm ja* Ist recht vorhersehbar, zugegeben, aber mich stört´s nicht. Was ich allerdings überhaupt nicht leiden kann, ist diese Betitelung "Chick Lit", die heutzutage ja jedem Buch aus der Sparte "Frauenliteratur" aufgedrückt wird. Das hat irgendwie sowas lächerliches, und das haben viele der Bücher gar nicht verdient.
- Die Story zwischen Gabe und Rachel in diesem Buch ist - wie schon gesagt - zwar vorhersehbar, aber doch ganz nett zu lesen. Mit den beiden hat Frau Phillips durchaus sympathische Charaktere geschaffen, die in Salvation, einem kleinen Städtchen mitten im Nirgendwo, aufeinander treffen. Vor allem die kleinen Sticheleien und Streit-Gespräche in der ersten Hälfte des Buches haben mir gut gefallen und auch einen gewissen Witz bewiesen. Natürlich entpuppt sich Gabe als der amerikanische Traum einer jeden Frau vom Über-Mann, der alles kann und alles hat, was Frau will. Und natürlich gibt es ein Happy End. Das darf man wahrscheinlich nicht ganz so ernst nehmen, und sollte es auch nicht tun, wenn man sich ein Buch aus der Sparte der *räusper* "Chick Lit" schnappt.
- Was mir nicht so ganz einleuchtet, ist, warum Frau Phillips hier gleich zwei Pärchen ins Scheinwerferlicht stellt und zwischen beiden ein Hin und Her entstehen lässt. Eine Lovestory hätte in meinen Augen gereicht; statt dessen kommt auch Gabes Bruder Ethan auf seine Kosten. Hab ich nicht ganz nachvollziehen können, zumal beide Handlungsstränge nicht wirklich nötig gewesen wären.
- Im Buch tümmeln sich so einige Rechtschreibfehler bzw. auch grammatikalisch falsche Wendungen. Da fehlen Anführungszeichen, dann sind sie an anderer Stelle zu viel, mal fehlt ein ganzes Wort, dann einzelne Buchstaben und manche sprachlichen Wendungen wiederholen sich mehrmals innerhalb eines Absatzes. Ich schiebe das auf die wohl etwas saloppe Übersetzung ins Deutsche (oder auf das Lektorat, das da nicht so ganz dabei war?!), denn im Original wird es wohl eher nicht so sein. Schade drum.

Fazit:
Zugegeben, die Rezension gibt wahrscheinlich nicht viel her. Ich kann nur soviel sagen, dass die Story zwischen Gabe und Rachel schön und kurzweilig zu lesen ist und Spaß macht, aber nichts ist, was einem lange im Kopf bleibt. Genau das richtige für auftretende Anwandlungen von "ich brauch jetzt dringend was romantisches"- Momenten. 3,5 von 5 Bücherstapel.

Sonntag, 17. Juli 2011

"Libri Mortis: Lauernde Stille" - Peter Schwindt

Loewe Verlag, 2007
16,90 Euro

Handlung:
Wie eine dunkle Verlockung liegen die Tagebücher ihrer Mutter in Rosalies Händen. Auch Marguerite hat Stimmen gehört und Dinge gesehen, die anderen verborgen blieben. Auch sie konnte sich dem Bann der Katakomben nicht entziehen. Entgegen aller Warnungen macht Rosalie sich daran, das dunkle Geheimnis ihrer Familie zu lüften. Doch sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich damit begibt. Tief, viel zu tief taucht Rosalie in die damaligen Ereignisse ein und droht in deren teuflischem Sog zu ertrinken. Denn die Bücher führen sie in Schwindel erregende Höhen, an gähnende Abgründe und in hinab finstere Tiefen - in eine Welt unter der Welt.

