Donnerstag, 30. Juni 2011

"Firelight" zu gewinnen

Der Loewe Verlag verlost Vorab-Rezensionsexemplare des Buches "Firelight- Brennender Kuss" von Sophie Jordan. Darum geht´s:

Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben. Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein denn Will ist ein Drachenjäger...

Erscheinungstermin: 1.8.11

Weitere Infos gibt es unter: www.FirelightFans.de

Und hier der Trailer:

Alle Infos zum Gewinnspiel gibt´s hier.

"Heaven" - Christoph Marzi

Arena Verlag, 2011
9,99 Euro

Handlung:
Feenblut fließt in den Adern von Heaven. Aber bisher weiß das Mädchen noch nichts von ihrer besonderen Abstammung. Als die Jagd auf sie beginnt, ist Heaven ist ganz auf sich gestellt. David dagegen findet sein Leben ziemlich normal. Gut, seine Ex hat ihn gerade verlassen, aber kein Grund für ein Hollywood-Drama. Doch dann trifft er hoch auf den Dächern Londons Heaven. Und Davids Leben ändert sich für immer.


Meine Meinung:
Heaven hat ihr Herz verloren. Und das ist nicht sprichwörtlich gemeint, sondern real. Jemand hat ihr das Herz herausgeschnitten. Als sie danach dennoch weiter lebt und weg rennen kann, macht sich dieser unbekannte Jemand auf und verfolgt sie quer durch London. Auf ihrer Flucht lernt Heaven David kennen, der ihr - nach anfänglichem Unglauben - schließlich helfen und ihr Herz wieder finden will.
"Heaven" war das erste Buch, das ich von Christoph Marzi gelesen habe. Vorher hatte ich schon oft gelesen/ gehört, dass Marzi eine wunderbare Erzählsprache haben soll und toll schreiben könne. Nun, das kann ich bestätigen. Schön geschrieben war "Heaven" in der Tat. Auch spannend. Aber trotzdem hat mich "Heaven" nicht so recht vom Hocker hauen können.
Zum einen fand ich es schade, dass der Untertitel "Stadt der Feen" schon die Thematik vorgibt, um die es hier gehen soll, nämlich "Feen". Wäre nicht der Untertitel gewesen, wäre man als Leser ganze 260 Seiten recht unwissend geblieben, denn tatsächlich wird der Aspekt "Fee" erstmalig im letzten Buchdrittel benannt. Bis dahin jagt man mit David und Heaven gemeinsam durch London, weiß, dass Heaven ihr Herz verloren hat und dass ein fieser Mann hinter ihr her ist - aber warum eigentlich und was das ganze soll und wo das alles hinführen wird, das weiß man nicht. Aber man hat eben ständig diesen Gedanken im Kopf "irgendwas muss ja noch mit Feen kommen, das muss ja noch was mit Feen zu tun haben" - und das fand ich schade, denn das hat mich schon irgendwie gestört und beim Lesen beeinflusst.
Umso erfreuter war ich dann, dass Marzi mit seiner Idee die "Feen" (als sie denn nach 260 Seiten dann doch mal ins Spiel kommen) hier einmal ganz anders darstellt, und eben nicht wie die allgemein vorherrschende Vorstellung einer Fee als kleines fliegendes piepsendes leuchtendes Wesen mit Flügeln. Marzi verfolgt hier einen ganz anderen interessanten Ansatz, den ich zuerst auch sehr schön fand, weil mir einfach die Vorstellung gefallen hat "was wäre, wenn das wahr wäre?". Zum Ende hin, als es an die Auflösung geht, wer denn nun wirklich hinter Heavens Herz her ist und warum, gestaltet sich dieser Ansatz in meinen Augen aber recht abstrus und unpassend.
Ein weiterer Aspekt, der mir ein wenig negativ aufgefallen ist, ist, dass die Handlung im Buch etwas ungleich verteilt ist. Während die erste Hälfte von "Heaven" irgendwie handlungsarm erscheint, da David und Heaven eben nur hin und her überlegen und sich in London von A nach B bewegen, tritt in der zweiten Buchhälfte die ganze Action geballt am Ende auf. Und dann geht plötzlich alles sehr schnell und das Buch ist vorbei. So ging es zumindest mir. Irgendwie hätte ich von dem ganzen Abschluss der Geschichte ein klein wenig mehr erwartet. Denn die Geschichte zwischen David und Heaven ist zwar schön und fängt auch ganz nett an, aber ist nicht weltbewegend. Heaven erschien mir die ganze Zeit etwas weinerlich und anhänglich (naja gut, sie hat ja auch gerade ihr Herz verloren...), während David (irgendwie) die Rolle des Helden einnehmen soll, was ihm nicht so recht gelingt, wie ich finde. Die beiden sind nette, aber eben Allerwelts-Charaktere, die sich nicht besonders hervortun, und da ändert eben auch dieser "Feen"- Aspekt nichts dran.
Letztlich noch ein Löbchen für die Auswahl und Beschreibung des Handlungsortes: meiner Lieblingsstadt London. Marzi hat sie in tollen Bildern eingefangen und beschrieben. Ich kam mir beim Lesen teilweise so vor, als würde ich selbst noch einmal durch die Stadt laufen und die ganzen Details selbst sehen. Schön!

Fazit:
Ich bin hin- und hergerissen. Die Story ist nicht schlecht, aber nichts Weltbewegendes, der Schauplatz ist mit London fantastisch ausgewählt und die Geschichte wunderschön geschrieben, leider finde ich die Charaktere etwas flach, und auch der mit 250 Seiten umfassende lange Anlauf, um auf den Punkt zu kommen, hat mich etwas gestört. Ich tendiere daher zu 3- 3,5 Bücherstapel von 5.

