Samstag, 18. Juni 2011

"Wake unto me" - Lisa Cach

Handlung:
Caitlyn Monahan knows she belongs somewhere else. It's what her dead mother's note suggested, and it's what her recurring nightmares allude to. Desperate to flee these terrifying dreams-and her small town-she accepts a spot at a boarding school in France. Only, when she arrives, her nightmares get worse. But then there are her amazing dreams, so vivid and so real, with visits from an alluring, mysterious, and gorgeous Italian boy from the 1500s. Caitlyn knows they are soul mates, but how can she be in love with someone who exists only in her dreams? Then, as her reality and dream world collide, Caitlyn searches for the real reason why she was brought to this school. And what she discovers will change her life forever.

Meine Meinung:
Caitlyn bekommt ein Stipendium für ein Schuljahr in einem Mädcheninternat in Frankreich angeboten. Da sie sich in ihrer Heimat Oregon seltsam fehl am Platze und unverstanden fühlt, sagt sie zu und reist nach Frankreich. Schon auf dem Weg zum Château de la Fortune träumt sie von Raphael, einem Künstler aus dem 16. Jahrhundert, der zur damaligen Zeit im Schloss gelebt hat. Doch dieser Traum ist kein bloßer Traum, sondern vielmehr eine reale Begegnung, die beide bewusst und real erleben. Fortan begegnen sich beide in Caitlyns Träumen und stellen fest, dass dahinter eine viel größere und wichtigere Bedeutung steckt, denn Caitlyn muss Raphael helfen, einen verborgenen Schatz zu finden.

„Wake unto me“ hat mich vor allem wegen des Settings der Geschichte interessiert: eine Amerikanerin in einem Mädcheninternat in Frankreich, die dann auch noch Kontakt zur Vergangenheit aufnehmen kann. Sehr schön und gelungen finde ich die Umsetzung der Autorin sowie die Tatsache, dass sie viele reale wahre Hintergrundinformationen aus der Historie Frankreichs und der italienischen Herrscher-Familie de Medici in diese Geschichte eingebaut hat - so was gibt einem Buch immer einen besonderen Reiz, finde ich.
Trotzdem komme ich nicht umhin, anzumerken, dass ich die Story um Caitlyn und Raphael zwar gern gelesen habe, diese mich aber nicht sonderlich beeindruckt hat. „Wake unto me“ ist in meinen Augen kein langanhaltendes Buch, das man nach dem Lesen zuklappt und sich denkt „Wow!“. Dafür waren mir einige Einfälle und eingebaute Verwicklungen der Autorin zu unausgegoren und erschienen mir zu „holter-di-polter“. Das beste Beispiel ist leider auch hier einmal mehr die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten, die für meinen Geschmack einfach nicht glaubhaft ist (mal ganz abgesehen davon, dass es sich hier ja eh um Paranormal Romance handelt, die ja nicht ganz so ernst zu nehmen ist...): die beiden sehen sich einmal und wissen prompt, dass sie füreinander bestimmt sind. Naja... Zudem habe ich das Gefühl, dass die ganzen Verwicklungen zwischen der „heute“ ablaufenden Geschichte und der Vergangenheit im 16. Jahrhundert einige Ungereimtheiten offen lassen. Und das Ende? - Nun, sagen wir, das Ende bediente den „paranormalen“ Aspekt für meinen Geschmack ein klein wenig zu sehr, als dass ich es wirklich passend gefunden hätte.

Fazit:
„Wake unto me“ reiht sich in die Schlange (oder eher in den Stapel) von paranormal-romantischen Büchern ein, die man gern liest, aber schon 1 Tag später wieder halb vergessen hat. Für die Zeit des Lesens bietet es nette Unterhaltung und vor allem fundierte historische Fakten, die mir ziemlich gut gefallen haben. Ich gebe 3 von 5 Bücherstapeln.

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