Dienstag, 29. März 2011

Top Ten Tuesday

Das Thema dieser Woche: die 10 besten Literaturverfilmungen (siehe hier).
Nach einigem Hin und Herüberlegen (denn es gibt soviele gute!) nenne ich mal die folgenden, wobei die Reihenfolge nicht einer Platzierung gleichzusetzen ist. 

1. „Stolz und Vorurteil“
Ich habs vor 2 Wochen schon mal geschrieben: ich liiiiieeeeebe diese Verfilmung. Ich kenne die andere, die BBC-Verfilmung leider gar nicht, auch wenn ich das schon längst mal ändern wollte. Aber Matthew MacFadyen ist in meinen Augen auch ein echt ideal besetzter Mr. Darcy.

2. „Herr der Ringe“
Die Verfilmung fand ich wirklich gelungen, zumal sich das Drehbuch auch sehr an die Vorlage hält, so was find ich ja immer wichtig bei Verfilmungen. Ich hab den ersten Teil der Trilogie im Kino gesehen und dann die Teile 2 und 3 gelesen – schöne Verfilmung.

3. „Gottes Werk und Teufels Beitrag“
Tolles Buch, gelungene Verfilmung.

4. „Sternwanderer“
siehe 3.


5. „Bridget Jones“
Da zähle ich mal beide Verfilmungen als eine. Ich persönlich hab nur mal den zweiten Teil „The edge of reason“ auf englisch gelesen, finde aber, dass beide Teile inhaltlich wirklich gut umgesetzt wurden. Außerdem hab ich ´ne Schwäche für Colin Firth und auch wenn Renee Zellweger nicht zu meinen liebsten Schauspielerinnen zählt, gibt sie Bridget wirklich wunderbar – daher amüsiere ich mich jedes Mal köstlich, wenn einer der Teile im TV läuft!
6. „Das Jesus Video“
Das Buch von Andreas Eschbach ist der Wahnsinn! Leider hält sich die Verfilmung nicht so hundertprozentig an die Buchvorlage, aber auch der Film ist richtig gut.

7. „Hautnah – Die Methode Hill“
Das ist eine ganze Serie, die die Romane von Val McDermid um den Psychologen Dr. Tony Hill (fantastisch gespielt von Robson Green) verfilmt zeigt. Ich liebe diese Serie und bin total traurig, dass es keine weiteren Staffeln gibt. Von den Büchern hab ich zugegebenermaßen nur mal in 2 Büchern gelesen, aber die fand ich gut.
8. „Die Brautprinzessin“
Der Film darf in dieser Liste nicht fehlen. Eines meiner Lieblingsbücher und dann auch noch eine großartige und lustige Verfilmung, die zwar schon 1987 erschienen ist, aber trotzdem richtig gut gemacht ist. Und Cary Elwes, der als Westley echt spitze besetzt ist.

9. „Die unendliche Geschichte“
Sowohl das Buch als auch der Film sind nicht mehr ganz aktuell, haben in meinen Augen aber absolut nichts an Reiz verloren. Ich weiß noch, dass ich Fuchur und diese beiden alten Gnomen, die Atreju trifft bevor er an den Sphinxen vorbei muss, damals im Film immer ganz toll fand.


10. „Harry Potter 3 und 6“
Die haben sich ohne Frage viel Mühe gegeben, um die Harry Potter Teile angemessen zu verfilmen. Die ersten beiden Teile fand ich dennoch nicht so besonders, das war mir alles noch zu kindlich. Der dritte Teil dagegen hat dann plötzlich total reingehauen, da waren Harry & Co. nicht mehr die unbedarften kleinen Kinder, und auch der ganze Film war dunkler, gefährlicher, ernster. Hat mir sehr gut gefallen, nicht zuletzt, weil dieser Film – wenn ich mich richtig erinnere – auch der Teil ist, der sich am meisten an die Vorlage hält. Das gefällt mir bei den HP- Verfilmungen sonst immer nicht so, dass dort ganze Szenen und Zusammenhänge umgeschrieben oder ganz weggelassen werden (müssen). So auch in Teil 6, aber der gefällt mir trotzdem ausgesprochen gut. Ich hab mich in keinem anderen Teil so amüsiert und so gelacht.

Sonntag, 27. März 2011

"Skinned" - Robin Wasserman

Script 5, 2010
16,90 Euro

Handlung:
Lia Kahn ist reich, schön und beliebt bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.