Mittwoch, 29. Juni 2011

"Schlaflose Stimmen" - Peter Schwindt

Loewe Verlag, 2007
16,90 Euro

Handlung:
Es geht wieder los. Rosalie hat das Gefühl, verfolgt zu werden. Bildet sie sich das alles nur ein, oder weiß ihr alter Feind Pylart über jeden ihrer Schritte Bescheid? Eines Nachts schreckt Rosalie hoch - zu entsetzlich waren die Stimmen, die sie gehört und die Bilder, die sie im Traum gesehen hat: Ambrose verzweifelt, Ambrose gefesselt, Ambrose entführt. Und bald wird aus ihrer Angst schreckliche Gewissheit, denn sie findet heraus, dass ihr Freund tatsächlich in den Fängen des so mächtigen wie skrupellosen Pylart ist. Wenn sie Ambrose retten will, bleibt ihr nur ein einziger Weg, um sich unbeobachtet durch Paris zu bewegen - doch der führt weit unter die Erde, an den Ort, der ihr schon einmal beinahe zum Verhängnis geworden wäre: in die Welt unter der Welt ...

Meine Meinung:

*** ACHTUNG, Rezension zum Teil 2, kann daher Spoiler enthalten ***Die Handlung von "Schlaflose Stimmen" setzt einige Wochen nach dem Ende des ersten Teils 1 ein. Rosalie, gerade wieder in Paris angekommen, hat Schlafprobleme und das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, dass sie verfolgt wird. Diese zunächst vage Vermutung wird plötzlich sehr greifbar, als ihr Pylart, ihr altbekannter Feind aus Teil 1, erklärt, dass er Ambrose entführt hat und in Gefangenschaft behält, bis Rosalie tut, was er, Pylart, will. Rosalie entschließt sich, Ambrose zu suchen und macht sich dafür einmal mehr auf den Weg in die Katakomben, die unter Paris verlaufen. Dort erwarten sie einige Überraschungen und neue Bekanntschaften, die auch die Vergangenheit ihrer Mutter betreffen.
Hmmm. Es fällt mir schwer, mir zum zweiten Teil der Libri Mortis Reihe eine wirkliche Meinung bilden zu können. Tatsache ist, dass dieses zweite Buch nicht so spannend und mitreißend war wie Band 1 und damit meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt hat.
 Genau genommen passiert in diesem Teil 2 nicht wirklich viel. Rosalie ist wieder in den Katakomben unterwegs - damit könnte man wohl gute 250 der knapp 400 Seiten beschreiben. Was mich im ersten Teil "Flüsternde Schatten" wirklich noch beeindruckt und neugierig gemacht hat, fand ich hier anstrengend und ermüdend zu lesen. Es ist einfach nicht spannend, über mehrere dutzend Seiten ausschließlich darüber zu lesen, wie Rosalie sich ihren Weg durch die unterirdischen Gänge bahnt. Ich hab teilweise ganze Absätze überschlagen, wenn ich gesehen habe, dass es sich nur um Beschreibungen von Wänden, Schächten oder gefluteten Gängen handelte.
Die Handlung leidet daher einfach etwas an fehlender Spannung, und an mancher Stelle auch etwas an Unlogik, wie ich finde. Ich hab mich ständig gefragt, warum Rosalie so verbissen unter der Erde bleibt, obwohl sie vor Erschöpfung und Müdigkeit schon nicht mehr geradeaus sehen kann. Wieso sie mit ihrem lädierten Bein überhaupt noch mehrere Kilometer unter der Erde abwandern kann, hüpfen, springen, rennen kann usw. Und besonders im letzten Drittel des Buches sind diverse Fragen aufgetaucht, auf die ich (noch) keine Antwort gefunden habe und die mich etwas verwirrt zurück gelassen haben. Bleibt die Frage, ob diese im 3. und letzten Teil der Buchreihe geklärt werden.
Denn das muss man dem Autor Peter Schwindt lassen: er kann gute Cliffhanger schreiben, und gute Rätsel und verworrene Details gerade in der zweiten Buchhälfte einbauen, die den Cliffhanger am Ende dann noch fieser machen. Zum Glück habe ich Teil 3, "Lauernde Stille", bereits zuhause liegen, sodass ich eigentlich direkt weiter lesen kann.

Fazit:"Schlaflose Stimmen" ist leider nicht so gut und spannend wie der Vorgänger. Ich hoffe einfach mal, dass das nur dem undankbaren Los der "Sandwich"-Bücher geschuldet ist, jener 2. Teile einer Trilogie also, die ja immer den schweren Job haben, das Bindeglied zwischen dem Anfang und dem Ende zu sein. Vom 3. Teil "Lauernde Stille" erwarte ich mir einiges mehr. Ich gebe 3,5 von 5 Bücherstapel.

Samstag, 25. Juni 2011

In my mailbox... + Mein erster Einkauf bei medimops...

...war ein echter Reinfall. Also nicht inhaltlich; die Bücher werden hoffentlich schon halten, was sie versprechen. Allerdings war ich beim Auspacken etwas entsetzt, was bei medimops als „sehr guter Zustand“ verkauft wird. So wie die beiden Bücher aussehen, die ich mir dort mit der Kennzeichnung „sehr gut“ gekauft habe, hätte ich sie - wenn sie mir gehört hätten - schon nur noch als „akzeptabel“ angeboten, und das auch nur mit einem Augenzwinkern. Total abgewetzte Ecken und Schnittkanten, irgendwelche Wasserflecken und umgeknickte Seiten. Bei dem einen ist ein Riss im Buchcover. Ich bin echt enttäuscht und werde dort wohl eher nicht mehr bestellen. Überhaupt fühle ich mich (leider) mal wieder bestätigt, keine gebrauchten Bücher mehr zu kaufen.
Ansonsten stellte sich diese Woche doch als recht „buchreich“ heraus, woran aber auch Thalia schuld ist. Ich meine, die hatten gestern Taschenbuchmarkt, ja?! Da kann ich ja gar nicht vorbei gehen, wenn ein Taschenbuch dort nur noch 2,50 € kostet. Daher hab ich dann mal fleißig zugegriffen... *schäm*
Oh, achja, und dann gab´s ja auch noch original neue Bücher, die ich bestellt habe.
Aber das war´s dann. Wirklich.

