Samstag, 30. April 2011

In my mailbox... + Movie Tie-Ins

So, da bin ich mal wieder. Momentan komme ich kaum zum Schreiben und zu meinem Leidwesen auch nicht zum Lesen. Ich versuche zwar fast jeden Tag, wenigstens mal kurz eine Blog-Runde zu drehen und zu schauen, was es bei euch so neues gibt, aber das ist zur Zeit auch alles, was ich bieten kann :(
In den letzten Tagen war ich recht sparsam, was Buchbestellungen und Buchneuzugänge betrifft. Zum Geburtstag gab´s aber natürlich trotzdem neues Lesefutter.

Felix J. Palma: "Die Landkarte der Zeit"
Eine Reise durch Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Phantasie. London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikanten­sohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wieder­zugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der seine Opfer mit ­Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar ­zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit. Ein Fest der Phantasie, in dem der Leser Jack the Ripper ­begegnet und H.G. Wells, den Erfinder der Zeitmaschine, in einer völlig überraschenden Rolle kennenlernt.
-> Nach unendlichen Monaten auf meiner Wunschliste hab ich es dann doch endlich mal bekommen...

Thomas Thiemeyer: "Der Palast des Poseidon"
Thera und Therasia. Doch plötzlich blinkt das Leuchtfeuer nicht mehr rechts, sondern links vom Bug des Schiffes, dann wieder rechts, dann sind auf einmal zwei Lichter zu sehen. Als würden die feurigen Augen von Skylla, dem Ungeheuer, über das Meer blicken. Und dann erhebt sich ein riesiger Fangarm mit eisernen Klauen und umklammert das Schiff. Kurz darauf ist der Frachter verschwunden. Spurlos. Wie schon etliche Schiffe zuvor, die diese Stelle kreuzten. Nur wenige Wochen nach seiner aufsehenerregenden Rückkehr aus der Stadt der Regenfresser nimmt Carl Friedrich von Humboldt den Auftrag an, nach den verschwundenen Schiffen zu suchen. Zu diesem Zweck chartert er das modernste Forschungsschiff seiner Zeit, die Calypso, und damit eine der aufregendsten Erfindungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts: die erste Bathysphäre der Welt, eine Tauchkugel, die es möglich macht, sich mehrere Stunden unter Wasser aufzuhalten. Aber dann müssen Humboldt und seine Gefährten viel länger unter der Wasseroberfläche bleiben als geplant. Mehr als 300 Meter unter dem Meer machen sie eine unglaubliche Entdeckung ...
-> Der erste Teil dieser Reihe hat mir ziemlich gut gefallen, deswegen bin ich natürlich gespannt, wie es weitergeht.

Pittacus Lore: "I am number four"
John Smith is not your average teenager. He regularly moves from small town to small town. He changes his name and identity. He does not put down roots. He cannot tell anyone who or what he really is. If he stops moving those who hunt him will find and kill him. But you can't run forever. So when he stops in Paradise, Ohio, John decides to try and settle down. To fit in. And for the first time he makes some real friends. People he cares about - and who care about him. Never in John's short life has there been space for friendship, or even love. But it's just a matter of time before John's secret is revealed. He was once one of nine. Three of them have been killed. John is Number Four. He knows that he is next ...
-> Eigentlich hab ich eine ziemliche Abneigung gegen Bücher, die als "Movie Tie-In" erscheinen, also als Neuauflage mit einem Cover zum passenden Kinofilm, der gerade läuft. Meistens find ich die furchtbar hässlich und ich bevorzuge eindeutig die Originalcover. Öhm, hier hab ich eine Ausnahme gemacht, denn hier ist Herr Pettyfer drauf, der den John im Kinofilm spielt. Und der hat irgendwie was... Kann man ja mal im Regal stehen haben...^^

DVD "Lost in Austen"
Name: Elizabeth Bennet Mission: Sich zu verheiraten - sowohl weise als auch aus Liebe Wie?: Nun, das kommt drauf an... Amanda Price (Jemima Rooper) hat einfach kein Glück in der Liebe. Deshalb flüchtet sie sich in die Welt der Romane von Jane Austen. Eines Tages entdeckt sie in ihrer Wohnung ein Tor in die Welt ihrer Lieblingsautorin, in die Welt von "Pride & Prejudice - Stolz und Vorurteil". Doch bringt nicht Amanda durch ihre Anwesenheit die so bekannte Geschichte durcheinander? Werden sich Mr. Darcy und Elizabeth Bennet finden? Und wird auch Amanda endlich gücklich werden und sich verlieben? Jeder der "Pride & Prejudice" liebt, wird von diesem Film begeistert sein, denn mit "Lost in Austen" folgen wir Amanda in eine Welt, die sicherlich jeder gern einmal selbst betreten würde...
-> Ich habe bei Karo mal gelesen, dass sie diese Mini-Serie ganz toll findet und das hat mich neugierig gemacht, zumal ich ja eh eine Schwäche für "Stolz und Vorurteil" habe. Und für 9,99 Euro bei Thalia kann man da wohl nicht viel falsch machen...