Meine Meinung:
***Dies ist die Rezension zum 3. Teil einer Trilogie, kann also entsprechende Spoiler enthalten.***

„Lauernde Stille“ ist nunmehr der dritte und damit letzte Teil in der Libri Mortis-Reihe von Peter Schwindt. Nachdem mir der 2. Teil „Schlaflose Stimmen“ nur mittelprächtig gut gefallen hat, waren meine Erwartungen an den letzten Band zugegeben recht groß. Und ich muss sagen, dass der Herr Schwindt mich hier nicht enttäuscht hat. „Lauernde Stille“ erinnert mich wieder eher an den Anfangsband „Flüsternde Schatten“, der mich wirklich begeistert hat.
Die Geschichte von Rosalie, die eine merkwürdige Verbindung zu den Katakomben unter Paris verspürt, wird toll weitergeführt, auch wenn ich sagen muss, dass die Story hier leider einen recht übernatürlichen Touch verpasst bekommt, der in meinen Augen nicht hätte sein müssen. Rosalie liest die Tagebücher ihrer Mutter und ... nun ja, verschwindet geradezu darin. Dadurch wird es ihr möglich, zu verstehen, was ihre Mutter schon vor 16 Jahren mit den Katakomben, Pylart und und und zu tun hatte.
Sprachlich bewegt sich der Autor einmal mehr auf sehr hohem und schön zu lesendem Niveau - mir hat das Lesen der 3 Bücher wirklich richtig Spaß gemacht. Die Paris-Impressionen sind im 3. Teil leider etwas rar gesät, da sich die Geschichte fast ausschließlich auf Rosalie konzentriert, und daher kommt auch Ambrose in meinen Augen etwas zu kurz. Er wirkt hier eher wie ein unbedeutender Nebenspieler - schade. Einen wirklichen Kritikpunkt hab ich zum Ende der Geschichte anzubringen, denn das finde ich, ehrlich gesagt, wirklich konfus. Meiner Meinung nach bleibt da einiges unerklärt bzw. erscheinen mir da gewisse Zusammenhänge nicht völlig plausibel. Trotzdem erscheint „Lauernde Stille“ als runder Trilogie-Abschluss.

Fazit:
Die Libri Mortis Reihe ist eine schöne Buchreihe, die man mal gelesen haben sollte. Der 3. Teil reiht sich gut in die Vorgängergeschichte ein und spinnt die Fäden gekonnt weiter - auch wenn am Ende leider einige weitere Fragen aufgeworfen werden, die in meinen Augen nicht geklärt werden. Der 3. Teil „Lauernde Stille“ bekommt 4 von 5 Bücherstapel.

Samstag, 16. Juli 2011

In my mailbox...

Dieses Buch hatte ich schon länger im Auge (und auf der Wunschliste), und nachdem Filia nun vor kurzem davon berichtet hat und es ganz toll fand, musste ich es mir ebenfalls schleunigst zulegen. Sieht beim ersten Durchblättern auch tatsächlich irgendwie... etwas gruselig aus...

Ransom Riggs: Miss Peregrine´s Home for Peculiar Children
A mysterious island.
An abandoned orphanage.
A strange collection of very curious photographs.
It all waits to be discovered in Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, an unforgettable novel that mixes fiction and photography in a thrilling reading experience. As our story opens, a horrific family tragedy sets sixteen-year-old Jacob journeying to a remote island off the coast of Wales, where he discovers the crumbling ruins of Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children. As Jacob explores its abandoned bedrooms and hallways, it becomes clear that the children were more than just peculiar. They may have been dangerous. They may have been quarantined on a deserted island for good reason. And somehow—impossible though it seems—they may still be alive.

Erscheint unter dem Titel "Die Insel der besonderen Kinder" im November beim PAN-Verlag auf deutsch.