Christoph Marzi: „Lycidas“
Als die kleine Emily eines Nachts Besuch von einer sprechenden Ratte erhält, weiß sie, dass nichts in ihrem Leben so bleiben wird, wie es einmal war. Nicht, dass sie ein gutes Leben in dem kleinen Waisenhaus in einem Armenviertel Londons führen würde. Doch dass sie auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Herkunft eine phantastische Stadt unter den Straßen Londons entdecken würde und schon bald von den seltsamsten Wesen verfolgt wird – das hätte sich Emily selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausgedacht.

Peter Schwindt: "Schlaflose Stimmen"
Es geht wieder los. Rosalie hat das Gefühl, verfolgt zu werden. Bildet sie sich das alles nur ein, oder weiß ihr alter Feind Pylart über jeden ihrer Schritte Bescheid? Eines Nachts schreckt Rosalie hoch - zu entsetzlich waren die Stimmen, die sie gehört und die Bilder, die sie im Traum gesehen hat: Amborse verzweifelt, Ambrose gefesselt, Ambrose entführt. Und bald wird aus ihrer Angst schreckliche Gewissheit, denn sie findet heraus, dass ihr Freund tatsächlich in den Fängen des so mächtigen wie skrupellosen Pylart ist. Wenn sie Ambrose retten will, bleibt ihr nur ein einziger Weg, um sich unbeobachtet durch Paris zu bewegen - doch der führt weit unter die Erde, an den Ort, der ihr schon einmal beinahe zum Verhängnis geworden wäre: in die Welt unter die Welt...
Meg Cabot: „Aber bitte mit Schokolade“
Dichtung und Wahrheit liegen bei Männern bekanntlich oft nah bei einander. Und noch nie ist es einer Frau gut bekommen, auf diesen kleinen Unterschied hinzuweisen. Leider hat Lizzie Nichols genau das getan und ist nun ohne Geld und lügenden Freund in London gestrandet. Zum Glück bietet ihre Freundin ihr einen Catering-Job auf einem französischen Schloss an. Das Schloss ist ein Traum - und Luke, der Sohn des Schlossbesitzers, noch traumhafter. Außerdem scheint er jedes von Lizzies niedlichen Pfunden heiß zu begehren. Aber natürlich schlägt das Chaos in Form von Lizzies unwiderstehlich frechem Mundwerk wieder zu. Und plötzlich hat sie alle Hände voll zu tun, um Luke davon zu überzeugen, dass es diesmal Liebe ist...

Meg Cabot: „Darf´s ein bisschen mehr sein?“
Keine Frage: Wenn der Mann ihrer Träume zwischen einer grazilen Gehirnchirurgin und einem rundum niedlichen Ex-Teenidol mit Hausmeisterposten wählen kann - dann bleibt der rundlichen Hausmeisterin nur das eine: ein Schokoriegel. Frohgemut entschließt sich Heather Wells daher, den ziemlich scharfen, aber romantisch anscheinend unterentwickelten Privatdetektiv Cooper Cartwright nur aus der Ferne anzuhimmeln. Das ändert sich abrupt, als ausgerechnet eine Studentin aus Heathers Haus tot im Fahrstuhlschacht aufgefunden wird. Heathers unerschrockene Mörderjagd scheint nämlich Coopers Interesse zu wecken, allerdings nur um sie mit aller Kraft am Ermitteln zu hindern...

Sophie Kinsella: „Kennen wir uns nicht?“
Als Lexi Smart im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Nach einem Unfall sind die letzten drei Jahre komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes-Cabrio, dem Chefposten und dem millionenschweren Ehemann soll sie sein? Offenbar hatte sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kollegen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der behauptet, ihr Liebhaber zu sein. Wie kann sie dieses Chaos in Ordnung bringen? Und vor allem: Wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist?

Sharon Griffiths: „Zeitreisen für Anfänger“
Stellen Sie sich vor, Sie wären Journalistin und sollten über den Schauplatz einer neuen Doku-Fernsehserie berichten, das "Fünfziger-Jahre-Haus". Kaum dort angekommen, fallen Sie in Ohnmacht und finden sich beim Aufwachen in den 50er Jahren wieder. Offenbar sollen Sie eine ahnungslose Kandidatin in der Show sein! Genau das passiert Rosie Harford. Was sie für eine Reality Soap hält - keine elektrischen Küchengeräte, kratzende Kleidung, schwere Hausmannskost, keinerlei Pflegeprodukte - entpuppt sich jedoch bald als echte Reise in eine andere Zeit. Als sie auch noch ihren Freund Will trifft, der mit ihrer besten Freundin drei Kinder hat und ein mustergültiger Familienvater ist, bricht für Rosie die Welt, aus der sie kommt, zusammen.

Gear & Gear: " Das Ende aller Tage"
Die White Star treibt im Atlantik. An Bord über viertausend tote christliche Pilger. Ein Anschlag? Aufgehetzt von einem Hassprediger verüben radikale Christen aus Rache weltweit Attentate auf Muslime. Die Welt steht am Abgrund. Die Forensikerin Maureen Cole soll das seltsame Sterben auf der White Star aufklären. Sie findet heraus, dass der vermeintliche Massenmord eine natürliche Ursache hat, die viel bedrohlicher ist als der Kampf der Kulturen.
Christoph Marzi: "Heaven"
Feenblut fließt in den Adern von Heaven. Aber bisher weiß das Mädchen noch nichts von ihrer besonderen Abstammung. Als die Jagd auf sie beginnt, ist Heaven ganz auf sich gestellt. David dagegen findet sein Leben ziemlich normal. Gut, seine Ex hat ihn gerade verlassen, aber kein Grund für ein Hollywood-Drama. Doch dann trifft er hoch auf den Dächern Londons Heaven. Und Davids Leben ändert sich für immer.