Ich werf mal eine Frage in den Raum: wie findet ihr diese sogenannten Movie-Tie-Ins, also Bücher, die mit einem Cover passend zur Verfilmung erscheinen? Kauft ihr euch diese auch, oder seid ihr - wie ich - auch eher Verfechter der Originalcover? Kennt ihr besonders (un-)gelungene Movie Tie-Ins?

Dienstag, 26. April 2011

Top Ten Tuesday

"10 Bücher, die du haben musstest, die aber noch immer ungelesen im Regal stehen"

Öhm ja, das ist mal ein Top Ten Tuesday Thema, bei dem ich so richtig mitreden kann. Denn im "unnütz-Bücher-kaufen-einfach-nur-weil-ich-sie-haben-will" bin ich spitze! Da könnte ich auch gut und gerne einfach nur einen Link zu meinem SuB hier einstellen, denn eigentlich trifft das ziemlich gut auf mindestens ein Dreiviertel meiner SuB-Bücher zu. (Leider ist meine SuB-Liste, die hier nachgelesen werden kann, nicht vollständig. Nicht annähernd. Gerade in letzter Zeit hab ich meine ganzen neu dazugekommenen Bücher noch nicht eingetragen *schäm*)
Aber gut, wir sind ja hier bei einer Top Ten, also such ich mal nur 10 Bücher raus, bei denen es absolut zutraf, dass ich sie mir kaufen musste, weil ich sie unbedingt haben (oder eher besitzen) wollte, die aber bis heute ungelesen im Regal versauern...

"Clockwork angel" von Cassandra Clare (OK, aber hier hab ich eine gute Ausrede: da Ende des Jahres der 2. Teil dieser Reihe erscheint, nämlich "Clockwork prince", dachte ich mir, warte ich mit dem Lesen des ersten Teils bis zum Erscheinen des zweiten Teils, denn dann kann ich beide Teile nacheinander lesen und muss nicht erst monatelang warten. Das ist doch gut, ne?)

"Valley" von Jonathan Stroud (Nachdem ich die 3 Bartimäus-Teile verschlungen habe, dachte ich mir, hol ich mir auch die anderen Bücher von Herrn Stroud und hab das Erscheinen von "Valley" sehnsüchtig erwartet. Dann war das Interesse aber plötzlich doch nicht mehr so groß und es steht bis heute ungelesen im Regal.)

"Grimm" von Christoph Marzi (Klang toll, klang interessant, musste ich haben. Trotzdem bis heute nicht gelesen.)

"Zirkuskind" und "Lasst die Bären los" von John Irving (Im Zuge meines "alle Bücher von einem Autor besitzen"- Zwanges hab ich mir nach und nach alle Bücher von John Irving zugelegt, nachdem ich mich nach "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und "Owen Meany" zum Irving-Fan entwickelt habe. Ich hab mittlerweile auch fast alle von ihm durch, eben nur diese beiden nicht, und irgendwie reizt es mich auch gar nicht, diese zu lesen. Beide habe ich mal angefangen, beide wieder weggelegt, weil sie mich irgendwie nicht interessierten...)

"The Host" von Stephenie Meyer (In London gekauft, nachdem ich Edward & Bella in Teil 1 und 2 noch erträglich fand und mir dachte, (-da ist es wieder!-) "mal lieber alle Bücher von einem Autor besitzen" *räusper hust* Dennoch bis heute nicht gelesen.)

"Libri Mortis" von Peter Schwindt (Der Klappentext klang so gut, da wurde der Wunsch, das Buch zu lesen, immer größer. Ich hab sogar überlegt, mir die teurere Hardcover-Ausgabe zuzulegen, damit ich gleich alle 3 Bände auf einmal kaufen könnte. Denn die Reihe erscheint jetzt erst nach und nach auch als Taschenbuch. Jetzt hab ich Teil 1 hier als Taschenbuch vor mir liegen, aber noch nicht mal reingelesen, weil irgendwie immer andere Bücher dazwischen kommen.)

"Swan Thieves" von Elizabeth Kostova (Das Debut von Kostova, "Der Historiker", fand ich fantastisch und hab es bis heute auch schon mehrfach gelesen. Während eines Kurztrips nach Dublin stand ich dort mal in einer Buchhandlung (ich kann ja auch im Ausland an keiner vorbei gehen...) und sah dieses neue Buch von ihr dort liegen. Das hab ich natürlich gleich gekauft. Aber bis heute trotzdem nicht reingeguckt. Immerhin hab ich es auf meine SuB-Abbau Liste gepackt, daher bin ich mal zuversichtlich, dass ich es dieses Jahr doch noch lese.)

"Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst" von Wendy Mass (Den Titel fand ich toll, in das Buch reingeguckt hab ich bis heute trotzdem noch nicht.)

"Das Haus zur besonderen Verwendung" von John Boyne (Das MUSSTE ich unbedingt zu Weihnachten haben, weil es so gut klang, aber nun steht es sogar noch in Folie eingeschweißt in meinem Bücherregal.)

Montag, 25. April 2011

"Percy Jackson- The battle of the labyrinth" - Rick Riordan

Handlung:
Percy Jackson isn’t expecting freshman orientation to be any fun.  But when a mysterious mortal acquaintance appears on campus, followed by demon cheerleaders, things quickly move from bad to diabolical. In this latest installment of the blockbuster series, time is running out as war between the Olympians and the evil Titan lord Kronos draws near. Even the safe haven of Camp Half-Blood grows more vulnerable by the minute as Kronos’s army prepares to invade its once impenetrable borders. To stop them, Percy and his demigod friends must set out on a quest through the Labyrinth—a sprawling underground world with stunning surprises at every turn. 

Meine Meinung:
Im nunmehr 4. Abenteuer rund um Percy Jackson machen sich Percy, Annabeth, Grover und Tyson auf in das sagenhafte Labyrinth, das von Dädalus erschaffen wurde, um die Streitkräfte von Luke und Kronos aufzuhalten, die mittels des Labyrinths eine Invasion in das Half-blood-Camp planen. Wie immer begegnen ihnen dabei die verschiedensten Monster, Kreaturen und Götter, die sich ihnen in den Weg stellen.
Der 4. Teil der „Percy Jackson“- Reihe hat mir gut gefallen, mich jedoch nicht so sehr unterhalten wie die vorherigen 3 Bände. Irgendwie war Teil 4 in meinen Augen nicht annähernd so humorvoll und interessant; mir haben teilweise die lustigen Kommentare oder Sprüche (allen voran von Grover) gefehlt. Wie immer passiert unglaublich viel auf diesen gut 360 Seiten, die Handlung ist vollgepackt mit alter griechischer Mythologie, die ich selbst – knapp 5 Minuten nach dem Auslesen des Buches – schon nicht mehr komplett zusammenfassen könnte. Vielleicht liegt auch gerade darin ein Punkt, der mich hier irgendwie gestört hat: vielleicht sind die Percy Jackson Bücher einfach eine Spur zu inhaltsreich, zu voll mit Göttern und Monstern. Leider gestalten sich die Bücher zunehmend nach dem gleichen Muster: die Freunde machen sich auf den Weg, ein Abenteuer zu erleben, und fortan geschieht in jedem Kapitel ein Kampf, egal ob gegen Monster, fiese Kreatur oder irgendeinen miesgelaunten Gott. Dieses Schema hat mich schon in Buch 3 etwa gestört, hier ist es mir jetzt wieder einmal sehr aufgefallen. Zwar werden im 4. Teil auch andere ernstere Themen wie Tod und Sterben und dies-akzeptieren-können angesprochen, und auch die Beziehung zwischen Annabeth und Percy gestaltet sich zunehmend interessant. Aber leider haben die Percy- Bücher für mich nicht mehr so recht den Reiz der neuen interessanten Buchidee, den ich beim Lesen der ersten beiden Bücher noch verspürt habe. Schade.

Fazit:
Das Buch als solches ist wieder einmal sehr gut und spannend geschrieben. Ich würde mir für den 5., abschließenden Teil der Reihe ein etwas anderes Muster als dieses ständige „laufen-Monster bekämpfen-laufen-Gott bekämpfen“ wünschen, einfach mal was anderes. Und wieder etwas mehr Humor. Für den 4. Teil vergebe ich 3,5 von 5 Bücherstapel.

Samstag, 23. April 2011

"Julia" - Anne Fortier

Krüger Verlag, 2010
19,95 €

Handlung:
Ein altes Buch lockt die junge Amerikanerin Julia nach Italien: Es ist die längst vergessene erste Fassung der Romeo-und-Julia-Geschichte und handelt von den verfeindeten Familien Tolomei und Salimbeni in Siena. Völlig überrascht stößt Julia auch auf die Warnung ihrer verstorbenen Mutter: Bis heute liege ein Fluch auf den Familien - und damit auch auf ihr. Denn ihr wahrer Name ist Giulietta Tolomei... Auf der Suche nach ihrem Erbe spürt Julia, dass sie beobachtet und verfolgt wird. Wird der Fluch der Vergangenheit auch ihr zum Schicksal?