Samstag, 9. Juli 2011

In my mailbox... + Das Panem-Problem

Ok, ich geb´s zu: ich bin auf den „Tribute von Panem“- Zug aufgesprungen. Wer meine Posts zumindest ab und zu liest, wird gesehen haben, dass ich kein Dystopie-Leser bin, und dabei bleibe ich auch. Und gerade bei den „Panem-Büchern“ hab ich mir eigentlich von Anfang an fest vorgenommen, das nicht zu lesen, nur weil alle es toll finden ( - ich mein, ich hab mich da schon oft auf den sprichwörtlichen Hintern gesetzt, wenn ich mich zuuu sehr auf Bewertungen von anderen verlassen habe...); vor allem aber hat mich eigentlich die Inhaltsangabe abgeschreckt und mir die Lust am Lesen verdorben - „Nordamerika existiert nicht mehr“ (hö?!), „irgendwelche kranken Wettkampfspiele finden statt, bei denen fast alle sterben“ (hööö???) und alle finden dieses Buch so grandios?! Was ist denn da passiert???
Aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es mich nicht beeindruckt, wie alle Welt von dieser Trilogie und jetzt sogar auch von der Verfilmung spricht, und immer wieder diese Buchreihe auftaucht, wenn es um Lieblingsbücher oder - buchreihen von anderen Leuten geht. Ich kenne eigentlich keinen anderen leidenschaftlichen Leser außer mir, der die „Tribute“ noch nicht gelesen hat - ich hab das Gefühl, ich bin so ziemlich die Einzige... Und natürlich macht es auch Eindruck, wenn man sieht, dass Teil 1 bei amazon über 260 positive Bewertungen mit 5 Sternen bekommen hat. Das geht ja nicht einfach spurlos an einem (mir) vorbei.
Ich sag´s ganz einfach: ich hab das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich diese Reihe nicht lese. Daher hab ich mir jetzt Teil 1 zugelegt und hoffe, so unvoreingenommen wie möglich da ran zu gehen und keine Erwartungen meinerseits zu haben. Leichter gesagt als getan...

Suzanne Collins: "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele"
Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln – was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben?

Donnerstag, 7. Juli 2011

Top Ten Thursday

Das Thema dieser Woche lautet:

Die 10 besten Buchreihen

Nun, ob es sich hier tatsächlich um die besten Buchreihen handelt, das lasse ich einfach mal so im Raum stehen; zumindest aber handelt es sich bei den folgenden um meine Lieblings-Buchreihen. Ist ja auch schon mal was...

- Harry Potter von J.K. Rowling
- Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier
- Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien
- Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare
- Bartimäus von Jonathan Stroud
- Caster Chronicles von Kami Garcia & Margret Stohl
- Arkadien von Kai Meyer
- Libri Mortis von Peter Schwindt
- Kann man eine Buchreihe gut finden, auch wenn davon erst 1 Teil erschienen ist? Falls ja, denke ich, dass sich z.B. auch "Matched" von Ally Condie sowie Nachfolger zu einer meiner Lieblingsreihen entwickeln werden.

Montag, 4. Juli 2011

"Vision: Das Zeichen der Liebenden" - Ana Alonso & Javier Pelegrin

Arena Verlag, 2011
17,99 Euro

Handlung:
Als Alex nach einer Party der geheimnisvollen Jana folgt, trifft er damit eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Noch in derselben Nacht sticht Janas Bruder ihm ein Tattoo, von dem es heißt, es habe magische Fähigkeiten. Von nun an kann Alex Janas Empfindungen spüren, wann immer sie in seiner Nähe ist. Doch wenn er versucht, sie zu berühren, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer. Denn Jana ist kein gewöhnliches Mädchen. Und in ihrer Welt wäre die Liebe zu Alex unverzeihlich.