Peter Schwindt: "Lauernde Stille"
Wie eine dunkle Verlockung liegen die Tagebücher ihrer Mutter in Rosalies Händen. Auch Marguerite hat Stimmen gehört und Dinge gesehen, die anderen verborgen blieben. Auch sie konnte sich dem Bann der Katakomben nicht entziehen. Entgegen aller Warnungen macht Rosalie sich daran, das dunkle Geheimnis ihrer Familie zu lüften. Doch sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich damit begibt. Tief, viel zu tief taucht Rosalie in die damaligen Ereignisse ein und droht in deren teuflischem Sog zu ertrinken. Denn die Bücher führen sie in Schwindel erregende Höhen, an gähnende Abgründe und in hinab finstere Tiefen - in eine Welt unter der Welt.

Freitag, 24. Juni 2011

Stöckchen

Bei Christine entdeckt und mitgenommen:

Ein Buch, das...

… dich zum lachen gebracht hat:
Hmmm... Eines der letzten Bücher, bei dem ich so richtig herzhaft kichern musste, war z.B. „Fausto“ von Oliver Dierssen, oder schon länger her: „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers, oder auch bei Büchern von Kerstin Gier...

… dich zum weinen gebracht hat:
Ich musste beim 7. Teil von Harry Potter mehrmals weinen. Auch bei „Owen Meany“ von John Irving. Oder bei „Ein Tag ohne Zufall“ von Mary E. Pearson.

… dich nachdenklich gemacht hat:
“Matched“ von Ally Condie. Und „Die Wand“ von Marlen Haushofer. Das fand ich total beklemmend.

… dich nicht los gelassen hat:
Das kann ich so schwer sagen, weil wirklich „losgelassen“ im Sinne von „Essen, Trinken, Schlafen einfach links liegen lassen“ hat mich wohl schon lange kein Buch mehr (schade eigentlich). Aber wenn ich z.B. mal nach Buchreihen gehe, dann warte ich schon sehnsüchtig auf „Beautiful chaos“ aus den Caster Chronicles oder auch „Arkadien 3“ von Kai Meyer. Da müssen die Vorläufer mich also entsprechend beeindruckt haben, wenn mir das Warten da so schwer fällt.


… dich total enttäuscht hat:

“Crashed“ von Robin Wassermann, „House of Skirl“ von Henry Porter, „Die geheime Sammlung“ von Polly Shulman, „Pastworld“ von Ian Beck...

… dich überwältigt hat:
Überwältigt, oha. Das Gefühl hatte ich beim Lesen von „Die Brautprinzessin“, weil ich etwas Derartiges bis dahin einfach noch nicht gelesen hatte. Überwältigt hat mich sonst auch das erste Lesen von „Harry Potter“.

… dich positiv überrascht hat:
“Matched“ von Ally Condie. Ich bin kein Dystopie-Leser und hab bisher auch immer einen großen Bogen um solche Bücher gemacht; ich wollte mir dieses eigentlich auch nicht kaufen und hab´s dann aber doch getan. Und dann hatte mich das Buch schon nach wenigen Seiten total gefesselt.

… du nicht beenden wolltest, weil es so gut war:
Naja, da gehören die Harry Potter für mich dazu; gerade beim Lesen des letzten Teils war ich hin- und hergerissen, weil ich wirklich richtig Angst hatte, wie es mir geht, wenn ich das Buch ausgelesen zuklappen muss, mit der Gewissheit, dass nichts mehr kommt. Ansonsten hatte ich dieses Gefühl auch beim Lesen der Einzelteile der „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier, zumindest bei Teil 1 und 2.


… du nicht aus der Hand legen konntest:

Gerade zuletzt hab ich „Flüsternde Schatten“ von Peter Schwindt in einem Rutsch weggelesen, weil es echt spannend war.

… du abgebrochen hast:
In letzter Zeit hab ich „Winterkill“ von Josh Ericson abgebrochen, weil ich die Handlung und auch die Schreibe zunehmend blöd fand. Und dann habe ich im Mai „Fairwater“ von Oliver Plaschka angefangen und nach einigen Seiten zwangsweise „pausiert“, weil das irgendwie eins der merkwürdigsten Bücher ist, das ich je gelesen habe. Ganz komisch. Ich muss mal sehen, ob ich bei dem Buch nach und nach ein paar Seiten weiter lesen werde.

… du eigentlich nie lesen wolltest:
“Matched“ von Ally Condie. „Twilight“ von Stephenie Meyer. „Skinned“ von Robin Wassermann. „Marked“ von PC & Kristin Cast (na gut, das hab ich auch noch nicht fertig gelesen)

… du als letztes in der Schule gelesen hast:
Ohhhh, was hab ich denn in meinem letzten Schuljahr gelesen?!? Hm. Lange ist´s her...
Vielleicht „Fabian“ von Erich Kästner?

… auf deinem Nachttisch liegt:

Oha. Einige. Unter anderem der 5. Teil von Harry Potter auf Englisch, dann „Das Orchideenhaus“ von Lucinda Riley, dann „Todesspiele“ von Karen Rose, „Schlaflose Stimmen“ von Peter Schwindt...

… du unbedingt als nächstes lesen möchtest:
Irgendwie ist mir momentan danach, die „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier noch mal komplett zu lesen. Und die Libri-Mortis Trilogie von Peter Schwindt werd ich wohl nach und nach lesen.

