Dienstag, 31. Mai 2011

Top Ten Tuesday

Diese Woche stellt Alice es uns frei, uns ein Thema auszusuchen, was zwar schon mal dran war, wir aber vielleicht noch nicht beantwortet haben. Das sind bei mir in der Tat so einige, bei denen ich am TTT nicht teilgenommen habe. Das Thema, das ich mir daher aussuche, ist:

"10 Bücher, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde"
Ich glaube, das müsste eine Mischung werden aus Lieblings - und "Ich kann nicht ohne sie sein"-Bücher und Büchern, die ich noch nicht kenne (=SuB- Bücher, die aber notfalls, falls sie sich als Schrott entpuppen sollten, auch zum Feuer machen herhalten könnten...)

- "Harry Potter 6": In Ermangelung eines Harry Potter-Sammelbandes, in dem sich alle 7 Teile befinden, muss ich mich entscheiden und wähle Band 6, weil er mir eigentlich mit am meisten gefällt.

- "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon: Eines meiner Lieblingsbücher, das muss einfach mit.

- "Owen Meany" von John Irving: Ebenfalls eines meiner Lieblingsbücher, das ich zudem schon seit Ewigkeiten mal wieder lesen will. Das würde sich daher anbieten. Ist außerdem schön dick, da würd ich auch ne Weile beschäftigt sein.

- "Die Wächter-Trilogie" von Sergej Lukianenko: Ich denke, ich brauche auf einer einsamen Insel auf jeden Fall Bücher, die ich noch nicht kenne. Also mal in den SuB geschaut, welches (vor allem dicke!) Buch da noch so schlummert. Mit über 1000 Seiten bin ich bei diesem hier gut beraten...

- "Die Glasbücher der Traumfresser" von Gordon Dahlquist: dasselbe wie bei der "Wächter-Trilogie", ist auch eins vom SuB

- "Die Brautprinzessin" von William Goldman: Wenn´s mir zu einsam auf der einsamen Insel wird, brauche ich Unterhaltung, und die hab ich hier zuhauf.

- "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien: Gehen alle 3 Teile in einem Pappschuber als 1 Buch durch?

- "Krieg und Frieden" von Leo Tolstoi: Ebenfalls noch auf dem Sub, ebenfalls noch nicht gelesen und ebenfalls ein schön dicker Wälzer. Ich hab bisher nur mal die neuere Verfilmung gesehen und die fand ich ganz toll. Und so ein bißchen Weltliteratur muss ja schließlich auch mit im Koffer sein...

- "Eine Lüge zuviel" von Stephanie Bond: Das wäre meine Liebesschnulze, die ich mitnehme. Eine muss sein. Und wenn ich das Buch lese (hab ich schon mehrfach), amüsier ich mich immer prächtig.

- Den 10. und letzten freien Platz im Koffer würde ich für ein Buch lassen, das (zum Zeitpunkt meiner Reise auf eine einsame Insel) gerade erst aktuell erschienen wäre und auf das ich schon ewig gewartet habe, vielleicht irgendein Fortsetzungsteil einer Reihe oder eben irgendeins von meiner Wunschliste, das gerade neu rausgekommen wäre.

Samstag, 28. Mai 2011

In my mailbox...

Schon wieder eine buchreiche Woche vorbei. Diese Woche trudelten vor allem englische Bücher bei mir ins Haus, die ich teilweise schon vor einer ganzen Weile bestellt habe. Was dazu führt, dass ich mich teilweise nach einigen Tagen nicht mehr dran erinnere und dann immer eine Überraschung gut habe, wenn ich Buchpost bekomme :) Außerdem gab es "Ada liebt", ein Rezensionsexemplar vom Dumont Verlag. Schönes Buch, Rezension dazu ist auch schon geschrieben.

Josephine Angelini: "Starcrossed"
When shy, awkward Helen Hamilton sees Lucas Delos for the first time she thinks two things. The first: that he is the most ridiculously beautiful boy she has seen in her life. The second: that she wants to kill him with her bare hands. With an ancient curse making them loathe one another, Lucas and Helen have to keep their distance. But sometimes love is stronger than hate, and not even the gods themselves can prevent what will happen . . .

Das Buch haben ja mittlerweile schon einige Blogger auf deutsch gelesen, unter dem Titel "Göttlich verdammt" erschienen; ich hatte es mir vor einer Weile noch auf englisch bestellt. Bin mal gespannt, die Meinungen gehen ja ziemlich auseinander...

Beth Fantaskey: "Jekel loves Hyde"
When Jill Jekel's dad is murdered and her college savings disappear, she enlists the help of gorgeous, brooding Tristen Hyde in her quest for a lucrative chemistry scholarship. As the team of Jekel and Hyde, they recreate experiments based on the classic novel.

Jekyll & Hyde hab ich noch nie gelesen, wer weiß, wie mir dann so ein Ableger gefallen wird...

Lisa Cach: "Wake unto me"
Desperate to flee her terrifying dreams, Caitlyn Monahan accepts a spot at a boarding school in France. Only, when she arrives, her nightmares get worse. But then there are her amazing dreams, so vivid and so real, with visits from an alluring, mysterious, and gorgeous Italian boy from the 1500s.

Klingt toll :)

Nicole Balschun: "Ada liebt"
Als ihre Tante Rosi stirbt, gerät Adas Welt aus den Fugen. Aber nicht so sehr wegen der Trauer um die schrullige Tante. Vielmehr weckt einer der Sargträger Adas Interesse, als er aus Versehen sein Gebetbuch in Rosis Grab fallen lässt. Bo ist Landwirt und nur im Nebenberuf Sargträger. Er ist ganz anders als die verschlossene Ada. Ada sucht ihr Glück in Büchern und auf Friedhöfen und verkriecht sich so vor dem Leben. Bis Bo mit seinen Kühen und Schweinen auftaucht. Er liest Ada aus den Landwirtschaftsmagazinen vor und stellt ihr schließlich eigene Gummistiefel hin. Doch nicht nur Adas Vater, dem die Leitsau Siegfried und überhaupt die ganzen Schweine suspekt sind, traut der Beziehung nicht richtig über den Weg. Mit Ada und Bo hat Nicole Balschun zwei Figuren geschaffen, die ungleicher nicht sein könnten, denen man aber am liebsten zurufen würde: Ja, ihr seid genau richtig für einander! Ein so komischer wie anrührender Roman darüber, wie schwierig es sein kann, sich jemandem über alle Grenzen und Hindernisse hinweg zu öffnen.

Wie gesagt, Rezension gibt´s hier.