Meine Meinung:
Das Lesen von "Skinned" hat mich dazu gebracht, mein eigenes Leben mal mit ganz anderen Augen zu betrachten: was würde ich tun bzw. wie würde es mir gehen, wenn ich unsterblich wäre, wenn ich einen Körper hätte, der nicht verletzt werden kann, wenn ich keine menschlichen Gefühle mehr empfinden könnte - kurz, wenn ich eine Art Maschine wäre? Würde ich mich für so eine Lebensform entscheiden wollen?
Lia Kahn hatte diese Wahl nicht. Nach einem schweren Unfall entscheiden ihre Eltern für sie, dass ihre Gehirnstrukturen in einen künstlichen Körper eingebaut werden sollen, und Lia dadurch weiterleben kann, wenn auch nicht in ihrem gewohnten Körper.
Aber nicht nur ihr Aussehen ändert sich, ihre ganzes Leben ist plötzlich anders. Für Lia beginnt mit der Umwandlung die schlimmste Zeit überhaupt. In ihrem Kopf ist sie noch die alte, die denkt und reagiert wie Lia. Aber sie ist zu keinen Gefühlen, zu keinen Emotionen, zu keinem Schmerzempfinden fähig. Sie fühlt sich völlig leer, nicht mehr menschlich - eben wie eine Maschine, die programmiert wurde. Von anderen wird sie gemieden, verspottet, gehasst. Letztlich bleibt ihr nur die Wahl zwischen einem unechten Leben inmitten der Menschen, die sie fälschlich glaubte zu kennen, oder der neuen Daseinsform inmitten der "Mechs", der künstlich erzeugten Wesen.
"Skinned" spielt einige Zeit in der Zukunft und ich muss ehrlich sagen, ich bin froh darüber; froh, dass ein solches Szenario bestenfalls Zukunftsidee sein kann. Noch. Ich fänd die Vorstellung, inmitten von künstlichen unsterblichen Körpern zu leben, furchterregend. Aber in diesem Buch geht es nicht um "mich" - um den Menschen, sondern die Geschichte wird aus der Sicht von Lia erzählt, noch dazu in der Ich-Form, sodass jeder ihrer Gedankengänge unmittelbar nachvollziehbar ist. Und trotz der Unwirklichkeit, die die ganze Handlung umgibt, gelingt es der Autorin sehr gut, diese Gedankenwelt der neuen Lia überzeugend darzustellen und ein glaubhaftes Bild davon zu entwickeln, was es heißt, als "Mech" auf der Erde zu wandeln. Als eine künstliche Lebensform, die gern menschlich sein möchte, es aber nicht mehr sein kann. Die manche kurzerhand als "Zombie" abstempeln würden. An mancher Stelle erschien mir das Ganze furchtbar traurig und geradezu unerträglich, wenn ich las, wie Lia von der Außenwelt aufgenommen wird, wie ihr der offene Hass von anderen, nicht zuletzt ihrer eigenen Schwester, entgegen tritt. Lia verliert von einem Tag auf den anderen alles - ihre Familie, ihre Freunde, ihr Leben. Die "Mechs" werden von den Menschen als abnorm, als wiederwärtig angesehen, und das irrsinnigerweise in einer Welt, die sich durch absolute interaktive Vernetzung und Kontrollübernahme durch Automaten und Maschinen kennzeichnet. Inmitten dieser Welt muss Lia sich selbst finden und herausfinden, was sie will und wie sie sich ihr zukünftiges - ewiges - Dasein vorzustellen hat.
Das darzustellen, gelingt Robin Wasserman überzeugend. Letztlich klappt man das Buch zu und kommt nicht umhin, sich selbst zu fragen, was einen Menschen eigentlich ausmacht.

Fazit:
Die Autorin entwirft ein Zukunftsbild einer automatisch geprägten Welt, die sehr zum Nachdenken anregt und einen tatsächlich darüber grübeln lässt, ob der technische Fortschritt, dem wir uns jeden Tag gegenüber sehen, nur als durchweg vorteilhaft angesehen werden kann. "Skinned" ist gut und eindringlich geschrieben. 4 von 5 Bücherstapel.

Samstag, 26. März 2011

In my mailbox...

Endlich Wochenende, nur leider ist der Samstag schon wieder so gut wie vorbei :(
Gerade eben habe ich bei buecher.de meinen 50 Euro Gutschein verbraten und mir jede Menge tolle Bücher gekauft, darunter mit "Das Bildnis des Dorian Gray" und "Krieg und Frieden" auch zwei Klassiker, die ich schon ewig mal lesen wollte.
Für die von Caro verschenkte Schoki, welche letzten Endes als Spende in Japan landet, nochmals dankeschön! Leider ist die Aktion von myswisschocolate.ch schon beendet (siehe hier), sonst hätte ich gern auch an jemanden weiter verschenkt!
Voraussichtlich morgen gibt es noch eine Rezension zu "Skinned", bis dahin hier meine Neuzugänge der Woche:

Simone Elkeles: "Du oder das ganze Leben"
Jeden anderen hätte Brittany Ellis, wohlbehütete Beauty Queen und unangefochtene Nr. 1 an der Schule, lieber als Chemiepartner gehabt als Alex Fuentes, den zugegebenermaßen attraktiven Leader einer Gang. Und auch Alex weiß: eine explosivere Mischung als ihn und die reiche »Miss Perfecta« kann es kaum geben. Dennoch wettet er mit seinen Freunden: Binnen 14 Tagen wird es ihm gelingen, die schöne Brittany zu verführen. Womit keiner gerechnet hat: Dass aus dem gefährlichen Spiel alsbald gefährlicher Ernst wird, denn Brittany und Alex verlieben sich mit Haut und Haaren ineinander. Das aber kann die Gang, der Alex angehört, nicht zulassen …

Diane Daniels: "Over the moon"
When seventeen-year-old Tiana moves to Hurricane, Utah, her comfortable world is turned upside down as she traverses the rough waters of adjusting to a small town and new school. Her father insists they were supposed to move here for some unknown, important purpose, and the voice in her head tells her not to argue. After resigning herself to being a miserable outcast, Tiana finds that she is not only accepted by most of the students at her new high school but is also the recipient of unwelcome attention from the opposite sex. But then she meets the mysterious Andrew Martin and is soon Over the Moon crazy about him. Andrew seems to be the perfect boyfriend: protective, tender, good with her parents, and a fabulous kisser. But he also has a few unusual qualities: an intuitiveness that borders on mind reading, a touch that seems to heal, and almost superhuman strength. Tiana marvels at his talents but doesn't seriously consider the implications until she can no longer ignore the clues: Andrew does not belong on Earth. When Andrew admits his true identity, Tiana enters a world previously unknown to her and is plunged into mortal danger as it is Andrew's sworn duty to combat evil, extraterrestrial villains who wish to invade Earth and enslave mankind. 