"Frostfeuer" - Kai Meyer

Heyne Verlag, 2008
7,95 €

Handlung:
Sankt Petersburg, 1893: Seit jemand den Herzzapfen der Schneekönigin gestohlen hat, wird der Winter immer grausamer, und Eis und Schnee erobern die Stadt. Das kümmert Maus allerdings wenig. Denn das Mädchen, das im Hotel Aurora die Schuhe und die Baderäume putzt, hat das Hotel noch nie verlassen. Ihre traurige Welt beschränkt sich auf die Räume, Treppen und geheimen Schlupfwinkel des Hotels -- und auf die anderen Angestellten, die ständig auf ihr herumhacken. Doch dann zieht eine geheimnisvolle Frau ein, zusammen mit einem seltsamen stummen Jungen. Außerdem taucht Tamsin Spellwell auf, die nicht nur erstaunlich bunte Kleider, sondern auch magische Kräfte besitzt. Schon bald steckt Maus mitten in einem Kampf um das Schicksal der Welt. Und es ist gar nicht so leicht, herauszufinden, wer dabei gut und wer böse ist ... 

Meine Meinung:
Der Schneekönigin wird ihr Herz gestohlen. Fortan wird sie immer schwächer und versucht alles, um ihr Herz - ein Eiskristall - wiederzubekommen. Ihr in den Weg stellen sich Tamsin Spellwell, eine junge Zauberin, sowie Maus, ein 12-jähriges Mädchen, die von allen für einen Jungen gehalten wird und die sich mit Tamsin anfreundet, nicht zuletzt, um zu verhindern, dass ein ewiger Winter in Russland einzieht.
Ich weiß auch nicht, irgendwie werde ich mit Kai Meyer nicht so recht Freund, hab ich das Gefühl. Ich liebe seine „Arkadien“-Serie, ohne Frage. Aber ich hab mich schon an seiner Merle-Trilogie versucht und nach dem ersten Buch aufgehört, weil es einfach thematisch nicht meins war. Und auch bei „Frostfeuer“ ist bei mir der Funke nicht wirklich übergesprungen.
Ohne Zweifel hat Kai Meyer ein großes wunderbares Erzähltalent. Ich mag seine Art zu schreiben wirklich. Seine Sprache ist bildhaft und eindringlich, dabei trotzdem nicht zu überladen. Mir war bei seinen Beschreibungen von Eis und Schnee in Sankt Petersburg wirklich richtig kalt zumute. Schon der Sprachstil auf den ersten Seiten von „Frostfeuer“ war für mich Grund genug, weiter zu lesen, auch wenn ich schnell gemerkt habe, dass „Frostfeuer“ kein Buch sein wird, das mir als außergewöhnlich oder beeindruckend im Kopf bleiben wird. Es liest sich nett und schnell weg, aber leider war´s das auch schon.
Interessant fand ich die Figur Tamsin Spellwell, und diese ist dafür in meinen Augen einfach zu wenig auf ihre Kosten gekommen. Das Buch wird vorwiegend aus der Perspektive von Maus erzählt - einem 12-jährigen elternlosen Mädchen eben. Ein bisschen mehr Verwegenheit und Zauber, vermittelt durch Tamsin, hätte dem ganzen Geschehen gut getan, finde ich.
Sehr schön fand ich das Setting für „Frostfeuer“; Sankt Petersburg gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist für eine verschneite Winterlandschaft, die von der Schneekönigin beherrscht wird, ja geradezu prädestiniert. Schade wiederum fand ich dann, dass die ganze Handlung fast ausschließlich in einem Hotel stattfindet, und man von der Stadt gar keinen wirklichen Eindruck bekommt.

Fazit:
„Frostfeuer“ kann man lesen, muss man aber nicht. Für wahre Meyer-Fans gehört es sicher dazu, und schon alleine aufgrund der tollen Sprache lohnt sich das Lesen. Aber sobald das Buch zugeklappt ist, ist es auch aus meinem Kopf verschwunden. Schade. Ich gebe 3,5 von 5 Bücherstapeln.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Top Ten Thursday

Der TTT heißt nicht mehr Top Ten Tuesday, sondern findet jetzt donnerstags statt und heißt daher Top Ten Thursday. So weit, so gut. Ein neues Logo gibt´s auch, nämlich:

Das Thema dieser Woche lautet:

Meine 10 liebsten Kinderbücher.
  Mal in den Erinnerungen gekramt, was ich früher so gelesen habe. Ich befürchte, meine Liste tendiert auch eher zu "späte Kindheit-Jugendalter", als dass es wirkliche Kinderbücher sind. Früher hab ich mir viel ausgeliehen (was ich heute eigentlich gar nicht mehr mache - ich muss immer gleich alles kaufen ;) ), aber einige Bücher besitze ich davon auch heute noch selbst. Nur eben... irgendwo auf dem Dachboden verstaut... *räusper*
 
"Berts Katastrophen" von A. Jacobsson & S. Olsson
Davon gab´s ja jede Menge Teile und ich war jedes Mal hoch erfreut, wenn ich gesehen habe, dass wieder ein neuer draußen ist. Eigentlich bin ich mit Bert und seinen Tagebucheinträgen zusammen groß geworden. Hmm, ich weiß gar nicht mehr, wie die Reihe eigentlich geendet hat. Wahrscheinlich könnte ich die mal alle wieder lesen.

"Anastasia" von Lois Lowry
Ja, auch davon gab es mehrere, und in meiner Schulbibliothek gab es immer so 2, 3 Bände davon, die ich mir alle paar Wochen immer wieder ausgeliehen habe. Ich hab Anastasia geliebt!

"Mystery Club" von Fiona Kelly
Auch eine Buchreihe, die ich ohne Ende toll fand. Ich hab längst nicht alle Teile, da ja offensichtlich auch noch einige rausgekommen sind, als ich schon nicht mehr wirklich in dem Lesealter war, aber einige schon. Gut verwahrt natürlich :)

"5 Freunde" von Enid Blyton
Das waren wirklich tolle und spannende Abenteuergeschichten, die mittlerweile wirklich schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Meine Schulfreundin und ich haben uns damals abwechselnd die Bücher gewünscht (sie Teil 1, ich Teil 2 usw.) und dann ausgetauscht, damit wir soviele wie möglich besitzen und lesen könnten. Aber alle haben wir trotzdem nicht geschafft.