"Ada liebt" - Nicole Balschun

Dumont Verlag, 2011
16,99 €

Handlung:
Als ihre Tante Rosi stirbt, gerät Adas Welt aus den Fugen. Aber nicht so sehr wegen der Trauer um die schrullige Tante. Vielmehr weckt einer der Sargträger Adas Interesse, als er aus Versehen sein Gebetbuch in Rosis Grab fallen lässt. Bo ist Landwirt und nur im Nebenberuf Sargträger. Er ist ganz anders als die verschlossene Ada. Ada sucht ihr Glück in Büchern und auf Friedhöfen und verkriecht sich so vor dem Leben. Bis Bo mit seinen Kühen und Schweinen auftaucht. Er liest Ada aus den Landwirtschaftsmagazinen vor und stellt ihr schließlich eigene Gummistiefel hin. Doch nicht nur Adas Vater, dem die Leitsau Siegfried und überhaupt die ganzen Schweine suspekt sind, traut der Beziehung nicht richtig über den Weg. Mit Ada und Bo hat Nicole Balschun zwei Figuren geschaffen, die ungleicher nicht sein könnten, denen man aber am liebsten zurufen würde: Ja, ihr seid genau richtig für einander! Ein so komischer wie anrührender Roman darüber, wie schwierig es sein kann, sich jemandem über alle Grenzen und Hindernisse hinweg zu öffnen.

Meine Meinung:
Ada verliebt sich in Bo. Alles könnte ganz schön werden, jedoch prallen mit den beiden recht unterschiedliche Welten aufeinander. Bo ist Landwirt und lebt für seine Schweine und seinen Hof. Ada weiß nicht so recht, was sie vom Leben will und erwartet und macht deshalb zunächst das für sie naheliegendste, als es ihr angeboten wird: eine Doktorarbeit in Literaturwissenschaften. Beide können nicht mit- aber erst recht nicht ohne einander.
Die Geschichte von Ada und Bo zieht sich über mehrere Jahre und wird dabei stets aus der Sicht von Ada erzählt. Ada ist ein Charakter, mit dem ich mich selbst sehr identifizieren konnte, und das hat mich recht schnell und leicht durch das Büchlein (191 Seiten) getragen. Ihre Gedankengänge konnte ich an mancher Stelle so gut nachvollziehen, dass ich einfach kopfnickend da saß. Sie ist ein eher ruhiger Mensch, der sich Gedanken macht, jedoch nicht unbedingt in Gesellschaft anderer sein muss, um glücklich zu sein. Wenn sie darüber spricht, wie ihre Mutter versucht, sie zu mehr gesellschaftlichem Leben zu überreden („denn man muss doch unter Leuten sein“), oder wenn es um allgemeine Erwartungen geht, die die Gesellschaft an einen stellt - wie hat man sich zu verhalten, wann sollte man was sagen und wann lieber nicht - dann kam ich beim Lesen nicht umhin, mir zu denken „Ja, das stimmt, wieso ist das eigentlich so? Wieso wird man schräg angeguckt, wenn man abends nicht gern ausgeht?“ Adas Eltern sind das beste Beispiel dafür, nicht ganz so in die biedere angepasste  Gesellschaft zu passen, wobei ihr Vater dies ganz bewusst lebt und ihre Mutter diesen Umstand gern verheimlichen möchte. Und Bo? Bo lebt das Leben einfach so, wie es kommt. Als Bauer sieht er die Dinge recht simpel; allerdings ist es gerade er, der manche Sachen erst auf den Punkt bringt, schlicht und einfach, und der Ada klar macht, dass sie sich klar machen muss, was sie will.
Mir hat „Ada liebt“ eigentlich ziemlich gut gefallen. Es ist keine Liebesgeschichte im herkömmlichen Sinn, sondern eher die subjektive Beschreibung von zwei Menschen, die sich mögen und überlegen, ob sie denn wirklich zusammen gehören. Nicole Balschun schreibt leicht und fast im Plauderton, der sich locker durch das ganze Buch zieht. Hier und da sind so unverhofft kleine Ironien und sarkastische Bemerkungen versteckt, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, weil sie eben wirklich einfach wahr sind. So zum Beispiel die Beschreibung von Adas erstem Date: „Er war nett, aber was soll man denn reden, mir fiel nichts ein, ihm auch nicht, Musik interessierte mich nicht und er las nicht.“ (S.14)
Den wirklich einzig richtigen Kritikpunkt, den ich anbringen muss, weil er auch dazu geführt hat, dass ich das Lesen von „Ada liebt“ als nicht so angenehm empfunden habe: Frau Balschun verzichtet gänzlich auf Anführungszeichen. Und das in einem Buch, das nur so vor wörtlicher Rede strotzt. Jeder Satz wird komplett ineinander geschrieben, wörtliche Rede nur durch Kommas von Beschreibungen oder Gedanken abgetrennt - und das fand ich anfangs furchtbar verwirrend. Nach einigen Seiten gewöhnt man sich zwar nach und nach dran; jedoch blieb es bis zur letzten Seite nicht aus, dass ich über die Sätze gestolpert bin und manchmal nicht auseinander halten konnte, ob ein Satzfragment jetzt von einer Figur tatsächlich „ausgesprochen“ wurde, oder ob es sich dabei nur um einen Gedanken handelte. Das fand ich beim Lesen doch recht störend, und auch wenn es letztlich wiederum den Reiz des Buches ausmacht, hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht.

Fazit:
„Ada liebt“ ist ein schönes kurzweiliges Buch über das „sich-verlieben und damit zurecht-kommen“. Es ist keine Geschichte, die einen nach dem Lesen sprachlos und völlig begeistert da sitzen lässt, sondern eher ein ruhiges kleines Büchlein, das man mal gelesen haben sollte, wenn einem danach ist. Das Fehlen der Anführungszeichen für die wörtliche Rede ist leider sehr gewöhnungsbedürftig und nicht ganz mein Fall. Ich gebe 4 von 5 Bücherstapeln.
Ein herzliches Dankeschön an den Dumont Verlag für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 27. Mai 2011

"Haven" - Kristi Cook

Handlung:
Violet McKenna isn’t a normal girl with normal teenage issues; she has more to contend with than most people could handle. Violet thought she was just crazy when she had a vivid vision of her dad’s murder. Her life started falling apart when her premonition came true. She’s had flashes of other events too. The problem was nobody believed her until she found a new school: Winterhaven.
At Winterhaven, Violet finally feels like she belongs. She quickly finds a close group friends and discovers that they too have psychic ‘gifts’—as do all the students at Winterhaven. But as soon as she feels settled she discovers the most intriguing and alluring boy she has ever met, and things quickly go awry. As the attraction between them grows, intense visions of the boy’s death start to haunt her. In her premonitions the secret he is unwilling to share begins to reveal itself. And to Violet's horror, she learns that their destinies are intertwined in a critical--and deadly--way.