Meg Cabot: "Vanished Books 3 + 4"
 Ever since Jessica Mastriani was struck by lightning, she's had the ability to find missing people. But her amazing new power came at a cost: national fame and a crushing responsibility that Jess never asked for. The only way she knows how to get back her old life is to lie and say she’s lost her gift.
But when Jess’s classmates start to disappear, she's accused of being involved. Jess’s only chance to clear her name is to use her powers. But this will only bring back all the old nightmares: the press, the FBI, everyone who seems to want a piece of her . . . including the guy she once gave her heart to. Time is running out, and it seems as if Jess is the only one who can save her friends. But even if she succeeds, will there be anyone to save her?

"Marina" - Carlos Ruiz Zafón

Fischer Verlag, 2011
19,95 €

Handlung:
"Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine." So beginnt Óscar Drai seine Erzählung. Der junge Held des Romans sehnt sich danach, am Leben Barcelonas teilzuhaben, und streift am liebsten durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt. Eines Tages trifft er auf ein faszinierendes Mädchen. Sie heißt Marina, und sie wird sein Leben für immer verändern.
Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Schmerz und Trauer, Wut und Größenwahn reißen sie mit sich, eine höllische Verbindung von vernichtender Kraft. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Als Óscar schließlich dahinterkommt, ist es das jähe Ende seiner Jugend.
Meine Meinung:
Eines Tages betritt Internatsschüler Óscar das Haus der Familie Blau und von einem Tag auf den anderen ändert sich sein bis dato eher langweiliges Leben. Er lernt Marina, die Tochter des Hauses, sowie ihren Vater German kennen und schätzen. Gemeinsam mit Marina verbringt er schöne interessante Nachmittage und lebt bald nur noch für die Besuche in der ehemaligs großartigen Villa Blau. Eines Tages erzählt ihm Marina von einer geheimnisvollen schwarzgekleideten Frau, die regelmäßig ein Grab ohne Namen auf dem Friedhof besucht. Die beiden folgen ihr und stoßen damit eine Tür zu einem lange zurückliegenden, traurigen Geheimnis um Michail Kolwenik, einen der reichsten Männer Spaniens, auf, an dessen Ende nicht nur ihr Leben bedroht wird.
Einmal mehr überzeugt Carlos Ruiz Zafón durch seine wunderbare und bildhafte Sprache. Ich kenne nur wenige Autoren, die so fantastisch und eindrucksvoll schreiben können, dass ich stets das Gefühl habe, mittendrin zu sein, quasi die Nebelschwaden auf den Straßen Barcelonas selbst sehen zu können, während ich doch lediglich in einem Buch lese.
„Marina“ ist auf spanisch bereits 1999 und damit noch vor dem Erscheinen des großen Bestsellers „Der Schatten des Windes“ erschienen. Zafón sagt im Vorwort des Buches selbst, dass „Marina“ seine Lieblingsgeschichte seiner eigenen Bücher ist. Und auch wenn ich nachvollziehen kann, wieso, kann ich seine Meinung dennoch nicht teilen. Mein ungeschlagener Favorit von Zafón wird „Der Schatten des Windes“ bleiben.
Carlos Ruiz Zafón hat ja bereits in seinen eher jugendlich ausgerichteten Romanen wie „Der Fürst des Nebels“ oder „Der dunkle Wächter“ teilweise übernatürliche, leicht gruselige Aspekte anklingen lassen und ins Spiel gebracht. Dies ist auch in „Marina“ der Fall, auch wenn man hinzufügen muss, dass der Grusel hier von Menschenhand aus geschieht. Leider verliert die Handlung, die bis zur Mitte des Buches ohne Zweifel spannend und mitreißend ist, zum Ende hin etwas an Glaubwürdigkeit und driftet, als es Richtung „Showdown“ geht, in meinen Augen geradezu in eine recht lächerliche und schlecht gemachte Horrorvision ab, die einfach nicht überzeugt. Fast scheint es, als hätte sich der Autor, der zum Zeitpunkt des Schreibens in Los Angeles lebte, ein klein wenig zu sehr von Hollywood beeindrucken und leiten lassen. Das fand ich schade, denn das Ende – die Auflösung um Kolwenik und das ganze Drama seines Lebens – wirkt dadurch im Vergleich zur restlichen Handlung etwas lieblos und einfach drangesetzt. Als wären Herrn Zafón zum Ende der Geschichte ein wenig die Ideen, die Leidenschaft am Schreiben und die Puste ausgegangen.

Fazit:
„Marina“ ist wunderbar „zafón-esk“ geschrieben und gehört für bereits überzeugte Zafón Leser ohne jeden Zweifel ins Bücherregal; in meinen Augen reicht der Roman jedoch nicht an den Zauber von „Der Schatten des Windes“ heran. Von der Auflösung der Handlung und des Geheimnisses bin ich etwas enttäuscht, da hätte ich mir irgendwie mehr gewünscht. Trotzdem gibt es 3-4 von 5 Bücherstapel.

Ein herzliches Dankeschön an den Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.

Donnerstag, 24. März 2011

Ich hab ihn!!!