"Fear Street" von R.L.Stine
Ja, die fand ich auch super, die Bücher. Die hab ich dann schon gelesen, als ich etwas älter war, das sind nicht mehr unbedingt "Kinder"bücher. Manche fand ich damals echt schon richtig gruselig und brutal.

"Muss Liebe schön sein" von Susanne Fülscher
Dieses Buch war ohne Zweifel mein absolutes Lieblingsbuch, als ich - keine Ahnung - vielleicht so 13 war??? Ich hab es wieder und wieder und wieder gelesen, mir alle paar Wochen aus der Bibliothek ausgeliehen; irgendwann konnte ich ganze Absätze auswendig. Ich wollte mir dieses Buch immer auch irgendwann selbst kaufen, aber bis heute hab ich es nicht gemacht. Soweit ich weiß, gibt´s das jetzt auch (fast) nur noch in einer neuen Auflage, allerdings mit ziemlich hässlichem Cover, wie ich finde, nämlich diesem hier:

Mittwoch, 22. Juni 2011

"Ein Kuss ist ein ferner Stern" - Alexander Rösler

Arena Verlag, 2011
12,99 Euro

Handlung:
Manche Gedanken lassen sich gut schneiden, wie Papier. Andere sind hart wie Alabaster. Der Gedanke an das Mädchen vom Strand ist ein unendlicher Alabastergedanke – für August, der nicht lügen kann, nichts in Gesichtern liest und für den Berührung eine Kröte auf der Haut ist. Ein Zufall wirft sein geregeltes Leben aus der Bahn. Und konfrontiert August mit einem Gefühl, das völlig neu für ihn ist.

Meine Meinung:
„Ein Kuss ist ein ferner Stern“ handelt von August, der offensichtlich an einer Form des Autismus leidet, ich vermute, dem Asperger-Syndrom. Der Autor Rösler benennt dies zwar nicht ein einziges Mal direkt im Buch, jedoch ist von meinem Psychologie-Studium dann doch soviel hängengeblieben, dass ich diese Diagnose wage... :)
Dieses Syndrom ist vor allem durch eine wenig ausgeprägte soziale Interaktion und Kommunikation sowie durch recht einseitige Interessen und Aktivitäten gekennzeichnet. Und genau so ist August. Er kann Menschen nicht in die Augen sehen, mag Berührungen nicht, versteht manche Andeutungen und versteckte Ironien nicht.
„Meine Gefühle sind oft durcheinander und ich kann sie schlecht in Worte fassen und an den richtigen Stellen zeigen oder verstecken. Bei mir ist oft die Nebensache die Hauptsache.“ (S.133)
Er ist Bassist in einer Band, zusammen mit seinem „Freund“ Rudi (so könnte man ihn wohl nennen); er weiß jede Menge, was auch daran liegt, dass er sich alles merken kann. August neigt dazu, alles zu analysieren und selbst zu den alltäglichsten Sachen wissenschaftliche Erklärungen hinzuzufügen. So weiß er mathematische Formeln aus dem Kopf und kann ohne weiteres Zentrifugalkraft erklären. Und er hat ein Auge für Details.
„...und es riecht etwas nach Kirsche, nicht nach Kunstkirsche im Joghurt, sondern ganz leicht nach echter, aufgeplatzter Süßkirsche nach einem Sommerregen, der osmotisch die Kirsche sprengt, die ich gerne esse.“ (S.131)
Er ist ein unglaublich liebenswerter ehrlicher Typ, der sein Leben so mag, wie es ist - nicht zuletzt, weil er es anders nicht kennt. Und dann lernt er eines Tages Freya kennen. Plötzlich geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf, und noch viel interessanter: er will gar nicht aufhören an sie zu denken. Während er sonst alle zwanghaften Gedanken einfach mit einem „Cut“ zum Stillstand bringt, gelingt dies bei Freya nicht ohne weiteres. Er erzählt Rudi von der ganzen Begegnung und Rudi... nun, der weiß, was zu tun ist.

Dieses Buch ist eine Perle! Eine wunderschöne liebevoll geschriebene Geschichte über die Liebe und das Anderssein, und wie man beides unter einen Hut kriegt. Ich hab die Seiten verschlungen, was nicht zuletzt auch an der interessanten Erzählweise lag. Denn die Geschichte von August und Freya wird zum einen abwechselnd von beiden erzählt. Dann übernimmt jedoch auch Rudi noch einen gewissen Teil der Erzählung und bringt beide Erzählstränge immer wieder zusammen. Letztlich war es auch Rudi, den ich am unterhaltsamsten und am sympathischsten in dieser Geschichte fand.
„Ein Kuss ist ein ferner Stern“ sticht irgendwie ein wenig aus der Büchermasse heraus, und das finde ich wunderbar. Dieses sensible Thema Autismus wurde hier zwar unterhaltsam, teilweise sogar lustig verarbeitet, jedoch hatte ich zu keinem Moment das Gefühl der Lächerlichkeit oder Übertriebenheit. Das mag natürlich auch am Gespür des Autors liegen, soviel ich weiß, ist er Mediziner. Und auch die Beziehung zwischen Freya und August ist so leicht und feinfühlig geschildert, dass sie tatsächlich glaubhaft rüber kommt.
Zu guter Letzt noch eine kleine Weisheit von August - ein Satz, in dem ich mich selbst so sehr wieder gefunden habe (was, nebenbei gesagt, bei vielen seiner Sätze der Fall war):

„Ich habe nichts gegen Stille, sie ist nach Musik das Zweitbeste.“ (S.132)

Fazit:
Ein wunderbares Buch, das mich voll überzeugt hat. 5 von 5 Bücherstapeln.