Meine Meinung:
Alex ist in Jana verliebt. Nach einer Party möchte er die Chance nutzen, mit ihr in Kontakt zu kommen und tatsächlich sieht anfangs auch alles ganz viel versprechend aus. David, der Bruder von Jana, bietet ihm an, ihn zu tätowieren - mit der Ansage, dass die beiden Geschwister in der Lage wären, magische Tattoos herzustellen, die das Wesen eines Menschen beeinflussen könnten. Alex stimmt zu, ahnt jedoch nicht, worauf er sich damit einlässt. Denn Jana und David sind nicht einfach nur gewöhnliche Teenager, sondern Anhänger eines Klans - einer von mehreren, aber alle besitzen durch Symbole - und beispielsweise Tattoos - Macht über die Menschen...
Mich hat schon lange kein Buch mehr so verwirrt und ... ahnungslos zurück gelassen wie „Vision“. Gerade eben hab ich den Buchdeckel zugeklappt und jetzt runzele ich die Stirn.
Das Hauptproblem an der ganzen Sache ist wohl, dass ich mit völlig falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Daran sind aber Vorab-Beschreibungen und Buchdeckel schuld, denn diese geben eigentlich überhaupt nicht wieder, worum es wirklich geht. In der Werbung für dieses Buch wird zudem behauptet, „Vision wäre so spannend wie Cassandra Clares `Chroniken der Unterwelt´“. Nein, das kann ich nicht bestätigen. Das ist in meinen Augen überhaupt nicht der Fall.
Vielmehr ist es so, dass in „Vision“ meiner Meinung nach ein wirklicher sinnvoller roter Faden fehlt, der auch die zahlreichen Aktionen und Handlungen, die nacheinander ablaufen, begründen würde. Mir kam es beim Lesen permanent so vor, als würde Hauptfigur Alex stets neue Bekanntschaften machen, sich von einem Ort zum anderen bewegen, neue Hintergründe erfahren - und das alles einfach so hintereinander weg, ohne dass dem Ganzen eine tatsächliche Begründung zugrunde liegt. Das „Warum passiert das jetzt?“ wird nicht erklärt, es ist halt einfach immer so.
Ich glaube, das Buch möchte gern sehr philosophisch sein, und ist es am Ende aber zu sehr. Jeder, aber wirklich jeder der Beteiligten hat irgendwelche schlauen und höchst weisen Sätze zu sagen, die das Leben und die Einstellung zum Leben hinterfragen und verändern sollen. Selbst die unbedarften 16-Jährigen, die am Anfang des Buches schlicht und einfach eine Emo-Party besuchen, werden im Laufe des Buches abgeklärt und verstehen, was die Welt im Innersten zusammen hält und wie wichtig es ist, sich für andere aufzuopfern. Nicht gerade glaubhaft. Für meinen Geschmack verlieren sich die Autoren auch schnell viel zu sehr in diesem philosophischen Wirrwarr und schaffen es nicht, einfache Tatsachen kurz und prägnant auf den Punkt zu bringen.
Was mir das Verständnis des Buches jedoch wirklich erschwert hat, ist die Geschichte an sich. Was noch so viel versprechend anfing, wo anfangs noch mit „Urban Fantasy vom Feinsten“ gelockt wurde, entwickelt sich im Laufe der ersten Kapitel in meinen Augen zu einem schnöden Abklatsch im Sinne von „Herr der Ringe“. Zumindest hab ich mich beim Lesen des Öfteren daran erinnert gefühlt. Nur dass ich bei HdR keine Probleme hatte, den ganzen Verwicklungen und familiären Bindungen untereinander zu folgen. Hier dagegen schon, denn irgendwann schwirrte mir dank der Vielzahl an auftauchenden merkwürdigen Namen und Bezeichungen der Kopf (Bsp: Drakul, Medu, Kurile, Zephyr,...) - vor allem aber habe ich auch irgendwann einfach die Hintergrundgeschichte nicht mehr verstehen können. Die Klan-Bildungen und - zerwürfnisse und wer mit wem verfeindet ist/ war und wer überhaupt die Wächter am Ende sind, wo die auf einmal herkamen und dann ist noch von einem Buch die Rede und was ist eigentlich mit dem Ende??? usw usf. Ich hab´s irgendwann aufgegeben, hab noch drüber gelesen, aber leider inhaltlich nicht mehr folgen können. Fand ich sehr schade, zumal „Vision“ offenbar der Auftakt einer Trilogie ist, und ich daher nicht so recht glaube, dass ich mir den 2. Teil noch zulegen werde.