Dank meingutscheincode.de ist der 50 Euro Gutschein für buecher.de mein! :D
*kleines freudentänzchen*
Das heißt für mich: am Wochenende wird geshoppt. Da muss ich mir gleich mal überlegen, was schon so lange auf meiner Wunschliste schlummert, dass ich es dort mal weg- und in mein Bücherregal holen muss.

Leider komme ich in dieser Woche mal wieder zu gar nichts, Arbeiten kann einem echt den ganzen Tag versauen, also echt mal... "Marina" von Carlos Ruiz Zafón hab ich durch, da muss ich mich dann mal am Wochenende an eine Rezension setzen; auch mit "Skinned" werde ich heute wohl noch fertig. Beides gute Bücher, soviel schonmal vorab. Bei mir trudeln jede Menge schöne Bücher ein, u.a. auch mein Gewinn "Du oder das ganze Leben", welches ich bei Caro gewonnen habe.
Caro war es auch, die mir sozusagen in guten Absichten Schokolade für Japan geschenkt hat; leider komme ich heute nicht mehr dazu, darüber mehr zu schreiben. Die ganze Aktion ist aber auf jeden Fall einen eigenen Post wert, daher verschiebe ich das mal auf morgen oder spätestens Samstag.
Und jetzt: Buch geschnappt und bis nachher "Bones" kommt, wird durchgelesen...

Mittwoch, 23. März 2011

Gutschein zu gewinnen bei meingutscheincode.de

Bei meingutscheincode.de gibt es Gutscheine für insgesamt 5 verschiedene Online-Shops zu gewinnen. Unter anderem gibt es einen 50 Euro Gutschein für buecher.de zu gewinnen - da mach ich doch mit!!
Alle Infos gibt es hier.

Okay, was würde ich mit dem 50 Euro Gutschein von buecher.de machen?
1.) Meine ganzen angefangenen Buchreihen eeeeendlich verkomplettieren. (Gibt es das Wort?) Ich hab Reihen, da fehlen mir mehrere Bände, und das sieht zum einen nicht schön aus im Regal, und zum anderen bin ich ein Mensch, der Symmetrie liebt und gern alles komplett beieinander hat.
2.) Innerhalb meiner englischen Buchreihen passiert es leider ab und zu, dass ich Einzelbände von unterschiedlichen Verlagen habe, die sich dann durch unterschiedliche Größen, Cover, Buchseitendicke oder Farbe auszeichnen. Auch nicht schön. Das hätte ich gern einheitlich, und da kämen mir 50 Euro gerade recht.
3.) Ich sammele webmiles, bevorzugt bei buecher.de. Für eine Bestellung über 50 Euro würde ich ordentlich webmiles sammeln, die ich dann wiederum in einen neuen Buchgutschein einlösen könnte - wenn das nicht praktisch ist! :)

Bitte bitte liebe meingutscheincode- Jury: gebt mir einen 50 Euro Gutschein für buecher.de!

Dienstag, 22. März 2011

Top Ten Tuesday

Das Thema dieser Woche, das sich Alice im Bücherland ausgedacht hat, lautet
"Eure 10 schönsten Lesezeichen"

Nun ja, ich befürchte, bei dem Thema muss ich mehr oder weniger passen, denn ich besitze zwar ne Menge Lesezeichen, allerdings sind die alle nichts besonderes. Größtenteils handelt es sich dabei z.B. um Lesezeichen, die man nach erfolgtem Einkauf bei Thalia o.ä. mit in die Tüte gepackt bekommt, sozusagen als kleiner Zusatz zum Buch. Ich nehme manchmal auch nur schnöde Zettel oder Papierstreifen als Lesezeichen. Richtig ausgefallene Lesezeichen besitze ich eigentlich gar nicht, bis auf eines, und ich dachte mir, anstatt 10 Zettel vorzustellen, zeige ich euch lieber dieses eine besondere Lesezeichen. Das war ein Geschenk meiner Schwester, ist aus echtem Leder und so herzig, dass es bisher immer nur anschaue, anstatt es zu benutzen (könnte ja kaputt gehen oder schmutzig werden...) Das ist ein Elch, den man so an die Buchseite hängt und dann guckt beim Zuklappen nur der Elchkopf drüber.

Montag, 21. März 2011

Ein Award

Ich hab von Filia einen Award bekommen. Dankeschön dafür!

Mit dem Award sind 2 Aufgaben verbunden:
1. den Award an 7 weitere Blogger weitergeben
2. 7 Dinge über mich erzählen
Hmmmm, das kommt mir irgendwie bekannt vor *hust, versatile blogger award, hust*
Auch wenn ich mich natürlich freue, muss ich dennoch mal ehrlich sagen, dass ich diesen Awards immer etwas zwiespältig gegenüber stehe. Letztlich erscheint mir das stets wie ein Muss – „Hauptsache, an jemand anderen weiterreichen“ und dumm wird´s natürlich dann, wenn alle schon den gleichen Award bekommen haben... Aber ich will ja kein absoluter Spielverderber sein, deswegen also hier 7 weitere kurze Dinge über mich:

1. Ich hasse es, wenn man aus meinem Namen kurzerhand „Carolin“ macht – ich meine, hallo?! Nicht umsonst steht da ein –e am Ende...
2. Spontanität zur rechten Zeit und am richtigen Ort! Das ist ein Zitat aus einem Film namens „Der Volltreffer“, der
3. mein Lieblingsfilm ist.
4. Ich liebe London.
5. Ich liebe dort u.a. Marks & Spencer, Waterstone´s und Sitzen am Trafalgar Square, während man den vielen Schulklassen zuschaut, die ihren Kunstunterricht in der National Art Gallery verbringen dürfen...
6. Ich will unbedingt mal nach New York.
7. Ich werd nächsten Monat 26 *schluck*.

