Freitag, 19. August 2011

"Sternenschimmer" - Kim Winter

Handlung:
Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

Meine Meinung:
„Sternenschimmer“ ist schön geschrieben, wenn auch eher für jüngere Leser(innen) gemacht. Der Verlags-Beschreibung „für Leserinnen ab 13 Jahren“ hätte ich vielleicht mehr Gewicht zuschreiben sollen, denn bei manchen unbedarften und einfachen Sätzen kam ich mir mit meinen 26 Jahren doch schon zu alt und abgeklärt vor. (Furchtbar!)
Die Handlung hat mich zudem nicht vollends überzeugen können. Viel zu sehr ähnelt dieses Buch den zahlreichen anderen Jugendbüchern mit „paranormalen“ Aspekten, die momentan den Büchermarkt überschwemmen.
Die Handlung und die Geschichte um Mia und Iason war in meinen Augen recht unspektakulär und bestenfalls ein Auftakt für weitere Geschehnisse - was sich gut trifft, da „Sternenschimmer“ einmal mehr lediglich ein Auftaktband einer Trilogie ist. Die Geschehnisse im Buch wirkten auf mich teilweise recht willkürlich, an mancher Stelle habe ich einen richtigen roten Faden vermisst. Wahrscheinlich wird alles ein wenig spannender und klarer in den folgenden Teilen, doch für einen Buchauftakt fand ich „Sternenschimmer“ recht unspektakulär. Auch die beiden Hauptfiguren im Buch stechen durch keine besonderen Merkmale hervor. Mia kämpft mit den typischen Problemen eines Teenies, ob es sich nun um die tägliche Klamottenfrage oder um die Leistungen in der Schule handelt; lässt dafür in anderen Momenten nervige pseudo-erwachsene Ansichten und Gedanken los. Iason fand ich irgendwie langweilig, tut mir leid. Der wäre überhaupt kein Charakter, von dem ich gern mehr lesen und daher jetzt schon dem 2. Teil entgegen fiebern würde. Immerhin handelt es sich bei ihm diesmal nicht um einen der üblichen Verdächtigen (Vampir, Werwolf, irgendeine Form von Schattenwesen etc.) sondern - hey! - um einen Außerirdischen. Die Bewohner von Loduun (= die Außerirdischen) haben alle eine Bestimmung, die sie zu erfüllen haben, und die ihrem Sinn des Lebens entspricht. Eine interessante Idee, die die Autorin hier eingebaut hat. Gleichzeitig fand ich diesen Gedanken furchtbar traurig: schon von Geburt an zu wissen, warum man auf der Welt ist und welchen „Zweck“ man erfüllt. Wenn dieser erfüllt ist, stirbt man - zumindest in der Welt der Loduuner. Dieser Aspekt wird wohl noch eine wichtige Rolle in der weiteren Handlung spielen.

Fazit:
„Sternenschimmer“ war eine nette Geschichte, aber kein Buch, das mich vom Hocker gerissen hat. Die Figuren fand ich etwas langweilig und ich denke, eine richtige (spannende) Handlung wird sich wohl erst im Folgeteil zeigen. Das „gewisse Etwas“ hat mir ein wenig gefehlt; und trotzdem kann ich auch nicht behaupten, dass ich nicht neugierig auf die weiteren Geschehnisse wäre. Hin und her-gerissen gebe ich dem Buch 3 von 5 Bücherstapel.

1 Kommentare:

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