Meine Meinung:
Julia reist nach Siena, Italien, um Details zum Erbe ihrer Großmutter zu erhalten. Dort stößt sie auf Hinweise zur realen Geschichte um Romeo und Julia, die 1340 in Siena ihren tatsächlichen Ursprung hat. Sie recherchiert und macht die Entdeckung, dass ihre Geschichte und ihr eigenes Leben offensichtlich enger mit der wirklichen „Julia“ aus dem 14. Jahrhundert zusammenhängt, als sie jemals geglaubt hätte...
Nachdem das Buch eine kleine Ewigkeit ungelesen in meinem Regal stand, habe ich „Julia“ – einmal angefangen – trotz der fast 650 Seiten innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Zum einen lag das am interessanten Plot, der sich spannend durch das gesamte Buch zieht, zum anderen an der gelungenen Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit, die hier präsentiert wird. Die Handlung wird einmal aus der Sicht der „Julia von heute“ erzählt; zum anderen wird durch Briefe und Tagebucheinträge das schicksalhafte Zusammentreffen von Romeo und Giulietta im Siena des 14. Jahrhunderts wiedergegeben. Auf diese Art und Weise ist „Julia“ ein unglaublich gut recherchiertes und präsentiertes Buch. Im Nachwort verweist die Autorin darauf, dass diverse Fakten historisch tatsächlich so passiert sind, und das lässt das ganze Geschehen gleich viel realer und „handfester“ erscheinen. Sehr interessant fand ich die Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte von „Romeo und Julia“, unter anderem über die Vorläufer der Liebesgeschichte, die noch vor der bekannte(ste)n Version von Shakespeare entstanden sind. Auch die Darstellung des Kennen- und Liebenlernens von Romeo und Giulietta um 1340, die die Autorin hier als Erzählstrang präsentiert, ist anders (und ungewohnt), hat aber dennoch seinen Reiz und erscheint glaubwürdig. Lediglich zum Ende des Buches ist mir die Geschichte etwas wirr und – nun ja – leider konstruiert vorgekommen, da manche inhaltliche Aspekte eben einfach noch eingebaut und „aufgedröselt“ werden mussten.
Ansonsten gibt es eigentlich nichts auszusetzen. „Julia“ bietet einige Stunden interessante, informative und romantische, darüber hinaus sehr gut geschriebene Leseunterhaltung über die Legende um „Romeo und Julia“.

Fazit:
Von mir gibt es dafür – wegen klitzekleiner, vor allem inhaltlicher Mängel hier und da – 4 von 5 Bücherstapel.

Mittwoch, 20. April 2011

Kleine Oster-Leseliste

Angestachelt von Tine, Karo und Stefanie, die alle eine Liste davon erstellt haben, was sie über die Osterfeiertage lesen wollen, dachte ich mir, mach ich das auch. Das Problem: die 3 haben - im Gegensatz zu mir - richtige Osterferien, also mehrere Tage, an denen sie ohne Ende lesen können. (Ja Mädels, ich beneide euch!) Ich komme leider erst ab Freitag dazu und werde die 3 Tage dann ausgiebig nutzen zum Lesen. Ja, nur 3, denn Ostermontag hab ich Geburtstag und da komme ich erfahrungsgemäß nicht zum Lesen, höchstens in den Besitz neuer Bücher... (Und das ist gut so!) ;)
Ok, also mal nachgedacht. Ich hab momentan wieder einige angefangene Bücher, die könnte ich natürlich alle erstmal beenden. So z.B. den 4. Teil der Percy Jackson-Reihe (englisch), der liegt schon einige Tage angelesen auf meinem Tisch. Ebenso lese ich - mal wieder, denn das muss einfach dann und wann sein - gerade den 3. Teil von Harry Potter (ebenfalls englisch). Diese Woche habe ich aber auch "Julia" von Anne Fortier angefangen und bin ziemlich begeistert bisher, also wird das Buch in den nächsten Tagen wohl auch fertig gelesen. Ebenfalls angefangen hab ich "Ein fatales Erbe" von A. Shevchenko, was auf den ersten Seiten auch irgendwie ziemlich interessant anfing. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. Schließlich ist ja auch endlich der 4. Teil der Mortal Instruments- Reihe bei mir eingetrudelt, den ich mit Spannung erwartet habe. Ich hab die ersten paar Seiten gelesen und musste feststellen, dass es offenbar schon zu lange her ist, seit ich den dritten Teil "City of Glass" gelesen habe, denn mir sind spontan einige Kleinigkeiten aufgefallen, die ich nicht mehr richtig wusste bzw. nicht mehr erinnern konnte. Sowas find ich ja immer blöd, daher bin ich auch noch am Grübeln, ob ich erst nochmal "City of Glass" lesen sollte, damit mir auch ja nichts aus der Story entgeht...
Natürlich hab ich aber auch immer meine beiden Challenges im Kopf, an denen ich teilnehme. Mal angenommen, ich lese mindestens 1 der 3 oben genannten Bücher noch im April, dann hab ich mein "Soll" der Englisch-Challenge schon mal drin. Und mit "Julia" lese ich ein Buch aus meinem 2010er- SuB, damit wär die SuB-Abbau Challenge für April auch gebongt.
Macht also folgende Bücher, die ich gern über Ostern lesen wollen würde: (Ich weiß jetzt schon, dass das nicht klappt. Dafür lese ich viel zu langsam...) :(