Den Award kann sich jeder mitnehmen, der ihn möchte und der ihn vor allem noch nicht hat ;)

Sonntag, 20. März 2011

Leipziger Buchmesse 2011 - Ich war da!

Jawohl, dieses Jahr hat es mal wieder geklappt, nachdem ich letztes Jahr drauf verzichten musste. Schön war´s, aber mir viel zu voll. Notiz an mich selbst: die Büchermesse nicht noch mal an einem Samstag besuchen, wenn ich nicht erdrückt werden will *Post-it an die Stirn kleb*
Aufgrund der Massen an Menschen hab ich eine Menge gar nicht sehen können und mich manchmal nur mit Mühe und Not an die Stände der Verlage durchkämpfen können. (Meine nur 1,60 m sind ein zusätzlich erschwerender Faktor...) Dort hab ich allerdings nur hier und da mal ein neues Buch gesehen, die meisten der Ausstellungsstücke kennt man dann doch schon vom Sehen, oder weil man sie längst auf seine Wunschliste gepackt hat und den Klappentext schon auswendig kennt. Da muss ich also eher die Verlagsprogramme für Sommer und Herbst durchforsten, um neue Buchwünsche aufzutun. Ich hab einiges an eben solchen Verlagsprogrammen, Leseproben und Lesezeichen abstauben können, auch ein wunderhübsches „Splitterherz“- Poster. Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Verlage doch zunehmend knauserig werden. Noch vor 2 Jahren ging ich nach einem Tag auf der Buchmesse mit soviel Krimskrams nach Hause, Flyern, Programmheftchen, Bleistiften, Blöcken, Aufklebern oder Postern, sogar Gummibärchen und vereinzelt Leseexemplaren – und dieses Jahr? Kaum etwas... Ziemlich schade. Durch meine Schwester, die diesmal beruflich auf der Buchmesse zu tun hatte, werde ich sicher in den nächsten Tagen noch in den Genuss „abgestaubter Bücher“ kommen, die sie dort bekommen hat – also immerhin etwas ;)

Meine Highlights dieses Jahr waren die Lesungen von Bettina Belitz, die aus „Scherbenmond“ vorgelesen hat – sie hab ich zum allerersten Mal live gesehen und im Anschluss hab ich mir „Splitterherz“ signieren lassen. Schööön! J (Entschuldigung für die grottigen Fotos, ich hatte spontan nur meine Handykamera zur Hand und die hat schon bessere Tage gesehen... Also alles ziemlich pixelig und verwackelt. Aber um einen Eindruck zu kriegen, reicht´s, denk ich ;) )

Dann hab ich noch Oliver Plaschka aus „Der Kristallpalast“ vorlesen gehört (klang auch nicht übel, ich denke, das Buch muss ich mir demnächst auch zulegen *seufz*) und im Anschluss kam auch noch Kai Meyer an die Reihe, der Teile aus „Arkadien brennt“ vorgelesen hat. Auch ganz toll! Von Herrn Meyer gibt es leider kein Foto, nicht mal ein verwackeltes, da mein Handyakku spontan den Geist aufgegeben hat... :(

(Foto links: hinten Oliver Plaschka, vorne Bettina Belitz beim Signieren)


Alles in allem ein schöner Tag inmitten von Menschenmassen, der irgendwie etwas ergiebiger hätte sein können... Aber ich bin treuer Leipziger Buchmesse- Fan, also auf ein neues im nächsten Jahr! J

Gewonnen!!! :)

Jippie, ich hab gewonnen! Beim Gewinnspiel von Caro bei Bücher ohne Ende hab ich doch tatsächlich ein Buch gewonnen, nämlich "Du oder das ganze Leben" von Simone Elkeles.

Ich spring vor Freude quasi im Kreis, denn eins kann ich mal sagen: ich gewinne NIE irgendwas! Das ist eine Tatsache und umso mehr freu ich mich jetzt und muss das gleich mal in die Welt schreien...
Ein ganz großes Dankeschön an Caro und ihren Freund, der als "Lottofee" zumindest für mich echt ein glückliches Händchen beim Ziehen der Lose bewiesen hat :D

Samstag, 19. März 2011

In my mailbox...

Okay, diese Woche habe ich folgende Ausreden für meinen immensen Buchkonsum:

1. Die Wunschrezensionsexemplar-Aktion von Script 5. Da zeigt sich mal wieder, wie konfus ich zeitweilig bin... Ich hab mir „Crashed“ von Robin Wasserman von Script 5 gewünscht, weil ich - aus mir nicht mehr nachvollziehbaren Gründen - dachte, das wäre der erste Teil der Reihe. Nun, das ist er nicht, wie ich dann neulich festgestellt habe. Also blieb mir ja praktisch gar nichts anderes übrig, als mir schleunigst erst noch den ersten Teil „Skinned“ zuzulegen, denn den muss ich ja zuerst lesen... Und den gab es doch tatsächlich als billiges Mängelexemplar bei booklooker, also... :o
2. Meine monatliche Bestellung bei Jokers. Da geht mein Verstand immer Urlaub machen, wenn ich dort auf der Homepage nach Schnäppchen, Mängel- oder Restexemplaren suche, ich kann es wirklich nur so erklären. Ich hab mir schon soweit einen Riegel vorgeschoben, dass ich tatsächlich nur 1x im Monat dort suche und bestelle, und na ja, diese eine Bestellung wird dann leider dementsprechend immer etwas umfangreich...
3. Ein Rezensionsexemplar vom neuen Buch „Marina“ von Carlos Ruiz Zafón (auf das ich mich ja wie Bolle freue!!).