Meine Meinung:
"Haven" von Kristi Cook ist ein wirklich interessantes und gut geschriebenes Buch... bis zur Seite 160. Dann wird es ein billiger Abklatsch von "Twilight". Damit nicht genug, ab Seite 307 etwa begegnen dem aufmerksamen Leser dann noch jede Menge Motive, die bereits aus der (Buch-) Serie "The Vampire Diaries" bekannt sind. "Haven" ist eine Vampirgeschichte. Ich denke, das kann ich schreiben, ohne damit wesentliches zu spoilern. Und vielleicht tu ich dem ein oder anderen damit sogar einen Gefallen, denn hätte ich vorher gewusst, dass es hier mal wieder um das ausgelutschte Thema "hoffnungslos in einen Vampir verknallt" geht, hätte ich mir das Buch wohl eher nicht gekauft. Der Klappentext von "Haven" klang so interessant und vielversprechend und eigentlich erfrischend vampirfrei (!!), dass ich letztlich wirklich enttäuscht bin.
Aber dann war das Buch "Haven" obendrein nicht mal gut, sodass es für den fehlleitenden Klappentext hätte entschädigen können. Nein, "Haven" bietet nichts neues. Wer eine weitere Abhandlung über die alte Geschichte "unbedarftes Schulmädchen verliebt sich in geheimnisvollen Mitschüler, der - ach herrje - ein Vampir ist" lesen möchte - bitteschön, zugreifen! "Haven" besteht letztlich nur aus einer Aneinanderreihung von bereits bekannten und schon irgendwo mal vorgekommenen Motiven, Legenden, Sagen und Problemchen, die nur hier und da bestenfalls ein klein wenig neu vermischt wurden. Keine neue coole Fähigkeit, die Edward Cullen, Stefan Salvatore & Co. noch nicht hatten, keine völlig überraschende Wendung in der Handlung, nur das bekannte Blabla. Immerhin gibt es keine Werwölfe.
Ich finde es schade, was die Autorin aus der wirklich gelungenen Grundidee, die mich gute 150 Seiten begeistert hat lesen lassen, gemacht hat. Der Boden für einen interessanten Plot wäre definitiv da gewesen. Violet und ihre Mitschüler gehen in Winterhaven zur Schule, einer Schule für Begabte der anderen Art: alle Mitschüler haben auf irgendeine Art und Weise übersinnliche Fähigkeiten: Präkognition, Visionen, Telepathie, Astralprojektionen usw. Auch die Tatsache, dass sich Violet (natürlich!) gleich am ersten Schultag hoffnungslos in Aidan verliebt - ok, akzeptiert. Aber liebe Frau Cook, warum denn schon wieder Vampire? Und dann sogar nur Altbekanntes aufgewärmt?

Fazit:
"Haven" ist in meinen Augen wirklich enttäuschend. Es würde mich nicht wundern, wenn auch dieses Buch der Auftakt einer mehrteiligen Reihe wird (immerhin sind am Ende noch diverse Fragen ungeklärt) - eine Reihe, die ich definitiv nicht verfolgen werde. Ich gebe gutgemeinte 1,5 Bücherstapel, für das schöne Cover und weil Frau Cook eigentlich ziemlich gut schreiben kann. Leider nur inhaltlich nicht wirklich meins.

Dienstag, 24. Mai 2011

Neu entdeckt: Flames´n´Roses

Gerade eben habe ich auf Facebook, genauer gesagt beim Loewe Verlag auf Facebook, diese Entdeckung gemacht: "Flames´n´Roses" von Kiersten White, ein tolles neues Buch aus dem Bereich der Paranormal Romance (*jippie*), das es obendrauf noch zu gewinnen gibt, wenn man den dazugehörigen Trailer auf seinem Blog vorstellt. Done, würde ich mal sagen ;)


Inhalt:


Hi, ich bin Evie und eigentlich total normal. Dachte ich zumindest immer. Also, mit Ausnahme von meiner besten Freundin, die eine Meerjungfrau ist, und von meinem Exfreund – einer Fee. Und abgesehen davon, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die die Tarnung von paranormalen Wesen durchschauen kann. Deswegen arbeite ich für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler. So viel zum Thema normal. Und dann ist Lend auf der Bildfläche erschienen. Lend ist supersüß, kann gut zuhören und ist – ein Gestaltwandler. Und weil er in unsere Zentrale eingebrochen ist, steht nun meine ganze Welt auf dem Kopf und es ist die Rede von einer dunklen Prophezeiung, die leider bis ins Detail auf mich zutrifft. Nee, böse bin ich nicht, das muss eine Verwechslung sein. Ich muss dem Ganzen auf den Grund gehen, denn ich will endlich wissen, wer ich wirklich bin, und: Ich will Lend nicht verlieren!

Wer ebenfalls Interesse hat und den Trailer vorstellen möchte: hier gibt´s die Infos.

Sonntag, 22. Mai 2011

"House of Skirl" - Henry Porter

Loewe Verlag, 2008
14,90 €

Handlung:
Raunen und Flüstern begleiten Kim in jeden Winkel von Skirl, dem verwahrlosten Sitz seiner Familie. Knarrende Dielen, Luftzüge aus dem Nichts und von Geisterhand geschriebene Nachrichten warnen ihn vor dem Unheil, das bevorsteht. Als ein Dienstmädchen verschwindet und ein Fremder Einlass in Skirl verlangt, überstürzen sich die Ereignisse. Kim stößt auf ein furchtbares Geheimnis: Auf seiner Familie liegt ein todbringender Fluch, und er soll das nächste Opfer sein! Um sein Leben und das seiner Freunde zu retten, muss Kim sich auf den gefährlichsten aller Wege begeben: den Weg zurück durch die Zeit.

Meine Meinung:
„House of Skirl. Meister der 13 Stühle“ ist einmal mehr ein Beispiel dafür, dass die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind und man vielleicht auch nicht jede überschwängliche Buchrezension direkt als Kaufanlass nehmen sollte. Ich hab einiges gutes, sogar begeistertes über das Buch „House of Skirl“ gelesen und es deswegen vor Ewigkeiten auf meine Wunschliste gepackt. Als ich es jetzt zum Schnäppchenpreis haben konnte, habe ich zugeschlagen. Leider sind meine Erwartungen an das Buch nicht annähernd erfüllt worden, tatsächlich bin ich eigentlich ziemlich enttäuscht.
Das Buch handelt von Kim, der nach dem Tod seiner Mutter (gezwungenermaßen) auf Skirl wohnt, einem großen alten Anwesen, das nur so vor unheimlichen, dunklen und geheimnisvollen Gängen, Fluren und Zimmern strotzt. Eines Tages entdeckt er mit seinem Freund Iggy ein Gemälde von Skirl und stößt damit auf ein Geheimnis, welches schon viele Jahrhunderte zurückliegt und der Grund dafür sein könnte, warum die männlichen Nachkommen der Familie Drago (die seit jeher das Anwesen Skirl bewohnt) verflucht sind.
Was mich an der Handlung ziemlich gestört hat, ist, dass so vieles nicht geklärt bzw. erklärt wurde. Sicher, „Meister der 13 Stühle“ scheint der Auftakt einer Buchreihe zu sein, daher ist es ja eigentlich wünschenswert, dieses und jenes unerklärt zu lassen. Trotzdem hat es mich immer wieder gestört, dass Protagonist Kim, der eben noch von gar nichts eine Ahnung hatte, plötzlich genau weiß, was er zu tun hat – aber warum? Von einem Buchabsatz zum anderen weiß er plötzlich Namen und Begriffe, die er davor nicht kannte. Zusammenhänge sind ihm eben noch unbekannt, dann innerhalb von einer Buchseite klar, ohne dass Autor Porter eine Erklärung dafür abliefert. Darüber bin ich gestolpert.
Dann wirkt die Handlung, als wäre sich der Autor selbst nicht ganz im Klaren darüber gewesen, ob er eine Geschichte für Erwachsene oder für Kinder schreibt. Die Sprache, die mich gerade in den ersten Kapiteln völlig mitgerissen hat, wirkt manchmal sehr unbedarft und auf den 13-jährigen Kim ausgerichtet, auch Namen wie „Silberfisch“ oder „Ohrwurm“ für die in Skirl lebenden Geister erscheinen auf mich eher wie für Kinder gemacht; dann wiederum wird mit einer Selbstverständlichkeit und Abgeklärtheit von eben diesen Geistern, die in Verliesen leben, erzählt, Foltermethoden (beispielsweise was ein Morgenstern anrichten kann, Galgen etc.) werden umrissen, und auch die ganze Geschichte/ Legende um die Familie Drago, die sich über Jahrhunderte zieht, wirkte auf mich nicht unbedingt kindgerecht aufbereitet.
„House of Skirl“ hat mich leider - trotz der wirklich tollen Idee eines Zeitrisses im Anwesen Skirl, aus der soviel hätte gemacht werden können - nicht überzeugt. Die Geschichte fängt toll an, verliert im Mittelteil leider an Spannung und Reiz und führte zum Ende dazu, dass ich viele Seite überblättert und nur noch nach interessanten Dialogen Ausschau gehalten habe. Schade.