Fazit:
In meinen Augen möchte „Vision“ gern mehr sein, als es tatsächlich ist. Für eingefleischte Fantasy-Fans bietet das Buch sicher nette Unterhaltung; meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Zu viele philosophische Ansätze, zu viele Verwicklungen, die durch die Bezeichnungen und längst vergangene Zusammenhänge noch erschwert werden, zu viele ungeklärte Fragen, und wohl auch falsche Erwartungen meinerseits. Wer eine Geschichte à la „City of Bones“ erwartet, dem würde ich eher abraten, denn das ist „Vision“ nicht. Ich gebe 2,5 - 3 von 5 Bücherstapeln.

Ein herzliches Dankeschön an den Arena Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 3. Juli 2011

Stöckchen: Wenn ich nicht ich wäre, sondern...

… ein Buchtitel …
“Splitterherz“ trifft es bei mir momentan ziemlich gut.

… ein Fantasybuch …
Da ich kein typischer „High Fantasy“ Leser bin, müsste es etwas sein, was bestenfalls ein wenig übernatürliches beinhaltet. Hm, vielleicht so was wie „Drei Wünsche hast du frei“ oder die Edelstein-Trilogie.

… ein Krimi/Thriller-Buch …
Wohl am ehesten was mit viel Profiling und psychologischer Täterbeschreibung, weil ich Täterprofile etc. total spannend finde. Kommt vielleicht auch durch mein Studium. Einen speziellen Buchtitel kann ich jetzt aber gar nicht nennen...

… ein Historischer Roman …
Da hab ich jetzt ein Problem, denn ich kenne quasi kaum historische Romane. Insofern fällt es mir auch wirklich schwierig, mich mit irgendeinem zu assoziieren.

… ein Horror-Buch …
Hm, wo ich das hier sehe, fällt mir ein, dass ich schon lange keinen richtigen Horror-Roman mehr gelesen habe. Bzw. so durch und durch Horror lese ich eh nicht. Ich mag durchaus mal ein Buch, das gruselige, vor allem aber mysteriöse und geheimnisvolle Aspekte beinhaltet. Also eher "subtilen Horror". Und da würde ich mal sagen, wäre ich am ehesten etwas wie „Der Fluch von Belheddon Hall“. Aber ich hoffe eigentlich nicht, dass irgendetwas an mir an ein Horror-Buch erinnert...^^


… ein Buchcover …
Ich denke, da wär ich sowas wie "Switched" von Amanda Hocking. Zum einen find ich das Cover total schön, dann ist es grün-bläulich (eine Farbe, die mir sehr zusagt) und es wirkt herrlich geheimnisvoll und irgendwie... vielversprechend. Trotzdem nicht aufdringlich. Und Sterne sind auch drauf - also, was will ich mehr?!

… ein Genre …
Dann wär ich eine Mischung aus Mystery und Abenteuerroman, vermischt mit historischen Aspekten und einer schönen Liebesstory, wo sich das Pärchen am Ende kriegt. Da wär dann alles drin, was ich gern hab ;)

… ein Autor …
John Irving, weil er so herrlich abstruse Gedanken in seine Geschichten verpackt.

… ein mystisches Wesen …
Irgendetwas, das die Zeit anhalten bzw. zurückdrehen könnte. Und sich dann und wann unsichtbar machen könnte. Bezeichnung und Aussehen wären mir eigentlich egal, Hauptsache, es ist nicht glibberig oder schleimig oder pink...

… ein (Kinder)-Märchen …
Ich hab´s eigentlich nicht so mit Märchen, aber wenn ich mal stark in mich gehen soll, dann... mochte ich immer "Aschenputtel".