- "Percy Jackson 4" von Rick Riordan
- "City of fallen angels" (+ evt. "City of Glass" vorneweg) von Cassandra Clare
- "Julia" von Anne Fortier
- ("Harry Potter 3" von Joanne K. Rowling)
- "Ein fatales Erbe" von Anna Shevchenko

Edit (26.04.11):
Ostern ist vorbei, mein Geburtstag auch, letztlich hab ich natürlich nicht annähernd das gelesen, was ich lesen wollte. Wie immer. Diese Bücher hier sind es geworden, Rezensionen sind dazu teilweise auch schon online:
- "Harry Potter 3 and the Prisoner of Azkaban"
- "Julia"
- "Percy Jackson and the battle of the labyrinth"

Heute schnapp ich mir "City of Glass" und werde es zumindest nochmal überfliegen, bevor endlich "City of fallen angels" drankommt.

Dienstag, 19. April 2011

Top Ten Tuesday

Ostern steht ja praktisch schon vor der Tür und dementsprechend österlich geprägt ist das Thema der Top Ten am Tuesday in dieser Woche:

10 Bücher, die ich mir in meinem Osternest wünschen würde

Ich glaube zwar eigentlich nicht, dass ich tatsächlich Bücher zu Ostern geschenkt bekomme (und dann schon gar nicht 10 auf einmal), aber ich hab ja zudem am Ostermontag Geburtstag, und da ist die Wahrscheinlichkeit dafür gleich um einiges höher ;)
So, dann also mal fix in die Wunschliste geschaut und folgende Bücher rausgesucht:

Julie Kagawa: Plötzlich Fee

Kate Morton: Die fernen Stunden

Mikkel Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten


Carlos Ruiz Zafón: Der Mitternachtspalast

Derek Landy: Skulduggery Pleasant
 
Annette Mackey: Class Collision- Fall from Grace

Henry Porter: House of Skirl


Diane Setterfield: Die dreizehnte Geschichte



Meg Cabot: Eternity





 
Daphne Kalotay: Die Tänzerin im Schnee


Entschuldigung auch für diese grottenschlechte Formatierung, bei der alles krumm und schief ist... Nach einigem Probieren war das noch die beste Version, die Bilder zu zeigen. Weiß jemand, wie ich hier mehrere Bilder nebeneinander packen kann, ohne dass alles verrutscht?
   

Sonntag, 17. April 2011

In my mailbox...

2 Neuzugänge diese Woche, und auf "City of fallen angels" freu ich mich ja ehrlich gesagt ohne Ende... Die Beschreibung klingt schon mal echt toll. Und "Haven" - ich wusste gar nicht mehr, dass ich mir das bestellt habe *schäm* Die Bestellung ist schon einige Wochen her...

"Haven" - Kristi Cook
Violet McKenna isn’t a normal girl with normal teenage issues; she has more to contend with than most people could handle. Violet thought she was just crazy when she had a vivid vision of her dad’s murder. Her life started falling apart when her premonition came true. She’s had flashes of other events too. The problem was nobody believed her until she found a new school: Winterhaven.
At Winterhaven, Violet finally feels like she belongs. She quickly finds a close group friends and discovers that they too have psychic ‘gifts’—as do all the students at Winterhaven. But as soon as she feels settled she discovers the most intriguing and alluring boy she has ever met, and things quickly go awry. As the attraction between them grows, intense visions of the boy’s death start to haunt her. In her premonitions the secret he is unwilling to share begins to reveal itself. And to Violet's horror, she learns that their destinies are intertwined in a critical--and deadly--way.

"City of fallen angels" - Cassandra Clare
The Mortal War is over, and sixteen-year-old Clary Fray is back home in New York, excited about all the possibilities before her. She's training to become a Shadowhunter and to use her unique power. Her mother is getting married to the love of her life. Downworlders and Shadowhunters are at peace at last. And—most importantly of all—she can finally call Jace her boyfriend.
But nothing comes without a price.
Someone is murdering Shadowhunters, provoking tensions between Downworlders and Shadowhunters that could lead to a second, bloody war. Clary's best friend, Simon, can't help her. His mother just found out that he's a vampire and now he's homeless. Everywhere he turns, someone wants him on their side—along with the power of the curse that's wrecking his life. And they're willing to do anything to get what they want. Not to mention that he's dating two beautiful, dangerous girls—neither of whom knows about the other one.
When Jace begins to pull away from her without explaining why, Clary is forced to delve into the heart of a mystery whose solution reveals her worst nightmare: she herself has set in motion a terrible chain of events that could lead to her losing everything she loves. Even Jace.