Fazit:
„House of Skirl, Meister der 13 Stühle“ ist offensichtlich als Beginn einer Buchreihe ausgelegt, denn das Ende lässt jede Menge Fragen offen. Ich werde mir weitere Teile aber wohl eher nicht zulegen. Für die nette Idee und die teilweise wirklich schöne Sprache gebe ich 2,5 von 5 Bücherstapeln.

Samstag, 21. Mai 2011

In my mailbox...

Die ersten beiden waren ein Geschenk meiner Schwester, die in der "Mayerschen" in Köln in den Mängelexemplaren gestöbert hat, "Die Bibliothek der Schatten" steht seit gefühlten Jahrzehnten auf meiner Wunschliste und ist eeendlich als Taschenbuch erschienen. "The splendor falls" klang einfach spannend und ist deswegen in meinem virtuellen Einkaufskorb auf amazon gelandet.

Jonathan Harr: „Der verschollene Caravaggio“
In einem kleinen Dorf an der Adria finden sie die erste Spur. Francesca Cappelletti und Laura Testa, zwei Studentinnen der Kunstgeschichte aus Rom, stoßen im Kellerarchiv der Marchesa Mattei auf Hinweise zum Verbleib eines der bedeutendsten Werke der Kunstgeschichte: Caravaggios ›Gefangennahme Christi‹. Zweihundert Jahre lang war dieses wundervolle Werk verschollen - die Suche danach entwickelt sich nun zu einer spannenden Detektivgeschichte, die die Studentinnen von Recanati über London, Rom und Edinburgh nach Dublin entführt. Und während die Recherche sich kontinuierlich auf das eine Ziel hin bewegt, gelingt es dem Autor, das kurze, gewaltsame und geniale Leben Caravaggios vor dem Auge des Lesers wiederauferstehen zu lassen.

William Gladstone: „Die Zwölf“
Max Doff ist ein ungewöhnlich begabter junger Mann, der seine akademische Karriere aufgibt, als er entdeckt, dass er eine rätselhafte Bestimmung zu haben scheint, die mit den Maya-Prophezeiungen um das Weltende 2012 zusammenhängt. Sein Lebensweg führt ihn auf synchronitische Weise (signifikante Zufälle) in Verbindung mit zwölf Menschen, die eine geheime Mission verbindet. Sie sind berufen, die Prophezeiungen abzuwenden und der Menschheit eine neue Zukunft zu geben. Und Max hat in diesem Plan eine zentrale Rolle…

Mikkel Birkegaard: „Die Bibliothek der Schatten“
Dass Bücher mehr vermögen, als nur Geschichten zu erzählen, war Luca Campelli schon lange bewusst. Als er an diesem Abend in seinem Antiquariat »Libri di Luca« zu lesen beginnt, spürt er einmal mehr ihre magische Kraft – doch schon wenige Minuten später ist er tot. Sein Sohn Jon will mit dem Geschäft zunächst nichts zu tun haben, aber sehr schnell kann er die mysteriösen Ereignisse nicht mehr ignorieren, die um ihn herum passieren. Und er ist fassungslos, als er die Wahrheit über seinen Vater erfährt: Luca Campelli versammelte regelmäßig Menschen um sich, die eine besondere Gabe verband. Eine Gabe, die auf wundersame Weise die Welt verändern könnte und die dazu die Macht der Bücher nutzt. Doch nun will jemand diese geheime Gesellschaft vernichten. Und Jon ahnt, dass er es mit einem Gegner zu tun hat, der ihm weit überlegen ist …

Rosemary Clement-Moore: „The splendor falls“
Sylvie Davis is a ballerina who can't dance, she lost everything important to her in one missed step. Uprooting her from her Manhattan apartment, and shipping her to Alabama is her mother's solution for Sylvie's unhappiness. But life might not be any more simple down south.  As it turns out, her family has a lot more history than Sylvie ever knew. More unnerving, though, are the two guys that she can't stop thinking about.
Then Sylvie starts seeing things. A girl down by the lake. A man peering into the window. And a graveyard with an oddly placed headstone. Sylvie's lost nearly everything—is she starting to lose her mind as well?

Donnerstag, 19. Mai 2011

Dies & Das

Ein Leseupdate - und damit auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Zur Zeit sind Beiträge meinerseits etwas rar gesät, da ich leider kaum zum Schreiben komme und wenn doch, mich dann zumindest mal aufs Wesentliche reduziere: nämlich Bücher bewerten und neue Zugänge vorstellen. Ich hab auch diese Woche wieder ganz tolle neue Bücher erhalten, welche genau, darauf werd ich am Wochenende zurückkommen, und jetzt kribbelt es mir schon richtig unter den Fingernägeln, mir eins dieser neuen Bücher zu schnappen, dabei hab ich noch einige halb gelesene und angefangene Bücher hier liegen... :o
Ein angefangenes Buch, welches ich jedoch definitiv nicht beenden werde, ist "Winterkill" von Josh Ericson. Das hab ich jetzt ungefähr zur Hälfte durch und - es tut mir leid (ich hasse es, Bücher "aufzugeben"), aber es gefällt mir leider gar nicht. So wenig, dass ich tatsächlich keine Lust habe, es weiterzulesen. Denn jedes Mal, wenn ich mir doch mal wieder ein paar Seiten zu Gemüte führe, denk ich mir "was für ein Schrott, was ist das denn jetzt?!" usw... Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, dass es mir nicht gefällt. Es wird wohl eine Mischung aus der recht unspannenden Handlung, falschen Erwartungen meinerseits, den wirklich holprigen und gekünstelten Dialogen und vor allem einer absolut hanebüchenen Liebesstory zwischen 2 Personen im Buch sein. Beim Lesen schüttele ich da wirklich schon den Kopf, und das ist selten. Vorne steht drauf "Mystery-Thriller", und das ist das Buch bei weitem nicht. Eigentlich schade ums Geld :(
Also kommt jetzt was anderes an die Reihe - ich weiß nur mal wieder nicht, was...
Heute bin ich jedenfalls krank, daher verkrümele ich mich jetzt mit "Harry Potter and the Goblet of fire" ins Bett. Wenn ich krank bin, muss immer der Harry herhalten ;)