… eine Buchseite …
...wäre ich wohl ein Prolog. Eigentlich mag ich Prologe nicht sonderlich, schon gar nicht, wenn sie eigentlich keinen wirklichen Bezug zur Handlung haben, sondern eher so einzeln stehen. Aber wenn sie gut sind, geheimnisvoll, neugierig machen, ohne zuviel zu verraten - dann könnte das gut ich sein.

… ein Paperback (Taschenbuch)…
 Da wär ich wohl „Eine Lüge zuviel“, weil ich es schon zig Mal gelesen habe und das Buch dementsprechend ramponiert aussieht.

… ein Hardcover (gebundene Ausgabe) …
“Die Brautprinzessin“ von William Goldmann

… ein verfilmtes Buch …
Dann wäre ich wohl die neuere Version von "Stolz und Vorurteil" mit Keira Knightley. Aber fragt mich nicht, wieso. Einfach so.

… eine Buchserie/-reihe …
Oh, das ist schwer. Vielleicht „Berts Katastrophen“ (die sind mir neulich beim Top Ten Thursday wieder eingefallen), denn Tagebuch schreib ich auch seit eh und je. Und ich hab oft mit Bert mitgefühlt. Auch wenn ich nicht soviel Mist gemacht hab wie er...

Dieses Stöckchen hab ich von Neyasha bekommen und gebe es gern an alle weiter, die es noch beantworten möchten.

In my mailbox...

Hach, was habe ich diese Woche doch wieder für schöne Bücher bekommen *seufz* Es gibt doch eigentlich nichts schöneres, als Pakete und Buchsendungen aufzureißen und ein neues Buch in der Hand zu halten, oder?
Aaaaalso, diese Woche gab es bei mir 2 Rezensionsexemplare, über "Blogg dein Buch" eins vom Rowohl Verlag sowie eins vom Arena Verlag. Ich hab nicht schlecht geguckt, als ich nach Hause gekommen bin und dort ein ganzes PAKET liegen hatte mit der Aufschrift "Arena Verlag". "Vision" war offensichtlich zu schwer, um es als Buchsendung zu verschicken, also musste ein großer Karton her (der war, um ehrlich zu sein, sogar um einiges zu groß...) und - meine lieben Leute - ich liiiieeebe ja Pakete-Aufreißen! :)
Dann hab ich bei amazon neulich ein historisch angehauchtes, aber schön romantisch-kitschiges Buch entdeckt, das ich mir kurzerhand bestellen musste. Sowas brauch ich ja ab und an, das geb ich ganz offen zu... Schließlich gab´s noch Schnäppchen bei ebay, 2 Bücher von Susanne Fülscher. Neulich hatte ich beim TTT ja schon mal erwähnt, dass ich, als ich so ca. 13 war, ein absolutes Lieblingsbuch hatte, nämlich "Muss Liebe schön sein" von Susanne Fülscher, dass ich mir das auch immer mal selbst kaufen wollte (weil es damals immer nur ausgeliehen war) und ich das aber bisher nicht gemacht habe. Bis jetzt. Jetzt hab ich´s mir doch gekauft. Und sogar in der alten Auflage, mit dem Cover, das ich noch von damals kenne. *freu*

Anja Goerz: "Herz auf Sendung"
Niemand ist eine Insel. Außer Sylt. Im Leben von Ina galt bisher: Du verliebst dich, fühlst dich wie im siebten Himmel, dabei liegt der nächste Herzensbrecher direkt neben dir. Damit soll jetzt Schluss sein: Auf Sylt, der schönsten Insel der Welt, fängt Ina nochmal von vorn an. Prompt verliebt sie sich in den Moderator des Inselradios. Und sie will nicht nur eine Tasse Kaffee, sie will ein weißes Kleid und einen Bausparvertrag. Nach einer durchzechten Nacht wacht sie mit einem Knutschfleck auf: Hat sich ihr Herzenswunsch endlich erfüllt?
Rezension gibt´s hier.