Ein herzliches Dankeschön an den Arena Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dies & Das: ein Lese-Update

Hach ja, irgendwie schaffen es alle von euch, so oft Blogeinträge zu verfassen (zumindest wenn ich mal meine Blogtour drehe - da gibt´s bei euch immer neues zu lesen), da kriege ich ein ganz schlechtes Gewissen. Ich bin von früh bis zum späten Nachmittag unterwegs und komme dann kaum zum Schreiben, schon gar nicht zum Rezensieren *grummel*
Also nutze ich jetzt einfach mal die Gelegenheit, rufe ein "HALLO!" nach draußen an euch und liste nur mal kurz auf, was bei mir momentan lesetechnisch anliegt.


"Ein Kuss ist ein ferner Stern", mein Rezensionsexemplar vom Arena Verlag, hab ich schon am Wochenende ausgelesen - es ist ein wunderwunderschönes Buch! Ich hoffe wirklich, ich komme spätestens nächstes Wochenende zum Bericht-schreiben; bis dahin sei es euch schon so ans Herz gelegt.
Dann habe ich natürlich immer meine Challenges im Hinterkopf. Bei der "I´m in English"- Challenge hab ich keine Probleme, jeden Monat ein englisches Buch - das krieg ich schon irgendwie immer hin. Schwieriger gestaltet sich da die "SuB-Abbau"- Challenge. Denn irgendwie hab ich keine Lust, die SuB Bücher zu lesen. Bzw. ich hatte vor diversen Tagen mit "Fairwater" von Oliver Plaschka angefangen.
Dieses Buch ist allerdings eins der merkwürdigsten, die ich je gelesen habe. Anfangs kam ich mir noch vor wie in einer Beschreibung so eines 50er Jahre schwarz-weiß Filmes (eben "film noir"), bei dem im Hintergrund ständig nerviges Jazz-Gedudel läuft und alles so ein vernebeltes-verräuchertes Flair hat (wisst ihr, was ich meine?). Ich hatte nach einigen Seiten einfach keine Lust mehr, weiter zu lesen. Jetzt hab ich das Buch erstmal "pausiert" - ich vermeide den Begriff "abgebrochen" -, allerdings befürchte ich, wenn ich das Buch noch lange liegen lasse, komme ich nie wieder in die Story rein, die war ja schon beim erstmaligen Lesen echt diffus. Kann also sein, dass dieses Buch und ich keine Freunde werden.

Dann hab ich mir - ebenfalls aus dem SuB - "Frostfeuer" von Kai Meyer geschnappt und lese jetzt dann und wann mal ein paar Seiten nebenbei. Ich mag die Art, wie Kai Meyer schreibt, allerdings trifft er inhaltlich nicht immer meinen Geschmack (dieses Buch um Merle beispielsweise fand ich ganz doof und hab´s deswegen abgebrochen). Wie sich das bei "Frostfeuer" gestaltet, kann ich noch gar nicht genau sagen, mal sehen.
Momentan lese ich noch "Schlaflose Stimmen", den 2. Teil der Libri Mortis-Reihe von Peter Schwindt, bin aber noch ganz am Anfang; sowie den 5. Harry Potter Teil auf englisch für meine HP-Challenge.
So, genug geupdatet.

Sonntag, 19. Juni 2011

In my mailbox...

Diese Woche hat mich nur ein Buch erreicht - ein Rezensionsexemplar des Arena Verlags. Ich hab´s gestern gleich angefangen und finde es wunderbar!!

Alexander Rösler: "Ein Kuss ist ein ferner Stern"
Manche Gedanken lassen sich gut schneiden, wie Papier. Andere sind hart wie Alabaster. Der Gedanke an das Mädchen vom Strand ist ein unendlicher Alabastergedanke – für August, der nicht lügen kann, nichts in Gesichtern liest und für den Berührung eine Kröte auf der Haut ist. Ein Zufall wirft sein geregeltes Leben aus der Bahn. Und konfrontiert August mit einem Gefühl, das völlig neu für ihn ist.

Samstag, 18. Juni 2011

"Wake unto me" - Lisa Cach

Handlung:
Caitlyn Monahan knows she belongs somewhere else. It's what her dead mother's note suggested, and it's what her recurring nightmares allude to. Desperate to flee these terrifying dreams-and her small town-she accepts a spot at a boarding school in France. Only, when she arrives, her nightmares get worse. But then there are her amazing dreams, so vivid and so real, with visits from an alluring, mysterious, and gorgeous Italian boy from the 1500s. Caitlyn knows they are soul mates, but how can she be in love with someone who exists only in her dreams? Then, as her reality and dream world collide, Caitlyn searches for the real reason why she was brought to this school. And what she discovers will change her life forever.

Meine Meinung:
Caitlyn bekommt ein Stipendium für ein Schuljahr in einem Mädcheninternat in Frankreich angeboten. Da sie sich in ihrer Heimat Oregon seltsam fehl am Platze und unverstanden fühlt, sagt sie zu und reist nach Frankreich. Schon auf dem Weg zum Château de la Fortune träumt sie von Raphael, einem Künstler aus dem 16. Jahrhundert, der zur damaligen Zeit im Schloss gelebt hat. Doch dieser Traum ist kein bloßer Traum, sondern vielmehr eine reale Begegnung, die beide bewusst und real erleben. Fortan begegnen sich beide in Caitlyns Träumen und stellen fest, dass dahinter eine viel größere und wichtigere Bedeutung steckt, denn Caitlyn muss Raphael helfen, einen verborgenen Schatz zu finden.