Sonntag, 15. Mai 2011

"Switched" - Amanda Hocking

Handlung:
When Wendy Everly was six years old, her mother was convinced she was a monster and tried to kill her. It isn't until eleven years later that Wendy discovers her mother might have been right. With the help of Finn Holmes, Wendy finds herself in a world she never knew existed - a world both beautiful and frightening, and Wendy's not sure she wants to be a part of it. (Trylle Triology)


Meine Meinung:
"Switched" ist das erste Buch, das ich mir als Kindle-Version geholt und gelesen habe - auf dem PC (In Ermangelung eines Kindles). Tatsächlich muss ich sagen, dass sich Bücher am PC nicht wirklich gut lesen lassen, das ständige Geklicke und gucken-wie-lange-der-Akku-noch-hält ist auf Dauer nicht meins. Trotzdem ließ sich "Switched" ziemlich schnell weglesen, und das lag sicher auch an der Handlung, die einfach so vorbeigeflogen ist beim Lesen.
Wendy lebt mit ihrem Bruder und ihrer Tante zusammen, nachdem ihr Vater vor vielen Jahren gestorben ist und ihre Mutter in die Psychiatrie eingewiesen wurde, nachdem diese versucht hat, Wendy an ihrem 6. Geburtstag zu töten. Eines Tages erfährt sie von ihrem neuen Mitschüler Finn (der sich schon schnell darauf als etwas anderes entpuppt), dass sie als Baby ausgetauscht wurde und eigentlich zum Völkchen der Trylle gehört, salopp übersetzt einem Volk der Trolle bzw. Kobolde, auch wenn man sich hier die "Trolle" nicht als die allgemein bekannte Version der kleinen haarigen grünlichen Waldmenschen mit Keulen, die nur grunzen können, vorzustellen hat. Sondern eher als recht attraktive Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten, die sich auch zunehmend bei Wendy herausbilden. Mehr noch, Wendy ist die Tochter der Trylle-Königin, und soll nun zurück zum Reservat der Trylle gebracht werden, um dort in die Gesellschaft eingeführt und auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet zu werden.
Mir hat der Auftakt dieser Trilogie so gut gefallen, dass ich mir diese Woche noch während des Lesens des 1. Teils gleich auch Teil 2 und 3 als Kindle-Version runtergeladen habe. Denn viel zu sehr interessiert es mich, wie es mit Wendy und Finn und den Trylle weitergeht. Amanda Hocking schreibt schön, flüssig, legt viel Augenmerk auf Dialoge - sehr viel mehr als auf Beschreibungen oder Gedanken. Wendy ist ein interessanter, wenn auch etwas unbedarfter Charakter, der in meinen Augen die ganze Tatsache, dass sie die Trylle-Prinzessin ist, vielleicht etwas zu schnell geglaubt und nicht hinterfragt hat. Das ist der einzige Kritikpunkt, der mir einfallen würde. Ansonsten bietet "Switched" einiges, was ich mir an einem guten Buch wünsche: interessanter Plot, gut gezeichnete Charaktere, leicht übersinnliche Elemente, die jedoch nicht zu sehr in die Fantasy-Sparte abdriften, die Aussicht auf mehr in den Teilen 2 und 3, da auch noch einige Fragen ungeklärt bleiben. Auch die obligatorische Liebesstory kommt nicht zu kurz - ja, obligatorisch, irgendwie geht´s ja in keinem Buch mehr ohne -, aber sie ist ebenfalls toll geschrieben: sie wollen sich, dürfen sich aber nicht kriegen... Hach, seufz.... Wie gesagt, ich hoffe auf mehr in den Teilen 2 und 3.

"It was impossible to combine fresh heartbreak with the fervor of a ball." (p. 272)

Ach ja, die Cover der Trilogie finde ich ausnehmend schön! Sie wirken verträumt und doch geheimnisvoll. Das musste ich jetzt noch loswerden.

Fazit:

"Switched" ist ein schöner runder Auftakt einer Trilogie um ein Mädchen, das lernen muss, dass sie nicht die ist, die sie zu sein glaubte, und sich in einer neuen Welt zurecht finden muss. Locker leicht geschrieben mit Suchtpotential. Ich würd´s jedem empfehlen und gebe 5 Bücherstapel.

Samstag, 14. Mai 2011

In my mailbox...

Für meine Verhältnisse habe ich in letzter Zeit wirklich wenig neue Bücher angehäuft, nämlich: gar keins. Das ist ein Zustand, der auf keinen Fall so bleiben kann, daher kam diese Woche endlich Abhilfe ;)
Mein Highlight eines jeden Monats: ein Jokers-Paket, voll bis oben hin mit Mängelexemplaren, die aber tiptop aussehen und eigentlich gar keine Mängelexemplare sind. Hach, da kann der Tag noch so mies gewesen sein, wenn daheim ein großes Paket von Jokers darauf wartet, ausgepackt zu werden, entschädigt das für alles. Zusätzlich gab es ein Schnäppchen, das ich bei ebay ergattert habe, und wie ich im Laufe dieser Woche bereits erwähnt habe: „Torn“ und „Ascend“ von Amanda Hocking als Download-Version zum Lesen auf dem PC.

Henry Porter "House of Skirl"
Raunen und Flüstern begleiten Kim in jeden Winkel von Skirl, dem verwahrlosten Sitz seiner Familie. Knarrende Dielen, Luftzüge aus dem Nichts und von Geisterhand geschriebene Nachrichten warnen ihn vor dem Unheil, das bevorsteht. Als ein Dienstmädchen verschwindet und ein Fremder Einlass in Skirl verlangt, überstürzen sich die Ereignisse. Kim stößt auf ein furchtbares Geheimnis: Auf seiner Familie liegt ein todbringender Fluch, und er soll das nächste Opfer sein! Um sein Leben und das seiner Freunde zu retten, muss Kim sich auf den gefährlichsten aller Wege begeben: den Weg zurück durch die Zeit.

Jenny-Mai Nuyen „Rabenmond“
Als Mion im Wald einen Fuchs erschießt, verwandelt er sich zu ihrem Entsetzen in einen Jungen mit bernsteinfarbenen Augen: Sie hat Lyrian angegriffen, den Sohn der Tyrannen von Wynter, die die Gestalt von Tieren annehmen können. Auf Mions Tat steht der Tod. Doch Lyrian verliebt sich in Mion und rettet sie. Nicht ahnend, dass das Mädchen dazu auserkoren ist, die Herrschaft seiner Familie für immer zu beenden ...