Ana Alonso & Javier Pelegrin: "Vision- Das Zeichen der Liebenden"
Als Alex nach einer Party der geheimnisvollen Jana folgt, trifft er damit eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Noch in derselben Nacht sticht Janas Bruder ihm ein Tattoo, von dem es heißt, es habe magische Fähigkeiten. Von nun an kann Alex Janas Empfindungen spüren, wann immer sie in seiner Nähe ist. Doch wenn er versucht, sie zu berühren, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer. Denn Jana ist kein gewöhnliches Mädchen. Und in ihrer Welt wäre die Liebe zu Alex unverzeihlich.

Deeanne Gist: "Die unbeugsame Dame"
San Francisco, 1849: Während des Goldrausches haben sich Vater Van Buren und seine drei Kinder auf den Weg nach Kalifornien gemacht. Als das Familienoberhaupt auf der Überfahrt stirbt, sind die Geschwister auf sich allein gestellt. Gegen Unterkunft und Lohn putzt die älteste Tochter Rachel daher den Saloon des gutaussehenden Spielers Johnny Parker.
Obwohl San Francisco eine Stadt des Lasters ist, versucht Rachel, ihre beiden Geschwister "anständig" zu erziehen. Doch je länger ihr Aufenthalt dort dauert, desto schwerer fällt es jedem Einzelnen von ihnen, sich nicht dem Lebensstil aller anderen anzupassen. Und zu allem Überfluss muss sich Rachel eingestehen, dass
sie ihr Herz schon lange an Johnny Parker verloren hat ...

Susanne Fülscher: "Küsse und Café au lait"
Elda hat das große Los gezogen: Sie darf als Austauschschülerin für sieben Monate nach Frankreich! Nichts hält sie jetzt mehr in ihrem Heimatkaff. Doch dann kommt die Ernüchterung: Elda landet nicht etwa in einer Villa im Zentrum von Paris, sondern nur in einem hässlichen Hochhaus in irgendeiner Vorstadt. Ihr neuer "Bruder" Etienne geht ihr aus dem Weg, der erste Schultag wird zum Spießrutenlauf und obwohl sie in Französisch immer eine der Besten war, versteht sie erst mal kein Wort. Der einzige Lichtblick ist Etiennes Freund Serge. Dass sie sich nach und nach in ihn verliebt, vertraut sie nur ihrem Tagebuch an. Zwei Monate dauert es, bis sie sich schließlich einlebt und durch ihre Klassenkameradin Cécile sogar Teil einer Mädchenclique geworden ist. Doch dann bricht unter den Mädchen ein regelrechter Zickenkrieg aus und Elda gerät auch noch zwischen Etienne und Serge. Denn Serge gesteht ihr seine Liebe und als die beiden ein Paar werden, passt Etienne das gar nicht.

Susanne Fülscher: "Muss Liebe schön sein"
Joscha ist der Neue in der Klasse. Und seine sanften Teddybäraugen haben es Pauline gleich angetan – sie ist total verknallt! Doch wie soll sie nur an diesen Typen herankommen? Ihre beste Freundin Helma ist ihr da Hilfe und Konkurrenz zugleich, denn auch sie hat sich in den süßen Joscha verliebt...

Samstag, 2. Juli 2011

"Herz auf Sendung" - Anja Goerz

Rowohlt Verlag, 2011
8,99 Euro

Handlung:
Niemand ist eine Insel. Außer Sylt. Im Leben von Ina galt bisher: Du verliebst dich, fühlst dich wie im siebten Himmel, dabei liegt der nächste Herzensbrecher direkt neben dir. Damit soll jetzt Schluss sein: Auf Sylt, der schönsten Insel der Welt, fängt Ina nochmal von vorn an. Prompt verliebt sie sich in den Moderator des Inselradios. Und sie will nicht nur eine Tasse Kaffee, sie will ein weißes Kleid und einen Bausparvertrag. Nach einer durchzechten Nacht wacht sie mit einem Knutschfleck auf: Hat sich ihr Herzenswunsch endlich erfüllt?