Insofern gab es diese Woche folgende Neuzugänge:

Robin Wasserman: „Skinned“
Lia Kahn ist reich, schön und beliebt bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.

Robin Wasserman: „Crashed“
Sechs Monate sind vergangen, seit Lias Wirklichkeit auf den Kopf gestellt wurde. Sechs Monate voller Zweifel, Angst und Auflehnung gegen die Tatsache, dass ihr Körper tot ist und Lia Kahn nur in einer menschenähnlichen Maschine weiterexistieren wird. Jetzt ist Lia bereit, ihr neues Dasein zu akzeptieren: Sie ist ein Mech und sie gehört zu ihresgleichen. Es ist eine wilde, sorglose Existenz, die sie führen, ohne Regeln, ohne Angst. Denn es gibt nichts zu fürchten, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Doch dann wird Lia von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss eine Wahl treffen zwischen ihrem alten Leben und ihrer neuen Freiheit, zwischen den Menschen und den Mechs. Sie muss sich entscheiden zwischen dem Mädchen, das sie war, und dem Jungen, den sie einmal geliebt hat...

Nicole C. Vosseler: „Haus der Spione“
Als der Waisenjunge Nicholas in dem Haus des berühmten Magiers von Mortlake aufgenommen wird, ahnt er noch nicht, was ihn erwartet. Und plötzlich wird er zum Spion der Königin, den Verrätern an der Krone auf der Spur. Nicole C. Vosseler erweckt reale, historische Figuren zu neuem Leben und webt sie ein in eine fiktionale Geschichte um die Herrschaft Königin Elisabeths und ihr weit verzweigtes Spionagenetzwerk.

Catherine Banner: „Das Lied von Malonia“
Ein skrupelloser Tyrann beherrscht das Reich Malonia, seit Prinz Ryan, der rechtmäßige Thronfolger, verschwunden ist, ohne eine Spur zu hinterlassen. Doch dann findet der junge Malonier Leo North ein geheimnisvolles Buch, das ihm verrät, wohin der Prinz verbannt wurde: in ein Reich namens England, das von seiner Heimat durch eine magische Pforte getrennt ist ... Aber wird Prinz Ryan in der Stunde der Not zu seinem Volk zurückkehren - auch wenn er dafür die Frau verlassen muss, die er mehr liebt als das Leben?

Torsten Fink: „Insel der Dämonen“
Nachdem ihre unstandesgemäße Liaison mit dem jungen Leutnant Henri entdeckt wurde, wird Marguerite 1542 auf einer einsamen Insel vor der Küste Neufundlands ausgesetzt. Gemeinsam mit Henri und ihrer treuen Amme Damienne versucht sie, auf dem angeblich verfluchten Eiland zu überleben. Doch die unheimlichen Gerüchte, die Insel werde von Dämonen beherrscht, scheinen sich zu bewahrheiten, und schon bald ist Marguerite ganz auf sich allein gestellt... Nach einer wahren Begebenheit erzählt.

Andreas D. Hesse: „Schattensturm“
Wie hat Alex es geschafft, bei einem Brand in der Schule seine Mitschüler aus der Feuerhölle zu retten und die Flammen unter Kontrolle zu bringen? Weder er noch seine Schwester Sonja wissen eine Antwort darauf. Da taucht plötzlich ein Fremder auf und behauptet, Alex´ richtiger Vater sei der mächtigste Magier gewesen, den die Erde je gesehen habe, und seine Fähigkeiten schlummerten auch in Alex. Er überredet den Jungen, mit ihm nach Rom zu reisen, denn dort liegt der Zugang zu der geheimnisvollen goldenen Stadt, dem ehemaligen Zentrum der Macht. Sonja zweifelt an den Motiven des Fremden. Gemeinsam mit ihrem Schulfreund Simon und dem Nachbarn ihrer Eltern reist sie ihrem Bruder hinterher und muss feststellen, dass sich ihre schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten...

Patti Callahan Henry: „Frühlingslicht“
Kara Larsons ist jung und verliebt. Sie hält ihr Glück für vollkommen, bis sie Maeve kennenlernt. Die alte Dame erzählt so eindringlich von ihrer ersten Liebe in Irland, dass Kara immer stärker in diese Geschichte voller Magie hineingezogen wird. Erinnerungen an Jack, Karas Freund aus Kindertagen, werden wach und bringen schmerzliche Gefühle mit sich. Und plötzlich weiß Kara, dass sie all ihre Pläne überdenken und ihrer inneren Stimme vertrauen muss.