"Die Villa am Rande der Zeit" - Goran Petrovic

2010, dvt Verlag
14,90 €

Handlung:
Der Belgrader Student Adam erhält ein ungewöhnliches Angebot: Er soll ein Jahrzehnte zuvor erschienenes Buch umarbeiten. Ein scheinbar harmloser Auftrag. Doch bei der Lektüre macht Adam eine sonderbare Erfahrung: Unversehens findet er sich mitten in dem Roman wieder und begegnet anderen Lesern, die über dieselbe Gabe verfügen. Nicht alle haben ein unschuldiges Interesse an dem Buch. Als ein Mord geschieht, muss Adam sich entscheiden: Will er seinen Auftrag erfüllen oder verhindern, dass dieser imaginäre Zufluchtsort unwiederbringlich verloren geht?

Meine Meinung:
Lektor Adam erhält den Auftrag, das Buch „Mein Vermächtnis“ von Anastas Branica inhaltlich und sprachlich zu überarbeiten, nach den Wünschen eines Ehepaars. Dieser für ihn außergewöhnliche Wunsch bekommt plötzlich deutliche Echtheit, als Adam klar wird, dass es möglich ist, in das Buch einzutauchen und dort eine Art andere Welt zu besuchen – eben die Welt, die dort von Branica beschrieben ist. Die „Ausbesserungen“, die er vornehmen soll (Gardinenfarben ändern, Musikzimmereinrichtung, Sessel verschieben), laufen tatsächlich in der Handlung des Buches selbst von statten. Dort begegnet er anderen Lesern, die zur selben Zeit im selben Buch lesen, auf der ganzen Welt verteilt. Diese laufen sich hier über den Weg, reden miteinander – verlieben sich sogar ineinander...
„Die Villa am Rande der Zeit“ ist ohne Frage ein eigenwilliges Buch, wie ich es schon lange nicht mehr gelesen habe. Es lebt von einer fantastischen Idee, die auch sehr gelungen umgesetzt wurde. Sprachlich bewegt sich der Autor Petrovic auf ganz hohem Niveau; er gibt jedem Satz das besondere Extra und lässt selbst unbedeutende Aspekte ausgefeilt und durchdacht klingen. Trotzdem verliert der Sprachstil dadurch nicht an Spontaneität oder Wirkung. Es passt einfach alles gut zusammen.
Dennoch komme ich nicht umhin, kleine Längen hier und da zu bemängeln, die sich im Text finden, und in denen zuviel Nebeninformation verarbeitet wird, die für die Haupthandlung gar nicht wirklich von Relevanz ist. Das Buch liest sich dennoch erstaunlich leicht und flüssig weg, auch wenn ich – als eher ungeübte Leserin osteuropäischer/ russischer Literatur – zugegebenermaßen ein wenig über serbische Namen und Begriffe gestolpert bin. Auch historische und gesellschaftliche Aspekte von Serbien werden angedeutet und teilweise im Kontext eingebaut.
Als etwas irreführend habe ich den Klappentext empfunden. Denn nicht Adam erscheint als die Hauptfigur, sondern nach und nach werden verschiedene Personen vorgestellt, die alle ihren Beitrag zum Entstehen und Fortbestehen des Buches „Mein Vermächtnis“ leisten und letztlich für Geschehnisse verantwortlich sind. So wird die Handlung beispielsweise auch aus der Sicht des Autors Anastas erzählt, nämlich wie dieses beeindruckende Stückchen Literatur eigentlich entstanden ist; oder auch aus der Sicht von Sretem, einem Spion, dem das Buch eines Tages in die Hände fällt.
Kurz: „Die Villa am Rande der Zeit“ ist ein wirklich schönes Buch zum Schmökern und zum Träumen. Wer hat sich beim Lesen nicht schon einmal gedacht, wie schön es wäre, in die eigene Lieblingsgeschichte einzutauchen, und sei es wirklich nur, um dort mal die Wandfarbe eines Zimmers ändern zu können... Und wer jetzt denkt, die Geschichte sei nur eine Art Abklatsch der „Tintenherz“-Trilogie, dem sei gesagt: nein, das ist sie nicht. „Die Villa am Rande der Zeit“ hat ihren ganz eigenen Reiz.