Meine Meinung:
Ina, der typische chaotische, leicht desorganisierte Single, lebt auf Sylt und arbeitet bei einem Radiosender. Eigentlich will sie nicht viel mehr als die große Liebe in ihrem Leben, und die glaubt sie in Jan, einem Radiomoderator, gefunden zu haben. Fortan will sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und Jan in sich verliebt machen. Nach einer recht wilden Partynacht mehren sich die Hinweise, dass dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung gegangen sein könnte...
Leider konnte mich die Geschichte von Ina nicht wirklich überzeugen. Zu vorhersehbar war die ganze Handlung und obendrein recht übertrieben. Zudem hat mich der Sprachstil der Autorin manchmal die Stirn runzeln lassen. Anja Goerz nutzt teils merkwürdige Bezeichnungen und Beschreibungen, so bezeichnet sie z.B. mehrfach einen Mann, der - sagen wir mal - optisch nicht so toll aussieht als "einen Buckligen". Das fand ich wirklich merkwürdig. Vor allem aber hat mich gestört, dass die Äußerungen und Gedanken von Ina manchmal so gewollt lustig sein sollten, dass sie leider alles andere als lustig waren, sondern eher gezwungen. Ina hat irgendwie immer einen Spruch auf den Lippen, Hauptsache schlagfertig, und dann kommen eben auch mal solche Sätze bei raus: "Du bist ja so blöd, du isst dein Knoppers schon um neun, oder?" (S.239) Das trifft leider überhaupt nicht meinen Humor, und so hab ich beim Lesen von "Herz auf Sendung" leider eher selten lächeln, geschweige denn lachen müssen. Auch die Dialoge zwischen Ina und ihrer Freundin Maike wirkten auf mich bemüht und holprig, irgendwie unecht; ich hab mir die ganze Zeit gedacht, "so würde ich mit meiner Freundin, die ich seit Jahren kenne, aber nicht reden." Ich denke, dass das auch dem Umstand geschuldet ist, dass es sich hier um einen Debütroman der Autorin handelt, und ich glaube, nachfolgende Bücher von ihr werden sprachlich ausgefeilter sein, denn schreiben und den Spannungsbogen einer Story aufrecht halten kann Frau Goerz prinzipiell schon. Es gab nur leider hier und da einige Stellen, die auf mich recht holprig und - nun ja - eben so vorhersehbar waren. Das fand ich schade. Denn "Herz auf Sendung" sticht damit leider überhaupt nicht aus der Masse der "Frauenromane" heraus, im Gegenteil.
Dazu kommt, dass mir Ina als Hauptprotagnostin kaum sympathisch erschien. Sie hat ein paar kleine Macken und Vorlieben, die ich durchaus auch von mir kenne, aber sie ist so unglaublich naiv, dass ich wirklich fast den Kopf geschüttelt habe beim Lesen. Sie denkt kaum nach, macht einen furchtbar unorganisierten und fast schlampigen Eindruck, wenn sie mit ihrer Pyjamahose zur Arbeit geht, und ist irgendwie ständig am Essen. Entweder sie bestellt sich etwas zu Essen, oder kauft sich gerade was, oder denkt an Essen. Das fand ich anfangs noch nett, aber irgendwann wurde das zuviel. Ich weiß nicht, ob die Autorin hier das Bild einer zweiten Bridget Jones heraufbeschwören wollte; das ist ihr jedenfalls nicht so recht gelungen.

Fazit:"Herz auf Sendung" hat mich aufgrund der vorhersehbaren Handlung und des bemühten Sprachstils der Autorin leider nicht so recht überzeugen können. Da es sich um einen Debütroman handelt, der viel Potential für folgende Bücher der Autorin verspricht, drücke ich alle Augen zu und gebe 3 Bücherstapel von 5. 
Ein herzliches Dankeschön an den Rowohlt Verlag und "Blogg dein Buch" für das Rezensionsexemplar!
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