Melissa Fairchild: „Himmelsauge“
»Lauf so schnell du kannst – du bist nicht mehr sicher in der Welt der Sterblichen!« In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Den Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt – und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Doch diese Gabe nutzt ihm wenig, als er kurze Zeit später auf der Flucht vor einem mächtigen Gegner ist, der alles daransetzt, ihn in seine wahre Heimatwelt zurückzubringen, aus der er geflohen ist. Doch zum Glück ist der Junge nicht ganz allein: Hilfe bekommt er von Hannah, einem ganz normalen Mädchen, und den im Verborgenen lebenden magischen Bewohnern von London …

Mary E. Pearson: „Zweiunddieselbe“
Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ihre Eltern sie beschreiben, bleibt ihr fremd. Die Wahrheit, der sie schließlich Stück für Stück auf die Spur kommt, ist ungeheuerlich: Jenna hatte einen furchtbaren Unfall - und ihre Eltern haben alles medizinisch Mögliche getan, um sie am Leben zu erhalten. Doch ist sie wirklich noch dieselbe?

Carlos Ruiz Zafón: "Marina"
"Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine." So beginnt Óscar Drai seine Erzählung. Der junge Held des Romans sehnt sich danach, am Leben Barcelonas teilzuhaben, und streift am liebsten durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt. Eines Tages trifft er auf ein faszinierendes Mädchen. Sie heißt Marina, und sie wird sein Leben für immer verändern.
Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Schmerz und Trauer, Wut und Größenwahn reißen sie mit sich, eine höllische Verbindung von vernichtender Kraft. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Als Óscar schließlich dahinterkommt, ist es das jähe Ende seiner Jugend.

Freitag, 18. März 2011

"Damals in Lissabon" - Susanna Kearsley

Piper Verlag, 2006
19,90 €

Handlung:
Eine geheime Liebe und ein rätselhafter Mord, der lange zurückliegt und die junge kanadische Journalistin Kate bis in die engen Gassen von Lissabon führt – als Kate ihre Großmutter nach Andrew Deacon fragte, erinnerte die sich noch sehr genau an ihn und an den 1. November 1943 in New York. Auf dem Weg ins Büro hatte sie einen Knopf an ihrem Kleid verloren. Sie war gerade einundzwanzig geworden und trug zweiteilige Badeanzüge und die ersten Cocktailkleider. An diesem Novembertag jedenfalls begegnete sie Andrew Deacon zum ersten Mal. – Die beiden mußten sich auf Anhieb ineinander verliebt haben, das spürte Kate sofort. Und wie sehr bedauerte sie es jetzt, von all dem nichts geahnt zu haben, als Andrew Deacon sie auf den breiten Stufen der St. Pauls Kathedrale in London angesprochen hatte. Er schien einiges über sie zu wissen und redete von einer Geschichte, die lange zurücklag und mit Lissabon und ihrer Großmutter zu tun hatte. Ein Mord komme darin vor, sagte Andrew Deacon. Doch bevor er seine Geschichte erzählen konnte, fiel er vor Kates Augen einem seltsamen Unfall zum Opfer.

Meine Meinung:
Die Journalistin Kate wird eines Tages von einem älteren Herrn, Andrew Deacon,  angesprochen; er möchte ihr eine Geschichte erzählen, die vor einigen Jahren passiert ist, einen ungesühnten Mord zur Folge hatte und im weitesten auch Kates Familie betrifft. Kates Neugier ist geweckt, jedoch kommt Deacon nicht dazu, mehr zu erzählen – er stirbt nur wenige Minuten später bei einem Autounfall. Kate macht sich auf die Suche nach Informationen, reist dabei nach Portugal – dort, wo sich die Vorgänge in den 40er zugetragen haben. Sie erfährt, dass Deacon ihre Großmutter kannte und offensichtlich sogar liebte, doch wieso hat Kate nie davon erfahren? Was steckt hinter der Geschichte um Mord, Spionage und Verschwörungen am Ende des 2. Weltkrieges? Ehe Kate sich versieht, steckt sie mittendrin in einer Verfolgungsjagd, die sie bedroht und anderen das Leben kostet...
„Damals in Lissabon“ ist mein 3. Roman von Susanna Kearsley und wieder einmal zeigen sich ihre schriftstellerischen Fähigkeiten nur zu deutlich. In meinen Augen sind ihre Geschichten wunderbar geschrieben, spannend, flüssig – es passt einfach alles zusammen. Auch dieser Roman überzeugt durch seinen atmosphärisch sehr dicht geschriebenen Handlungsrahmen, interessante Charaktere und eine gut konstruierte Hintergrundgeschichte. Die Handlung zieht sich durch 4 Staaten und 60 Jahre Geschichte, und verliert dabei nichts an Spannung. Ein kleines Manko würde ich lediglich hier ansetzen: durch die Vielzahl an Namen und deren Zugehörigkeiten war ich hier und da etwas verwirrt, was besonders dann aufgefallen ist, wenn ich das Buch dann doch mal für eine Weile weg gelegt habe. Es hat mich immer ein paar Seiten gekostet, dann wieder in die dichte Story einzusteigen. Etwas schade fand ich auch, dass die Autorin, die sonst stets auch eine kleine Liebesgeschichte am Rand mit einbaut, dies hier recht stiefmütterlich behandelt und praktisch kein Augenmerk drauf legt. Ich bin keine hoffnungslose Romantikerin, die nicht ohne Lovestory in einem Buch sein kann. Aber in anderen Romanen hat Kearsley dies immer gekonnt eingebaut, und hier hab ich es ein wenig vermisst. Wenn man es von der Autorin nicht anders kennt, fällt das halt auf. Sehr zugute halten muss ich Kearsley jedoch, dass sie es immer wieder schafft, völlig neue und unabhängige Themen gekonnt und überzeugend zu bearbeiten und tolle Romane draus zu basteln, bei dem keiner dem anderen ähnelt.