Livi Michael "Die flüsternde Straße"
England, auf dem Höhepunkt der industriellen Revolution: Weil sie den Hunger und die Grausamkeiten im Waisenhaus nicht mehr länger ertragen, beschließen die Geschwister Joe und Annie in einer eisigen Frühlingsnacht zu fliehen. Nun sind sie völlig auf sich gestellt und müssen ohne einen Penny auf der Straße überleben. Schon bald empfindet Joe seine jüngere Schwester als Last. Denn Annie ist etwas Besonderes - sie kann die Toten sehen und sogar mit ihnen sprechen. Als die beiden auf eine Schaustellertruppe treffen, lässt Joe sie in der Obhut von Ehrenmann Bob zurück, der Annie mit ihren Fähigkeiten als Zuschauerattraktion vermarkten will. Endlich ist er frei! In den Straßen von Manchester schließt er sich einer Kindergang an. Doch auch dieses Leben ist gefährlich...

Audrey Niffenegger „Die Frau des Zeitreisenden“
Clare ist Kunststudentin und eine Botticelli-Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint.

R.A Nelson „Shine“
Frances ist siebzehn und besucht die Highschool in Alabama. Sie wächst bei ihrer Adoptivfamilie übertrieben behütet auf. Eines Tages taucht dort der Anwalt Carruthers auf. Er informiert Frances über die Verlegung ihrer leiblichen Mutter Afton Jelks in eine psychiatrische Anstalt und übergibt Frances einen Brief von ihr. Er enthält eine dringliche Botschaft, vor der es kein Zurück mehr gibt. „Wir müssen es zu Ende bringen. Bitte komme sofort.“ Als an der Highschool der attraktive John Mullinix, genannt Nix, auftaucht, verliebt sich Frances in ihn. Sie wagt mit ihm den alles entscheidenden Schritt. Langsam weiht sie Nix in das dunkle Geheimnis aus ihrer Kindheit ein. Sie nimmt ihn mit auf eine Reise in die Vergangenheit und sucht nach den fehlenden Mosaiksteinen in ihrem Bild, das sie von sich als Kind vor Augen hat: Die sechsjährige Shine lebt mit ihren drei Schwestern in der fantastisch verrückten Welt der schizophrenen Mutter. In „Fireless“ ist ihre Mutter Königin. Und am Ende begeht sie ein furchtbares Verbrechen. Elf Jahre später wird Frances ihrer Mutter nochmals gegenüberstehen, eine Begegnung, die jedoch keine freiwillige ist. Denn der Brief des Anwalts ist gefälscht.

Rachel Cohn, David Levithan „Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“
Von Lieblingsliedern und der Liebe auf den ersten Blick. Nick: "Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber könntest du für die nächsten fünf Minuten meine Freundin spielen?"Norah: Als Antwort auf seine Frage lege ich meine Hände um seinen Hals und ziehe sein Gesicht zu mir runter. Aus fünf Minuten werden sieben und dann eine ganze Nacht, in der Nick & Norah durch Clubs und Straßen ziehen, sich verlieren, verlieben und sich alles erzählen. ER, Bassist und Songschreiber einer New Yorker Undergroundband, immer noch nicht über Tris hinweg. SIE, Tochter eines Musikproduzenten, noch immer an der Trennung von Tal knabbernd, die bei IHM erstmals erfährt, was eine aufregende Romanze wirklich bedeuten kann.

Amanda Hocking „Torn“ & „Ascend“

"City of fallen angels" - Cassandra Clare

Handlung:
The Mortal War is over, and sixteen-year-old Clary Fray is back home in New York, excited about all the possibilities before her. She's training to become a Shadowhunter and to use her unique power. Her mother is getting married to the love of her life. Downworlders and Shadowhunters are at peace at last. And—most importantly of all—she can finally call Jace her boyfriend.
But nothing comes without a price.
Someone is murdering Shadowhunters, provoking tensions between Downworlders and Shadowhunters that could lead to a second, bloody war. Clary's best friend, Simon, can't help her. His mother just found out that he's a vampire and now he's homeless. Everywhere he turns, someone wants him on their side—along with the power of the curse that's wrecking his life. And they're willing to do anything to get what they want. Not to mention that he's dating two beautiful, dangerous girls—neither of whom knows about the other one.
When Jace begins to pull away from her without explaining why, Clary is forced to delve into the heart of a mystery whose solution reveals her worst nightmare: she herself has set in motion a terrible chain of events that could lead to her losing everything she loves. Even Jace.

Meine Meinung:
Gestern abend habe ich "City of fallen angels" beendet. Ich kann nachvollziehen, warum manch einer, der das Buch schon vor mir gelesen hat, etwas hin- und hergerissen ist und nicht so recht weiß, wie er/sie das Buch eigentlich bewerten soll. Im Prinzip muss ich mich in diese Reihe der Unentschlossenen mit einreihen.
"City of fallen angels" ist ohne Zweifel fantastisch und unterhaltsam geschrieben - so wie man es von Cassandra Clare gewohnt ist, wenn man ihre 3 Vorgängerbände der Mortal Instruments- Reihe bereits kennt. Teilweise hab ich beim Lesen wirklich an den Seiten geklebt und ein Kapitel nach dem anderen verschlungen, weil ich richtig "drin" war in der Story. Dazu haben nicht zuletzt auch die fantastischen Dialoge, v.a. zwischen Simon und Jace, beigetragen, die ich wirklich klasse fand: lustig, knackig und ironisch. Sehr schön finde ich die Tatsache, dass in diesem 4. Teil der Geschichte Simon eine so große Rolle einnimmt und auf ihn mehr Augenmerk gelegt wurde. Hier ist er nicht nur "das Anhängsel" von Clary, der im Laufe der Handlung einfach ziemlich Pech hat. In den ersten 3 Teilen stand er stets ein wenig im Schatten der "Shadowhunters", und das, obwohl er - in meinen Augen - ein so durch und durch sympathischer Charakter ist, der wesentlich zur Handlung beiträgt. Aber auch mit den altbekannten Gesichtern Clary, Jace, Isabelle, Alec und Magnus gibt es ein Wiedersehen, obwohl ich auch für Isabelle gern ein wenig mehr "Raum zum Entfalten" sehen würde. Ansonsten greifen die Handlung und die wechselnden Erzählperspektiven sehr gut und gewohnt spannend ineinander. Auch die Einbindung von Jordan als neuer Figur finde ich gelungen, und ich denke, dass hier noch jede Menge Action zu erwarten ist.
Kurz: natürlich ist es schön, dass die "Mortal Instruments" - Reihe fortgesetzt wird, noch dazu in gewohnt hoher sprachlicher Qualität. Dennoch komme ich nicht umhin, anzumerken, dass das vielleicht gar nicht hätte sein müssen. "City of Glass", der 3. Teil, hatte eine Ende, das in meinen Augen wirklich gut war. Alles wichtige war gesagt, für jeden gab es mehr oder weniger ein glückliches Ende, welches man so hinnehmen konnte, die wesentlichen Fragen waren geklärt. Und nun geht die Story weiter, sogar mit gleich 3 geplanten Folgebänden, von denen "City of fallen angels" nun erschienen ist. Die (nicht-?) profitablen Gründe dahinter lassen sich einfach mal in Frage stellen, und ich hoffe, dass auch die beiden noch ausstehenden Bücher qualitativ hoch und ideenreich bleiben. Leider hab ich schon bei "City of fallen angels" gerade im letzten Viertel des Buches viele Motive entdeckt, die mir schon anderswo mal begegnet sind; zumindest bin ich beim Lesen das Gefühl nicht losgeworden, hier und da einige Parallelen z.B. zu "Harry Potter" oder auch zu der US- Fernsehserie "Supernatural"  (für alle, die diese kennen, sag ich nur: Staffel 4) gefunden zu haben . Bleibt also zu hoffen, dass "City of lost souls" dort fulminant einsteigt und weitermacht, wo "City of fallen angels" mit einem fiesen Cliffhanger endet. Aber bis dahin müssen wir uns noch 1 Jahr gedulden.

