Sonntag, 6. März 2011

"Holundermond" - Jutta Wilke

Coppenrath Verlag, 2011
14,95 €

Handlung:
Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen.

Meine Meinung:
Die 12-jährige Nele fährt mit ihrem Vater Jan nach Wien, da dieser als Kunsthistoriker dort einen Job erledigen bzw. einige Taten aufklären soll: aus verschiedenen Kirchen in Wien wurden wertvolle Gegenstände gestohlen und sind nun verschwunden. In Wien angekommen, verschwindet Jan plötzlich. Gemeinsam mit dem 14-jährigen Flavio, den Nele in ihrer Pension kennenlernt, macht sie sich auf die Suche nach ihm und kommt dabei der Auflösung des Rätsels um die verschwundenen Kirchenartefakte immer näher...
Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Mit meinen 25 Jahren falle ich zwar nicht mehr unbedingt unter das angesprochene Publikum, welches ich hier ab etwa 10 ansiedeln würde. Trotzdem bietet „Holundermond“ beste Leseunterhaltung: interessante Ideen, fundierte geschichtliche Daten und vor allem eins- Spannung! Diese Mischung dürfte daher auch erwachsenen Lesern sehr gut gefallen. Es passiert jede Menge, sodass die Kapitel beim Lesen nur so vorbei fliegen, und die Neugierde von Nele und Favio helfen natürlich, diesen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.
Die 3 mitgelieferten zerknitterten Zettel, welche den Eintragungen des Notizbuches von Jan nachempfunden sind, eignen sich hervorragend, um als Leser den Geschehnissen folgen und an der Auflösung der Rätsel teilnehmen zu können. So ist beispielsweise das Altarbild eines Klosters, welches im Buch eine sehr wichtige Rolle spielt, auf einem Zettel abgebildet und man kann als Leser direkt zuschauen, welche Entdeckungen Nele und Flavio auf diesem Stückchen Kirchenkunst machen. Eine sehr schöne Idee vom Verlag!
Auch sonst gibt es von mir nichts zu bemängeln: der Debutroman von Jutta Wilke ist durchaus gelungen. Sie schreibt schön, klar, auf die junge Leserschaft orientiert. Auch die wechselnde Erzählperspektive bringt die Handlung weiter gelungen voran.

Fazit:
Spannende unterhaltende Lektüre, die schöne Lesestunden garantiert! Von mir gibt es daher 4 Bücherstapel.
Ein herzliches Dankeschön an den Coppenrath Verlag für das Rezensionsexemplar!

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