Fazit:
Die Rahmenhandlung und vor allem die Idee haben mir sehr gut gefallen. Hier und da fand ich Zusammenhänge und Verbindungen teils sprachlich, teils inhaltlich zu komplex und verworren. Daher gibt es von mir 4 von 5 Bücherstapel.

Freitag, 15. April 2011

"Die Messertänzerin" - Susanne Rauchhaus

Ueberreuter Verlag, 2011
14,95 Euro

Handlung:
In Pandrea, dem Reich von Fürst Warkan, hat jeder seinen fest bestimmten gesellschaftlichen Platz. Divya gehört als Dienerin an einer Mädchenschule zur untersten Kaste; anders als Jolissa, die Schülerin aus gutem Hause. Während Jolissa von einer Hochzeit träumt, beneidet Divya die Männer um ihre Freiheit und freundet sich mit einem Wächter an. Sie lernt zu kämpfen wie ein Mann - und zu tanzen wie eine Frau. Als sie einen Mordauftrag bekommt, muss sie eine Entscheidung treffen. Und damit macht sie sich den Mann, den sie liebt, zu ihrem erbittertsten Feind.

Meine Meinung:
"Die Messertänzerin" überzeugt durch eine spannende, temporeiche und umfangreiche Handlung, eine interessante Hauptprotagonistin, und eine gekonnte Rahmenhandlung. Divya wächst als Dienerin auf und steht damit auf der untersten gesellschaftlichen Stufe, noch unter der untersten Kaste im Kastensystem. Früh schon spürt sie, dass sie derart nicht ewig leben möchte und entwickelt Pläne, wie sie für sich selbst lernen und kämpfen kann, um ihre Träume zu verwirklichen. So schaut sie sich mit den Jahren die Verhaltensweisen der höher gestellten Mädchen (Tana) ab, die sie in einer Schule bedienen muss, lernt ihre Gewohnheiten anzuwenden, lernt ihre Art zu tanzen und freundet sich schließlich mit Tajan an, einem Wächter, der ihr das Messerwerfen und das Kämpfen beibringt. Als sie 18 ist, wird sie vor die Wahl gestellt, ein anständiges und gutes Leben führen zu können, dafür jedoch einen Mord begehen zu müssen, oder auf ewig als Aussätzige am Rande der Gesellschaft leben zu müssen.
Die Geschichte um Divya hat mich wirklich gefesselt. Divya ist ein starker Charakter, der sich viel vornimmt, viele Pläne und Wünsche hat und sich einfach mehr vom Leben wünscht. Sie möchte nicht auf ewig nur die Dienerin sein, sondern selbst ein glückliches Leben führen. Sie guckt sich das Tanzen (offenbar eine sehr angesehene Tätigkeit von gut gestellten Mädchen) von den Schülerinnen der Tana-Schule ab und bringt sich mit Tajans Hilfe das Messerwerfen bei. Tajan ist es auch, der in meinen Augen die Handlung vorantreibt und Divya stets die nötigen Anstöße für ihre Taten und Aktionen liefert. Dass er darüber hinaus überaus sympathisch und attraktiv erscheint, ist wohl nur ein weiterer Bonus der Autorin...
Es ist schwer zu sagen, in welcher Zeit bzw. welchem Rahmen das Buch eigentlich spielt. Die Gesellschaftsform mit dem Kastensystem und der absoluten Unterdrückung der Frau weist eher auf vergangene Zeiten hin (auch wenn es natürlich auch heute noch Länder gibt, für die das zutrifft), und dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass es beispielsweise nur Kutschen gibt oder Wasser aus Brunnen. Die Sprache jedoch wirkt jedoch teilweise eher zu modern dafür (Gebrauch von Wörtern wie "Experiment" oder "paranoid"). Ansonsten gibt es absolut nichts zu bemängeln. Die Autorin schreibt mitreißend, sprachlich ausgefeilt und der zugrundeliegenden Atmosphäre der Handlung angepasst. Beim Lesen hatte ich stets eine ruhige sandige, orientalisch anmutende Wüstenstadt vor Augen, hinter der die Sonne rot glühend untergeht. Sehr gelungen!
Auch die Spannung ist unterschwellig eigentlich stets präsent. Anfangs leidet man noch mit Divya im Alter von 12 Jahren mit, dann erlebt man sie in den folgenden Jahren, in denen sie zur "Messertänzerin" wird. Schließlich tritt sie als willensstarke junge Frau auf, die weiß, was sie will und die für die Rechte ihres Volkes und damit auch für sich selbst eintritt, und dies auf recht ungewöhnliche, nämlich tanzende Art und Weise.

Fazit:
Klare Leseempfehlung für alle, die gern abenteuerliche spannende, leicht orientalisch angehauchte Märchen von starken Frauen lesen, bei denen auch die Romantik nicht zu kurz kommt.
Ein herzliches Dankeschön an den Ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 8. April 2011

In my mailbox...