Fazit:
"City of fallen angels" reiht sich ohne Zweifel gut in die Story um Clary, Jace & Co. ein, auch wenn sie nicht hätte sein müssen. Toll und unterhaltsam geschrieben, kamen mir einige Motive leider dennoch schon seeehr bekannt vor von anderer Stelle. Insgesamt gebe ich 4 von 5 Bücherstapel.

Dienstag, 10. Mai 2011

Neu entdeckt: Amanda Hocking + Kindle-Überlegungen

Vor einiger Zeit hab ich beim Stöbern ein englisches Buch namens "Switched" von Amanda Hocking entdeckt und fand die Kurzbeschreibung davon recht vielversprechend.
 
When Wendy Everly was six years old, her mother was convinced she was a monster and tried to kill her. It isn't until eleven years later that Wendy discovers her mother might have been right. With the help of Finn Holmes, Wendy finds herself in a world she never knew existed - a world both beautiful and frightening, and Wendy's not sure she wants to be a part of it. (Trylle Triology)
 
Umso enttäuschter war ich, als ich feststellte, dass es für mich als Deutsche wohl offenbar kaum ein Rankommen an das Buch gibt, da es nirgendwo zu erhalten war - nur auf www.amazon.com, was mir nichts nützte, da ich dort nicht ohne Kreditkarte bezahlen kann (die ich nicht besitze *grummel*). Nun hat amazon vor einigen Wochen jede Menge E-Books für den Kindle (= der amazon- E-Reader) auch im Deutschen herausgebracht bzw. den Zugang zu über 65000 E-Books für den Kindle möglich gemacht. Ich besitze keinen Kindle und wollte bisher eigentlich auch nicht wirklich einen haben. Ich bin einfach der typische Buch-Leser, der Seiten zum Umblättern braucht. Trotzdem hab ich mich riesig gefreut, als ich vor einigen Tagen feststellte, dass ich nun offenbar auch über das deutsche amazon in den Besitz der Bücher von Amanda Hocking kommen kann - da es sie dort als Kindle-Version zum Downloaden gibt. Da ich "Switched" wirklich gern lesen wollte, hab ich mir schließlich das Kindle Programm für den PC runtergeladen (wen es auch interessiert: hier http://38.de/wi), sowie kurz darauf "Switched" als Kindle-Version. Tja, so kommt es, dass ich momentan "Switched" auf dem PC lese - was, wenn ich mal ehrlich sein soll, nicht unbedingt das größte Lesevergnügen ist. Aber es geht erstaunlich schnell wegzulesen, was sicher auch daran liegt, dass mir die Story wirklich gut gefällt. Ich hoffe mal (trotz zahlreicher terminlicher Engpässe, durch die ich nicht zum Lesen komme), dass ich es bis zum Wochenende durch habe und dann auch eine Rezension einstellen werde. Bis dahin kann ich nur so schon mal jedem die Bücher von Amanda Hocking empfehlen. Gestern hab ich dann auch dieses hier gelesen und verstanden, wieso so lange kein Rankommen an ihre Bücher war:

Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit neun als E-Books selbst verlegten Büchern überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen verhandelt die ehemalige Altenhelferin über Filmrechte für eine ihrer Trilogien. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt - und das ausschließlich auf der digitalen Plattform. Weitere Informationen zur Autorin unter amandahocking.blogspot.com (Quelle: www.amazon.de) 

Interessant! Ich habe mir daher gestern spontan noch Teil 2 und 3 der Trylle Triologie runtergeladen, für nicht mal 1,50 Euro pro Buch, sowie ihr neuestes Buch "Hollowland", da das auch recht interessant klang. Das bisher erste deutsche Buch von ihr wird am 3.Oktober 2011 erscheinen und heißt "Unter dem Vampirmond", was ihrer "My blood approves"-Reihe entspricht.
Nun ja, ich habe mittlerweile also tatsächlich Gefallen an dieser Kindle-Geschichte gefunden, auch wenn ich dem ganzen bisher immer recht negativ gegenüber stand und das z.B. auch schon auf anderen Blogs geschrieben habe. Eine Anschaffung eines Kindles wäre also durchaus mal eine Überlegung wert, wenn ich bedenke, wieviele Bücher es mittlerweile in diesem Format gibt, und noch dazu billiger als das gedruckte Original. Allerdings werd ich meine Vorliebe für das gedruckte Wort nie verlieren...
Frage an euch: hat jemand von euch einen einen E-Reader bzw. speziell einen Kindle? Lohnt es sich?

Samstag, 7. Mai 2011

Stöckchen: 100 Bücher, die man gelesen haben muss

Bei Caro hab ich diese Literaturliste entdeckt: 100 Bücher, die man gelesen haben muss. Dann schau ich doch mal, welche Bücher mir bisher entgangen sind. Gelesene Bücher werde ich rot markieren und zumindest angefangene Bücher o.ä. auch kennzeichnen.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind – zur Hälfte gelesen
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry – auf französisch fast komplett gelesen
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane – Auszüge gelesen
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing - auf dem SUB
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger – Auszüge gelesen
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler - auf dem SUB
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Diris 
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi – auf dem SUB
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Wow, das macht nur 27 von 100, selbst wenn ich auch die Bücher dazu rechne, die ich mal nur zur Hälfte oder in einzelnen Kapiteln gelesen habe. Irgendwie nicht besonders viel; andererseits muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich von manchen Büchern, die hier in der Liste stehen, auch noch nie gehört habe (z.B. Nr. 54, 55, 93, 94,...). Da stellt sich mir auch die Frage, wer diese Liste eigentlich erstellt hat und damit beschlossen hat, dass man diese Bücher irgendwann gelesen haben sollte. Wie ist diese Auswahl zustande gekommen? Wieso sind beispielsweise nur 4 der 7 Harry Potter Bände drin? Hätte man da nicht das Gesamtwerk lieber als 1 Buch rechnen sollen? Und dann wird ein weiterer Grund für meine "nur" 27 gelesenen Bücher sein, dass ich es einfach nicht so mit den „Klassikern“ habe, die aber wohl im allgemeinen Verständnis zur Weltliteratur gehören. Bevor ich mir „Der Steppenwolf“ oder „Winnetou“ (was durchaus hier bei mir zuhause rumliegt) schnappe, greife ich dann doch lieber zu zeitgenössischer und aktueller Literatur... :D

Wie sieht´s bei euch aus? Wieviele der Bücher aus dieser Liste kennt ihr/ habt ihr gelesen? Wie findet ihr die Auswahl?

