Sonntag, 6. Februar 2011

"Percy Jackson - The Titan´s curse" - Rick Riordan

Handlung:
Percy und seine Freunde machen sich auf die Suche nach gleich 2 Personen: sowohl die Göttin Artemis als auch Percys Freundin Annabeth werden von finsteren Gestalten entführt und am anderen Ende des Landes festgehalten. Mit auf der Suche ist u.a. Zoë, eine Jägerin aus dem Kreis von Artemis, sowie Bianca, ein „neu aufgetauchtes“ Halbblut- Mädchen. Während der abenteuerreichen Reise entwickeln sich neue Freundschaften, andere gehen leider zu Ende.

Meine Meinung:
Als ich anfing, Teil 3 der Geschichte um Percy zu lesen, musste ich gleich das Buch wieder zuklappen und auf dem Cover nachsehen, ob ich tatsächlich Band 3 zum Lesen gegriffen hatte, und nicht schon Teil 4. Denn gleich im ersten Kapitel hatte ich das Gefühl, irgendetwas verpasst oder zumindest das Ende des zweiten Teils völlig vergessen haben zu müssen. Die Handlung beginnt völlig aus dem Zusammenhang gegriffen, ohne noch einmal auf die Geschehnisse vom Ende des 2. Teils einzugehen (und diese waren ja nicht gerade bedeutungslos). Man ist gleich mitten drin, und das kam mir zunächst etwas merkwürdig vor. Beim Weiterlesen machte das aber nichts, denn Band 3 entwickelt sich genauso fulminant wie die beiden Vorgängerbände. Spannung, viele Abenteuer, jede Menge Action (eigentlich gibt es kaum ein Kapitel, in dem nicht irgendwer gegen irgendwen oder irgendwas kämpft).
Etwas schade fand ich, dass Annabeth in diesem Band etwas zu kurz kommt, eigentlich gar nicht wirklich Teil der Geschichte ist.
Ansonsten kann ich zu Band 3 nichts sagen, was nicht auch für die anderen Percy Jackson- Bände gelten würde. Ich mag die Art, die Rick Riordan schreibt – schönes verständliches Englisch in lockerem Schreibstil - und in meinen Augen hat er mit Percy und seinen Freunden wunderbare Charaktere geschaffen. Auch seinen Humor finde ich brilliant, dieser ist nicht aufdringlich und gewollt, sondern kommt so unverhofft nebenbei in irgendwelchen Bemerkungen, Kommentaren oder ironisch gemeinten Andeutungen heraus, die irgendjemand fallen lässt (Bsp: das Gespräch am Hoover Damm, ohne hier mehr verraten zu wollen). Allen voran Grover, der sich mittlerweile zu meiner Lieblingsfigur entwickelt hat.

Fazit:
Bei jedem Percy Jackson Buch fühle ich mich gut unterhalten und bin jetzt schon gespannt, auf welchen Showdown Buch 5 hinauslaufen wird. Vor allem aber bekomme ich jedes Mal, wenn ich ein Percy Jackson- Buch beendet habe, Lust, meine alten eingestaubten Kenntnisse zur griechischen Mythologie etwas aufzufrischen. Und das rechne ich Rick Riordan hoch an...
4 von 5 Bücherstapeln, weil mir Band 2 im Vergleich einen Tick besser gefallen hat.

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