Fazit:
„Damals in Lissabon“ ist ein spannender und sehr gut geschriebener Roman, der Spionage-Vorkommnisse aus der Zeit des 2. Weltkrieges mit einer Art Familiengeschichte in der Gegenwart verbindet, und dabei vor allem auf eine starke Hauptprotagonistin setzt. Da mir andere Romane der Autorin im Vergleich jedoch etwas besser gefallen haben, tendiere ich zu 3,5 Bücherstapel von 5.

Dienstag, 15. März 2011

Top Ten Tuesday

Seit ein paar Wochen lese ich auf verschiedenen Blogs von dieser neuen Kategorie, in der jeden Dienstag die persönlichen Top Ten Bücher zu einem bestimmten Thema vorgestellt werden. Die Idee kommt von Alice im Bücherland. Die letzen 2 Wochen hab ich mich noch davor „gedrückt“ teilzunehmen, zum einen hätte ich vor 2 Wochen nicht 10 schlechte Bücher aus 2010 nennen können und letzte Woche bin ich nicht dazu gekommen. Diese Woche kann ich mir das wunderschöne Thema nun aber doch nicht entgehen lassen:
„Die schönsten Liebesgeschichten“

Hier also meine kleine Liste, die jedoch nur 9 Pärchen, die sich kriegen, umfasst. Ich hab das Thema mal so interpretiert, welche Liebesgeschichten in einem Buch mir am besten gefallen haben, nicht notwendigerweise, dass es sich um Liebesromane handeln muss (davon hab ich nämlich eher wenig...).

Viola & Dschinn aus „3 Wünsche hast du frei“
Dieses Buch und vor allem die Geschichte um die beiden fand ich so wunderschön. Ich habs innerhalb weniger Stunden gelesen und lief dann 2 Tage mit einem Grinsen im Gesicht rum. Da wünscht man sich doch auch einen Dschin...


Edward & Bella aus „Twilight“
Ja, auch wenn ich jetzt von dem ein oder anderen als „Opfer“ angestempelt werde – ich kann es nicht ändern. Die Geschichte vom Kennen- und Liebenlernen von Bella und Edward im 1. Teil (!!!) des ganzen Vampir-Gedöns fand ich wirklich gelungen und schön zu lesen. Da hab ich mitgefiebert und mitgelitten, ich geb´s ganz offen zu.

Elizabeth Bennett & Mr. Darcy aus „Stolz und Vorurteil“
Also die beiden müssen einfach dabei sein, geht ja gar nicht anders. Ich persönlich mag ja den Film lieber als das Buch („über die Maßen!!“) und zergehe jedes Mal fast, wenn Mr. Darcy 3x ausholt, um ihr zu sagen, dass er sie liebt... *hach*



Westley & Buttercup aus „Die Brautprinzessin“
Die beiden sind auch herzig und gehören zusammen. Schön ist die Szene, in der sie plötzlich bemerkt, dass er schon die ganze Zeit in ihrer Nähe ist, eben nur verkleidet.


Tristran & Yvaine aus „Der Sternwanderer“
Ich hab das Buch mal vor einigen Jahren komplett während einer 4 stündigen Zugfahrt gelesen und war danach hin und weg. Ich fand die Story wunderschön und das Zusammenfinden von Tristran und Yvaine zwar vorhersehbar, aber sehr gelungen. Schööön!


Penelope & Julian aus „Schatten des Windes“
Furchtbar traurig, aber ging mir bisher auch jedes Mal unter die Haut, wenn ich es gelesen habe. So ungerecht, das Ganze :(


Alec & Magnus aus der „Mortal Instruments Reihe“
Hmmm, die meisten würden wahrscheinlich sagen, sie finden die Kombination Jace-Clary viel schöner. Ja klar, deren Story war auch schön, aber irgendwie mochte ich dieses Hin und Her zwischen Alec und Magnus seit dem ersten Hinweis im Buch, dass zwischen den beiden was läuft. Ich finde, nicht zuletzt wegen den beiden war die ganze „City of...“ Reihe sooo lesenwert.

Ethan & Lena aus den „Caster Chronicles“
Zum einen finde ich es schön, dass die ganze Story aus der Sicht des männlichen Parts erzählt wird (ist ja eher selten) und dann ist dieses Kennen- und Liebenlernen auch noch wunderbar gemacht von den Autorinnen. Man leidet wirklich mit Ethan und Lena mit und ist am Ende so froh, dass sich die beiden trotz aller Umstände doch kriegen. :)

Harry & Ginny aus der „Harry Potter Reihe“
Schätzungsweise seit dem 4. Band hatte ich damals gegrübelt, ob Frau Rowling dem Harry tatsächlich irgendwann eine Freundin zuschreiben würde. Cho fand ich immer herzlich unsympathisch und hätte sie in der Rolle höchst ungern gesehen, und auch dieser „Kuss unter dem Mistelzweig“-Aktion in Band 5 stand ich daher zwiespältig gegenüber. Als sich in Band 6 dann plötzlich zeigte, dass wohl doch Ginny DIE Herzensdame wird, hab ich mich wirklich gefreut (überhaupt hab ich mich im Teil 6 sehr amüsiert). Immerhin ist Ginny seit Teil 1 in Harry verschossen, und dann war es doch schon schön, dass sie sich gekriegt haben. Gut, diesen „Epilog“ am Ende von Teil 7 hätte Frau Rowling sich sparen können, finde ich, aber na ja...
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