Dienstag, 3. Mai 2011

Top Ten Tuesday


"Meine 10 liebsten Autoren"

Bei der folgenden Liste von "Lieblings"autoren zu sprechen, ist vielleicht nicht ganz treffend. Dafür hab ich einfach viel zu viele Autoren, von denen ich gern was lese. Eher trifft es zu, dass ich jeweils einige/alle Bücher der folgenden Autoren habe, sehr gern auch immer wieder lese und mir vor allem auch ohne zu Zögern jedes neue Buch dieser Autoren kaufen würde, auch ohne vorher Meinungen oder Rezensionen dazu zu lesen. Macht das einen Lieblingsautor aus? Na dann...

- John Irving. Der gehört für mich ohne Zweifel dazu und ihn würde ich auch stets an erster Stelle nennen. Mein erstes Buch von ihm war "Gottes Werk und Teufels Beitrag", was mich schon ziemlich beeindruckt hat. Nach "Owen Meany" war mir dann jedoch klar, dass ich mir auf jeden Fall noch diverse weitere Bücher von ihm holen muss - zum Glück hat er schon eine gewisse Menge geschrieben. Und auch wenn ich von seinen letzten 2,3 Büchern nicht mehr so überzeugt war, hoffe ich dennoch, dass er fleißig weiter schreibt.
- Joanne K. Rowling. Gut, sie hat bisher ja "nur" die Harry Potter Reihe geschrieben, daher gibt es noch nichts zum Vergleichen. Aber schon alleine dafür, DASS und WIE sie die Harry Potter Reihe geschrieben hat, gehört sie für mich zu einer der besten Autoren überhaupt.
- Kerstin Gier. Gut, ich mag nicht jedes Buch von ihr, ich hab auch längst nicht alle gelesen. Ich hab 2,3 ihrer "Frauenromane", die gefallen mir aber alle ganz gut, und natürlich die "Edelstein"- Trilogie, mit der sie sich ja auch zu Recht in die Bestsellerlisten katapultiert hat. Bei Kerstin Gier mag ich sehr, dass sie so unverhofft mal hier und da einen Satz einbaut, der einen so richtig mädchenhaft kichern lassen kann. Und über man den 3 Seiten weiter noch schmunzelt.
- Cassandra Clare. Bei ihr ist es ähnlich wie bei Frau Rowling: sie hat sich bisher (fast nur) über die "Mortal instruments"- Reihe einen Namen gemacht und startet jetzt mit der "Clockwork-" Reihe, die ich noch nicht kenne. Clary, Jace & Co. haben mich aber derart überzeugt, dass ich schon jetzt jedes weitere Buch von Frau Clare sehnlichst erwarte.
- Carlos Ruiz Zafón. Der kriegt schon alleine für "Der Schatten des Windes" den Stempel "Lieblingsautor" von mir aufgedrückt, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass mir nicht jedes seiner Bücher gefällt.
- Rachel Gibson. Wenn mir nach romantischer lustiger Liebesschnulze ist (und das kommt dann und wann vor), dann bin ich bei Rachel Gibson an der richtigen Adresse.
- Mo Hayder. Sie schreibt echt tolle Thriller. Die ersten beiden Bände der Reihe um Jack Caffery hab ich heute noch so lebhaft vor Augen, und dass, obwohl ich sie vor mehreren Jahren zuletzt gelesen habe. Die Bände 3 und 4 kenne ich noch nicht, hab aber schon gehört, dass diese leider nicht so gelungen sind. "Der Vogelmann" und "Die Behandlung" kann ich aber wirklich jedem eingefleischten Thriller-Fan nur ans Herz legen!
- Benjamin von Stuckrad-Barre. Gut, der gehört jetzt eher nicht in die Abteilung "Belletristik", aber zu meinen Lieblingsautoren gehört er ohne Zweifel. Ich kannte ihn noch nicht, da hab ich ihn mal auf einer Lesung erlebt und fand es so klasse und lustig, was er da geschrieben und gelesen hat, dass ich mir sein Buch "Deutsches Theater" sofort gekauft hab. Der Mann hat irgendwie einen Sinn dafür, Details total lustig und ironisch zu verpacken.
- Corinna Kastner. Ich mag ihre Bücher, sie schreibt gut und unterhaltsam. Immer ein bißchen Romantik und Mystery dabei.
- Kann ein Autor ein Lieblingsautor sein, auch wenn man nur ein Buch von ihm besitzt (und er gar nicht mehr geschrieben hat?!)? Falls ja, nenn ich mal noch William Goldman, weil ich ihm "Die Brautprinzessin" zu verdanken habe.

Montag, 2. Mai 2011

Alles neu macht der Mai, die zweite Runde...

Ja, hier sieht es jetzt schon wieder ganz anders aus als gestern. Zugegeben: der Header, den es hier gestern mal kurz zu bewundern gab, hat mir auch ziemlich gut gefallen. Der Rest leider nicht so sehr, zumindest war mir alles ein wenig zu klein, gerade die Schrift, und ich muss euch Recht geben: die kleine weiße Schrift ließ sich auf dem dunklen Untergrund wirklich nicht gut lesen. Irgendwie verschwamm alles. 
Ich hab mich daher nochmal ein wenig umgesehen und bin auf dieses Layout gestoßen. Irgendwie hab ich momentan einen Hang zu grün, und das spiegelt sich hier halt wieder. Und hier ist alles etwas größer, geräumiger und besser zu lesen. Mir gefiel es irgendwie auf Anhieb und ich denke, ich gebe diesem Layout hier zunächst mal eine Chance :D

Sonntag, 1. Mai 2011

Alles neu macht der Mai...

Tja, und deshalb dachte ich mir, versuche ich nach 4 Monaten Bloggen doch mal was anderes und suche mir ein neues Layout. Allerdings bin ich noch hin- und hergerissen, ob mir das hier wirklich so richtig gefällt und ob ich es so lasse. (Das Problem mit dem sich-nicht-entscheiden-können hab ich übrigens öfter...) Da ich mich beim besten Willen nicht zu den Computerspezialisten zählen kann, bin ich mehr oder weniger auf fertige Vorlagen angewiesen, da ich selbst so etwas nicht hinbekomme :( Na mal sehen, vielleicht ändert sich in den nächsten Tagen noch etwas. Vielleicht Vorschläge?
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