„Wake unto me“ hat mich vor allem wegen des Settings der Geschichte interessiert: eine Amerikanerin in einem Mädcheninternat in Frankreich, die dann auch noch Kontakt zur Vergangenheit aufnehmen kann. Sehr schön und gelungen finde ich die Umsetzung der Autorin sowie die Tatsache, dass sie viele reale wahre Hintergrundinformationen aus der Historie Frankreichs und der italienischen Herrscher-Familie de Medici in diese Geschichte eingebaut hat - so was gibt einem Buch immer einen besonderen Reiz, finde ich.
Trotzdem komme ich nicht umhin, anzumerken, dass ich die Story um Caitlyn und Raphael zwar gern gelesen habe, diese mich aber nicht sonderlich beeindruckt hat. „Wake unto me“ ist in meinen Augen kein langanhaltendes Buch, das man nach dem Lesen zuklappt und sich denkt „Wow!“. Dafür waren mir einige Einfälle und eingebaute Verwicklungen der Autorin zu unausgegoren und erschienen mir zu „holter-di-polter“. Das beste Beispiel ist leider auch hier einmal mehr die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten, die für meinen Geschmack einfach nicht glaubhaft ist (mal ganz abgesehen davon, dass es sich hier ja eh um Paranormal Romance handelt, die ja nicht ganz so ernst zu nehmen ist...): die beiden sehen sich einmal und wissen prompt, dass sie füreinander bestimmt sind. Naja... Zudem habe ich das Gefühl, dass die ganzen Verwicklungen zwischen der „heute“ ablaufenden Geschichte und der Vergangenheit im 16. Jahrhundert einige Ungereimtheiten offen lassen. Und das Ende? - Nun, sagen wir, das Ende bediente den „paranormalen“ Aspekt für meinen Geschmack ein klein wenig zu sehr, als dass ich es wirklich passend gefunden hätte.

Fazit:
„Wake unto me“ reiht sich in die Schlange (oder eher in den Stapel) von paranormal-romantischen Büchern ein, die man gern liest, aber schon 1 Tag später wieder halb vergessen hat. Für die Zeit des Lesens bietet es nette Unterhaltung und vor allem fundierte historische Fakten, die mir ziemlich gut gefallen haben. Ich gebe 3 von 5 Bücherstapeln.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Kleiner Ausflug ins Musikalische.... Konzerterlebnisse # 1

Jaja, ich weiß, eigentlich soll das hier ein Leseblog sein und sich im Wesentlichen um Bücher drehen. Das tat es bisher ja auch. Tatsache ist aber, dass die Musik neben dem Lesen nun mal einen wesentlichen Teil in meinem Leben ausmacht. Ich kann nicht ohne Musik sein, schon der Gedanke daran verursacht bei mir ein Zittern in den Händen. Ebenso, wie ich immer ein Buch dabei habe, darf auch mein iPod nicht in der Tasche fehlen. Und weil Live-Musik nun mal das einzig Wahre ist, hab ich längst auch meine Vorliebe für Konzerte entdeckt.
„Musik hält mich wach, Konzerte am Leben“.

Ich habe mir daher gedacht, hier auch ab und an auch einen kleinen Abstecher ins Musikalische zu machen und vielleicht wenigstens ein klitzekleines Bisschen von Konzerterlebnissen zu berichten, die ich in jüngster Zeit gemacht habe. Dieses Jahr habe zwar leider bisher noch nicht wirklich umfangreiche Konzert-Termine feststehen, daher ist das ganze erstmal nur in „einer Testphase“. Gerade gestern Abend aber war ich auf einem der tollsten Konzerte, das ich bisher erleben durfte:

Die Kings of Leon open air in der Waldbühne in Berlin.

Wow, was war das toll! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll: die Waldbühne als „Location“, die vielen Leute, die Stimmung, die Musik, die Kings selbst - es war einfach alles perfekt! Für das ausverkaufte Konzert fanden sich nach und nach um die 22.000 Fans in der Waldbühne ein - eine Art überdimensionales Amphittheater, das aufgrund seiner Bauweise aber genialen Sound garantiert.

Die White Lies als Vorband haben mir sehr gut gefallen - was aber nicht schwer ist, da ich die Band ebenfalls total mag und deren Songs auch in- und auswendig kenne. Wie das aber nun mal so ist, haben die Vorbands ja immer ein recht schwieriges Los, da ja jeder eigentlich in erster Linie auf den Hauptact wartet. Die Leute in der Waldbühne sind daher leider auch eher wenig mitgegangen, und bis auf mittelmäßigen Applaus gab´s für die Londoner Band nicht viel mehr Begeisterung. Echt schade!
So schnarchig die Zuschauer aber bei der Vorband waren, umso mehr kochte die Stimmung hoch, als die 4 Followill´s (Caleb, Jared, Nathan und Matthew) eeeeendlich auf der Bühne standen und eine hammer Show abgeliefert haben! Ich war hin- und weg. Ich finde, für die KoL-Verhältnisse waren die 4 diesmal so richtig bombig gelaunt und Caleb (= der Sänger) geradezu gesprächig, denn er hat sich sogar an diversen Witzen versucht (ich hab die KoL schon 2x gesehen und beide Male waren die 4 eher muffelig und so gar nicht wirklich gesprächig...).
Die Jungs haben eine perfekte Mischung aus alten und neuen Songs vom aktuellen Album gegeben, sodass wirklich für jeden was dabei war, wobei ich dieses Mal die „älteren“ Songs wie „California waiting“ oder „The bucket“ fast noch besser fand als die aktuellen. Ohne Zweifel war ihr Vorzeige- Song „Sex on fire“ DAS Highlight des Abends, denn .... hm, ich kann gar nicht in Worte fassen, was da in der Waldbühne abging. Eine suuuuper Stimmung, alle haben gesungen, gekreischt, geklatscht, gejohlt, gejubelt und getanzt - es war Wahnsinn!! Das hab ich so echt noch nicht erlebt. Natürlich gab´s noch eine Zugabe, in der unter anderem „Use somebody“ gespielt wurde, was ja auch stets ein Garant für ausgelassenes Verhalten im Publikum ist ;)

Letztlich kann ich nur sagen, dass dieses Konzert auf jeden Fall eines der besten war, das ich je besucht habe und das mir daher wohl auch recht lebhaft im Gedächtnis bleiben wird. Am liebsten würde ich jetzt die Zeit zurückdrehen bis gestern 20 Uhr und alles noch mal erleben. Geht aber nicht
:(

Daher nur diese Feststellung: beim nächsten Kings of Leon- Konzert bin ich wieder mit dabei!
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