Wie vor ein paar Tagen schonmal erwähnt, habe ich von meiner Schwester, die beruflich auf der Leipziger Buchmesse zu tun hatte, noch ein paar Leseexemplare abgegriffen. Darunter die folgenden:

Eva Baronsky: "Herr Mozart wacht auf"
Der Mann, der sich nur daran erinnert, am Vorabend als Wolfgang Amadé Mozart auf dem Sterbebett gelegen zu haben, kann sich die bizarre Umgebung nicht erklären, in der er erwacht: Musik ohne Orchester, Fuhrwerke ohne Pferde, Licht ohne Kerzen. Ist er im Vorhof zur Hölle oder im Paradies angelangt, und vor allem: mit welchem Auftrag? Ein göttlicher Spaß, verblüffend und tragikomisch, ein Spiel mit Zeiten und Identitäten. "Dieses Buch ist wie eine Umarmung." Robert Schneider Am Vorabend noch hat er auf dem Sterbebett gelegen. Nun erwacht Wolfgang Amadé Mozart an einem unbekannten Ort und - wie ihm nach und nach klar wird - in einer fremden Zeit. Die Ungeheuerlichkeit seiner Zeitreise ins Jahr 2006 kann er sich nur mit einem göttlichen Auftrag erklären: Er soll endlich sein Requiem beenden. Als wunderlicher Kauz und lebender Anachronismus irrt Wolfgang durch das moderne Wien, scheitert an U-Bahntüren und fehlenden Ausweisen. Einzig die Musik dient ihm als Kompaß, um sich in der erschreckend veränderten Welt zu orientieren. Zur Seite stehen ihm ein polnischer Stehgeiger, das Mädchen Anju und seine Lust, hergebrachte Harmonien auf den Kopf zu stellen. Doch je länger sich Wolfgang in der fremden Zeit aufhält, desto drängender wird die Frage, was ihn erwartet, wenn er das Requiem vollendet hat. „Solange es nur Musik gab, war er bereit, in jeder Welt zurechtzukommen.“

Astrid Rosenfeld: "Adams Erbe"
Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie - aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begegnung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern.

Anna Shevchenko: "Ein fatales Erbe"
Andrij ist tot. Die junge Anwältin Kate schwört angesichts der Ermordung ihres Freundes, die Hintergründe zu untersuchen. Sein Tod muss mit ihrer gemeinsamen Suche verknüpft sein - der Suche nach dem verschwundenen Goldschatz des Zaren. Nun ist Kate auf sich allein gestellt und ahnt nicht, dass sie keineswegs die Einzige ist, die das brisante Rätsel um Europas Vergangenheit und Zukunft aufdecken will...
Als der russische Geheimdienstmitarbeiter Taras Petrenko bei Recherchen auf die Akte N1247 stößt, ist ihm die Reichweite seines Fundes zunächst nicht bewusst. Obwohl drei entscheidende Dokumente fehlen, erkennt er aber schnell, dass der über 200 Jahre alte Fall das Potenzial birgt, Europas Machtgefüge in seinen Grundfesten zu erschüttern und die bisher gekannte Ordnung zu zerstören.
Die Akten scheinen den Raub des legendären Goldschatzes von Zar Peter dem Großen durch den Kosaken Polubotko zu belegen. Auf der Suche nach Beweisen trifft Petrenko auf die Londoner Anwältin Kate, die ebenfalls in diesem Fall ermittelt. Der Wettlauf beginnt: Wer von ihnen kann zuerst das Geheimnis um das Zarengold lösen?

Beth Hoffman: "Die Frauen von Savannah"
Ohio 1967: Die zwölfjährige CeeCee hat es nicht leicht. Ihre Mutter lebt in Gedanken im Jahr 1951, als sie Zwiebelkönigin von Vidalia und glücklich war. Manchmal läuft sie tagsüber im Ballkleid durch die Straßen und wirft Vorüberfahrenden Kusshändchen zu. Als die Mutter eines Tages von einem Eiswagen erfasst wird und stirbt, schickt der völlig überforderte Vater CeeCee zu Tante Tootie nach Savannah, die sie mit offenen Armen aufnimmt.
Dort, im liebevoll dekorierten Südstaatenhaus mit üppig duftendem Garten, blüht CeeCee allmählich auf. Zum ersten Mal in ihrem Leben wird sie behütet. Neben ihrer Großtante kümmert sich die schwarze Köchin Oletta um sie und verwöhnt sie mit Zuckerpfirsichen, Zimtschnecken und Holundersaft. Als es zu einem rassistischen Überfall kommt, ist CeeCees neues Glück auf einmal in Gefahr. Doch die Frauen halten zusammen ...
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